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17.9.

Ein Spielplatzfest an der Oldenburgstr. zum Jubiläum

 

Der Runde Tisch Querum wurde 15 und ludt für Sonntag zu Spiel und Spaß ein. An der Spitze steht ein Wechsel an.

                                                                             14.9.2017

Ein Spielplatzfest an der Oldenburgstr. zum Jubiläum

 

Der Runde Tisch Querum wird 15 und lädt für Sonntag zu Spiel und Spaß ein. An der Spitze steht ein Wechsel an.

 

 

Im Jahr 2001 fing alles an. In der Oldenburgstraße, auf dem Gelände der früheren Außenstelle der Grundschule Querum, sollte ein Spielplatz entstehen. Dank des damals noch neuen Beteiligungsprojekts der Stadt planten die Kinder mit. Der Spielplatz wurde 2002 eingeweiht.

Zugleich beschlossen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil, dass für die kleinen Mitbürger auch künftig etwas getan werden solle. Der Runde Tisch Querum gründete sich.

 

Am Sonntag wird das 15-jährige Bestehen des Runden Tisches in der Oldenburgstraße mit einem großen Spielplatzfest gefeiert. Geplant sind Aktionen wie Schminken, Basteln, Kistenhockey, Spritzwand, Spielparcours, Zaubershow und einiges mehr.

Für Antje Ute Möhle markiert das Fest zugleich den Abschied von ihrer Funktion als Leiterin des Runden Tisches.

„Ich denke, dass es ein guter Zeitpunkt ist, weil sich am Sonntag auf dem Spielplatz ein Kreis schließt“, sagt sie. In der Oldenburgstraße habe alles angefangen, am Wochenende werde dort Jubiläum gefeiert.

Ihre Bilanz: Elf Spielplatz- und drei Westfalenplatzfeste, zehn Alternativ-Halloweenfeiern, zahlreiche Infoveranstaltungen für Eltern zu Kinder- und Jugendthemen, Aktionen beim Querumer Weihnachtsmarkt, Mitarbeit am Kinderstadtplan Querum – und das waren noch nicht einmal alle Aktivitäten.

„Ich habe beobachtet, dass manche Vereine verpassen, die Verantwortung rechtzeitig in jüngere Hände zu übergeben“, sagt die 50-Jährige. Das habe sie immer vermeiden wollen. Wer Möhles Nachfolge antritt, ist noch offen.

Vielleicht wird die Leitung auch auf verschiedene Schultern verteilt. Mit Riccarda Cichy hat sich zumindest schon jemand gefunden, der den Lebendigen Adventskalender in Querum ab 2018 organisiert. In diesem Jahr sind bis auf eines schon alle Türchen besetzt.

Aber bevor an Punsch und Plätzchen gedacht wird, soll es am Sonntag noch einmal möglichst spätsommerlich zugehen. Mitfeiern werden wohl auch viele Kinder des Sportvereins Querum, dessen Fest im August ausfallen musste.

 

 

 

39. Querumer Volksfest (Braunschweigs größtes Oktoberfest)
 

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Querumer Vereine und Körperschaften e. V. (AGV Querum)
 

Ort/Treffpunkt/Hinweise: Festplatz an der Dibbesdorfer Straße/Bevenroder Straße, 38108 Braunschweig-Querum/Parkmöglichkeiten sind auf der Dibbesdorfer Straße ausreichend vorhanden, ein Sicherheitsdienst führt Zugangs- und Taschenkontrollen durch/die Mitnahme von Flaschen und/oder alkoholischen Getränken auf den Festplatz ist untersagt
 

Zeit: Eröffnung Freitag ab 15.00 Uhr
Eintritt: Eintritt frei -

 

für die Teilnahme am Frühstück -Sonntag- müssen Frühstücksmarken käuflich erworben werden. Verkaufsstellen werden noch bekanntgegeben.

