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Pressemitteilung von Mittwoch, 11. Oktober 2017
Stadt Braunschweig


Bahnhof Gliesmarode soll Knotenpunkt für Mobilität werden
Beispiel für lokale und regionale Kooperation


Der Bahnhof Gliesmarode soll 2019 umfassend saniert werden. Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Detlef Tanke, Vorsitzender der Verbandsversammlung Regionalverband Großraum Braunschweig, haben das Projekt am Mittwoch, 11. Oktober, bei einem Ortstermin vorgestellt.
 
„Die Weiterentwicklung unserer Region geht nur gemeinsam“, hebt Oberbürgermeister Ulrich Markurth hervor. „Das gilt in besonderer Weise für den Ausbau des ÖPNV. Hier müssen lokale und regionale Projekte koordiniert, gut abgestimmt und klug zusammengeführt werden. Dies wollen wir am Bahnhof Gliesmarode beispielhaft realisieren. Regionalverband und Stadt Braunschweig wollen ihn gemeinsam mit der Deutschen Bahn zu einem Knotenpunkt lokaler wie regionaler Mobilität ausbauen, von dem die Braunschweigerinnen und Braunschweiger ebenso profitieren wie die Pendlerinnen und Pendler aus der Region. Wenn wir wollen, dass Menschen auf Bahn und Bus umsteigen, dann müssen wir gemeinsam die Übergabestellen auf die verschiedenen Verkehrsmittel optimieren.“
 
„Das reformierte Niedersächsische Nahverkehrsgesetz bringt verlässlich deutlich mehr Geld für den regionalen ÖPNV in die Region“, erläuterte der Vorsitzende der Verbandsversammlung des Regionalverbands, Detlef Tanke. „Die Zuweisungen des Landes an den Regionalverband steigen bis 2020 jährlich an und erreichen dann rund 100 Mio. Euro - über 30 Mio. Euro mehr als 2016. Der Regionalverband kann zudem für einen begrenzten Zeitraum Mittel, die in der Regel ausschließlich zur Bestellung von Verkehrsleistungen vorgesehen sind, auch zur Sanierung oder zum Neubau von Infrastruktur anteilig verwenden. Dies wollen wir tun und die Verwendung der Mittel mit den Verbandsmitgliedern und Kommunen im Großraumverband abstimmen, um für alle das Bestmögliche zu erreichen.“
 
Warum gehandelt werden muss
 
Von einem Bahnhof nach heutigen Standards ist der Bahnhof Gliesmarode weit entfernt. Der Bahnsteig ist marode, Beleuchtung und Wetterschutz sind ungenügend. Der Zugang zum Bahnsteig entspricht nicht den modernen Vorgaben für einen barrierefreien Zugang. Ein Bahnhofsvorplatz existiert nicht, das Umfeld wenig einladend, einschließlich der Stadtbahnhaltestelle unter den Eisenbahnbrücken. Wenn ab Ende 2018 die Regionalbahnen zwischen Uelzen und Braunschweig täglich im Stundentakt verkehren, wird das Fahrgastaufkommen an diesem Bahnhof stark ansteigen. Perspektivisch soll dann der Takt zwischen Gifhorn und Braunschweig montags bis freitags auf dreißig Minuten verdichtet werden.
 
Dies sind die Ziele
 
Der neue Bahnsteig erhält eine barrierefreie Rampe in eine Unterführung, die das westliche Gleis in Richtung Östliches Ringgebiet unterquert. Zukünftig soll es nicht mehr notwendig sein, die Gleise zu überqueren.

 Der Bahnsteig wird komplett neu aufgebaut. Er erhält neue Bahnsteigkanten, wird neu gepflastert und mit Leitstreifen für Blinde versehen. Wetterschutz und Beleuchtung werden erneuert sowie die Informationstechnik neu aufgebaut.

 Das Ringleis wird vom Nußberg kommend parallel zum Bahndamm auf der Stadtseite geführt und den neuen Bahnhofsvorplatz, die Gliesmaroder Straße sowie die Hans-Sommer-Straße kreuzen, um entlang der Abtstraße weiter in Richtung Norden zu führen.

