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Beschlussvorschlag:

Beschluss:


„Dem „Naturnahen Naherholungskonzept Bienroder Kiesteich“ wird zugestimmt.“


 

 


Sachverhalt:


Die Beschlusskompetenz des Planungs- und Umweltausschusses ergibt sich aus § 76 Abs. 3 Satz 1 NKomVG in Verbindung mit § 6 Ziffer 4 Buchstabe h der Hauptsatzung der Stadt Braunschweig. Im Sinne dieser Zuständigkeitsnorm ist der Planungs- und Umweltausschuss zuständig für Beschlüsse über die Umgestaltung von Platzflächen, den Neubau von Grünflächen, Freizeitwegen, Kinderspiel- und Bolzplätzen.

 

 

 

Aus dem Stadtbezirksrat 112 – Wabe-Schunter-Beberbach ist in der Sitzung am 14.10.2014 als Anregung eingebracht worden, dass Konzepte für die Weiterentwicklung und Nutzung des Gebietes „Bienroder Kiesteich“ für die Naherholung notwendig sind. Auf Wunsch des Stadtbezirksrates fand im Juni 2015 unter Beteiligung der Verwaltung ein Ortstermin am Bienroder See statt. Unter Abwägung der zusammengetragenen Anregungen, Anforderungen, Bedürfnisse und der örtlichen Situation wurde von der Verwaltung ein erster Entwurf für ein „Naturnahes Naherholungskonzept“ für den Bienroder Kiesteich erarbeitet.
 

Auf Basis einer ersten informellen Vorstellung und Diskussion dieses Entwurfes in der Stadtbezirksratssitzung vom 23.01.2019 erfolgte nun, unter Berücksichtigung der Anregungen, eine Konkretisierung der Planungen für den Bienroder Kiesteich.

 

Planungsvoraussetzungen

 

Planungsrechtlich befindet sich der Bienroder Kiesteich im Außenbereich nach

§ 35 BauGB. Ein Bebauungsplan existiert nicht.

 

Planungskonzept

 

Der Landschaftsraum „Bienroder Kiesteich“ stellt im Stadtgebiet Braunschweig aufgrund seiner naturräumlichen Gegebenheiten ein Naherholungsgebiet mit besonderen Erlebnismöglichkeiten und einer hohen ökologischen Bedeutung dar. Eine über Jahre zu geringe Unterhaltungspflege hat das Gebiet in seiner Funktion und Attraktivität als Naherholungsgebiet abgewertet, ohne dass das aus den naturräumlichen Gegebenheiten begründete Potential verloren gegangen ist. Infolge der durch die Entwicklung von Neubaugebieten in den vergangenen Jahren gestie­genen und auch für die kommenden Jahre weiterhin zu erwartenden steigenden Einwohner­zahlen im Einzugsbereich des Sees zusammen mit der neu entstandenen Flüchtlingsunterkunft an der Straße „Im Großen Moore“ trifft eine zunehmende Nachfrage/Nutzerdruck auf das Naherholungsgebiet. Diese Entwicklung erfordert eine adäquate Ertüchtigung des Gebietes und begründet die Umsetzung geeigneter Maßnahmen, um den Landschaftsraum „Bienroder Kiesteich“ für ein breites Spektrum der Bevölkerung als attraktives Naherholungsgebiet nachhaltig zu qualifizieren.

 

Das vorliegende „Naturnahe Naherholungskonzept Bienroder Kiesteich“ sieht vor, das Nordufer ökologisch naturnah weiterzuentwickeln und hier auf gestaltende Eingriffe völlig zu verzichten. Am Süd- und Ostufer hingegen entstehen unter Berücksichtigung und Erhalt wertvoller Grünstrukturen durch behutsame Ausgestaltung zwei Naherholungsschwerpunkte mit attraktiven Aufenthalts- und Bewegungsangeboten.

 

Ein zu überarbeitendes durchgängiges Rundwegesystem mit Bänken an ausgewählten Stellen komplettiert das Naherholungskonzept.

 

Es ist geplant, u. a. aus wirtschaftlichen Gründen diese Maßnahmen in Kooperation mit der VHS Arbeit und Beruf GmbH durchzuführen.

 

Im Detail gliedert sich das Konzept in folgende Maßnahmen-Schwerpunkte:

 

Allgemeine Maßnahmen:

 

In einem ersten Schritt werden international verständliche Badeverbotsschilder um den gesamten See herum aufgestellt, da aufgrund der rechtlichen Situation das Baden im Bienroder Kiesteich verboten ist und infolge vorhandener Betonreste (vermutlich Bunker) und eventueller Reste technischer Abbauanlagen nicht erlaubt werden kann.