 

Samstag: Kindernachmittag mit dem Heimatpfleger der Stadt Braunschweig für den Stadtteil Querum ab 14.30 Uhr auf dem angrenzenden Bolzplatz, alternativ, bei schlechter Witterung, im Festzelt.
 

Informationen unter: 01577 1965441 (Mobil/Herr Harald Sollmann)
oder per E-Mail unter

agv-querum@gmx.de

 

 

 

Die Firma EWE-Armaturen aus Querum landet einen Superhit im Internet 

Wolfgang Florack, ehemaliger Revierförster im Querumer Forst, äußert sich über die Informationspolitik der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren !

Vielen Dank für Ihr Interesse an  der von Ihnen aufgegriffenen Fällaktion der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) im Querumer Forst.

Ich möchte Ihr Interesse lenken auf die unakzeptabel Informationspolitik der öffentlichen Institutionen Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und der Stadtverwaltung Braunschweig gegenüber gegenüber der Öffentlichkeit und politischen Mandatsträgern der Stadt Braunschweig und die absehbaren Weiterungen der Aktion.

Die grundsätzliche  Erforderlichkeit von Verkehrssicherungsmaßnahmen in Wäldern und an Waldrändern jedweder Art soll hier nicht vertieft beleuchtet werden. Es geht um die Angemessenheit und Ausgewogenheit des Handelns der SBK, an der ein berechtigtes öffentlichen Interesse besteht.
Die Gewährleistung der rechtlich gebotenen, vorbeugenden Gefahrenabwehr durch jeden Waldbesitzer ist nach der Rechtslage  entgegen der  von der SBK hier in Braunschweig, Helmstedt und Stadtoldendorf bisher gezeigt Handlungsweise möglich, Tagesgeschäft jedes betroffenen Forstbetriebes . Es handelt sich um beherrschabare Risiken.

Die Information der Öffentlichkeit hat  rasch, umfassend, sachgerecht und klar zu erfolgen.

Rechnet man, wie z. B. SBK offenbar ggf. mit kritischen Reaktionen von Bürgern, dann gebietet es der öffentliche Auftrag von SBK mit dem ihm anvertrauten Stiftungsvermögen  transparent und kooperativ umzugehen. Dies bedeutet frühzeitig über seine beabsichtigte Handlungsweise zu informieren.

Das erfolgte Agieren der SBK  im Bereich des Querumer Forstes ist an der Bevenroder Str., Forststr.,  Tiefer Str., Forststr., Spechtweg und Steinriedendamm bereits zu sehen. Das bereit massiv gestörte Landschaftsbild des Querumer Forstes (Flugplatzausbau) erhält eine Auffrischung  und Ergänzung nach Eigenart der SBK.

Dies gilt auch für den Querumer Forst südl. der A 2, in dem  Waldrandzerstörungen fortgesetzt werden. Im Winter 2012/13 hatte man in den Waldbereichen nahe der Straßen Am Forst, Am Buschkamp, Habichtweg, Waldkauzweg und Bussardweg über Jahrhunderte herangewachsene und gepflegte Waldmäntel  umfangreich irreparabel zerstört.

Weitere  gravierende Eingriffe in das sichtbare öffentliche Grün stehen in den kommenden Tagen  noch bevor, die an Peterskamp und Bevenroder Straßen deutlich in das Ortsbild von Querum hinein wirken werden.

Erfreulicherweise wurden an den zuvor genannten Straßen  zur Fällung vorgesehene städtischen Bäume kurzfristig  von der Fällung zurück gestellt. Die Fällmarkierungen wurden revidiert (ausgestrichen), weil es sich offenbar um Bäume handelt, die nicht der SBK gehören sondern der Stadt BS, jedoch von SBK  kurzer Hand gefällt werden sollten (Übergriff !).

Zieht die SBK nun unter Berücksichtigung der ihr nicht gehörenden Bäume ihre Fällungsreaktion unbeirrt fort, tritt eine nicht vertretbare Schädigung des Orts- und Landschaftsbildes ein. Oder: SBK will als öffentlicher Waldbesitzer keinen Beitrag zu einer gemeinwohlverträglichen, harmonischen sowie landschafts- und ortsbildverträgliche Lösung beitragen.