 Die Karlstraße ist eine Fahrradstraße, die das Östliche Ringgebiet sehr gut an den Bahnhof anbindet. Die Fahrradroute wird bis auf den neuen Bahnhofsvorplatz geführt, entsprechende Abstellanlagen für Fahrräder werden installiert.

 Ein Radschnellweg von Braunschweig über Lehre nach Wolfsburg kann einen Startpunkt am Bahnhof Gliesmarode erhalten.

 Die Stadtbahnhaltestelle soll zu einer kombinierten Haltestelle für Bahn und Busse umgebaut und auf den Platz verlegt werden. So verkürzen sich die Umsteigewege zwischen Bahn, Stadtbahnbahn und Bussen. Es wird außerdem die Möglichkeit geschaffen, Busse am Bahnhof Gliesmarode wenden zu lassen.

 Es werden Parkplätze mit Ladesäulen für E-Autos geschaffen und Taxistände sowie Carsharingparkplätze neu eingerichtet.

 Auch städtebaulich soll das Areal erneuert werden, mit Neubauten, in die auch Versorungsinfrastruktur einziehen kann, die ein Mobilitätsknoten braucht: Bäcker, Kiosk, Supermarkt, Fahrradladen, Café, etc. Denkbar ist auch, im Untergeschoss dieser Bauwerke eine Tiefgarage unterzubringen und somit dem vielfachen Wunsch nach einer Quartiersgarage nachzukommen.

 Außerdem sollen Bahnhofsumfeld auch Angebote im Stadtraum für Jugendliche des östlichen Ringgebiets geschaffen werden. Es soll ein belebter Stadtraum entstehen, der die ankommenden Pendlerinnen und Pendler in der Stadt empfängt.

 „Ich bin zuversichtlich, dass wir die baulichen Maßnahmen an der Verkehrsinfrastruktur parallel zum Ausbau des Bahnhofs – voraussichtlich 2019 – umsetzen können“, sagt OB Markurth. „Das ist möglich, weil der Stadt der Großteil der Flächen gehört. Mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH sind die Baumaßnahmen bereits zeitlich abgestimmt. Der Hochbau, für den ein Investor gesucht werden wird, wird in der Kürze der Zeit nicht realisierbar sein, soll aber parallel planerisch vorbereitet werden. Dieses Paket werde ich dem Rat der Stadt Braunschweig vorschlagen. Dazu wird die Verwaltung noch in diesem Jahr die Planungen zum städtebaulichen Konzept den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen und ihre Anregungen einholen.“
 
Anfang 2018 sollen sich dann die Stadtbezirksräte und der Planungs- und Umweltausschuss näher mit den Plänen befassen. Es folgt ein Planfeststellungsverfahren und die Beantragung von Fördermitteln. In den Sommerferien 2019 soll mit der Sanierung der Gleisanlagen der Stadtbahn entlang der Berliner Straße die Haltestelle Gliesmaroder Bahnhof verlegt und umgestaltet werden. In diesem Zuge sollen alle Verkehrsflächen soweit hergestellt werden.
 
Bereits ab Dezember: Fahrplan für Busse und Bahnen noch attraktiver
 
Nachdem bereits zum letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2016 viele Maßnahmen umgesetzt wurden, um das Fahrplanangebot in der Region deutlich attraktiver zu machen, erfolgen im Dezember weitere Verbesserungen. Dazu zählen:
 
Alle Regionalbahnlinien (außer die RB 47 von Braunschweig über Gifhorn nach Uelzen) verkehren dann täglich mindestens im Stundentakt bis Mitternacht.

 Die Regionalbahn zwischen Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt wird montags bis freitags zwischen 5 Uhr und 22 Uhr auf einen Halbstundentakt verdichtet.

 Zusätzliche Verstärkerfahrten verdichten das Angebot zwischen Braunschweig und Wolfsburg morgens zwischen 5:30 Uhr und 8:30 Uhr sowie zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr zu einem Halbstundentakt.


Weitere Regionalbuslinien werden attraktiver. So erhält Wendeburg montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit einen 30 Minutentakt nach Braunschweig.

