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| 6.3. | | Der Skandal weitet sich aus: Bezirksbürgermeister Kliesch der Lüge überführt Er sagte seinen Fraktionskollegen der CDU der erste Investor hätte sich zurückgezogen. Dies ist eine L ü g e , was mehrere Personen bezeugen können. Siehe Skandal
Der Lokalredakteur der Braunschweiger Zeitung Ralph-Herbert Meyer schlägt hart auf; auf dem Tiefpunkt des Lokaljournalismus.
Am Samstag, dem 6. März berichtet die Braunschweiger Zeitung in einem Artikelüber einen Vorfall beim Pfarrkonvent der Propstei Braunschweig in der Dankeskirche.
Es bedurfte einiger Recherche herauszufinden, was meint Herr Meyer eigentlich: Am 13. Januar 2010 fand tatsächlich in der Dankeskirche ein Pfarrkonvent der Propstei Braunschweig statt, somit berichtet Herr Meyer relativ zeitnah. An einem Vorfall, in der dargestellten Form, kann sich niemand der beteiligten Personen erinnern, somit muss gefragt werden, welche Ziele verfolgt der "Journalist" Meyer? Warum genügt ihm der Verriß des Landesbischofs noch nicht? Und warum tritt er einen Tag später noch einmal nach?
Der "Journalist" Meyer versucht einen Keil zu treiben in die Phalanx der Flughafenausbaugegner, weil ihm anscheinend die Argumente für einen Flughafenausbau ausgehen.
Demnächst wird hier eine Gegendarstellung der Ereignisse auf dem Pfarrkonvent vom 13. Januar von der Ratsherrin Heiderose Wanzelius erscheinen. Darauf zu hoffen ist, dass der Propst Hofer in der Braunschweiger Zeitung die Gelegenheit einer Gegendarstellung erhält.
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| 2.3. | | Henning Jenzen, Waggum, schreibt einen offenen Brief an Herrn Kliesch:
Sehr geehrter Herr Kliesch,
als Bezirksbürgermeister der Orte Waggum, Bienrode, Bevenrode tragen sie eine besondere Verantwortung.
In der jüngsten Vergangenheit, besonders in den letzten Bürgerfragestunden, ist nicht zu erkennen, dass sie dieser Verantwortung gerecht werden. Sollte sich jemand fragen, warum wir eine niedrige Wahlbeteiligung haben, muss er sich nur ihre Amtsführung anschauen.
Sofern sie es noch nicht bemerkt haben, ist eine große Mehrheit der Bevölkerung gegen den Flughafenausbau ohne geeignetes Verkehrskonzept. Anstatt sich offen und ehrlich den Sorgen und Nöten der Menschen zu stellen, wiegeln sie ab, vertuschen, bürsten die Menschen ab und wenn es ganz schlimm kommt, schicken sie ihre Vertreterin. B r a v o !
Am 2.2.2010 in der Bezirksratsitzung haben sie gegen den Antrag der SPD gestimmt die Grasseler Straße zu erhalten bis ein Verkehrskonzept vorliegt. In ihrem Artikel des Waggumer Echos wollen sie sich für eine längstmögliche Erhaltung der Grasseler Straße einsetzen. W a s d e n n n u n ?
Wie ich gehört habe, sind sie sich auch nicht zu schade, eine Dienstaufsichtsbeschwerde (mit Hilfe von Herrn OB Hoffmann) gegen Pfarrer Dedekind zu erwirken. Wird hier die Argumentation durch Druck von oben ersetzt?
Welches Verständnis haben sie eigentlich von einer offenen Gesellschaft, in der Meinungsverschiedenheiten demokratisch ausgetragen werden? Seien sie versichert, dass Pfarrer Dedekind durch seine klare Positionierung den Menschen einen größeren Halt gibt, als ein Bezirksbürgermeister, der einen solchen Eiertanz aufführt. Ohnehin werden sich ihre Vorwürfe als komplett haltlos erweisen. Bestimmt haben sie noch nicht einmal den Versuch unternommen, ein klärendes Gespräch mit Pfarrer Dedekind zu suchen. Auch das ein Beispiel für ihr Verständnis einer fairen Auseinandersetzung.