Die vom BUND initiierten Presseberichte und Kommunalaktivitäten  konnten keinen Sinneswandel bei der SBK herbei führen. Diese  bekannte Haltung von SBK in Waldfragen bedarf nun der Erörterung und Abänderung auf übergeordneter Ebene.

Ebenso ist die Haltung der Umweltbehörde der Stadt Braunschweig aufzuarbeiten. Ihre Fachauskunft im Planungs- und Umweltausschuss des Rates der Stadt Braunschweig auf eine Dringliche Anfrage aus der Ausschussmitte heraus,  bedarf ebenfalls der fachlichen Aufarbeitung ganz dringend.

Öffentlichkeit und Kommunalpolitiker dürfen den Vorgang nicht zu den Akten legen.

Die SBK hat verlauten lassen, dass sie Ihr "Konzept "Gestufter" Waldrand "  " in-fünf -bis -sechs -bis -zehn -Jahren" (vorest) vollenden wolle, indem sie, gem. der  städtische Mitteilung vom 24.02.2015, d. h.:" ....seitlich der genannten Straßen in einer Tiefe von 10 bis zu 20 m umfangreiche Baumfällungen " durchzuführen gedenke (Forstfachlich: Saum- oder Streifenkahlschläge). Ein Beispiel für derartiges Vorgehen der SBK ist in der Buchhorst bereits zu besichtigen.

Fazit:

Öffentlichkeit und Kommunalpolitik wurden von der Maßnahmen überrumpelt mit "nachhaltigen" Folgen für das Orts- und  Landschaftsbild. Die Vorgehensweise von SBK ist unausgewogen und unfachlich. Die Begründung: "Gefahrenabwehr" ist  vorgeschoben. SBK war im Begriff sich an städtischem Grün  zu "vergreifen" und konnte hoffentlich im letzten Augenblick gebremst werden. SBK zeigte sich wiederholt als beratungsresistent und unflexibel.

Nähere forstfachlich-lanschaftspflegerische Erläuterungen, auch  vor Ort, werden nach Absprache gerne gegeben.

Braunschweig, d. 18. 03. 2015, 22:30 Uhr

Wolfgang Florack

0531/351514

 

 

 

Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ist Eigentümerin großer Flächen im Querumer Forst und daher für die ordnungsgemäße Unterhaltung - insbesondere die Wahrung der Verkehrssicherheit
an Straßen und Wegen - sowie für die forstliche Pflege zuständig. 

Der Querumer Forst ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes „Querumer Holz und angrenzende Landschaftsteile“ (LSG BS 9).

Nach wiederholter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (zuletzt 2012) ist der Eigentümer des an einer öffentlichen Straße liegenden Waldgrundstücks mit Rücksicht auf den Straßenverkehr
verpflichtet, schädliche Einwirkungen auf die Verkehrsteilnehmer durch umstürzende Bäume zu vermeiden. 
Er ist verpflichtet, den Baumbestand so anzulegen, dass dieser im Rahmen des nach forstwirtschaftlicher Erkenntnis Möglichen gegen Windbruch und Windwurf gesichert ist.

Die Stiftung beabsichtigt, die zuvor genannte Verpflichtung an nachfolgenden Straßen in den
angegebenen Längen umzusetzen (vgl. anliegenden Lageplan):

- Tiefe Straße (L 635; ca. 900 m)
- Bevenroder Straße (ca. 600 m)
- Peterskamp (K 32; ca. 670 m)
- Forststraße (ca. 470 m)
- Boeselagerstraße (ca. 350 m)