 

Außerdem ist das gesamte Wegenetz neu herzustellen. Dabei sind auch neue Deckschichten einzubauen, wobei im Bereich des Westufers mit einer wassergebundenen Decke (gebrochener Naturstein) gearbeitet wird und entlang des Ostufers mit Rücksichtnahme auf die hier sehr zahlreich im Wegekörper vorhandenen Baumwurzeln Holzhäcksel zum Einsatz kommen.

 

Die vier vorhandenen Treppenanlagen sind im Vorfeld durch die VHS Arbeit und Beruf GmbH gesäubert worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich die Treppen in einem schlechten Zustand befinden: die Stufen sind teilweise erheblich verschoben und Sämlinge haben den Asphaltbelag an vielen Stellen beschädigt. Eine reine Sanierung ist nicht möglich.
 

Die Treppen werden abgebaut und durch neue Treppenanlagen ersetzt. Der Planungsprozess hat ergeben, dass ein barrierefreier Ausbau aufgrund der vorhandenen Höhenunterschiede und des sehr begrenzten Geländes nicht realisierbar ist. Um trotzdem die Mitnahme z. B. eines Fahrrades zu ermöglichen, wird in Abschnitten mit mehreren aufeinander folgenden Stufen (i. d. R. zwei bis drei Stück) seitlich eine Schräge eingebaut, um hier das Rad schieben zu können.

 

An ausgewählten Stellen wurden bereits in einem ersten Schritt durch die VHS Arbeit und Beruf GmbH Blickschneisen hergestellt, um den Bienroder Kiesteich auf allen Uferseiten wieder wahrnehmbar zu machen. Die vorhandenen defekten Bänke werden ausgetauscht und an geeigneten, reizvollen Stellen zusätzliche aufgestellt. Zudem entstehen zwei neue Picknickplätze als attraktives Ziel am Seeufer. Diese werden jeweils durch eine Lehrtafel mit einem naturkundlichen Thema ergänzt. Zudem wird am Westufer ein Naturthemen-Memory aufgestellt.

 

Hinsichtlich des Abfallkonzeptes ist vorgesehen, zusätzlich zu der bestehenden zentralen Müllstation am Südufer auch im Bereich des Ostufers eine zentrale Müllstation herzustellen. Darüber hinaus werden keine weiteren Abfallbehälter aufgestellt.

 

Eingangsbereich im Süden :
 

Der südliche Hauptzugangabereich wird neu strukturiert und durch eine ansprechende Gestaltung aufgewertet. Mittels Pflasterung und Bepflanzung mit Bäumen entsteht ein attraktiver Auftakt zum Bienroder Kiesteich.
 

Zudem wird das umlaufende Wegenetz durch die Herstellung eines neuen Abschnitts parallel zur Straße `Im Großen Moore´ geschlossen, sodass Spaziergänger hier nicht mehr auf die zum Teil stark befahrene Straße ausweichen müssen.

 

Bereich Südufer:
 

Am Südufer entsteht einer der zwei für den Bereich Bienroder Kiesteich geplanten Aufenthaltsschwerpunkte. Hier befinden sich bereits eine WC-Anlage und eine Müllsammelstation samt Grillkohlebehälter sowie der Standort des bereits im Vorfeld von der Verwaltung geplanten neuen Grillplatzes. In Ergänzung dieser Angebote sieht das „Naturnahe Naherholungskonzept“ vor, ein generationsübergreifendes Sport- und Bewegungsangebot (z. B. eine Calisthenics-Trimmanlage) herzustellen. Hier besteht an zentraler Stelle und in ansprechender Umgebung die Möglichkeit zu einem abwechslungsreichen Training in individuellen Schwierigkeitsgraden. Sitzbänke und Fahrradständer runden die Angebote ab. Der vorhandene Sandbereich wird gesäubert und überarbeitet. Eine weitere Attraktion ist in diesem Bereich die bereits im August 2017 durch den Stadtbezirksrat angeregte Anlage eines Barfußpfades. Dieser kommt auch den Schülern der Grundschule Waggum zugute, die nach Aussage der Schulleitung insbesondere das Südufer im Rahmen von Natur- und Umwelterkundungen gelegentlich aufsuchen.

 

Bereich Ostufer:
 

Am Ostufer entsteht der zweite Aufenthaltsschwerpunkt für den Bereich Bienroder Kiesteich. Dieses Ostufer ist sowohl über einen Pfad vom südlichen Eingang entlang des Seeufers als auch über den Feldweg entlang der Schule Waggum und des Kieswerkes zu erreichen.
 