 Die Regionalbuslinie 420 verkehrt montags bis samstags im 15 Minutentakt zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel und danach täglich bis 23:00 Uhr im 30 Minutentakt.

 Stadtbahnen und Hauptbuslinien im Stadtgebiet verkehren künftig montags bis samstags bis 20:30 Uhr im 15-Minuten-Takt.

 Außerdem wird das Angebot täglich im späten Abendverkehr angepasst, damit die Fahrgäste mit möglichst kurzen Übergängen die Regionalbahnen am Hauptbahn

 

 

 

 

Junge Frau schlägt Räuber in die Flucht

19.09.2017 - 14:00 Uhr

 

Die Polizei fahndet nach einem jungen Mann, der am Bahnhof Gliesmarode versucht haben soll, eine Frau auszurauben.

 

Nach Informationen der Polizei war die 18-Jährige um 7.35 Uhr auf dem Schulweg zur Berufsbildenden Schule in der Böcklinstraße, als sie auf dem Gehweg in Höhe der Grünfläche an der Gliesmaroder Straße/Gliesmaroder Bahnhof auf ein etwa 20 bis 25 Jahre alten, circa 1,70 Meter großen Mann südländischen Typs traf. Er verlangte nach ihren Wertsachen. In ihrer Angst trat die junge Frau den schlanken, mit einem schwarzen Schal maskierten Mann und flüchtete in Richtung Böcklinstraße. Der Täter, der mit Blue Jeans, einer schwarzen Jacke und schwarzen Turnschuhen bekleidet war, floh in eine andere Richtung. Zeugen melden sich unter Tel: (05 31) 4 76 25 16.

 

 

 

POL-BS: Mit Zetteltrick Goldschmuck ergaunert

 

28.08.2017 – 12:25

 

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 26.08.17

Ringe und Ketten aus Gold wurden einer 82-Jährigen am Samstagmittag mit einem Trick aus ihrer Wohnung in der Querumer Straße entwendet.

Als die Rentnerin gegen 13.00 Uhr heimkam, traf sie auf ein fremde Frau vor dem Mehrfamilienhaus die mit ihr hinein ging. Vor ihrer Wohnungstür wurde sie dann von der Unbekannten gebeten, einen Zettel mit einer Nachricht schreiben zu dürfen.

Hilfsbereit nahm die Seniorin die Fremde mit in ihre Küche und schrieb etwas auf ein Blatt, da die Frau angeblich der deutschen Schrift nicht mächtig war.

Währenddessen kramte diese auffallend laut in ihrer Handtasche, so dass die Geschädigte wohl nicht hören konnte, wie sich eine zweite Person durch die nur angelehnte Wohnungstür einschlich und die Zimmer nach Beute durchsuchte.

Erst am Abend stellte sie fest, dass ihr Goldschmuck gestohlen war.

Die Täterin wird als ca. 25 Jahre alt, 1,65 Meter groß, mollig, langes, blondes, zusammen gestecktes Haar beschrieben. Sie sprach hochdeutsch, gab sich aber als Italienerin aus. Sie hatte eine hellblaue, geblümte Tasche dabei. Hinweise 0531/476 2516.

 

 

 

 

Pressemitteilung von Donnerstag, 6. Juli 2017
Stadt Braunschweig

Bienenkrankheit: Sperrbezirk festgelegt (Karte weiter unten)

Braunschweig. In einem Bienenstand im nordöstlichen Stadtgebiet hat das Institut für Bienenkunde des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucher­schutz und Lebensmittelsicherheit den Erreger der Amerikanischen Faulbrut nachgewiesen. Dies ist eine für den Menschen ungefährliche, anzeigepflichtige bakterielle Krankheit der Bienen, die sich schnell von Bienenvolk zu Bienenvolk ausbreiten kann. Um eine Weiterverschleppung zu verhindern, legt die Stadt Braunschweig per Allgemeinverfügung um den betroffenen Bienenstand einen Sperrbezirk mit einem Radius von rund einem Kilometer fest (siehe Karte der anhängenden Allgemeinverfügung).
 
