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Die Verwaltung schlägt vor, aufgrund der kritischen Äußerungen in der Informationsveranstaltung auf den Bau des Gehweges bis auf weiteres zu verzichten.

 

Der Bau eines Fußweges an der Bienroder Str. sollte mit Straßenausbaubeiträgen der Anlieger finanziert werden

 

 

Der Bezirksrat hatte beantragt:

 

Es wird beantragt, dass der Bau eines Gehweges auf der südlichen Seite der Bienroder Straße zwischen dem Ortseingang Waggum und dem EDEKA-Markt umgesetzt wird, ohne die Anlieger mit Ausbaubeiträgen an den Kosten zu beteiligen.“

 

Stellungnahme der Verwaltung:

 

Beim Bau des Gehweges handelt es sich um eine straßenausbaubeitragspflichtige Maßnahme. Die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße K 4 beginnt auf der Höhe des Bechtsbütteler Weges (Station 1,631). Ab Ortsdurchfahrtsgrenze in Richtung Osten handelt es sich um eine Innerortstraße.

 

Die Bienroder Straße bietet in diesen Bereich auch einem Außenbereichsgrundstück die Möglichkeit der Inanspruchnahme. Nach dem Straßenausbaubeitragsrecht sind auch Außenbereichsgrundstücke zu Beiträgen heranzuziehen.

 

Mit Beschluss vom 17.10.2017 (Vorlage 17-05525) hat der Stadtbezirksrat 112 beantragt, den Gehweg herzustellen und auf die Planungen zur Verkehrsberuhigung in Waggum verwiesen.

 

Der Fachbereich Tiefbau und Verkehr hat den Wunsch des Stadtbezirksrates aufgegriffen und eine Ausbauplanung erstellt. Der Bau des Gehweges wird auch seitens der Verwaltung als sinnvoller Teil des Gesamtkonzepts der Verkehrsberuhigung für die Ortseinfahrt Waggum gesehen.

 

Der Stadtbezirksrat wurde mit der Mitteilung (DS 17-05525-01) am 14.08.2018 über das geplante Vorgehen und die Beitragspflicht informiert.

 

Die Planung wurde in einer öffentlichen Veranstaltung am 15.08.2018 den Anliegern und dem Stadtbezirksrat vorgestellt.

 

 

Die Erweiterung der Bienroder Straße um einen Gehweg wäre eine typische straßenausbaubeitragspflichtige Maßnahme, wie sie bereits vielerorts im Stadtgebiet durchgeführt wurde. Ein Verzicht auf die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen wäre nicht zu rechtfertigen. Eine Beteiligung der Eigentümer an den Kosten über Straßenausbaubeiträge müsste bei einer Umsetzung erfolgen.

 

Die Verwaltung hält den Bau des Gehweges für sinnvoll. Unbedingt erforderlich ist er aber nicht. Die Verwaltung schlägt vor, aufgrund der kritischen Äußerungen in der Informationsveranstaltung auf den Bau des Gehweges bis auf weiteres zu verzichten. Der Bau des Gehweges ohne Beteiligung der Anlieger mit Ausbaubeiträgen ist nicht möglich.

 

Leuer

 

 

Grüne, BIBS, Die Linke und SPD stellen einen

gemeinsamen Antrag im Bezirksrat:

 

 

 

Es wird beantragt, dass der Bau eines Gehweges auf der südlichen Seite der Bienroder Straße zwischen dem Ortseingang Waggum und dem Edeka-Einkaufsmarkt umgesetzt wird, ohne die Anleger mit Ausbaubeiträgen an den Kosten zu beteiligen.

 

Begründung:

Der geplante Gehweg befindet sich im Außenbereich des Ortsteiles und daher können die Gestehungskosten nicht anteilig auf die Anlieger der Bienroder Straße umgelegt werden. Der Außenbereich ergibt sich dadurch, dass sich auf der südlichen Seite der Straße ein Verkehrsübungsplatz und auf der nördlichen Seite ein städtischer Friedhof befindet.

Der Innenbereich des Ortsteiles Waggum endet mit der Gebäudekante des Einkaufmarktes einerseits und der Gebäudekante der Apotheke.