Kommen sie zu den Veranstaltungen der Bürgerinitiativen, bekommen sie ein Gespür für die Auswirkungen der Entscheidungen, die sie treffen. Sprechen sie mit den Bürgern, denen sie die Grasseler Straße sperren wollen. Erklären sie ihnen, wie ihre Kinder dann in die Schule kommen.
Wie jetzt zu sehen ist, ist der Flughafenausbau und die fehlende Planung einer Umfahrung nur ein Teil eines deutlich größeren Infrastrukturprojektes. Hier können sie schwerlich Unwissenheit vortäuschen. Unter der Tätigkeit eines Bezirksbürgermeisters verstehe ich mehr, als die eines Frühstücksdirektors, mehr als Kindergarteneröffnungen, Jubiläen und Schützenfeste. Gerade bei einer gravierenden Maßnahme, wie wir sie jetzt erleben, müssen alle Fakten von Anfang an auf den Tisch. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an ihre Begrüßung der "Neu-Waggumer" im Neubaugebiet. Welche Farce.
Legen sie ihr Amt nieder.
Schlimmer geht es einfach nicht.
Bisher haben wir uns nicht persönlich kennengelernt, wie viele andere übrigens auch, die sich hinter ihren Funktionen verstecken, aber selbstverständlich bin ich jederzeit zu einem Gespräch bereit. Als Gesprächsort würde sich das Gemeindezentrum in Waggum anbieten.
Henning Jenzen
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Vorsicht Realsatire! Vorsicht Realsatire! Vorsicht Realsatire!
Die Braunschweiger Zeitung plötzlich auf Seiten der Flughafenausbaubefürworter!
In der BZ vom 24.2. schlug sie sich urplötzlich auf die Seite der Ausbaubefürworter. Zitiert wurde Flughafen-Braunschweig.de mit einem ganz perfiden System: Oben erscheint eine falsche Behauptung, die angeblich von Ausbaugegnern stammen soll, (gelb unterlegt) unten steht dann schwarz-auf-weiß diese Behauptung ist falsch. Diese Art von Berichterstattung wird bundesweit als "Braunscheiger Modell" in die Journalismus- geschichte eingehen. Nur weiter so!
Oh, schöne, neue Welt!
Im Stil einer Hochglanzbroschüre beschrieb Ralph-Herbert Meyer am 23.2. in der Braunschweiger Zeitung die paradiesischen Zustände am Flughafen. Kein Wort über die Hölle der Anwohner: Kappung einer wichtigen Verbindungsstraße (Grasseler Str.), dadurch unerträgliche Verkehrsströme in der Ortsmitte von Waggum und Bienrode, zunehmender Frachtflugverkehr, besonders nachts ... Werfen wir Hochglanzbroschüren dahin, wo sie hingehören, in den Papierkorb!
Am Braunschweiger Flughafen ist die Nutzung durch VW dramatisch zurückgegangen
Ernst-Johann Zauner berichtet am 2.4.2009 in der BZ: Ministerpräsident Christian Wulff in einer Erklärung im Anschluss an die Kabinettssitzung: "Ich freue mich darüber, dass VW nun auch den verbliebenen Anteil des Landes übernimmt, denn VW ist Hauptnutzer des Flughafens." (Der komplette Artikel ist abgedruckt bei Presse) Zur Zeit muss Herr Manlik (Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft) zugeben: "Der Anteil am Flugverkehr liegt für VW nur bei 15-16%. Herr Zauner, damals noch Redakteur der Braunschweiger Zeitung, jetzt Pressesprecher der Flughafengesellschaft, hätte erst einmal in seinen eigenen Artikeln blättern müssen, vielleicht hätte er dann seinem neuen Chef bei dessen Rechenkunststücken helfen können. | | Die Braunschweiger Zeitung vom 18.2.2010 schrieb:
Breite Ratsmehrheit für die Ost-Umfahrung
Namentliche Abstimmung: Abgeordnete von CDU, SPD und FDP stimmen dafür, der Rest dagegen
Von Ralph-Herbert Meyer
In einer Umfrage unserer Zeitung hatten sich 60 Prozent der teilnehmenden Leserinnen und Leser die 3,8 Millionen Euro teure Ostumfahrung um den ausgebauten Forschungsflughafen gewünscht. Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP hat der Rat dem Ansinnen entsprochen. Direkten Einfluss hat der Rat freilich nicht.
