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1. April

 

Erfolgreiche Probefahrt des "Bäder-Express"

 

Fröhlich winkende Fahrgäste, lächelnde Gesichter und spontaner Applaus von Verkehrsteilnehmern, die zufällig Zeugen dieses denkwürdigen Ereignisses wurden. Der Nordosten Braunschweigs erlebte die erste Probefahrt des "Bäder-Express".

Damit hatte niemand gerechnet. Schon wenige Tage nach Dienstantritt überrascht der neu eingestellte Marketingexperte der "Wasserwelt" mit einer tollen Idee. Die Lösung aller Probleme: Ein "Bäder-Express" in den Eintracht-Farben soll die "Wasserwelt" mit dem Gliesmaroder Bad verbinden. Was der "Wasserwelt" fehlt, hat Gliesmarode. Was in Gliesmarode vermisst wird, gibt`s in der "Wasserwelt".

Bahnenschwimmer und Nichtschwimmer können nun sicher sein, auch in der Schulzeit schwimmen bzw. gefahrlos planschen zu können. Sind Schwimmer- und Hubbodenbecken in der "Wasserwelt" durch Vereine oder Schulen belegt, geht`s nach Gliesmarode. Möchte der Gliesmaroder Badegast Turborutsche oder Strömungskanal genießen - ab in die "Wasserwelt".

Vom Startpunkt "Wasserwelt" fährt der "Bäder-Express" im Stundentakt über Siegfriedstraße, Ottenroder Straße, Karl-Hintze Weg und Kurzkampstraße zum Soolanger und zurück. Umweltschonend mit Elektroantrieb und in gemütlichem Radfahrertempo wird die 4,4 km lange Strecke in gut 15 Minuten bewältigt und führt nach der Hälfte der Strecke durch die schöne Landschaft zwischen Wabe und Mittelriede. Der Fahrpreis für den Shuttle-Service ist im jeweiligen Eintrittsgeld enthalten. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig und werden im Wechsel durch die Stadtbad GmbH und den Förderverein gestellt.

Als Sponsoren des "Bäder-Express" konnten bereits VW (Fahrzeuge) und BS-Energy (Öko-Strom) gewonnen werden. Mit einem Catering-Unternehmen, das die Badegäste während der Fahrzeit mit belegten Brötchen und Erfrischungsgetränken versorgen soll, laufen vielversprechende Verhandlungen.

Bürgerinitiative und Förderverein sind begeistert. Die Zustimmung von Herrn Knapp gilt als Formsache. Profitieren doch "Wasserwelt" und ein wiedereröffnetes Gliesmaroder Bad gleichermaßen von diesem Projekt.

 

Ab 1. April soll auch das Sommerbad in Waggum im Halbstunden-takt angefahren werden. Nachdem harte Verhandlungen mit dem Förderverein geführt wurden, gab die Wasserwelt endlich zu, dass man das Sommerbad in Waggum schlicht vergessen hatte.

 

 

 

 

18.3.

 

Die Wiedereröffnung des Gliesmaroder Bades verzögert sich leider. Hier der Text eines ffn-Interview mit dem Projektleiter Peter Knapp. Das Interview wurde am 17. März 2015 um 14.30 und 17.30 Uhr ausgestrahlt. 
 

 

"Es soll ein schönes Familienbad werden, so wie es einmal war, das wünscht sich der Förderverein zum Erhalt des Gliesmaroder Bades. Und diesen Wunsch will der neue Besitzer des Schwimmbades auch erfüllen. Aus dem Grund hat das Unternehmen New Yorker das Schwimmbad im Oktober übernommen. Seitdem läuft die Sanierung. Und nicht immer problemfrei, erklärt Projektleiter Peter Knapp im ffn-Interview. "Im Bestand ist das so. Wenn man dann eine Fliese wegnimmt oder eine Wand entfernt, sind da Überraschungen drin. Manchmal sind es Dinge, wo wir so überrascht waren, dass uns das wirklich auch in Verzug gebracht hat. Als Beispiel, es gibt dieses Rutscheauffangbecken, (unter dem) sich jetzt gezeigt hat, dass da Osmose stattfindet. Das heißt, da muss man jetzt sofort was tun. Und das sind natürlich Zeitverzüge."

Die Entkernung des Gebäudes ist abgeschlossen, ein großer Teil der Fliesen wurde entfernt. Eigentlich war eine Wiedereröffnung für das 2. Quartal des Jahres geplant, nun ist ein Termin noch nicht abzusehen, so Knapp weiter.

"Es ist halt so, dass jetzt die Planungen abgeschlossen sind von Gewerken, die die meiste Zeit schlucken. Und da haben wir noch kein Zeitfenster gesehen, wann die zu Ende mit ihrer Arbeit sein könnten. Und darum ist das jetzt falsch, wenn ich da was sagen würde. Wenn Sie mich als Peter Knapp fragen, würde ich mir wünschen, dass es dieses Jahr noch ist. Aber das ist mein privater Wunsch."