 

Der Bezirksrat tagt am Mittwoch 12.8. um 19:00 Uhr im Kulturzentrum Waggum.

Abschließend beschließt der Planungs- und Umweltausschuss am 17.8..

16.6.18

Geldautomat in Wenden gesprengt

Die Serie der Geldautomaten-Sprengungen geht weiter: Am frühen Samstagmorgen haben Unbekannte den Automaten derDeutsche Bank-Filiale in Wenden zerstört "und dabei Beute gemacht", wie Polizeisprecher Stefan Weinmeister gegenüber news38.de berichtete. Wie viel Geld die Täter mitnehmen konnten, stehe noch nicht fest.

Allerdings haben die Ermittler diesmal konkrete Hinweise auf Gangster und Fluchtfahrzeug, wie Weinmeister ergänzte: Ein 59-jähriger Zeuge habe Angaben zu den "mehreren Tätern" machen können - ebenso zu ihrem Auto; Näheres wollte der Sprecher noch nicht preisgeben.

Der angerichtete Sachschaden ist beträchtlich: Neben der Bank-Filiale sei auch ein benachbartes Geschäft in der Hauptstraße in Mitleidenschaft gezogen worden.

                                                                                             Bild: Ortsfeuerwehr Bevenrode

Autobrand in Bevenrode weitet sich aus

 

Neben Ortsfeuerwehr und Berufsfeuerwehr

waren auch die Ortswehren aus Waggum und

Hondelage im Einsatz

 

 

Bevenrode. Am Freitagabend gegen 20 Uhr riefen Anwohner in der Hondelager Straße in Bevenrode wegen eines brennenden Autos in einem Hinterhof die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Bevenrode hatte das Feuer bereits auf angrenzende Gebäudeteile übergegriffen.

 

Deshalb wurden weitere Kräfte der Ortsfeuerwehren Waggum und Hondelage zur Einsatzstelle gerufen.

Vor Ort konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Es wurden zwei C-Rohre unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Der im Hof abgestellte Wagen brannte vollkommen aus.

 

Weiterhin hatte das Feuer auf die Holztore der angrenzenden Garage übergegriffen. Da das brennende Auto zunächst den Weg versperrte, konnte das Feuer in der Garage nur von außen gelöscht werden. Erst nach dem Entfernen des ausgebrannten Fahrzeuges mit technischen Hilfsmitteln konnte ein in der Garage befindliche Oldtimer gelöscht werden. Der Oldtimer der Marke BMW im Neuzustand wurde dabei leider vollständig zerstört.

Ein angrenzendes Gartenhaus und eine Lebensbaumhecke wurden ebenfalls beschädigt. Es entstand ein erheblicher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Zur Ursache ermittelt die Polizei.

 

 

POL-BS: Einbruch in Kiosk

 

 

Braunschweig (ots) - Vermutlich in den Nachtstunden zum 17.2.2018 wurde der Einbruch in einen an der Bevenroder Straße, vis-a-vis der Öffentliche Bücherei, gelegenen Kiosk nach gewaltsamem Überwinden der Türverglasung verübt; ein im Ladenlokal vorhandener Geldspielautomat wurde aufgebrochen. Umfang und Höhe des entstandenen Schadens sind noch unbekannt.

Rückfragen bitte an:

Polizei Braunschweig
PI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0531/476-3034 und -3032
Fax: 0531/476-3035
E-Mail: 
pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei-braunschweig.de

 

 

 

Unbekannter entwendet die Geldbörse eines Kellners

 

Braunschweig (ots) - 04.01.2018, 20.50 Uhr Braunschweig, Messeweg

 

Die kurze Abwesenheit eines Bediensteten nutzte ein unbekannter Dieb am Donnerstag Abend.

Der 25-30 Jahre alte Mann, der 165-170 cm groß war, betrat das Gasthaus am Messeweg und setzte sich an den Tresen.

Nachdem der 33-jährige Kellner das Getränk bei ihm kassiert hatte, legte er die Kellnerbörse hinter den Tresen und kümmerte sich kurz im Nebenraum um andere Dinge. Als er nach kurzer Zeit zurückkam, verließ der unbekannte schlanke Gast mit kurzen schwarzen Haaren gerade das Lokal und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Erst später fiel dem 33-jährigen auf, dass die Kellnerbörse entwendet worden war. In ihr befand sich ein dreistelliger Bargeldbetrag.