Für alle Bienenhalter in diesem Sperrbezirk gelten besondere Auflagen. Insbesondere müssen sie umgehend, sofern noch nicht erfolgt, die Haltung ihrer Bienen unter Angabe der Anzahl der Bienenvölker sowie aller Standorte der Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz der Stadt Braunschweig, Richard-Wagner-Str. 1, 38106 Braunschweig, Telefon: 0531/470 5903, E-Mail: veterinaerwesen@braunschweig.de anzeigen.
 
Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind zudem unverzüglich amtstierärztlich auf Amerikani­sche Faulbrut zu untersuchen. Die Untersuchung ist kostenfrei. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht entfernt, Bienen umgekehrt nicht von außerhalb in den Sperrbezirk verbracht werden.
 
Weitere Einzelheiten sind in anhängendem Wortlaut der Allgemeinverfügung erläutert. Fragen von Imkern und anderen Bürgerinnen und Bürgern beantwortet die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucher­schutz unter den oben angegebenen Kontaktdaten.

 

 

 

POL-BS: Autofahrer fuhr unsicher

03.07.2017 – 10:40

 

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 02.07.17, 23.59 Uhr

Aufgrund seiner unsicheren Fahrweise stoppte eine Funkstreife am Sonntag, kurz vor Mitternacht, einen Autofahrer auf der Berliner Straße.

Trotz einer Alkoholfahne gab der 64-Jährige an, keinen Alkohol getrunken zu haben. Der Atemtest ergab allerdings einen Wert von knapp 2,3 Promille. Daraufhin räumte der Fahrer ein, gegen Mittag Schnaps getrunken zu haben.

Nach Entnahme der Blutprobe wurde der Führerschein sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

1. April

 

Erfolgreiche Probefahrt des "Bäder-Express"

 

Fröhlich winkende Fahrgäste, lächelnde Gesichter und spontaner Applaus von Verkehrsteilnehmern, die zufällig Zeugen dieses denkwürdigen Ereignisses wurden. Der Nordosten Braunschweigs erlebte die erste Probefahrt des "Bäder-Express".

Damit hatte niemand gerechnet. Schon wenige Tage nach Dienstantritt überrascht der neu eingestellte Marketingexperte der "Wasserwelt" mit einer tollen Idee. Die Lösung aller Probleme: Ein "Bäder-Express" in den Eintracht-Farben soll die "Wasserwelt" mit dem Gliesmaroder Bad verbinden. Was der "Wasserwelt" fehlt, hat Gliesmarode. Was in Gliesmarode vermisst wird, gibt`s in der "Wasserwelt".

Bahnenschwimmer und Nichtschwimmer können nun sicher sein, auch in der Schulzeit schwimmen bzw. gefahrlos planschen zu können. Sind Schwimmer- und Hubbodenbecken in der "Wasserwelt" durch Vereine oder Schulen belegt, geht`s nach Gliesmarode. Möchte der Gliesmaroder Badegast Turborutsche oder Strömungskanal genießen - ab in die "Wasserwelt".

Vom Startpunkt "Wasserwelt" fährt der "Bäder-Express" im Stundentakt über Siegfriedstraße, Ottenroder Straße, Karl-Hintze Weg und Kurzkampstraße zum Soolanger und zurück. Umweltschonend mit Elektroantrieb und in gemütlichem Radfahrertempo wird die 4,4 km lange Strecke in gut 15 Minuten bewältigt und führt nach der Hälfte der Strecke durch die schöne Landschaft zwischen Wabe und Mittelriede. Der Fahrpreis für den Shuttle-Service ist im jeweiligen Eintrittsgeld enthalten. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig und werden im Wechsel durch die Stadtbad GmbH und den Förderverein gestellt.

Als Sponsoren des "Bäder-Express" konnten bereits VW (Fahrzeuge) und BS-Energy (Öko-Strom) gewonnen werden. Mit einem Catering-Unternehmen, das die Badegäste während der Fahrzeit mit belegten Brötchen und Erfrischungsgetränken versorgen soll, laufen vielversprechende Verhandlungen.