Die Zuwegung unmittelbar vom Feldweg hinunter zum Ufer wird für Pflege- und Rettungsfahrzeuge befahrbar als Schotterrasen ausgebaut.

 

Der vorhandene Sandstrand wird ebenfalls gesäubert und überarbeitet. Zudem bieten zwei Bänke zu jeder Jahreszeit Ruhemöglichkeiten und ansprechende Ausblicke auf den See. Zusätzlich runden zwei Hängematten das Angebot ab.

 

Der Sandbereich hier am Ostufer wird durch eine vorhandene Strauchpflanzung gerahmt. Dahinter entsteht als weiterer Anziehungspunkt ein Beachvolleyball-Feld. Sitzsteine, die zweite zentrale Müllsammelstelle sowie Fahrradständer komplettieren diesen Bereich.
 

Der nördlich anschließende Hügel wird durch einen Holzhäckselpfad erschlossen. Auf dem Gipfel werden Sitzsteine aufgestellt und ein Hochstamm gepflanzt, sodass ein attraktiver Aussichtpunkt entsteht.

 

Parkplatzsituation:
 

Grundsätzlich ist der Bienroder Kiesteich für die Anwohner fußläufig, aber auch mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Bus gut zu erreichen.
 

Um die zum Teil prekäre Parkplatz-Situation insbesondere an sonnigen Tagen zu entschärfen, soll in der Claudiusstraße südlich der Grundschule Waggum auf einer bestehenden städtischen Ackerfläche ein Parkplatz mit ca. 44 Stellplätzen aus Schotterrasen entstehen. Von hier aus ist das Naherholungsgebiet sehr gut fußläufig zu erreichen. Die im Rahmen der Umsetzung dieses Parkplatzes entstehenden Eingriffe in Natur und Landschaft werden durch angemessene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kompensiert.

 

Kostenübersicht und Realisierungszeitraum
 

Wie bereits erläutert, ist vorgesehen, die geschilderten Maßnahmen in Kooperation mit der VHS Arbeit und Beruf GmbH umzusetzen (mit Ausnahme der generationsübergreifenden Trimmanlage, die aufgrund technischer Spezifikationen von einer Garten- und Landschaftsbaufirma herzustellen ist).
 

Die Umsetzung des Naherholungskonzeptes ist bis 2022 wie folgt vorgesehen:

 

1. Bauabschnitt 2019/2020

 

  • Beschilderung Badeverbot
  • Wegebauarbeiten
  • Gestaltung des Eingangsplatzes Südufer
  • Baumneupflanzungen am Südufer
  • Überarbeitung der Sandstrände am Süd- und am Ostufer
  • Herstellung des Barfußpfades am Südufer           116.000 €

 

2. Bauabschnitt 2021

 

  • Ausstattungselemente (Bänke, Poller, Fahrradständer, Müllstation)
  • Ostufer: Beachvolleyplatz, Hängematten, Sitzsteine
  • Schaffung einer Rettungs- und Pflegezufahrt zum Ostufer
  • Anlage von zwei Picknickplätzen
  • Herstellung des provisorischen Parkplatzes an der Claudiusstraße      199.500 €

 

3. Bauabschnitt 2022

 

  • Abbruch und Neubau der vier Treppenanlagen
  • Südufer: Generationsübergreifende Trimm-Anlage            154.500 €

 

Bausumme gesamt:             470.000 €

  

         

Die Haushaltsmittel werden entsprechend den zuvor beschriebenen Bauabschnitten für die Jahre 2020 bis 2022 wie folgt benötigt:

 

2020 116.000 €

2021 199.500 €

2022 154.500 €__________

470.000 €       Gesamtkosten

 

Für die Maßnahme wird im Teilhaushalt FB 61 ein neues Projekt angelegt. Es ist vorgesehen, die Haushaltsraten in den Haushaltsentwurf 2020 / IP 2019-2023 aufzunehmen. Über den Haushalt wird voraussichtlich am 18. Februar 2020 im Rat entschieden.

 

 

Der Ein-Stundentakt auf der

Bahnstrecke Gifhorn-Braunschweig

ist möglich geworden

 

Das Ausweichgleis auf dem Bahnhof Rötgesbüttel kann gebaut werden

 

 

Der Stundentakt auf der Strecke scheiterte bisher daran,

dass das Ausweichgleis auf dem Bahnhof Rötgesbüttel aus

naturrechtlichen Gründen nicht gebaut werden durfte.