Der unbekannte Verdächtige war mit einer schwarz-braunen Daunenjacke und einer kleinen Umhängetasche unterwegs. Auffallend war nach Angaben des Zeugen das nuschelige Sprechen.

Hinweise zu der Person werden telefonisch an das Polizeikommissariat Nord unter der Rufnummer 0531/476-3315 erbeten.

Darf in der Grundschule Querum wieder gehüpft und gesprungen werden?

 

Die CDU stellte im Bezirksrat einen Dringlichkeitsantrag

 

 

Der CDU-Fraktion wurde von den Elternbeiratsvorsitzenden folgender Sachverhalt zur Kenntnis gegeben:

 

Etwa seit den Sommerferien ist der Stadt Braunschweig bekannt, dass eine Decke zwischen Erd- und Kellergeschoss der Grundschule nicht mehr den statischen Anforderungen entspricht, weswegen der sich im Keller befindliche Werkraum mit Stahlträgern versehen wurde und nicht mehr nutzbar ist. 

                                                                             

Auch die Inbetriebnahme der im Keller zu installierenden Amokwarnanlage verzögert sich nun auf unbestimmte Zeit.

Die Eltern der darüberliegenden Klasse 1a sind zudem verunsichert, ob ihre Kinder im momentanen Zustand überhaupt im Klassenraum in Sicherheit sind, oder dieser eventuell doch schlimmer betroffen ist als angenommen. Die Lehrerinnen der Klasse erteilten den Schülern ein Hüpf- und  Springverbot im Raum.  …

 

Die Braunschweiger Zeitung befragte Gottfried Müller vom Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement:

„ … bei einer Routinebegehung wurden im betroffenen Werkraum im Keller der Schule Feuchteschäden und rostende Bewehrungen festgestellt … Als Sofortmaßnahme seien die Stützen zur Stabilisierung der Decke aufgestellt worden.  … Eine Sanierung sei bereits beauftragt. … Die Arbeiten werden Anfang der nächsten Woche beginnen und etwa vier Wochen dauern. … „ 

 

Seit dem 17.11.2017 darf also wieder gehüpft und gesprungen werden.

 

 

 

 

Bis zu 21 Funkwagen jagen 18-jährigen, der vor

einer Polizeikontrolle flüchtete

 

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 23.10.2017, 01.35 Uhr

 

Glimpflich endete eine halsbrecherische Flucht eines 18-Jährigen

 

mit einem PKW vor der Polizei in der Nacht zum Montag.

 

Mit Geschwindigkeiten bis zu 150 km/h auf Landstraßen und durch 

 

Ortschaften und bis zu 200 km/h auf der Autobahn versuchte sich

 

der Heranwachsende einer Kontrolle zu entziehen. Dabei wurden

 

etliche Verkehrsteilnehmer gefährdet und nur mit Glück Unfälle

 

vermieden.

 

In Begleitung einer weiteren Person war der junge Mann gegen

 

01.30 Uhr im Bereich des Braunschweiger Hauptbahnhofes einer

 

Zivilstreife der Polizei aufgefallen.

 

Als beide mit einem Audi A 4 den Parkplatz Ackerstraße mit

 

quietschenden Reifen verließen, sollten sie in Höhe des

 

Gewerbegebietes Rautheim kontrolliert werden.

 

Hier missachtete der Fahrer sämtliche Haltezeichen und fuhr mit

 

hoher Geschwindigkeit auf der Bundesstraße 1 bis Königslutter und

 

dann Richtung Ochsendorf.

 

Dabei lenkte er den Wagen mehrmals auf die linke Spur und

 

wechselte bei Gegenverkehr erst im letzten Moment zurück.

 

Überholversuche der Polizei wurden durch Schlangenlinien fahren

 

verhindert.

 

Über die A 2 ging es nach Sachsen-Anhalt, dann zurück bis

 

Helmstedt, bis der PKW wieder Richtung Osten fuhr und kurz hinter

 

Alleringersleben auf der Autobahn gestoppt werden konnte, weil der

 

Fahrer in einen Stau geriet. Die rücksichtslose Flucht erstreckte sich

 

über etwa 70 Kilometer.