Dennoch hat er sich eindeutig positioniert und gegen die Alternativlösungen entschieden, die alle mehr Verkehr an bestimmten Stellen verursacht hätten.
Im beschlossenen CDU-Antrag heißt es deswegen: "Die Verwaltung wird aufgefordert, in diesem Sinne die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg-GmbH zu bitten, gegenüber der Planfeststellungsbehörde (Anm. d. Red.: die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr) bei der nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 20. Mai 2009 vorzunehmenden Abwägung der Umfahrungsalternativen das besondere Interesse der Stadt Braunschweig, insbesondere der betroffenen Bevölkerung, an einer Ostumfahrung mit Fuß- und Radweg hervorzuheben."
Die Fraktionen der Grünen, Linken und Bibs konnten sich nicht unter dieser Formulierung mit versammeln und votierten dagegen. Für die Lösung Ostumfahrung müssen weitere fünf Hektar Wald weichen. Im Zuge der Flughafenerweiterung wird die Grasseler Straße schon im Sommer dieses Jahres gekappt.
Gegenwärtig läuft eine Unterschriftenaktion im Norden der Stadt. Seniorenkreise und Elternvertreter fordern Klarheit, wie denn der Öffentliche Personennahverkehr und die Schülerbeförderung vom Sommer an geregelt werden soll, wenn die Grasseler Straße nicht mehr passierbar ist.
"Die Menschen vor allem in Bevenrode und Waggum machen sich große Sorgen, wie sie künftig etwa zum Markt nach Querum kommen oder die Schüler beispielsweise das Schulzentrum Volkmarode erreichen sollen", sagt Georg Schönfeld vom Seniorenkreis Bevenrode. Die Buslinie 413 soll erhalten bleiben. Als Übergangslösung könnte sie möglicherweise den Umweg über Tiefe Straße und Hondelager Straße nehmen.
Mein Kommentar:
Entscheidend ist der Satz: Direkten Einfluss hat der Rat freilich nicht. Jetzt liegt der schwarze Peter bei der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Denn im Rathaus möchte man, trotz aller Lippenbekenntnisse, die Ostumfahrung nicht. (siehe weiter unten bei Schließung der Grasseler Str. und für Waggum gibt es überhaupt keine Umfahrung.) Selbst wenn man jetzt mit der Planung beginnt und im Sommer die Grasseler Str. sperrt, werden Waggum und Bienrode jahrelang im Verkehr ersticken, bis die Ostumfahrung hätte gekommen sein können. | |

Am Sonntag nahmen wir am Karnevalsumzug in Braunschweig teil. Es hat einen Riesenspaß gemacht. Die Bilder sind auf > aktuelle Bilder Wir wurden auf den seitlichen Fußwegen von mitmarschierenden Polizisten vor den Karnevalisten "geschützt". Im Anschluss bei der Zugparty in der Stadthalle dankte ich noch einmal dem Zugmarschall, Hans-Peter Richter, dass er immer zu uns gehalten hat und damit unsere Teilnahme ermöglicht wurde. Obwohl die üblichen Politiker ihn ständig gedrängt hatten, uns aus dem Zug zu nehmen.
Leider war unser Wagen nicht im Fernsehen zu sehen, aber Ludger Abeln las das Motto vor und die Fußgruppe mit den fantasievollen Kostümen wurde ausgiebig gezeigt
Samstag verlief der 15:00-Uhr-Treff Gottseidank ohne Zwischenfälle. Völlig friedlich zogen 74 Personen die übliche Runde.
Am Freitag bei leichtem Schneefall machten wir vorgestern unsere Runde, diesmal anders herum: auf der Grasseler Str. Richtung Süden und im Wald zurück, so gingen wir dem steifen Nordwind etwas aus dem Weg.