Seit 2012 gab es die Planung für den Kreuzungsbahnhof

Rötgesbüttel. Der wurde für die Begegnung der Züge im

Stundentakt benötigt.

 

Nun hat das Eisenbahnbundesamt endlich den Planfeststellungsbeschluss

veröffentlicht. Das  Ausweichgleis kann gebaut werden.

Die ersten Arbeiten können im Herbst diesen Jahres starten.

Im November 2020 ist die Inbetriebnahme geplant.

 

 

Stand: 21.06.2019 09:09 Uhr

Flohmarkt-Trick: Dieb stiehlt Seniorin Schmuck

Ein angeblicher Flohmarkt-Verkäufer hat eine Frau aus Braunschweig um Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro gebracht. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Unbekannte am Donnerstagvormittag an der Tür der 91-Jährigen im Ortsteil Bienrode geklingelt und nach Gegenständen für den Verkauf auf dem Flohmarkt gefragt. Nachdem die alte Dame ihm Porzellan und einen Fernseher gezeigt hatte, fragte der Unbekannte, der kurze dunkle Haare und ein gepflegtes Äußeres hatte, nach Schmuck. Die Seniorin bat den Mann an der Tür zu warten und ging in den Keller. Der etwa 1,70 Meter große Dieb folgte ihr dennoch, entnahm Schmuck aus einer Schatulle, die die Rentnerin gerade in der Hand hielt und flüchtete. Eine zeitnah eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Der Mann ist nach Aussagen des Opfers zwischen 30 und 40 Jahre alt und sprach akzentfrei auffällig schnell deutsch. Die Polizei sucht nach Zeugen.

 

 

 

 

Vom 14. bis 16. Juni 2019 feiern wir unser 145-jähriges Bestehen. 

Am Samstag, 15. Juni 2019, laden wir alle Bürger*Innen aus Bienrode und Umgebung herzlich zum großen Jubiläumsfest auf dem Übungsgelände „Im großen Moore“ ein. Ab 15 Uhr wird es eine Fahrzeugshow, eine Spielmeile für Kinder mit Hüpfburg und zahlreichen Spielen sowie einen Informationsstand zur Feuerwehr und den Möglichkeiten der Unterstützung geben.  Außerdem findet der Gerhard-Borchers-Pokal der umliegenden Ortsfeuerwehren auf dem Gelände statt. 

Bereits am Freitagabend werden wir einen Kranz auf dem Bienroder Friedhof niederlegen und ein großes Gruppenfoto der Mitglieder aus Alters-, Einsatz- und Jugendabteilung anfertigen.

Am Sonntag sind alle Mitglieder der Ortsfeuerwehr und deren Familien herzlich zum Jubiläumsfrühstück um 10 Uhr auf dem Festzelt eingeladen. Anmeldungen können über unsere Internetseite und bei den Mitgliedern der Einsatzabteilung erfolgen. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5 Euro.

 

 

 

 

Pressemitteilung von Dienstag, 12. Februar 2019
Stadt Braunschweig

Rückschnittarbeiten am Bienroder Kiesteich

Braunschweig. Für den Bienroder Kiesteich erarbeitet die Verwaltung derzeit ein Konzept, um den landschaftlich-naturnahen Charakter dauerhaft zu erhalten und die Potentiale der Naherholung weiterzuentwickeln. Zur Vorbereitung wurde in dieser Woche mit Rückschnittarbeiten an Bäumen und Büschen am Eingangsbereich des Südufers, entlang des Pfades am Ostufer und im Bereich der Treppenanlagen begonnen. Aus naturschutzrechtlichen Gründen finden die Arbeiten unter Berücksichtigung des Artenschutzes bereits im Februar statt. Sie werden in Kooperation mit der VHS Arbeit und Beruf GmbH durchgeführt.
 
Der Landschaftsraum "Bienroder Kiesteich" stellt im Stadtgebiet Braunschweig aufgrund seiner naturräumlichen Gegebenheiten ein Naherholungsgebiet mit besonderen Erlebnismöglichkeiten dar und besitzt zudem eine erhebliche ökologische Bedeutung. Das "naturnahe Naherholungskonzept", das derzeit erstellt wird, soll den Landschaftsraum weiterentwickeln. Es ist geplant, das Naherholungskonzept ab Spätsommer dieses Jahres weiter umzusetzen.

 

 

Der Stadtbezirksrat beantragt, dass die Verwaltung der Stadt Braunschweig eine partielle Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h auf der Altmarkstraße in Bienrode einrichtet.