 

Der 18-Jährige und sein gleichaltriger Mitfahrer wollten sich der

 

Kontrolle entziehen, weil sie Betäubungsmittel konsumiert hatten.

 

An der Verfolgung waren bis zu 21 Funkwagen aus Braunschweig,

 

Salzgitter, Wolfsburg und Magdeburg beteiligt.

 

Auf der Autobahn und den Landstraßen wurden mehrere Autofahrer

 

durch das Fahrverhalten des 18-Jährigen konkret gefährdet. Diese

 

werden gebeten, sich als Zeugen bei der örtlichen Polizei zu melden.

 

 

 

 

Am Donnerstag, 11.5.13 fand im Kult die Beteiligungsaktion für den neuen Jugendplatz am Neubaugebiet `Vor den Hörsten` statt. Die anwesenden Kinder und Jugendlichen hatten die Möglichkeit anhand von Modellen und Zeichnungen den Platz mitzuplanen und ihre Wünsche zur Gestaltung zu äußern. Vertreter der Stadt und eine Landschaftsarchitektin verarbeiten nun die Vorschläge und werden das Ergebnis nochmals zur Diskussion stellen.

Neuer Jugendplatz in Waggum!

Hey, du bist zwischen 12 und 18 Jahre alt, wohnst in Waggum und hast dir schon immer einen Platz gewünscht, auf dem du deine Freunde und Freundinnen treffen kannst? Jetzt kannst du dich kreativ beteiligen und bei der Planung des neuen Treffpunkts für Jugendliche mitmachen!

Wenn dieser Platz auch ein Stück von dir werden soll, dann komm zu uns und beteilige dich mit an dem Projekt. Deine Ideen und Wünsche sind uns bei der Gestaltung sehr wichtig!

 

Komm zu der Beteiligungsaktion am Donnerstag, den 11.Mai 2017 im Kinder- und Jugendtreff Waggum, Fröbelweg 2

 

Veranstalter ist die Jugendförderung der Stadt BS – Spielplatzangelegenheiten, und der Kinder- Jugendtreff `KULT` 

 

02. März 2015

 

Braunschweig. Ein Brutfloß für Lachseemöwen und Flussseeschwalben wird am kommenden Wochenende auf den Schapenbruchteich ausgebracht.

(Samstag, 7. März 2015, 15.00 Uhr, Treffpunkt: am Fischerhaus, Fischerweg 1 in Riddagshausen)

 

Ein Brutfloß stellt eine sogenannte „Nisthilfe“ dar, die verschiedenen Wasservogelarten als eine Art Plattform für ihr Gelege und die Jungenaufzucht dienen soll. Hintergrund: Zahlreiche Vogelarten sind mit ihren Brutplätzen an offene Bodenflächen in unmittelbarer Nähe von Gewässern gebunden. Solche Bereiche entstehen durch dynamische Prozesse wie starke Wasserstandsschwankungen oder Materialverlagerungen, beispielsweise in Flussauen.

Durch die intensive Nutzung unserer heutigen Kulturlandschaft bleibt für solche dynamischen Prozesse nur noch wenig Raum. Dadurch finden zahlreiche Vogelarten kaum noch geeignete Plätze zum Brüten, obwohl Nahrungsangebot und Lebensraum passen würden. Von dieser Entwicklung sind beispielsweise die Lachmöwe oder die mit den Möwen verwandte Flussseeschwalbe betroffen. Lachmöwen brüteten nach der Entschlammung des Schapenbruchteiches von 2004 bis 2008 auf einer Insel. Durch den zunehmenden Schilfaufwuchs finden sie hier keine geeigneten Brutplätze mehr. Sie sind jedoch in jedem Frühjahr im Gebiet zu beobachten, wo sie sich nach geeigneten Brutplätzen umsehen.

Um ihnen wie auch den Flussseeschwalben wieder Nistmöglichkeiten anzubieten, bauen ehrenamtliche Helfer unter fachlicher Begleitung der städtischen Rangerin Anke Kätzel ein Brutfloß mit einer Fläche von fünf mal fünf Metern und verankern es vor der Schilfinsel im Schapenbruchteich verankert. Eine etwa fünf Zentimeter dicke Schicht aus Kies wird das Floß bedecken und ihm so eine naturnahe Oberfläche geben, die nicht von Pflanzen überwuchert werden kann. Die Plattform wird so angebracht, dass sie vom Vogelbeobachtungsturm gut einsehbar ist.