Die Versammlung war bereits geschlossen und der Einsatzleiter der Polizei war auf dem Weg nach Haus. Jetzt gab es einen sehr unschönen Einsatz der verbliebenen Polizei. Am Vortag hatte es eine Anzeige bei der Polizei gegeben. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte mehrere Demonstrationsteilnehmer angezeigt, wegen Beleidigung. Von den Demonstrationsteilnehmern, die der Mitarbeiter per Handzeichen für die Polizei sichtbar aufzeigte, sollten nach der Veranstaltung die Personalien aufgenommen werden. Als jemand, der nachweislich gar nicht an der vortäglichen Demonstration teilgenommen hatte und trotzdem angezeigt werden sollte, sich weigerte seine Personalien anzugeben.
Jetzt begann ein völlig unangemessener Polizeieinsatz. Mehrere Personen wurden niedergerissen, weil ein Einsatzbefehl von einem völlig überforderten Mitarbeiter der Bereitschaftspolizei hieß, die betreffende Person festzusetzen. Die Zielperson wurde von allen Seiten gezerrt und zu Boden gestoßen.(siehe Aktuelle Bilder )
Da hier viele Personen anwesend waren, die zum ersten Mal an einer Demonstration teilgenommen hatten, ist dem Bild der Polizei ein schwerer Schaden zugefügt worden.
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6.2.
Liebe Waggumer, liebe Bevenroder, liebe Zugereiste,
vielen Dank für euren bisherigen Einsatz. An unserem 30. Protesttag galt es einmal zurückzublicken. Unser täglicher 15:00-Uhr Treff wurde gut angenommen. Es waren täglich zwischen 32 und 212 Personen dabei. Das ist eine hervorragende Leistung, denn das waren im Schnitt über 50 Personen, im Schnitt 4 km Laufleistung, dann ergibt sich eine Strecke von 6000 km. Das heißt vom Nordkapp bis Jerusalem.
Und lohnt sich das?
Ich meine ja, denn inzwischen ist die Verlängerung der Landebahn nicht mehr so sicher, wie am Anfang. Inzwischen hat sich nämlich einiges getan: - Seit Montag werden keine Bäume mehr gefällt, weil Tierschützer Alarm geschlagen haben, da auf dem gefällten Gebiet, keine Tiere mehr gefunden wurden, sich folglich im alten Baumbestand befinden müssen, der jetzt zur Fällung ansteht.
- Sollte es sich bewahrheiten, dass die Verlängerung der Start- und Landebahn überwiegend für den Flugfrachtverkehr ist, wären die EU-Fördergelder in Gefahr und der Flughafenausbau stände vor dem Aus.
Näheres dazu bei www.braunschweig-online.info . Am 5.6. haben Silke Arning, Bettina Neebe-Runo und Sabine Lipper in Bevenrode das Flugblatt "Bevenrode ist betroffen!" verteilt.
Am 6.6. hat die gleiche Gruppe eine allgemeinere Version des Flugblattes herausgegeben, die auch für die anderen Ortsteile interessant ist :hier klicken .
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Am 3.2. fand dann im gut gefüllten Saal des Kulturzentrums das Treffen der Bürgerinitiative Waggum statt. Zunächst las Herr Beyer, der Versammlungsleiter, das Protokoll des letzten Treffens vor. Dann wurde darüber berichtet, welche Aktivitäten in der letzten Zeit stattgefunden haben. Es wurden von vielen Mitbürgern unterschiedliche Informationsblätter verteilt. Im Gemeindebrief der Ev. Gemeinde waren mehrere Beiträge über den Flughafenausbau abgedruckt. Der Bericht von Herrn Waßmuß aus Bevenrode über die Bezirksratssitzung wurde in Auszügen vorgelesen. Im Zusammenhang mit der Berichterstattung kam auch die mangelhafte Information des Waggumer Echo zur Sprache. Einige Bürger berichteten davon, dass sie es, selbst gegen Bezahlung, nicht geschafft haben, Informationen über den Flughafenausbau im Waggumer Echo zu veröffentlichen. Weiterhin wurde darüber berichtet, dass die Firma LaReG noch in der Zeit vor der Abholzung einen reichen Tierbestand dokumentiert hat und daa sich nun, nach der Fällung keine Tiere mehr dort befinden sollen. Wo sind die Tiere geblieben? Gegenüber der DLR besteht nach Aussage von Herrn Beyer ein Rechtsanspruch auf Auskunft, da die DLR sich zu 50% über Steuergelder finanziert. Also wird dort angefragt, welche Fortschritte bei der Zulassung des Airbus 320 gemacht worden sind. Dann wurde beschlossen die täglichen 15-Uhr-Treffs weiter durchzuführen.