Bürgerinitiative und Förderverein sind begeistert. Die Zustimmung von Herrn Knapp gilt als Formsache. Profitieren doch "Wasserwelt" und ein wiedereröffnetes Gliesmaroder Bad gleichermaßen von diesem Projekt.

 

Ab 1. April soll auch das Sommerbad in Waggum im Halbstunden-takt angefahren werden. Nachdem harte Verhandlungen mit dem Förderverein geführt wurden, gab die Wasserwelt endlich zu, dass man das Sommerbad in Waggum schlicht vergessen hatte.

 

 

 

 

18.3.

 

Die Wiedereröffnung des Gliesmaroder Bades verzögert sich leider. Hier der Text eines ffn-Interview mit dem Projektleiter Peter Knapp. Das Interview wurde am 17. März 2015 um 14.30 und 17.30 Uhr ausgestrahlt. 
 

 

"Es soll ein schönes Familienbad werden, so wie es einmal war, das wünscht sich der Förderverein zum Erhalt des Gliesmaroder Bades. Und diesen Wunsch will der neue Besitzer des Schwimmbades auch erfüllen. Aus dem Grund hat das Unternehmen New Yorker das Schwimmbad im Oktober übernommen. Seitdem läuft die Sanierung. Und nicht immer problemfrei, erklärt Projektleiter Peter Knapp im ffn-Interview. "Im Bestand ist das so. Wenn man dann eine Fliese wegnimmt oder eine Wand entfernt, sind da Überraschungen drin. Manchmal sind es Dinge, wo wir so überrascht waren, dass uns das wirklich auch in Verzug gebracht hat. Als Beispiel, es gibt dieses Rutscheauffangbecken, (unter dem) sich jetzt gezeigt hat, dass da Osmose stattfindet. Das heißt, da muss man jetzt sofort was tun. Und das sind natürlich Zeitverzüge."

Die Entkernung des Gebäudes ist abgeschlossen, ein großer Teil der Fliesen wurde entfernt. Eigentlich war eine Wiedereröffnung für das 2. Quartal des Jahres geplant, nun ist ein Termin noch nicht abzusehen, so Knapp weiter.

"Es ist halt so, dass jetzt die Planungen abgeschlossen sind von Gewerken, die die meiste Zeit schlucken. Und da haben wir noch kein Zeitfenster gesehen, wann die zu Ende mit ihrer Arbeit sein könnten. Und darum ist das jetzt falsch, wenn ich da was sagen würde. Wenn Sie mich als Peter Knapp fragen, würde ich mir wünschen, dass es dieses Jahr noch ist. Aber das ist mein privater Wunsch."

 

 

 

Wurden die Energiekosten für die Wasserwelt künstlich heruntergerechnet?

In der Druckausgabe der Braunschweiger Zeitung vom 6. Dezember 2014 berichtet der BZ-Redakteur Jörg Fiene über "weitere Planungspannen" beim Spaßbad. Die könnten die Stadtbad GmbH als Betreiber (und letztlich uns als Steuerzahler) jährlich Hunderttausende Euro kosten, weil die entsprechenden Mängel kaum zu beheben sind. Über ihren Rechtsanwalt will die Stadtbad GmbH nun prüfen lassen, ob die beteiligten Ingenieurbüros zu Schadensersatz herangezogen werden können.

 

 Konkret geht es erstens um eine falsche Verbrauchsprognose für den Stromverbrauch, der jährlich um 200.000 bis 250.000 Euro höher liegen könnte als vorausberechnet. Zweitens um eine Brunnenwasseranlage, die für 300.000 Euro gebaut wurde, aber nicht in Betrieb gehen darf, weil sie die zwischenzeitlich verschärften gesetzlichen Regelungen nicht erfüllt: jährliche Zusatzkosten für den Bezug des teureren Stadtwassers aus der Leitung 100.000 Euro. Und drittens um eine fehlende Abwasseranlage, die die Abwassergebühren jährlich um 43.000 Euro in die Höhe treibt.

