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.07.2019  Volksstimme Magdeburg

 

Klostergärtnerei Riddagshausen:

 

Eis am Stiel und Kringelgurken

 

Menschen mit Behinderungen erschaffen in der Klostergärtnerei Riddagshausen ein zurückhaltendes Paradies.

 

Von

Susann Gebbert ›

 

Braunschweig. Er hat den Lavendel und das andere Grün vom Verkaufstisch auf den Regalwagen geräumt. Auftrag erfüllt. Zeit für ein Päuschen. Nico Schumacher sucht sich einen Platz unter der Magnolie auf dem Hof. Die Sonne knallt. Das Thermometer bewegt sich auf 30 Grad zu. „Herr Schumacher!“ Nico Schumacher stöhnt. Es ist sein Chef, der da nach ihm ruft und wahrscheinlich ahnt er es schon: Er muss noch mal ran. „Ich habe gesagt, ihr sollt die Tische sauber machen und die Planen runter nehmen.“ Nico Schumacher verdreht die Augen unter seinem blauen Basecap und schlurft in Richtung Verkaufstisch zurück.

 

Olaf Redlin sagt gerne mal „Herr Schumacher“ zu ihm. Meistens dann, wenn er etwas tun soll. Manchmal nennt er ihn auch „Niko Kovač“, so wie den Cheftrainer des FC Bayern München. Aber in der Regel sind sie alle per du.

 

Olaf Redlin ist in der Klostergärtnerei in Riddagshausen, einem Stadtteil von Braunschweig, der Chef. Der 54-Jährige und drei Kollegen, darunter zwei Zierpflanzengärtner und ein Gartenlandschaftsbauer, leiten täglich 30 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren mit geistigen und körperlichen Behinderungen an, die hier arbeiten und sich ein bisschen etwas dazu verdienen. Sie pflanzen Blumen und Kräuter, ernten Tomaten, Kohlrabi und Gurken, fegen Pflanzenreste zusammen, mähen Rasen, pflügen den Acker. Die Gärtnerei umfasst 3000 Quadratmeter Ackerfläche. Dazu kommen 1000 überdachte Quadratmeter.

 

Nico Schumacher und die meisten anderen Angestellten wohnen in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, 15 Kilometer von Braunschweig entfernt. Es ist eine diakonische Einrichtung, die Menschen mit Behinderungen Platz zum Leben und zum Arbeiten gibt. Nico Schumacher hat das Down-Syndrom, einen angeborenen Gendeffekt. Seit zwei Jahren arbeitet er hier in der Klostergärtnerei.

 

Die Stiftung Neuerkerode hat die Gärtnerei von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz vor gut sechs Jahren in Form einer Erbpacht übernommen, erzählt Olaf Redlin. Die Idee: Hier sollte eine regionale und ökologische Gärtnerei entstehen, in der Menschen mit Behinderungen arbeiten können. Und in der die umweltbewussten Städter ökologische Produkte kaufen können.

 

Regional und ökologisch sind die Produkte, die es hier gibt. „Wir dürfen sie aber nicht ,bio‘ nennen“, sagt Olaf Redlin. Voraussetzung wäre ein zweijähriges Zertifizierungverfahren. Der Aufwand sei momentan zu groß. Außerdem müssten viele Zierpflanzen weichen, da es von ihnen keine Biokulturen gibt, Pilze und Schädlinge zu leichtes Spiel hätten. Also konzentrieren sich die Mitarbeiter auf den Kräuter- und Gemüseanbau nach ökologischen Richtlinien.

 

Fünfjähriges Bestehen gefeiert

 

Bis 2009 war auf dem Gelände die Stadtgärtnerei von Braunschweig untergebracht. Danach lag die Gärtnerei brach. „Als Neuerkerode das Areal übernommen hat, waren die Basics für unser Vorhaben schon da“, so Redlin. Dazu gehörten acht Gewächshäuser aus den 50er Jahren. Die hat die Stiftung saniert, die Verglasung und Klimatechnik erneuert.