Vorgestern auf dem Treffen der Bürgerinitiative war auch die mangelhafte Information des Waggumer Echo im Gespräch. Dazu schreibt Herr Dr. Isensee, Waggum um 11:24 per e-mail:
Sehr geehrter Herr Sternkiker, was Frau Jenzen und Herr Hau gestern über das Gespräch mit Herrn Reichelt zum Thema Waggumer Echo berichtet haben, ist unglaublich skandalös. Dies sollten möglichst viele Bürger in Bienrode, Waggum und Bevenrode erfahren.Ich gehe deshalb davon aus, dass Sie über die gestrige Veranstaltung berichten. Dabei sollte auch darüber berichtet werden, dass viele Bürger gestern spontan erklärt haben, dass sie das Wagummer Echo nicht mehr in den Briefkasten gesteckt bekommen haben wollen und dazu auch einen entsprechenden Hinweis am Briefkasten anbringen werden. Weiter erklärten Bürger auch spontan, dass Sie in diesem Blatt keine Anzeigen mehr schalten werden.Dies wäre ein nüchterner Bericht über das, was gestern gelaufen ist, und in keiner Weise juristisch anfechtbar.Ich glaube, dass dies bei Herrn Reichelt Überlegungen auslösen wird, ob er sich doiese Haltung weiter leisten kann und auch sich weiterhin von Freund Sehrt vorschreiben lassen soll, worüber er im Waggumer Echo berichten darf.Falls noch Handzettel zur Verteilung im Ort erstellt und verteilt weile erden sollten, dann sollte auch in diesem Zettel auf die Haltung des Herrn Reichelt aufmerksam gemacht werden. Diese Info muss möglichst viele Bürger erreichen. Denn es geht hier auch darum, wie Pressefreiheit hier im Ort behandelt wird. Zu überlegen wäre auch noch, wie diese Info speziell an die Inserenten herangetragen werden könnte, die im Waggumer Echo regelmäßig inserieren. Mit freundlichen Grüßen Dr. Alfred Isensee
Zum gleichen Thema gibt es einen offenen Brief von waggum.de
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Am Abend fand nun die Bezirksratssitzung in Bienrode statt. Bei über 100 Besuchern mussten viele über 3 Stunden stehen. Die SPD begann mit einem Paukenschlag: Mit einem Dringlichkeitsantrag forderte man, dass der Bezirksrat beschließen möge, die Ausbauarbeiten am Flughafen so lange zu stoppen, bis eine zumutbare Verkehrsverbindung nach Querum geschaffen ist. Die CDU lehnte diesen Dringlichkeitsantrag ab. ...wird fortgesetzt...
Heiner Waßmuß, Ortsheimatpfleger in Bevenrode hat seinen Bericht über die Bezirksratssitzung vom 2.2. bereits fertig. Man findet ihn hier .
15:00 Treff: Bei diesem Sch...-Wetter kann man mit 42 Personen zufrieden sein. Merkwürdigerweise war die Polizei überaus präsent. Jeder Demonstrant wurde von 1,5 Polizisten geschützt. Nur was wurde geschützt? Die Harvester sind abgezogen. Nach Angaben der LaReg, (Einer Firma, die den Tierbestand untersuchen soll), gab es im Sommer noch reichlich Tierarten, inzwischen keine mehr, in diesem Gebiet. (Hat Herr Manlik nicht nur den Mittelspecht verscheucht, sondern auch die große, rote Waldameise?)
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31.1.