Mit einem ähnlichen Projekt im Ilkerbruch bei Wolfsburg wurde im vergangenen Jahr ein Bruterfolg der Flussseeschwalbe verzeichnet.

 


 

Tatjana Jenzen: Wie war das nochmal mit dem Tunnel und der Kappung der Grasseler Str.?

Januar 2014

 

Ich möchte Ihnen die Problematik der Sperrung der Grasselerstraße mit Fokus auf Waggum näher bringen.

Die CDU fordert bei der Kommunalwahl 2001 die Untertunnelung des Flughafens.

2003 erklärte OB Dr. Hoffmann gegenüber dem damaligen Nds. Wirtschaftsminister Hirche, ohne eine Tunnellösung sei „die Maßnahme insgesamt für die Stadt Braunschweig politisch nicht tragfähig".

Wirtschaftsminister Hirche gibt aus Kostengründen kein grünes Licht für einen Tunnel.

Die versprochene Ostumfahrung

Eine Ostumfahrung wird nun favorisiert.

Gegen den Flughafenausbau klagen der NABU sowie Grundstückseigentümer.

Die Klage wird 2009 vom OVG abgewiesen, jedoch müssen aus naturschutzrechtlichen Gründen weitere Varianten statt einer Ostumfahrung geprüft werden.

 

Auf der Grasselerstraße fahren täglich 6,500 Fahrzeuge, sie ist die direkte Verbindung zur Innenstadt sowie zur Autobahnanbindung.

Die Sperrung der Grasselerstraße ist laut Niedersächsischer Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abhängig vom Bau der Ostumfahrung.(26.01.2010)

Die Grasseler Str. vor der Sperrung

Dennoch wird die Grasselerstraße 2010 unter Polizeischutz widerrechtlich gekappt.

Auf Anfrage im Bezirksrat wer diesen Auftrag erteilt hat, gibt es von Seiten der Verwaltung keine Antwort.

Eine neue Kurve wird als Anschluss zwischen Grasselerstraße und der Straße „ Am Flughafen“ für 115,000,00 € gebaut. Diese Straße wird kaum befahren.

Der Antrag für eine Ostumfahrung wird erneut bei der Niedersächsische Landesbehörde in WF eingereicht. Dieser Antrag wird als nicht genehmigungsfähig abgelehnt.

Die gesamte Förderung gerät ins Wanken, falls die Flughafen GmbH an der Ostumfahrung festhält.

 

Ein neues Gutachten wird erstellt. Auftraggeberin ist wieder die Flughafengesellschaft.

Die Zunahme des Verkehrs durch Waggum beträgt 60%.

Dennoch wird der meiste Verkehr als innerörtlich bezeichnet und soll dem neuen EDEKA Markt geschuldet sein. Der wiederum ersetzt nur einen anderen Supermarkt.

Die Südumfahrung wird nun näher betrachtet.

Durch die Trassenführung würde eine Trennung von Segelfliegerheim, der Unterstellhalle sowie des Segelflugplatzes erfolgen.

Gleichzeitig müsste die Ortsdurchfahrt laut Gutachter für den Verkehr unattraktiv gestaltet werden. Dies wäre für den Handel, der durch den Wegfall der Kundschaft aus Hondelage, Querum, Dibbesdorf leidet, nicht tragbar.

14 Tage vor der Sperrung

Nach Sperrung der Grasselerstraße geben 3 Geschäfte auf.

Seitdem gibt es eine Nulllösung für Waggum, das heißt der Verkehr läuft durch den engen Ortskern.

 

Von Seiten der Ratsfraktionen gibt es keine Aktivität an der Situation etwas zu ändern. Neubaugebieten in Bevenrode und Waggum werden jedoch zugestimmt, obwohl der Bezirksrat diese aus verkehrlichen Gründen ablehnt.

Laut Gutachten würde sich bei einem ersatzlosen Entfall der Grasselerstraße die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Knotenpunkte verschlechtern. Die Fahrzeit erhöht sich durch die Verlängerung der Fahrwege.