 

Stellungnahme der Verwaltung:

 

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften ist in der Straßenverkehrsordnung (StVO) bundeseinheitlich für alle Kraftfahrzeuge auf 50 km/h festgelegt. Für die Einrichtung einer streckenbezogenen Geschwindigkeitsbeschränkung müssen demnach bestimmte Voraussetzungen nach der StVO erfüllt sein. So muss beispielsweise aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage bestehen, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs erheblich übersteigt. Die Polizei hat mitgeteilt, dass keine Häufungen von Unfällen erkennbar sind.

 

Nach Auffassung der Polizei und der Verwaltung liegen auch keine Hinweise auf das Bestehen einer Gefahrenlage vor.

 

Hinsichtlich der in den Kurvenbereichen der Altmarkstraße liegenden Zufahrten gilt: Wer aus einem Grundstück auf die Straße oder über einen abgesenkten Bordstein hinweg auf die Fahrbahn einfahren oder vom Fahrbahnrand anfahren will, hat sich dabei nach der StVO so zu verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Die innerörtliche Verkehrsführung der Altmarkstraße ist vergleichbar mit zahlreichen anderen im Stadtgebiet, auf denen auch ohne eine Geschwindigkeitsbeschränkung der Verkehr problemlos funktioniert. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h ist demnach nicht zulässig.

Zudem hat auf Hauptverkehrsstraßen das Interesse des fließenden Verkehrs besonderes Gewicht, weil diese Straße ihre Aufgabe, dichten Verkehr auch über längere Entfernungen zu ermöglichen und das übrige Straßennetz zu entlasten, nur erfüllen kann, wenn möglichst wenige Verkehrsbeschränkungen vorhanden sind. Zur Ermittlung des Geschwindigkeitsniveaus hat die Verwaltung im Bereich Altmarkstraße 39 mit einem Seitenstrahlradargerät die Geschwindigkeiten gemessen. Die Messung ergab, dass sich 99 % der Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeit bis 50 km/h gehalten haben.

 

Leuer

 

 

 

Von wegen "Bürgerstiftung" – dreiste Betrüger unterwegs

 

Die Bürgerstiftung Braunschweig ist sauer – in ihrem Namen haben dreiste Betrüger die Hilfsbereitschaft anderer Menschen ausgenutzt. In einem Schreiben warnt die Stiftung jetzt vor dieser Masche.

Im Oktober seien eine Frau und ein Mann in VolkmarodeSchapen und Bienrode mit einem schwarzen Kleinbus unterwegs gewesen – angeblich im Namen der Bürgerstiftung.

Keine Haustür-Geschäfte

Auf dem Bus habe auch "Bürgerstiftung" gestanden. Inwiefern das Duo auch erfolgreich war, konnte eine Sprecherin der Stiftung nicht sagen. "Wir möchten aber auch in der kommenden Vorweihnachtszeit um erhöhte Aufmerksamkeit bitten", so die Sprecherin.

Im Schreiben heißt es: "Diese Personen gehören NICHT zur Bürgerstiftung Braunschweig! Wir lehnen Spendensammlungen an der Haustür ab."

"Magni macht das Licht an"

Es gibt aber auch noch schöne Dinge, von der die Stiftung berichtet:"Magni macht das Licht an" - am ersten Adventswochenende erstrahlt der Platz an der Magni-Kirche wieder im weihnachtlichen Glanz.

Erstmalig gibt es auch ein Adventssingen (1. Dezember, 16 bis 17 Uhr), bei dem jeder mitsingen kann.

 

Das war das 6. Bürgerfrühstück in Bienrode

Die Küchengruppe des DRK stellt demnächst ihre Arbeit ein. Es gibt keinen Nachwuchs mehr,

der die Arbeit machen will.

 

 

Hier eine Fakenews:

Raub einer Geldbörse an

der Kiesgrube Bienrode

Der 20-jährige hatte seine Geldbörse verloren

und beschuldigte einen "Schwarzafrikaner" des Raubes

 

 

22.07.2018 – 07:17

 

Samstag kam es in den frühen Morgenstunden zu einem verbalen Streit zwischen mehreren Personen im Bereich des Kiesteiches Bienrode. Eine Person erhielt von einem Schwarzafrikaner einen Ellenbogenschlag ins Gesicht und wurde bewusstlos. In diesem Zustand wurde dem Opfer die Geldbörse mit nur wenig Bargeld, sowie Personaldokumenten, geraubt. Das Opfer musste sich in ärztliche Behandlung begeben, bei der ein Nasenbeinbruch diagnostiziert wurde.