Heute waren wieder 107 Waldspaziergänger und sechs Hunde unterwegs. Die Polizei war nur mit dem Nötigsten an Personal da und sehr kooperativ.Vor dem Start am Sportplatz hat Klaus Marwede noch seine Unterlagen zu den laufenden Ermittlungen und Informationsblätter mit Fotos der unrechtmäßig gefällten Bäume verteilt. In einer kurzen Ansprache erklärte Herr Marwede, dass er im Kern nicht gegen die Erweiterung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg ist, sondern mehr gegen die Art und Weise, wie Fakten geschaffen wurden und wie aktuell mit den Belangen und Bedenken der Bürger seitens des Rathauses umgegangen wird und mit welcher Ignoranz bestehende Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft ignoriert werden.
Dies aber auch in der Hauptsache, dass die Beamten vor Ort angeblich nicht über den aktuellen Stand informiert wurden und somit eventuell von dem Schreiben der Staatsanwaltschaft nichts wussten und am Samstag so handelten wie sie handelten. Zudem forderte Herr Marwede die Polizei auf, zu verhindern, dass Beweismaterial, also gekennzeichnete Bäume, weggeschafft werden, da es sich in dem aktuell laufenden Ermittlungsverfahren um Beweismaterial handelt. Die Polizei hat dies aber indirekt abgelehnt, (der Beamte fühlte sich offensichtlich leicht überfordert), da ja alles schon im Bild festgehalten sei.
Danach ging es wieder in den Wald, jedoch diesmal nicht am Zeltlager nach links in Richtung Osten sondern geradeaus weiter. Hier konnte man sehr gut das ganze Ausmaß, der bisher gemachten Fällarbeiten, sehen. Erkennbar war hierbei auch, dass sehr viele gekennzeichnete Bäume einfach gefällt wurden. Beweisfotos wurden von verschiedenen Bürgern gemacht. Als wir dies bemängelten mussten wir von der anderen Seite des Zaunes hören, diese Bäume wären in den Nächten davor von Demontranten markiert worden. Unfassbar, was man sich alles gefallen lassen muß.
Nach einer kurzen Pause am Parkplatz ging es dann über die Tiefe Straße in Richtung Grasseler Straße. Schon auf der Tiefen Straße kam es zu Rückstaus, aus denen heraus ein PKW-fahrer leicht die Nerven verlor und einige unserer Waldspaziergänger gefährlich bedrängte. Aber wir hatten die Lage dann besonnen entschärft, bevor die Polizei eingreifen musste. Auch die Grasseler Straße war für gut zehn Minuten unpassierbar für nach Norden fahrende Fahrzeuge und zeigte so den Bürgern schon mal auf, was passiert, wenn im Sommer diese Straße für immer gesperrt wird.
Schlusspunkt war dann am Feuerbrunnen, ohne jedoch nochmal zu erwähnen, das wir uns bis Mittwoch, 03.02.2010 erst einmal weiter jeden Tag um 15:00 Uhr am Sportplatz treffen. Neue Termine werden dann am Mittwochabend bei der BI Waggum abgesprochen.
Der Bericht und die Bilder vom 31.1. aufAktuelle Bilder stammen diesmal von www.waggum.de (Vielen Dank, Dieter) | | | |
29.1.
Der Freitag war ein voller Erfolg, über 180 Personen, unter ihnen ein Fernsehteam des ZDF, trafen sich am Sportheim Waggum, um gegen den Flughafenausbau zu protestieren.Diese Aktion konnte selbst nicht von der Braunschweiger Zeitung verschwiegen werden. Wir liefen wieder begleitet von der Polizei zur Baustelle. Auf wundersame Weise entstand eine Lücke im Bauzaun und die Hälfte der Demonstranten gelangte auf die niedergemetzelte Waldfläche. Um 15:30 Uhr war der Harvester (auf deutsch klingt es noch zynischer "Walderntemaschine") gestoppt. Nachdem die Demonstranten auf den richtigen Weg zurückgefunden hatten, nahm man den Rückweg auf, über tiefe Straße, Grasseler Str. und diesmal über Rabenroder Str. (die ab Sommer auch vom Verkehrschaos betroffen sein wird) zum Feuerbrunnen. Wo die Abschlusskundgebung stattfand. | |  | |
28.1.