 

 Herr Fiene weist in dem Artikel darauf hin, dass 100.000 Euro Mehrkosten einem Gegenwert von 12.000 Tageskarten für das Bad entsprechen.

 

 

 

Die Bauarbeiten im Gliesmaroder Bad sind bereits im vollen Gang - Die schönste Baustelle Braunschweigs

Gerade vier Wochen ist es her, dass das Gliesmaroder Bad gerettet wurde. Jetzt sind die Bauarbeiten schon im vollen Gang. Es herscht Hochbetrieb im Innenraum und die Arbeiten gehen voran.

 

Artur Schmieding (Stellv. Vors. des Fördervereins Badezentrum Gliesmarode) teilte mit: “Die Fliesen zwischen den Becken wurden inzwischen aufgenommen, der darunterliegende Estrich für den Neuaufbau weggestemmt. Im Keller wurde mit dem Abbau der Wassertechnik begonnen, der allerdings aufwendig ist und seine Zeit braucht. Nach der aktuellen Sanierungsplanung könnte das Gliesmaroder Bad der Braunschweiger Bevölkerung bereits zum nächsten Sommer wieder zur Verfügung stehen. Bürgerinitiative und Förderverein freuen sich natürlich, dass es so schnell losgeht. Der zwischen der Stadt und Herrn Knapp abgeschlossene Vertrag sieht den Beginn der Sanierung innerhalb von 6 Monaten vor und die Beendigung innerhalb von 18 Monaten – das wäre dann im Frühjahr 2016. Für den Fall, dass der aktuelle, “sportliche” Sanierungsplan doch nicht ganz aufgeht, gibt es also noch ein großes Zeitfenster.”


 

 

 

Gute Stimmung im BegegnungsZentrum

Gute Stimmung im BegegnungsZentrum

 

524 lange Tage bzw. 1 Jahr und fast 5 Monate nach Gründung unserer Bürgerinitiative  konnten wir bei einer kleinen Feier im Begegnungszentrum (links neben dem Bad) endlich anstoßen und uns über den gemeinsamen Erfolg freuen. Eingeladen hatte der aus der BI entstandene "Förderverein Badezentrum Gliesmarode e.V." seine Mitglieder, einige Politiker und Geschäftsleute, die uns bei unserer Arbeit unterstützt hatten. Nach einem kurzen Rückblick auf unsere Arbeit durch den Vorsitzenden des Fördervereins, Gary Blume, und einigen Grußworten seitens der Politik gab es jede Menge netter Gespräche und als kleines Highlight eine gemeinsame Besichtigung des beleuchteten Bades, das fast noch immer so aussieht, als könnte es jeden Moment wieder eröffnet werden.

Aus der Politik waren u.a. erschienen: der SPD-Landtagsabgeordnete Christos Pantazis, einige Ratsmitglieder der SPD, Grünen und BIBS, der Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten (SPD) mit weiteren Bezirksratsvertretern quer durch die Parteien, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Gliesmarode-Riddagshausen, Isolde Saalmann, der DLRG Bezirksleiter Helmut Fichtner, die alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Rettung des Gliesmaroder Bades beigetragen haben. Genauso wie die Geschäftsleute, bei denen wir Unterschriftenlisten und Flyer auslegen und unsere Sammeldosen für das Gegengutachten aufstellen durften. - Wegen der Herbstferien haben wir auch einige freundlich formulierte Absagen bekommen.

Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter (und Mütter). Wir hoffen, dass wir uns nun bei allen UnterstützerInnen gebührend bedankt haben.


 

 

 

Pressemitteilung des Fördervereins Badezentrum Gliesmarode e.V. zum Ratsbeschluss zur Fortführung des „Badezentrums Gliesmarode“

© AlexanderLudwig Obst - Facebook-Link: https://www.facebook.com/AlexanderLudwigObst

 

 

Braunschweig, 21. Oktober 2014

 

Wir freuen uns über den einstimmigen Ratsbeschluss zur Fortführung des Badezentrums Gliesmarode.