 

 

 

Zwei neue Feuerwachen in Bienrode und Rüningen – Planung beginnt

 

 

Das Ziel: Die Feuerwehr soll noch schneller zum Einsatzort kommen. Bisher wird das Schutzziel in Braunschweig nur in 65 Prozent der Fälle erreicht.

 

Sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die Freiwilligen Wehren in Braunschweig sollen gestärkt werden. Der Rat hatte im vergangenen Jahr grünes Licht dafür gegeben. Unter anderem ist der Bau von zwei zusätzlichen Feuerwachen vorgesehen: im Norden in Bienrode sowie im Südwesten bei Rüningen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, beginnt jetzt die Planung.

Hintergrund ist die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans. Zurzeit können die Einsatzkräfte nicht immer schnell genug und in der erforderlichen Anzahl ausrücken: Eigentlich sollen in mindestens 90 Prozent der Fälle spätestens 9,5 Minuten nach Eingang eines Notrufes zehn Einsatzkräfte vor Ort sein. In Braunschweig wird dieses Schutzziel aber nur in 65 Prozent der Fälle erreicht. Ein Gutachter hatte daher mehrere Schritte empfohlen, um die Sicherheit zu verbessern – eine wichtige Rolle spielt mehr Personal.

Als entscheidend gelten ebenso die zusätzlichen Wachen. Die Verwaltung will jetzt für beide Standorte die Flächennutzungspläne ändern und Bebauungspläne aufstellen. Mit den Beschlussvorlagen befassen sich Anfang April die Stadtbezirksräte Wabe-Schunter-Beberbach und Rüningen, anschließend der Planungs- und Umweltausschuss. Am 17. April entscheidet der Verwaltungsausschuss.

Wann die neuen Wachen gebaut werden, ist noch offen. Sowohl die Zeitpläne als auch die Kosten müssten erst ermittelt werden, so Feuerwehr-Dezernent Claus Ruppert. Er spricht davon, dass die Projekte zügig realisiert werden sollen.

Für die Nordwache ist zusätzliches Personal nötig

Die Nordwache wird an der Bienroder Straße nahe der Grundschule Waggum entstehen. Sie ist als Ausbildungswache für die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr konzipiert – mit Lehrsälen und Übungsobjekten auf einem Freigelände.

Wie Ruppert mitteilt, befinden sich bislang nur zwei Drittel der Fläche im Besitz der Stadt. Der Rest müsse noch erworben werden; der Eigentümer zeige sich grundsätzlich verkaufsbereit.

Für die Nordwache ist zusätzliches Personal nötig. Laut der Stadtverwaltung muss die Berufsfeuerwehr dort eine weitere Staffel vorhalten. Das entspricht sechs Funktionen, die zu besetzen sind, und damit rund 32 Planstellen. Dem Gutachter zufolge kann die Nordwache den Grad der Schutzziel-Erreichung in Braunschweig um neun Prozentpunkte steigern. Vor allem die Gebiete nördlich der Autobahn wären besser erreichbar.

Die Südwestwache erhält Einheiten aus der Hauptwache und der Südwache

Durch den Bau der Südwestwache zwischen Westerbergstraße, Fuhsekanal und Autobahnmeisterei erwartet man eine Steigerung von sieben Prozentpunkten. Vor allem die Weststadt wäre schneller erreichbar. Die Wache soll als Technik- und Logistikwache dienen – unter anderem mit KFZ-Werkstatt, Gerätewerkstatt und Lagerflächen für Reserve- und Nachschubmaterial. Auch Sonderfahrzeuge wie Kran, Ölspurbeseitigungsfahrzeug und Wechselladerfahrzeug sollen dorthin verlegt werden. Aus Sicht der Feuerwehr kann so die Hauptwache an der Tunicastraße entlastet werden, die dringend saniert werden muss.

Anders als bei der Nordwache ist für die Südwestwache kein zusätzliches Personal nötig: Einheiten von der Hauptwache und der Südwache an der Dessaustraße sollen an den neuen Standort verlegt werden.

 

 

 

 

 

Stadt plant eine Nordwache für die Feuerwehr

  • Standort zwischen Bienroder Str. und Grundschule Waggum –
  • Dann sind die geforderten 9-einhalb Minuten von der Alarmierung bis zur Einsatzstelle auch für den Norden der Stadt erreichbar –

 

Neubau einer Nordwache

 

Als geeigneter Standort hat sich das Eckgrundstück zwischen der Bienroder Str. und der Grundschule Waggum erwiesen.