Gestern fand nun die Diskussionsveranstaltung des SPD-Ortsvereins im vollbesetzten Saal des Kulturzentrums statt. Gerhard Stülten (Ortsvereinsvorsitzender) stellte zunächst einmal die Position des Ortsvereins Waggum-Bienrode-Bevenrode dar: Als es die Tunnellösung an der Grasseler Str. nicht gab, stellte sich der Ortsverein gegen den Flughafenausbau und es gelang in einer Abstimmung des Bezirksrates diesen Beschluss durchzusetzen, da sich 2 Mitglieder der CDU der Stimme enthielten. Bei der entscheidenden Abstimmung innerhalb der SPD auf Stadtebene, war Gerhard Stülten dann der einzige, der es wagte sich der Stimme zu enthalten. Bernd Rabe von der SPD stellte dann noch eimmal die 4 Flughafenumfahrungsvarianten aus der Braunschweiger Zeitung vor und wies zahlreiche Fehler bei der graphischen Umsetzung der 4 Varianten nach (Außerdem sollte wohl der Eindruck entstehen: Ich rufe an und erhalte dann die von mir bevorzugte Variante. Selbst wenn man jetzt beginnen würde, zu planen, müssten die Waggumer ca. 4-5 Jahre warten bis diese Straße gebaut würde.) Manfred Pesditscheck (Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt) sagte dann so sinnige Sachen wie, es ist schon immer abgeholzt und gerodet wurden (er meint wohl das späte Mittelalter), ein großer Anteil der Bevölkerung steht hinter dem Flughafenausbau, die SPD müsste mit dafür sorgen, dass 4000 neue Arbeitsplätze entstehen. Zur anschließenden Diskussion meinte er, hier würde nur Blödsinn geredet. Als nachgefragt wurde, welches seine Argumente für einen Flughafenausbau wären, antwortete er nicht. Gerhard Stülten wollte noch einmal ein Meinungsbild erstellen, dass er mitnehmen könnte in die nächste Bezirksratsitzung. Von einem Großteil der Besucher wurde die Tunnellösung bevorzugt und man solle sich nicht auf andere Varianten einlassen.
Leider gehen auch heute morgen die Abholzungen im Querumer Forst weiter, obwohl die Firma Rex der Polizei mitgeteilt hatte, dass die derzeitige Holzerei gestern abgeschlossen sein sollte. Jetzt wird außerhalb des Bauzaunes am westlichen Waldrand (Richtung Flughafen) gefällt.
Der 15:00 Treff litt unter extremen Wetterbedingungen: Sturm und starker Schneefall ( siehe Aktuelle Bilder ) Das hielten nur 32 von den stärksten Aktiven aus.
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26.1.
Der Besuch beim Landesbischof war erfolgreich, zumindest weniger frostig als am Freitag, es gab einen warmen Sitzungsraum und Kuchen. Der Bischof sagte zu, in den Erbpachtvertrag, der zwischen Stiftung und Flughafen- gesellschaft geschlossen wurde, Einsicht zu nehmen. (Das dies bisher nicht geschehen ist, lässt Rückschlüsse zu, der Bischof ist immerhin der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates.) Weiterhin wird sich der Bischof an die zukünftigen Nutznießer der verlängerten Landebahn wenden, um eine aktuelle Bedarfsanalyse zu erstellen. Das Interesse an einer verlängerten Landebahn kippelt nämllch: - aus gut informierten Kreisen der DLR hat man erfahren, dass der neu angeschaffte Airbus nicht mit den notwendigen Forschungsgeräten ausgestattet werden darf. Es wird nötig sein, einen geeigneteren Flugzeugtyp zu beschaffen, ob dieser die verlängerte Start-und-Landebahn braucht ist fraglich. - Der Hauptnutznießer des Flughafens VW (Der Anteil an Starts- und Landungen von Strahltriebsflugzeug beträgt 80%, nicht wie Herr Manlik immer schönrechnet 15-16%) ist um sein grünes Image bemüht und möchte keinesfalls mit der Flughafenerweiterung in Verbindung gebracht werden. ( siehe HAZ )
Mittags waren wir mit einigen Aktiven im Rathaus und besuchten die einzelnen Fraktionen: Die Grünen, BiBs, CDU/FDP und SPD, die Linke mussten wir aus Zeitmangel auslassen. Berichteten von unserem Besuch beim Landesbischof und baten die Fraktionen noch einmal ein aktuelles Meinungsbild zu erstellen, wer die verlängerte Landebahn überhaupt noch benötigt. Weiterhin befragten wir die Fraktionen, ob es in ihrem Sinne wäre einen Flughafen zu bauen, ohne vorher zu klären, welche Straßenbaumaßnahmen nötig wären, um von Waggum und Bevenrode in die Innenstadt zu gelangen.