Hierfür erfolgen seitlich der genannten Straßen in einer Tiefe von 10 bis zu 20 m umfangreiche Baumfällungen. Die Strauchschicht bleibt erhalten. Ziel ist es einen gestaffelten Waldrand zu
entwickeln, wodurch der Verpflichtung der aufgezeigten Rechtsprechung bezüglich der Verkehrssicherheit,
nämlich Vermeidung der Gefahr durch Baum- bzw. Astbruch sowie Freihaltung des Lichtraumprofils entsprochen wird.
…
Im Zuge der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft werden zudem Durchforstungsmaßnahmen in einem ca. 40 ha großen Kiefernforst und einem ca. 1,6 ha großen Eichenforst stattfinden.
Die Maßnahmen bedürfen keiner behördlicher Genehmigung, sondern sind gem. § 7 Nr. 1 und 3 Verordnung zur Änderung der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Querumer Holz
und angrenzende Landschaftsteile“ freigestellt.

Die Maßnahmen sollen im 1. Quartal des Jahres 2015 durchgeführt werden.

Laut Beschlussfassung des Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Braunschweig vom 21.10.2014 zum Antrag 3592/14 wird die Verwaltung gebeten, diesen im Vorfeld über alle geplanten,
erheblichen Eingriffe in bestehende Landschaftsschutzgebiete zu unterrichten. Trotz der hier vorliegenden Freistellung ordnet die Verwaltung die geplanten Maßnahmen dem zuvor genannten Beschluss aufgrund des Umfangs zu und kommt diesem nach.

I.V.
gez.
Leuer

 

 

Foto: Robert Braumann

POL-BS: Abgefahrene Reifen als Unfallursache

05.01.2015 – 12:58
 

Braunschweig (ots) - 03.01.15, 20.41 Uhr Braunschweig, Bevenroder Straße

Schaden von über 5.000 Euro verursachte ein 20-jähriger Autofahrer bei einem Unfall auf der Bevenoder Straße. Der Mann war an der Einmündung zur Essener Straße auf regennasser Straße mit seinem Toyota ins Schleudern geraten, von der Fahrbahn abgekommen und hatte einen Ampelmasten gerammt. Der Wagen dürfte nur noch Schrottwert haben. Bei der Unfallaufnahme Stellten Polizeibeamte fest, dass die Vorderreifen des Fahrzeugs vollkommen abgefahren waren. Eine Profiltiefe war nicht mehr messbar. Der Wagen musste abgeschleppt werden. Gegen den Fahrer und den verantwortlichen Fahrzeughalter wurde ein Ordnungsverfahren eingeleitet.

 

Rückfragen bitte an:


Polizei Braunschweig

PI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit


Telefon: 0531/476-3034 und -3033

Fax: 0531/476-3035

E-Mail: pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei-braunschweig.de 

 

 

 

29.10.2014 | 11:53 Uhr

POL-BS: Schuleinbrecher nach Alarmauslösung festgenommen

   

Braunschweig (ots) - Braunschweig, OT Querum 29.10.14, 01.19 Uhr

Die Ferienzeit nutzte ein 30-jähriger Braunschweiger, um in der Nacht zum Mittwoch in die IGS Querum einzubrechen.

Polizeibeamte konnten den Täter auf frischer Tat festnehmen, als er gerade dabei war, das Sicherheitskabel eines Laptops zu knacken, um diesen zu entwenden. Einen weiteren PC hatte er bereits in seinem Rucksack verstaut.

Nach einer Alarmauslösung gegen 01.20 Uhr hatten die Besatzungen mehrerer Funkstreifen das Gelände umstellt. Schließlich folgten sie im Gebäude dem Schein einer Taschenlampe und Aufbruchgeräuschen und entdeckten den Mann.

Ermittlungen zufolge war er mit einer Mülltonne als Aufstiegshilfe auf ein Flachdach gelangt, konnte dort ein Oberlicht gewaltsam öffnen und einsteigen.

Der als drogenabhängig und einschlägig polizeibekannte Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.