Für den ÖPNV ergeben sich ebenfalls deutlich längere Fahrtzeiten. Besonders Schulkinder, die auf weiterführende Schulen in die Innenstadt müssen, sind betroffen.

Gleichzeitig kommt es damit zu einer stärkeren Lärmbelästigung in den Ortsdurchfahrten.

Die Betrachtung der Tunnellösung sieht dagegen ganz anders aus.

Aus Sicht der Verkehrsführung stellt diese Variante die Günstigste dar. Größter Nachteil sind die Kosten.

Es kommt zu keiner Verschlechterung bezüglich der Fahrwege und Fahrzeiten.

 

Das trifft ebenso für den ÖPNV zu.

Diese Variante wird seitens der Rettungskräfte (Polizei, Feuerwehr)favorisiert. Der Notarzt für Waggum kommt inzwischen aus Wendhausen und fährt die Strecke über die K31. Besser bekannt als Krötenweg.

Diese Strecke wird fortan als „große Ostumfahrung“ bezeichnet und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand.

Es gibt bis heute kein Gutachten über die Kosten eines Tunnels. Schätzungen wurden zwischen 10 MIO € und 40 MIO € gemacht.

Die Tunnelexperten Herr Pysall sowie Professor Dr. Kiekenap haben sich beide für eine Tunnellösung ausgesprochen.

Herr Professor Dr. Kiekenap verfasste eine Stellungnahme zur Verkehrsführung und bot seine Unterstützung bezüglich eines Tunnelgutachtens an. Allerdings benötigt er hierfür eine Bodenprobe.

Diese Stellungnahme wurde sämtlichen Fraktionen des Rates sowie der Verwaltung 2012 übergeben. Es gab bis heute keinerlei Resonanz hierzu.

 

Auf Antrag der BIBS im Bezirksrat 112, Gelder in den kommenden Haushalt für eine Bodenprobe am Flughafen einzustellen, wurde dies mit den Stimmen von CDU sowie den Enthaltungen von SPD und eines grünen Mitgliedes abgelehnt.

Der wirtschaftliche Aspekt, die Mehrkosten für die Bevölkerung, wurden in den Gutachten, die von der Flughafengesellschaft in Auftrag gegeben wurden nie berücksichtigt.

Dabei wird übersehen, dass es um den ERSATZ einer bestehenden Landesstraße, nicht um eine neue Straße geht.

Der Ausbau für den Flughafen ist nicht wirtschaftlich. Das jährliche Defizit von zur Zeit 4 Mio € wird von den Städten WOB und BS getragen. So ist BS als Mehrheitseigner, mit 66% überproportional an den Kosten beteiligt, ohne direkter Nutzer zu sein. Die eingesetzten Mittel fehlen für Kindergärten, Schulen, Schwimmbäder.

Der Flughafen zerschneidet einen ganzen Bezirk. Und bringt die Bewohner des Nordostens in die prognostizierte Hinterhoflage.

 

Das Projekt Flughafen genießt die volle Unterstützung des Landes.

Es geht hier nicht nur um Natur und Ökologie. Tunnel werden regelmäßig aus verkehrstechnischen Gründen gebaut, indem eine direkte Verbindung Zeit und Geld der Nutzer sparen.

Ich frage mich, was für Möglichkeiten hat das Land hier in Infrastruktur zu investieren? Schließlich handelte es sich um eine Landesstraße, die ersatzlos gestrichen wurde.

 

Tatjana Jenzen

Fraktionsvorsitzende der BIBS im Stadtbezirk 112

Mitglied der Bürgerinitiative Waggum

 

 

 

 