 

 

 

Wurden die Energiekosten für die Wasserwelt künstlich heruntergerechnet?

In der Druckausgabe der Braunschweiger Zeitung vom 6. Dezember 2014 berichtet der BZ-Redakteur Jörg Fiene über "weitere Planungspannen" beim Spaßbad. Die könnten die Stadtbad GmbH als Betreiber (und letztlich uns als Steuerzahler) jährlich Hunderttausende Euro kosten, weil die entsprechenden Mängel kaum zu beheben sind. Über ihren Rechtsanwalt will die Stadtbad GmbH nun prüfen lassen, ob die beteiligten Ingenieurbüros zu Schadensersatz herangezogen werden können.

 

 Konkret geht es erstens um eine falsche Verbrauchsprognose für den Stromverbrauch, der jährlich um 200.000 bis 250.000 Euro höher liegen könnte als vorausberechnet. Zweitens um eine Brunnenwasseranlage, die für 300.000 Euro gebaut wurde, aber nicht in Betrieb gehen darf, weil sie die zwischenzeitlich verschärften gesetzlichen Regelungen nicht erfüllt: jährliche Zusatzkosten für den Bezug des teureren Stadtwassers aus der Leitung 100.000 Euro. Und drittens um eine fehlende Abwasseranlage, die die Abwassergebühren jährlich um 43.000 Euro in die Höhe treibt.

 

 Herr Fiene weist in dem Artikel darauf hin, dass 100.000 Euro Mehrkosten einem Gegenwert von 12.000 Tageskarten für das Bad entsprechen.

 

 

 

Die Bauarbeiten im Gliesmaroder Bad sind bereits im vollen Gang - Die schönste Baustelle Braunschweigs

Gerade vier Wochen ist es her, dass das Gliesmaroder Bad gerettet wurde. Jetzt sind die Bauarbeiten schon im vollen Gang. Es herscht Hochbetrieb im Innenraum und die Arbeiten gehen voran.

 

Artur Schmieding (Stellv. Vors. des Fördervereins Badezentrum Gliesmarode) teilte mit: “Die Fliesen zwischen den Becken wurden inzwischen aufgenommen, der darunterliegende Estrich für den Neuaufbau weggestemmt. Im Keller wurde mit dem Abbau der Wassertechnik begonnen, der allerdings aufwendig ist und seine Zeit braucht. Nach der aktuellen Sanierungsplanung könnte das Gliesmaroder Bad der Braunschweiger Bevölkerung bereits zum nächsten Sommer wieder zur Verfügung stehen. Bürgerinitiative und Förderverein freuen sich natürlich, dass es so schnell losgeht. Der zwischen der Stadt und Herrn Knapp abgeschlossene Vertrag sieht den Beginn der Sanierung innerhalb von 6 Monaten vor und die Beendigung innerhalb von 18 Monaten – das wäre dann im Frühjahr 2016. Für den Fall, dass der aktuelle, “sportliche” Sanierungsplan doch nicht ganz aufgeht, gibt es also noch ein großes Zeitfenster.”


 

 

 

Gute Stimmung im BegegnungsZentrum

Gute Stimmung im BegegnungsZentrum

 

524 lange Tage bzw. 1 Jahr und fast 5 Monate nach Gründung unserer Bürgerinitiative  konnten wir bei einer kleinen Feier im Begegnungszentrum (links neben dem Bad) endlich anstoßen und uns über den gemeinsamen Erfolg freuen. Eingeladen hatte der aus der BI entstandene "Förderverein Badezentrum Gliesmarode e.V." seine Mitglieder, einige Politiker und Geschäftsleute, die uns bei unserer Arbeit unterstützt hatten. Nach einem kurzen Rückblick auf unsere Arbeit durch den Vorsitzenden des Fördervereins, Gary Blume, und einigen Grußworten seitens der Politik gab es jede Menge netter Gespräche und als kleines Highlight eine gemeinsame Besichtigung des beleuchteten Bades, das fast noch immer so aussieht, als könnte es jeden Moment wieder eröffnet werden.

Aus der Politik waren u.a. erschienen: der SPD-Landtagsabgeordnete Christos Pantazis, einige Ratsmitglieder der SPD, Grünen und BIBS, der Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten (SPD) mit weiteren Bezirksratsvertretern quer durch die Parteien, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Gliesmarode-Riddagshausen, Isolde Saalmann, der DLRG Bezirksleiter Helmut Fichtner, die alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Rettung des Gliesmaroder Bades beigetragen haben. Genauso wie die Geschäftsleute, bei denen wir Unterschriftenlisten und Flyer auslegen und unsere Sammeldosen für das Gegengutachten aufstellen durften. - Wegen der Herbstferien haben wir auch einige freundlich formulierte Absagen bekommen.

Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter (und Mütter). Wir hoffen, dass wir uns nun bei allen UnterstützerInnen gebührend bedankt haben.


 

 

 

Pressemitteilung des Fördervereins Badezentrum Gliesmarode e.V. zum Ratsbeschluss zur Fortführung des „Badezentrums Gliesmarode“

© AlexanderLudwig Obst - Facebook-Link: https://www.facebook.com/AlexanderLudwigObst

 

 

Braunschweig, 21. Oktober 2014

 

Wir freuen uns über den einstimmigen Ratsbeschluss zur Fortführung des Badezentrums Gliesmarode.

Die erste öffentliche Veranstaltung für den Erhalt des Gliesmaroder Bades am 4. Juni 2013 stand unter dem Motto "Es ist noch nicht zu spät". Heute dürfen sich die vier BürgerInnen, die zusammen mit der Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine zu dieser Veranstaltung eingeladen hatten, bestätigt fühlen.

Die Unterstützung der Braunschweiger Bevölkerung für die Initiative zum Erhalt des Gliesmaroder Bades war von Anfang an sehr groß: Bei der Auftaktveranstaltung, bei der Spendenaktion für das Gegengutachten zu den Sanierungskosten, bei den Unterschriftensammlungen, bei der Mitgliederwerbung für den Förderverein, in Gesprächen, Leserkommentaren und auf unserer Facebook-Seite.

Kritiker der Braunschweiger Bäderpolitik von 2007, die nach dem Scheitern der Bewegung zur Einleitung eines Bürgerbegehrens mehr oder weniger resigniert hatten, fanden sich hier mit BürgerInnen zusammen, die erst durch die beginnende Bebauungsplanung für das Schwimmbadgrundstück Am Soolanger für das Thema sensibilisiert wurden. Seit 2011 hat sich bereits die neue Bezirksratsmehrheit verstärkt für das Badezentrum eingesetzt.

Die bis Anfang Februar durchgängig ablehnende Haltung der Ratsmehrheit und Verwaltung hätten die Rettungsbemühungen trotzdem zum Scheitern gebracht, wenn es nicht am          7. Februar 2014 die öffentlich erklärte Bereitschaft von Herrn Knapp gegeben hätte, das Bad zu erhalten.

Herr Knapp trat bereits 2007 als Kritiker des 3-Bäderkonzeptes öffentlich in Erscheinung und ließ uns vor der Vorstellung unseres Gegengutachtens Ende Januar 2014 eine Solidaritätsadresse zukommen. Vor diesem Hintergrund ist sein Einsatz für das Gliesmaroder Bad zu verstehen, bei dem er einmal mehr als Mäzen für das öffentliche Wohl in Erscheinung tritt.

Uns ist aber auch die Bedeutung der konstruktiven Vertragsverhandlungen der Stadtverwaltung unter der Federführung des Ersten Stadtrats, Herrn Geiger, bewusst, die ebenso wie die ausführliche Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung zur positiven Entwicklung beigetragen haben.

So bedanken wir uns nun herzlich bei allen, die sich für unser Anliegen mit Wort und Tat eingesetzt haben:

den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern, Herrn Knapp und seinen Mitarbeitern, den Autoren des Gegengutachtens, Herrn Prof. Struhk, Herrn Geisler und Herrn Eisele, Herrn Geiger, den Redaktionen der Braunschweiger Zeitung, des "Durchblick" und anderer Medien, den Politikern der kleinen Parteien (und einigen der großen Parteien) für ihre frühzeitige Unterstützung  - aber natürlich auch bei allen Ratspolitikern für die heutige Zustimmung zur Verwaltungsvorlage.

 

Freundliche Grüße


Dr.-Ing. Blume                   Artur Schmieding
 (1. Vorsitzender)                       (Stellv. Vorsitzender)

© AlexanderLudwig Obst - Facebook-Link: https://www.facebook.com/AlexanderLudwigObst

 

 

 

 

Wenn der Stadtrat diesem Vertrag zustimmt ist das Bad in Gliesmarode gerettet.

Rettungsplan fürs Bad: Knapp verzichtet auf das Grundstück

Braunschweig: Neues Angebot von Friedrich Knapp zu seinem Rettungsplan für das Gliesmaroder Bad: Er will auf die Abtretung des städtischen Grundstücks verzichten.

Von Jörg Fiene

An seinen Rettungsplänen für das Gliesmaroder Bad will Unternehmer Friedrich Knapp festhalten. Verzichten will er aber nun auf die von ihm geforderte Abtretung des städtischen Grundstücks zum symbolischen Kaufpreis von einem Euro.

In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte der New-Yorker-Boss am Dienstag: „Uns ist nicht daran gelegen, uns an einem städtischen Grundstück zu bereichern....

 

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Neues Heizkraftwerk am Hungerkamp in Gliesmarode

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

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