 

 

29. August 2014

Schunterbrücke Feuerbergweg wird erneuert
Ab Montag, 1. September müssen Fußgänger

und Radfahrer einen Umweg nehmen
 

Braunschweig. Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Schunter im Verlauf des Feuerbergweges in Querum wird erneuert. Die BS|Energy Gruppe legt im Vorfeld der Brückenbaumaßnahme Kommunikationskabel des unternehmenseigenen Fernmeldenetzes um. Deshalb ist die Schunterbrücke ab Montag, 1. September, gesperrt. Fußgängern und Radfahrern wird empfohlen, über den Hondelager Weg und die Bevenroder Straße auszuweichen.

Anschließend beginnen Erd- und Betonbauarbeiten an den Widerlagern, der vorhandene schadhafte Brückenüberbau wird entfernt und ein neuer aus Holz aufgelegt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis in die zweite Oktoberhälfte hinein.

Stadt zahlt jährlich 4000 € an die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz für ein Naturschutzprojekt im Querumer Forst

Vertrag zur Sicherung und Erhöhung der biologischen Vielfalt im Querumer Wald

 

Ausgangslage

Mit dem geplanten, im Nachfolgenden näher beschriebenen Projekt sollen zwei naturschutzfachlich

wichtige Zielstellungen miteinander verknüpft werden:

Eines der bedeutendsten alten Waldgebiete Braunschweigs soll sukzessiv aus der wirtschaftlichen

Nutzung genommen werden, womit ein maßgeblicher Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität

geleistet wird.

Zugleich können damit Gelder, die als Ersatz für Eingriffe in Natur und Landschaft gezahlt werden

müssen, quasi räumlich gebündelt in ein sehr wichtiges Naturschutzprojekt mit Langzeitcharakter

fließen und so Eingriffsfolgen an anderer Stelle des Stadtgebietes eine adäquate Aufarbeitung

erfahren.

 

Ziel des Projektes

Vor diesem Hintergrund schließen die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) und die

Stadt Braunschweig am 26.03.2014 einen Vertrag ab, auf dessen Grundlage die biologische

Vielfalt im Querumer Wald durch die Umwidmung eines Wirtschaftswaldes in einen Wald mit

Vorrang für den Prozessschutz dauerhaft gesichert und erhöht werden soll. Prozessschutz

meint hier, dass Raum für die natürlichen Alterungsprozesse im Wald und eine weitgehend unbeeinflusste

zukünftige Waldentwicklung gegeben werden soll.

Dieses Pilotprojekt stellt einen bedeutenden Schritt zu mehr Naturschutz und Biodiversität im

Wald auf Braunschweiger Stadtgebiet dar. Durch die Vorgaben in dem Vertrag wird die Möglichkeit

eröffnet, einen großen, unzerschnittenen Lebensraum zu erhalten, der als Kernfläche

mit Strahlwirkung von hoher Bedeutung für den Biotopverbund und den Erhalt seltener Arten ist.


Inhalt des Vertrags

Der Vertrag wird zunächst für eine Dauer von zehn Jahren geschlossen. In diesem Zeitraum

erstattet die Stadt Braunschweig der Waldeigentümerin SBK jährlich den Wert des ihr auf der

33,5 ha großen Waldfläche entgangenen Holzeinschlags in Höhe von 4.000,00 €. Im Gegenzug

verzichtet die SBK auf jegliche Holznutzung und die Durchführung von Verjüngungsmaßnahmen

während des gesamten Zeitfensters. Darüber hinaus wird mit den jährlichen Zahlungen

auch die wirtschaftliche Nutzung des Waldes teilweise dauerhaft abgegolten. Nach der Vertragslaufzeit

von zehn Jahren ist hierdurch eine naturschutzfachlich wertvolle Eichenwaldfläche

von mindestens 1,8 ha dauerhaft gesichert.

