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Nun stellen sich die Fragen: -Warum wurde die bessere Lösung verworfen?
-Welche Rolle spielte dabei -- der Ausbau des Flughafens
-- die Sperrung der Grasseler Str. ?
Schon seit geraumer Zeit wurde nach einer Möglichkeit für ein Einkaufszentrum für Waggum und Bevenrode gesucht, da der vorhandene NP-markt bald schließt, da der Pachtvertrag für das Geschäft ausläuft. Am 12.9.2008 wurde ein Planungsvorschlag für einen Lebensmittelvollversorger/Discounter mit Shops/Dienstleistung von einem Investor vorgelegt. Dieser Vorschlag wurde nicht berücksichtigt und war der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt.
Der Investor bekam im Braunschweiger Rathaus einen abschlägigen Bescheid.
 | | | Planungsvorschlag westlich der Grasseler Str., südlich des Kleingartenvereins. Der Kleingartenverein hätte eine Lärmschutzwand erhalten | |

Er teilt seinen Fraktionskollegen der CDU mit, dass der Investor sich zurückgezogen hätte und dass der Investor
Staake einen eigenen Planungsvorschlag hätte, auf flughafeneigenen Gelände an der Bienroder Str..
Als der Planungsvorschlag in der Braunschweiger Zeitung auftauchte, schrieb ein Anwohner einen Leserbrief.
Darauf meldeten sich der Rechtsanwalt und der Investor des ersten Planungsvorschlages bei ihm und waren höchst verwundert,
dass Herr Staake in Waggum einen Supermarkt plane.
Sie baten den Anwohner diese merkwürdige Geschichte in die Öffentlichkeit zu tragen, was diesem aber nicht gelang.

Der Investor Staake reichte ein ähnliches Vorhabens, allerdings auf dem Flughafengelände, ein und wurde sofort präferiert.
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Die Errichtung eines neuen Supermarktes an der Bienroder Straße stößt nicht unbedingt auf allgemeine Zustimmung der Anlieger in diesem Bereich. Allerdings stimmte der gesamte Bezirksrat für dieses Vorhaben. "Es ist eine einmalige Chance, die Nahversorgung im Bezirk zu verbessern", so Wolfgang Sehrt (CDU). Dieser Supermarkt wird bestens angenommen werden, so Wolfgang Sehrt weiter.
Geplant ist Seitens des Investors Staake einen Edeka Markt zu errichten. Dieser soll eine Größe von zirka 1.200 qm Ladenfläche sowie eine Parkfläche für etwa 100 Fahrzeuge, welche direkt an der Bienroder Straße errichtet werden, haben.
Anwohner direkt an der Bienroder Straße sind da durchaus etwas Skeptischer. " Wir wohnen zwar am Flughafen, was aber nicht heißt, dass uns der Lärm vom Supermarkt egal wäre". So ist es naheliegend, das hier eine Errichtung eines Supermarktes an der anderen Seite Waggums, also Richtung Bevenode, als eine bessere Lösung gesehen wird.
Neues vom Skandal
Der Supermarkt der 2. Wahl soll anscheinend doch gebaut werden.
Der Start der bauvorbereitenden Maßnahmen Anfang März stand unter keinem guten Stern. Bauinvestor Staake hatte schlicht vergessen, dass in diesem Jahr zum ersten Mal der gesetzmäßige Beginn der Vegetationstperiode auf den 1. März fallen sollte, somit begann an diesem Tag das Baum- fällverbot. Auf dem vorgesehenen Grundstück stand aber ein kleines Wäldchen. Bei enigen Wenigen hilft hier die Untere Naturschutzbehörde (allgemein bekannt als "Umweltvernichtungsamt") aus, mit einer Ausnahmegehmigung. | | | |
| Mit schwerem Gerät vernichtete eine Firma das Wäldchen innerhalb von 3 Tagen. Als Symphatiewerbemaßnahme für den neu entstehenden Laden wurde das Holz wenige Meter von Wohnhäusern entfernt unter ohrenbetäubenden Lärm geschreddert. (Ob das rechtlich zulässig ist hat gott-sei-dank niemand gefragt.)
Schon die Planungsphase für diesen Markt enthält viele Merkwürdigkeiten. Bisher ist immer davon ausgegangen worden, dass der Pachtvertrag für den schon bestehenden NP-Markt nicht verlängert werden sollte. Es war umgekehrt, Edeka hat den Vertrag nicht verlängert.
Edeka erhielt vor allen anderen die Information, dass die Grasseler Str. gesperrt wird und es keinen Tunnel und keine Ostumfahrung gibt. (Erstaun- licherweise vor dem Urteil des Ober- verwaltungsgerichts) Somit würde der NP-markt in eine Hinterhoflage geraten.
Gleichzeitig bietet man ein städtisches Grundstück (Flughafen- gelände) an der Bienroder Str. an, weil diese Straße dann mit einem um 60% gesteigerten Verkehrsauf- kommen für viel Laufkundschaft sorgen wird.
Diese Geschichte geschah nicht in einer südamerikanischen Bananenrepublik, sondern in Braunschweig. ...wird fortgesetzt... | | |
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Widerspruchsfrist gegen den neuen Supermarkt an der Bienroder Str. endet am Montag, den 26.7.2010.
Es sind bereits einige Stellungnahmen eingegangen. Und der Baubeginn wird sich auch weiter verzögern, da in einem Gutachten Anfang Juni festgestellt wurde, dass auf dem Dachboden des Geräteschuppens Fledermauskot gefunden wurde. Allerdings sollen die Fledermäuse dieses Gebäude nur als Tagesquartier benutzen. "Ein Abriss der Gebäude kann daher in Anbetracht der Ergebnisse der Kontrolle während der Wochenstubenzeit der Fledermäuse (April bis September) nicht empfohlen werden." (Gutachten der LaReG)
Im Verkehrsgutachten wurde nicht berücksichtigt, dass mit der Schließung der Grasseler Straße erheblich mehr Verkehr über die Bienroder Str. fließen wird. | | | |
 | 13.8.
Investor Staake lässt bewohntes Fledermausquartier niederreißen.
Unglaublich, wie in Braunschweig mit der Natur umgegangen wird:
Investor Staake will auf Flughafen- gelände an der Bienroder Str., unmittelbar angrenzend an Wohnbebauung, einen Supermarkt errichten. In einem Umweltgutachten empfiehlt die Untere Naturschutzbehörde einen Abriß des vorhandenen Gebäudes erst nach dem September, da eine Fledermaus- kolonie in diesem Gebäude festgestellt wurde. Jetzt schuf Staake vollendete Tatsachen und vernichtete diese Kolonie, somit braucht er auch nicht mehr Rücksicht bei dem Bau des Supermarktes nehmen, denn die Untere Naturschutzbehörde empfahl Einschlupfmöglichkeiten, in dem Dach des zu errichtenden Gebäude,für Fleder- mäuse zu schaffen. mDas Das erübrigt sich jetzt.
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Teile dieses Berichtes stammen von waggum.de
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