11.12.2013 | 14:59 Uhr

POL-BS: Brandserie in Watenbüttel aufgeklärt - 21-Jähriger legt Geständnis ab

Braunschweig (ots) - seit Dezember 2012 Braunschweig, Watenbüttel

Unter dem dringenden Verdacht, seit Dezember 2012 zahlreiche Brände in Watenbüttel gelegt zu haben, nahmen Ermittler am Dienstag einen 21-Jährigen aus dem Ortsteil vorläufig fest. Der Beschuldigte gestand insgesamt 26 Brandlegungen in seiner Vernehmung bei der Polizei. Bei den Feuern wurden zahlreiche Müll- und Wertstoffcontainer, sechs Autos, ein Wohnwagen und die Fassade des Gemeindehauses in Watenbüttel zerstört oder beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte mehr als 100.000 Euro ausmachen. Die seit einem Jahr andauernde Serie hatte das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in Watenbüttel erheblich beeinträchtigt und immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. In der Folge hatte die Polizei im Oktober die aus fünf Beamten bestehende Ermittlungsgruppe "Ignis" (lat.: Feuer) gebildet, weil zahlreiche vorangegangene Zeugenaufrufe und auch die Auslobung einer Belohnung in Höhe von zuletzt 5.000 Euro durch eine Versicherung ohne Erfolg blieben. Auch vermehrte Streifenfahrten und verdeckte Präsenz der Polizei hatten den bis dahin Unbekannten nicht von weiteren Brandlegungen abgehalten. Ermittlungen vor Ort, verschiedene operative Maßnahmen und Befragungen durch die Ermittler in Watenbüttel führte schließlich auf die Spur des inzwischen 21-jährigen Mannes. Nach dem umfangreichen Geständnis wurde der Beschuldigte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig wieder auf freien Fuß gesetzt.

 


30.11.13

Neonaziparty im Sportheim des TSV Watenbüttel e.V.

 

Am Rande von Braunschweig liegt leicht abgelegen das Sportheim des TSV Watenbüttel e.V. Hier feierten am Samstag die Neonazis ihr “Julfest”

 

 

 

Rund 50 Neonazis feierten am Samstagabend am Rande Braunschweigs im Sportheim des TSV Watenbüttel e.V. ein sogenanntes „Julfest“. Im T-Shirt mit einem Symbol der gewalttätigen griechischen Neonazi-Partei »Goldene Morgenröte» trat dort der Liedermacher »Fylgien« aus Berlin auf. Außerdem erwartete die Neonazis ein besonderer Gast: Der „Liedermacher Brad aus Wales“. Dahinter verbirgt sich der Gitarrist der britischen Neonaziband »Brutal Attack«, der außerdem bei den Rechtsrock-Bands »Celtic Warrior« und »Blackout« mitmischt. Neben »Skrewdriver« ist »Brutal Attack« eine der bekanntesten Bands aus dem Spektrum des in der BRD verbotenen internationalen Musiknetzwerk »Blood & Honour«. Anwesend waren bei der Feier neben AktivistInnen aus den regionalen »Aktionsgruppen« und der Partei »Die Rechte Braunschweiger Land« auch Anhänger von

»Honour & Pride« und der bundesweit bekannte Neonaziaktivist Dieter Riefling aus Hildesheim.

 

Die Party der regionalen Neonaziszene im Sportheim des SV Watenbüttel e.V. zeigt erneut die Einbindung der als Konkurrenz zur NPD gegründeten Partei »Die Rechte« in die Strukturen und Netzwerke der militanten Neonaziszene. Fast alle Mitglieder des »Kreisverbandes Braunschweiger Land« kommen aus den sogenannte »Aktionsgruppen« des »Aktionsbündnis 38«. Dieses steht in engen Kontakt zu »Honour & Pride«. Die Organisation gilt als eine der Nachfolgestrukturen von »Blood & Honour« und organisiert – inzwischen bundesweit – Rechtsrockkonzerte, darunter ein jährliches Open-Air in Nienhagen (Sachsen-Anhalt), zu dem jedesmal an die 1.000 Neonazis aus ganz Europa pilgern. Immer wieder fanden in den letzten Jahren in der Region gemeinsam durchgeführte Partys von Aktivisten aus dem Spektrum von »Honour & Pride« und dem »Aktionbündnis 38« statt, oft verbunden mit dem Auftritt eines rechten Liedermachers. Auch Dieter Riefling gehörte bis zum Verbot zu »Blood & Honour« und steht dem Netzwerk bis heute nahe. Der Auftritt des »Liedermachers Brad« zeigt auch wieder einmal die enge Einbindung der regionalen Szene in die internationalen Netzwerke der Rechtsrockszene. Regelmäßig nehmen AktivistInnen aus dem Kreis von »Honour & Pride« und dem «Aktionsbündnis 38« an Konzerten von »Blood & Honour« oder den »Hammerskins« im Ausland teil. Zuletzt reisten Neonazis aus der Region im September diesen Jahres zum „20. Ian Stuart Memorial Konzert“ von »Blood & Honour« nach Großbritannien. Insbesondere Massimo Santi von »Honour & Pride Niedersachsen« und seine Lebensgefährtin Joanna Gierzycka sind gute Bekannte von »Brad«. Im Winter 2011 beispielsweise führten Joanna Gierzycka und Massimo Santi die Musiker von »Section 88« und »Blackout«, darunter auch »Brad», über den Braunschweiger Weihnachtsmarkt, und zeigten ihnen die Stadt. Die Bands sollten am 26.11.2011 eigentlich in Lengende auftreten. Nachdem dort der Vermieter den Vertrag kündigte wurde das Konzert kurzerhand nach Braunschweig verlegt.