Tragender Aspekt dieses Projektes ist die vertraglich abgesicherte Option für die Stadt Braunschweig,

die von ihr im Rahmen von § 15 Abs. 6 BNatSchG, § 6 NAGNatSchG in Ausnahmefällen

für unvermeidbare Eingriffe/Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft eingenommenen

Ersatzgelder in unbestimmter Höhe jederzeit an die SBK zur dauerhaften Sicherung des Waldes

zahlen zu können. Dies ermöglicht der Stadt Braunschweig einen langfristigen und zielgerichteten

Einsatz der Ersatzgelder.

Alle bis zum Vertragsende eingezahlten Gelder fließen in die über die Vertragslaufzeit hinausgehende

Sicherung einer den Zahlungen entsprechend großen Waldfläche ein. Sollte nach

zehn Jahren noch nicht die gesamte Waldfläche gesichert worden sein, gilt eine Vertragsverlängerungsoption

um weitere zehn Jahre. Die Sicherung des dauerhaften Bewirtschaftungsverzichtes

erfolgt durch entsprechende Eintragung sowohl im Grundbuch als auch in den Forsteinrichtungswerken.

Die Ablösung erfolgt sukzessive, beginnend mit dem ältesten und naturschutzfachlich

wertvollsten Baumbestand (alter, wertvoller Eichenwald).

Die SBK trägt sowohl die Verantwortung als auch die Kosten für die Gewähr der Verkehrssicherheit

sowie für sämtliche dem Eigentümer obliegenden Pflichten, wie insbesondere Abschluss

und Beitragszahlung sämtlicher Versicherungen und Verbandsmitgliedschaften.

I. V.

gez.

Leuer

Das Holzmoor in Querum soll bebaut werden. Was geschieht mit den Kleingärtnern, die dort leben?

Dazu eine Pressemitteilung der Richard Borek Beteiligungsgesellschaft (weiter unten)

 

Die Planungen fürs Holzmoor werden konkreter

 

Querum

 

Günstige Mietwohnungen sollen in Querum entstehen. Die Immobilien-Firma strebt „harmonische Lösungen“ für die derzeitigen Anwohner an.

 

Von Karsten Mentasti

 

Auf dem Gelände zwischen Wuppertaler Straße und den zum Grünen Ring gehörenden Häusern soll das Baugebiet Holzmoor Nord entstehen. Dort befinden sich noch Kleingarten- und vor allem Grabelandflächen. Ein Baubeginn wird für Frühjahr 2016 angestrebt.

 

„Interessant wird sein, wie tatsächlich mit den Pächtern umgegangen wird.“

Gerhard Stülten, Bürgermeister des Stadtbezirks Wabe-Schunter-Beberbach

 

Das hat jetzt die ECB Beteiligungen Gesellschaft, die zur Richard Borek Unternehmensgruppe gehört, mitgeteilt. Damit werden Befürchtungen der Pächter wahr, die zum Teil auf dem Gelände sogar wohnen. Rechtlich ist die Sache allerdings klar: Grabeland kann jährlich gekündigt werden, Anspruch auf Beibehaltung der aktuellen Situation oder Gewohnheitsrecht greifen nicht.

Nachdem die Gesellschaft das Grundstück von einer Querumer Unternehmerfamilie gekauft hatte und sich den Pächtern in einem Brief als neuer Eigentümer vorgestellt hatte, war die Aufregung groß (wir berichteten). Befürchtet wurde genau das, was jetzt eintreten wird, sobald die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden sind. Dieses Verfahren wird jetzt eingeleitet.

„Für die gegenwärtigen Pächter der Parzellen stehen in den nächsten Jahren Veränderungen ins Haus“, heißt es in einer Mitteilung der ECB Beteiligungen GmbH. Man habe die Pächter bereits mit einem persönlichen Schreiben über die Planungen informiert und darin um einen vertrauensvollen Dialog gebeten. „Gemeinsam können wir harmonische Lösungen finden“, wird in der Mitteilung versprochen.