Die erste öffentliche Veranstaltung für den Erhalt des Gliesmaroder Bades am 4. Juni 2013 stand unter dem Motto "Es ist noch nicht zu spät". Heute dürfen sich die vier BürgerInnen, die zusammen mit der Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine zu dieser Veranstaltung eingeladen hatten, bestätigt fühlen.

Die Unterstützung der Braunschweiger Bevölkerung für die Initiative zum Erhalt des Gliesmaroder Bades war von Anfang an sehr groß: Bei der Auftaktveranstaltung, bei der Spendenaktion für das Gegengutachten zu den Sanierungskosten, bei den Unterschriftensammlungen, bei der Mitgliederwerbung für den Förderverein, in Gesprächen, Leserkommentaren und auf unserer Facebook-Seite.

Kritiker der Braunschweiger Bäderpolitik von 2007, die nach dem Scheitern der Bewegung zur Einleitung eines Bürgerbegehrens mehr oder weniger resigniert hatten, fanden sich hier mit BürgerInnen zusammen, die erst durch die beginnende Bebauungsplanung für das Schwimmbadgrundstück Am Soolanger für das Thema sensibilisiert wurden. Seit 2011 hat sich bereits die neue Bezirksratsmehrheit verstärkt für das Badezentrum eingesetzt.

Die bis Anfang Februar durchgängig ablehnende Haltung der Ratsmehrheit und Verwaltung hätten die Rettungsbemühungen trotzdem zum Scheitern gebracht, wenn es nicht am          7. Februar 2014 die öffentlich erklärte Bereitschaft von Herrn Knapp gegeben hätte, das Bad zu erhalten.

Herr Knapp trat bereits 2007 als Kritiker des 3-Bäderkonzeptes öffentlich in Erscheinung und ließ uns vor der Vorstellung unseres Gegengutachtens Ende Januar 2014 eine Solidaritätsadresse zukommen. Vor diesem Hintergrund ist sein Einsatz für das Gliesmaroder Bad zu verstehen, bei dem er einmal mehr als Mäzen für das öffentliche Wohl in Erscheinung tritt.

Uns ist aber auch die Bedeutung der konstruktiven Vertragsverhandlungen der Stadtverwaltung unter der Federführung des Ersten Stadtrats, Herrn Geiger, bewusst, die ebenso wie die ausführliche Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung zur positiven Entwicklung beigetragen haben.

So bedanken wir uns nun herzlich bei allen, die sich für unser Anliegen mit Wort und Tat eingesetzt haben:

den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern, Herrn Knapp und seinen Mitarbeitern, den Autoren des Gegengutachtens, Herrn Prof. Struhk, Herrn Geisler und Herrn Eisele, Herrn Geiger, den Redaktionen der Braunschweiger Zeitung, des "Durchblick" und anderer Medien, den Politikern der kleinen Parteien (und einigen der großen Parteien) für ihre frühzeitige Unterstützung  - aber natürlich auch bei allen Ratspolitikern für die heutige Zustimmung zur Verwaltungsvorlage.

 

Freundliche Grüße


Dr.-Ing. Blume                   Artur Schmieding
 (1. Vorsitzender)                       (Stellv. Vorsitzender)

© AlexanderLudwig Obst - Facebook-Link: https://www.facebook.com/AlexanderLudwigObst

 

 

 

 

Wenn der Stadtrat diesem Vertrag zustimmt ist das Bad in Gliesmarode gerettet.

Rettungsplan fürs Bad: Knapp verzichtet auf das Grundstück

Braunschweig: Neues Angebot von Friedrich Knapp zu seinem Rettungsplan für das Gliesmaroder Bad: Er will auf die Abtretung des städtischen Grundstücks verzichten.

Von Jörg Fiene

An seinen Rettungsplänen für das Gliesmaroder Bad will Unternehmer Friedrich Knapp festhalten. Verzichten will er aber nun auf die von ihm geforderte Abtretung des städtischen Grundstücks zum symbolischen Kaufpreis von einem Euro.

In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte der New-Yorker-Boss am Dienstag: „Uns ist nicht daran gelegen, uns an einem städtischen Grundstück zu bereichern....

 

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Neues Heizkraftwerk am Hungerkamp in Gliesmarode

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

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