Dieter Riefling und der Liedermacher »Fylgien« im Sportheim. Foto: Screenshot facebook.com

 

 

Anmietung von Vereinsheimen

Immer wieder nutzen Neonazis die Vereinsheime von Sport- und Schützenvereinen oder die Kantinen von Kleingärtenvereinen für ihre Konzerte, Treffen und Partys. Meist werden diese unter einem Vorwand angemietet, z.B. für eine private Geburtstagsfeier mit Live-Musik, eine Weihnachtsfeier oder ein Familienfest. Wenn solche konspirativ organisierte Neonazi-Konzerte oder Veranstaltungen in Räumlichkeiten von Vereinen dann später bekannt werden und z.B. Blogs wie recherche38 darüber berichten und die Presse dies aufgreift,  ist die Aufregung und Empörung meist groß und es wird die Frage gestellt, wie das passieren konnte. Leider sind jedoch die wenigsten Vereine für dieses Thema ausreichend sensibilisiert und vorbereitet. Dabei gibt es zahlreiche Broschüren und Handreichungen, die zeigen, wie solche unliebsamen Neonazi-Veranstaltungen in Vereinsräumen verhindert oder zumindest erschwert werden können. Doch solche Broschüren allein reichen nicht aus. So gibt es in Niedersachsen immer noch kein ausreichendes Netzwerk von unabhängigen Beratungsstellen und Mobilen Beratungsteams, die auf Vereine und andere Einrichtungen zugehen und diese im z.B. im Umgang mit Anmietversuchen von Neonazis oder extrem rechten Mitgliedern im Verein schulen und beraten.

 

 

 

                                                                     11.11.2013

                               

Polizei Braunschweig:
Überfall auf Geldbotin in Waggum

Braunschweig, OT Waggum 11./08.11.13

Zwei dunkel gekleidete Personen überfielen am vergangenen

Freitagabend in Waggum eine 70-Jährige, als diese die

Tageseinnahmen mehrerer Bäckereifilialen beim Inhaber der Geschäfte

abgeben wollte. Durch den Angriff erlitt die Rentnerin Prellungen und

Schürfwunden und ihre Jacke wurde zerrissen.                                                                                                       

 
   

 


Die Geldbotin hatte gegen 19.10 Uhr mit dem Firmenwagen

vor dem Haus geparkt. Als sie das Fahrzeug mit mehreren

Stoffbeuteln, in denen sich unter anderem Geldkassetten befanden,

verlassen wollte, tauchte aus der Dunkelheit eine Person auf

Aufgrund der heftigen Gegenwehr des Überfallopfers

stieß der Angreifer die Frau zu Boden, und zerrte an den Taschen

um ihr schließlich die

 
   

 


Beute entreißen zu können.

Dabei bemerkte die Rentnerin eine zweite Person, die gemeinsam

mit dem Haupttäter wegrannte. Nach Einschätzung der Geschädigten

dürfte es sich eher um Jugendliche gehandelt haben. Der Angreifer

soll etwa 1,60 Meter groß gewesen sein. Hinweise bitte an

Kriminaldauerdienst, Tel. 0531/476 2516.

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

Hallo, liebe Leser,

ich würde mich freuen, wenn ich von

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

Waggum 24.1. 8:46
Waggum 23.1. 9:06
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