Was für die bisherigen Pächter interessant sein dürfte – und vor allem für diejenigen, die dort zum Teil seit Jahrzehnten wohnen: Die Gesellschaft plant auf dem Gelände, zu dem im Bereich hin zur Bevenroder Straße auch städtische Flächen gehören, günstige Mietwohnungen. „Für bezahlbaren Wohnraum zur Miete gibt es in Braunschweig sehr großen Bedarf“, erklärte Bernd Assert, Geschäftsführer der ECB Beteiligungen Gesellschaft. Er versicherte: „Wir wollen die Mehrzahl der Häuser in unserem Bestand halten und nicht weiterveräußern.“

Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten zeigte sich erfreut, dass die Gesellschaft dort Wohnungen auch für Menschen plane, „die nicht so viel Geld“ hätten. „Interessant wird sein, wie tatsächlich mit den Pächtern umgegangen wird“, sagte er. Außerdem müssten Zwischenlösungen gefunden werden für diejenigen, die dort jetzt wohnten und nach Fertigstellung der Häuser vielleicht zur Miete einziehen wollten. „Denn was machen diese Leute in der Zwischenzeit?“, fragte Stülten.

 

 

 


Pressemitteilung der Richard Borek Beteiligungsgesellschaft


ECB Beteiligungen GmbH & Co. KG

 

 

Wohnquartier mit Mietwohnungen im Holzmoor

 

Städtebaulicher Vertrag zwischen Stadt Braunschweig und ECB Beteiligungen GmbH geschlossen

 

BRAUNSCHWEIG (03.03.2014). Die ECB Beteiligungen GmbH will auf dem Gelände „Im Holzmoor Nord“ ein neues Wohnquartier mit vorwiegend Mehr-familienhäuser errichten. Das rund 110.000 Quadratmeter große Areal im Stadtteil Querum wird gegenwärtig als Grabeland von Pächtern genutzt. Baubeginn ist für Frühjahr 2016 vorgesehen.

 

„Wir planen Mietwohnungen für eine ganz breite Interessentengruppe. Für bezahl-baren Wohnraum zur Miete gibt es in Braunschweig sehr großen Bedarf. Wir wollen die Mehrzahl der Häuser in unserem Bestand halten und nicht weiterveräußern“, verdeutlicht Bernd Assert, Geschäftsführer des Vorhabenträgers, der zur Richard Borek Unternehmensgruppe gehört. Das neue Viertel wird städtebau-lich hochwertig und mit einem hohen Grünanteil gestaltet. Derzeit gibt es noch keinen konkreten Architekten-Entwurf.

 

Im Plangebiet liegen auch Flurstücke, die der Stadt gehören. Sie machen rund ein Drittel des gesamten Planbereiches aus. Auf den kommunalen Flächen werden so weit wie möglich öffentliche Nutzungen vorgesehen. Darunter fallen beispielsweise die Biotop- und Klimaachse zwischen Schunter- und Wabeniederung sowie ein großer Kinderspielplatz.

 

Für die gegenwärtigen Pächter der Parzellen stehen in den nächsten Jahren Verände-rungen ins Haus. Die ECB Beteiligungen GmbH hat die Pächter bereits mit einem persönlichen Schreiben informiert. Darin heißt es: „Wir wünschen uns einen vertrauensvollen Dialog mit Ihnen. Gemeinsam können wir harmonische Lösungen finden.“

 

Neben dieser direkten Information hat die Vorhabenträgerin bereits auch den inten-siven Gedankenaustausch mit dem Bezirksrat angestoßen. „Wir wollen schon in diesem frühen Planungsstadium Politik und Bürger beteiligen, offen mit unseren Überlegungen umgehen und wertvolle Anregungen miteinbeziehen“, erklärt ECB-Geschäftsführer Bernd Assert.

 

Sein Unternehmen hat mit der Stadt bereits einen Städtebaulichen Vertrag bezüglich der Planungsleistungen geschlossen. Der Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt beschließt nun am 25. März über den Aufstellungsbeschluss. Wird dem zugestimmt, beginnt das Verfahren für die Aufstellung eines Bebauungsplanes.


5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

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