Am Abend dann eine gut besuchte Veranstaltung der Bürgerinitiative Waggum im Ev. Gemeindezentrum. Berichtet wurde von den vergangenen Aktionen und welche Veranstaltungen in Zukunft geplant sind. Der originellste Vorschlag war, wenn man uns die Verbindungen in die Stadt (Grasseler Str.) kappt, sollten sich die Ortsteile Waggum und Bevenrode dem Landkreis Gifhorn anschließen | | | |
| 24.1.
Die Braunschweiger Zeiung schreibt
Von Jörn Stachura
100 Gegner der Flughafenerweiterung haben gestern Nachmittag auf der Lichtung im Querumer Forst Jungbäume gepflanzt. Sie fordern, das Baumfällen zu beenden und auf die Landebahnverlängerung zu verzichten.
Die Jungbäume, so berichtete Christina Albrecht von Robin Wood Braunschweig, galten als unverkäuflich und seien von Baumschulen, Baumärkten und Gärtnereien gespendet oder zu einem symbolischen Preis verkauft worden.
Ziel der Aktion sollte es sein, darauf hinzuweisen, dass nicht gefällt werden sollte, sondern zusätzliche Bäume gepflanzt werden müssten. Während der Aktion enthüllten Robin-Wood-Mitglieder auf der Lichtung ein großes Plakat mit der Aufschrift "Gesucht: Umweltzerstörer mit zwei Buchstaben" und dem VW-Logo.
Robin Wood, so eine Erklärung der Umweltschützer, lehne es ab, dass die Landebahn verlängert werde, damit Manager im Firmenjet zu Langstreckenflügen von Braunschweig aus abheben können.
Albrecht sprach von einer Glaubwürdigkeitslücke: "Das Baumfällen korrespondiert nicht mit dem grünen VW-Image und der Zusammenarbeit von VW und Nabu." Robin Wood wolle den öffentlichen Druck erhöhen, da im Herbst weitere Bäume gefällt werden sollen.
Mit Spaten und Hacken wurden Löcher in den gefrorenen Boden gegraben, um die Jungbäume auf der Lichtung zu pflanzen. | | |

| Samstag 23.1. Bei dem heutigen 15-Uhr Treffen besichtigten wir die Fortschritte der Abholzerei. An diesem Tag ruhten die Harvester von ihrem schrecklichen Tun. Nach kurzem Verweilen kehrten wir durch eine große Zaunlücke, des inzwischen vorhandenen Bauzaunes zurück. Der weitere Weg führte uns zum zweiten Mal und unter Polizeischutz über die Grasseler Straße. Jetzt hätten die Herren, die demnächst diese Straße sperren, mit großen Augen gesehen, welch riesiger Rück- stau nach kurzer Zeit entstand. Viele Waggumer, die lieber in ihren warmen Stuben saßen hätten dann gesehen, welches Verkehrschaos ihnen bevorsteht. |

| | Freitag 22.1. 11:00 Besuch im Landeskirchenamt Mit ca. 25 Personen reisten wir nach Wolfenbüttel und wurden dort recht unfreundlich von dem Pressesprecher Herrn Strauß empfangen. Auch nach dem Hinweis, dass mehrere Personen unter uns über 70 Jahre alt wären, gab es keinen Sitzungsraum (?) und das Gespräch musste im Flur stattfinden. Es gab nur die Auskunft, dass der Bischof nicht da wäre, oder in einer wichtigen Besprechung, (oder irgendwo). Nur nach längerem Verharren bequemte sich der Pressesprecher einen Termin mit dem Bischof zu machen: Dienstag 11:30 Uhr. Na also geht doch. | |
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