 

Zwei Drittel der Fläche befinden sich im städtischen Eigentum, ein Drittel muss noch erworben werden. Der derzeitige Eigentümer ist grundsätzlich verkaufsbereit.

 

Der Gutachter empfiehlt die Nordwache als Ausbildungswache zu errichten. Neben der Ausbildung des diensthabenden Personals der Berufsfeuerwehr soll an diesem Standort auch die Laufbahnausbildung der Berufsfeuerwehr sowie die Ausbildung der Kamerad/innen der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden. Die Ausbildung soll sowohl in Lehrsälen als auch an Übungsobjekten auf einem Freigelände.

 

In ersten Gesprächen hat die Führung der Ortsfeuerwehr Bienrode Interesse gezeigt ebenfalls auf diese Liegenschaft zu ziehen. Dies wird die Verwaltung bei der weiteren Planung berücksichtigen.

 

Der Zeitplan für die Realisierung der Nordwache und die benötigten Investitionsmittel müssen noch ermittelt werden. Im Investitionsprogramm 2017 – 2021 ist das Projekt deshalb nicht enthalten.

 

Mit der Indienstnahme der Nordwache muss bei der Berufsfeuerwehr das Personal für eine weitere Staffel (6 Funktionen, ca. 32 Planstellen) vorhanden und entsprechend ausgebildet sein.

 

 

Leben mit Flüchtlingen in Bienrode

 

Mit dem Einzug der ersten Flüchtlinge in die Bienroder Unterkunft hat das Netzwerk „Runder Tisch Bienrode“ seine Arbeit aufgenommen. Neben der Unterstützung u.a. durch den VFL Bienrode und den Bienroder Kleingartenverein, sind inzwischen Sprach- und Hausarbeitengruppen, Patenschaften und freundschaftliche Beziehungen entstanden. Ganz aktuell bildet sich eine Gruppe, in der Kinder anhand von Metallbaukästen auf spielerische Weise Geschicklichkeit, handwerkliche Fähigkeiten und physikalische Gesetzmässigkeiten erlernen können.

 

Da die Einrichtung sich nach und nach füllt und die Bewohner auch wechseln, besteht weiterhin Bedarf an Freiwilligen. Der Einsatz kann ganz unterschiedlich sein, z.B.

 

  • Hilfe beim Spracherwerb leisten
  • Hausaufgabenhilfe
  • Behördenbesuche begleiten
  • Unterstützung bei Anträgen
  • Kinder beaufsichtigen, damit die Mutter z.B. in Ruhe am Sprachunterricht teil-   nehmen kann
  • Mit Kindern spielen
  • Unterstützung bei gemeinsamen
  • Aktivitäten wie z.B. das kommende Sommerfest (siehe unten)

 

Andrea Jagla

 

Jeder, der Zeit und Lust hat, melde sich bitte bei:

 

Ev. Kirchengemeinde Bienrode: lothar.voges@lk-bs.de

Andrea Jagla: andrea@jagla.eu

Gerhard Stülten:  gerhard@stuelten.de

 

 

Bienroder Sommer Party

 

gemeinsam mit den Bewohnern

 

 der Bienroder Flüchtlingsunterkunft

 

Am 12. August

 

von 15:00 bis 18:00

 

 im Ev. Gemeindehaus Dammwiese 6

 

POL-BS: Neunjährige bei Fahrradunfall schwer verletzt

19.06.2017 – 11:51

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 16.06.17, 13.58 Uhr

Schwere Verletzungen erlitt ein neun Jahre altes Mädchen, dass am Freitagmittag auf der Waggumer Straße in Bienrode von einem Auto angefahren wurde.

Das Kind wollte mit seinem Fahrrad über die Querungshilfe in Höhe des Netto-Marktes die Straße in Richtung Norden passieren.

Während ein gleichaltriges Mädchen, das hinter ihr fuhr, einen aus Richtung Altmarkstraße kommenden PKW erkannte und anhielt, fuhr ihre Freundin weiter und wurde frontal vom Fahrzeug erfasst, prallte mit dem Kopf und Körper gegen die Windschutzscheibe und stürzte auf die Fahrbahn.

Trotz einer Vollbremsung war es dem 22-jährigen Polo-Fahrer nicht mehr gelungen rechtzeitig anzuhalten.

 

Evakuierung und Entschärfung am Sonntag, 30. April

 

Braunschweig. Nördlich des Ortsteils Bienrode ist bei Sondierungsarbeiten im Zuge der Erschließung eines Baugebiets ein Verdachtspunkt auf einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg lokalisiert worden. Um die mehrere Meter tief im Erdreich liegende mutmaßliche Fliegerbombe freilegen und entschärfen zu können, müssen am Sonntag, 30. April, alle knapp 2000 Bewohnerinnen und Bewohner im Umkreis von einem Kilometer um den Fundort bis 12 Uhr ihre Häuser verlassen. Die Evakuierung erstreckt sich über die komplette Ortschaft Bienrode und über den östlichen Teil Wendens (Einzelheiten siehe verlinkte Straßenliste und Karte).

 

Die Autobahn 391 zwischen dem Autobahnkreuz Braunschweig-Nord und der Anschlussstelle Wenden wird in beiden Richtungen ab etwa 11.30 Uhr gesperrt. Die Hauptstraße in Wenden bleibt befahrbar. Der Zugverkehr auf der Bahnlinie aus und in Richtung Gifhorn wird voraussichtlich zwischen 12 und 14 unterbrochen, ebenso der Flugbetrieb auf dem Flughafen Waggum. Es wird davon ausgegangen, dass der Blindgänger bis etwa 14 Uhr entschärft ist und die Anwohnerinnen und Anwohner dann in ihre Wohnungen zurückkehren können.

 

Als Ausweichquartier steht ab 11 Uhr die Aula des Lessinggymnasiums, Heideblick 20, zur Verfügung. Die Braunschweiger Verkehrs-GmbH stellt einen kostenlosen Buspendelverkehr dorthin zur Verfügung. Bedient werden die vorhandenen Haltestellen am Fahrbahnrand von Bussen mit dem Schild „Evakuierung“. Ab 11 Uhr wird der sonst übliche Busverkehr durch das betroffene Gebiet eingeschränkt. Aus durchfahrenden Bussen kann dann nicht mehr ausgestiegen werden.

 

Wer Hilfe beim Verlassen der Wohnung oder einen Krankentransport zur Sammelunterkunft benötigt, kann sich ab sofort an die die Feuerwehr Braunschweig unter der Telefonnummer 0531/19222 wenden. Unter der Telefonnummer 0531/2345-678 steht die Feuerwehr für allgemeine Informationen gern zur Verfügung. Alle Informationen auch auf www.braunschweig.de.

Beulen bis zu einer Höhe von 15 cm und Löcher, die bis zu 10 cm tief sind werden zur Stolperfalle. Zuständig für Abhilfe wäre eigentlich die Bahn, die ist aber bei Reparaturen recht schwerfällig. Das Amt für Straßenbau und –erhaltung ist informiert und verspricht eine zeitnahe Reparatur, denn hier hat man der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Bei der nächsten Bezirksratssitzung am 10. Februar wird ein entsprechender Antrag gestellt.

Der VfL Bienrode benötigt dringend einen Kunstrasenplatz

Mit Schreiben vom 14.9.2011 an die Stadt Braunschweig/Fachbereich Stadtgrün und Sport hat der VfL Bienrode bereits auf die katastrophalen Zustände bezüglich des Hartplatzes an der Waggumer Straße und die Überbelastung des Rasenplatzes „Im Großen Moore“ hingewiesen.

7 Jugend-, 2 Frauen-, und 4 Herrenmannschaften spielen und trainieren beim VfL Bienrode. Gerade für Kinder und Jugendliche ist ein regelmäßiger Übungsbetrieb auf dem Hartplatz nicht mehr verantwortbar.

Da auch für die in sehr hohen Ligen spielenden Damenmannschaften der Hartplatz nicht mehr bespielt werden kann, ist ein weiterer Kunstrasenplatz dringend nötig.

 

Der Bezirksrat unterstützte bereits im März 2012 und im Oktober 2013 nachdrücklich den Antrag des VfL Bienrode an die Verwaltung die Umwandlung des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz vorzunehmen.

 

Auf seiner nächsten Bezirksratssitzung am 19.11.fordern SPD, Grüne und BiBS erneut die Einstellung der Mittel von ca. 535.000 € zur Umwandlung des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz in den städtischen Haushalt 2015.

 

 

 

 

 

10. Bienroder

Spielzeugbörse

Samstag, 15.11.14

17:30 – 19.30 Uhr

 

Sonntag   16.11.14

13:00 – 15:30 Uhr

 

ev. Gemeindehaus Bienrode

Dammwiese 8a, 38110 BS-Bienrode

 

Verkaufen nur über vorherige begrenzte Anmeldeplätze bis zum 25.10.14 möglich

Infos: www.braunschweigerspielzeugboerse.blogspot.com


 

 

 

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