Olaf Redlin arbeitete bis dato als Geschäftsführer eines Unternehmens. Verbrachte 60 Stunden pro Woche, meist eingewürfelt von vier weißen Wänden im Büro. Er wollte raus. 2013 entdeckte er die Stellenanzeige, die nach einem Leiter für das Projekt „Klostergärtnerei Riddagshausen“ suchte, bewarb sich und verließ den Würfel.

 

An einem heißen Junitag sechs Jahre später sitzt der gelernte Handelsfachwirt auf einer Holzbank in der Gärtnerei. Sie feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Hinter ihm sticht der Kirchturm der Klosterkirche in den Himmel, neben ihm surren Bienen, blühen rote, gelbe, blaue Blumen auf den Verkaufswagen. Er genießt die Ruhe, die Weite hier. Bis zu elf Kilometer läuft er täglich von Angestelltem zu Angestelltem zwischen Acker, Gewächshaus und Verkaufsraum. „Halleluja.“ Olaf Redlin richtet Hände und Blick gen Himmel. „Es ist ein besonderer Ort.“ Für ihn der beste Arbeitsort, den es geben kann. Er bereut nichts. Ist zufrieden mit sich, der Arbeit, der Welt. Auch wenn ihn die Reaktionen einiger Mitarbeiter auf Stress oder Kritik manchmal ungefilterter treffen. Er in solchen Momenten auch mal eine Beleidigung oder einen Knuff aushalten muss.

 

Im Gegensatz zu Unternehmensgepflogenheiten gibt es in der Gärtnerei nur eine Hierarchie: Olaf Redlin weist an und wenn’s gut läuft, hören seine Arbeiter auf ihn. Wenn nicht, dann versinken sie in ihren Handys, stehen ein bisschen rum oder bleiben einfach mal etwas länger als nötig auf der Toilette. Manchmal sei der Umgangston deswegen etwas rauer. „Sonst schaffen wir unsere Arbeit nicht. Eine Jungpflanze wartet nicht, die muss in den Acker.“ Aber zwingen kann er eh keinen. Alle 30 arbeiten freiwillig hier – und viele von ihnen seit Jahren. „Die Fluktuation ist gering“, sagt Olaf Redlin, der als Standortleiter Sozialarbeiter, Gärtner und Kaufmann in einem ist. Er hat oft beobachtet, wie stolz seine Mitarbeiter sind, wenn aus Samenkörnern, die sie ausgesät haben, ein bauschiger Salatkopf gewachsen ist, den sie schließlich ernten.

Er wendet sich Daniel Wiktorski zu: „Abmarsch.“

 

Die Bewohner der Stiftung in Neuerkerode können zwischen drei Arbeitsbereichen wählen: Gastronomie, Gärtnerei und Industrie. Ziel der Arbeit in den Werkstätten ist es, dass sie irgendwann eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt finden. Meist verliert sich das Ziel in den Jahren. Daniel Wiktorski ist 42 Jahre und arbeitet seit vier Jahren in der Gärtnerei. „Vielleicht ist den Unternehmen der Betreuungsaufwand der Menschen mit Behinderungen zu groß“, vermutet Redlin. Es könne schon mal vorkommen, dass den Händen seiner Gartenmitarbeiter nicht nur Unkraut, sondern auch gleich der Knoblauch weicht oder unreife Gurken im Wagen landen.

 

Sparen auf ein K-Pop-Konzert

 

Nadja Fres steht an der Kasse des Verkaufsraums. Tippt die Preise von Zwiebeln, Auberginen und Süßkartoffeln ein, bedient Kunden. Aber viel lieber bindet sie Blumensträuße aus Pfingstrosen oder Sonnenblumen. Auch die werden in der Gärtnerei verkauft. Die 27-Jährige arbeitet erst seit Mai hier. Sie will Geld verdienen. Spart auf ein Konzert in Berlin einer K-Pop-Gruppe, Musiker koreanischsprachiger Popmusik. Außerdem brauche sie das Geld, um Sprit für ihr Auto zu kaufen oder ihre Handyrechnung zu zahlen.

Sie gehört zu den Gärtnereimitarbeitern, die auch anspruchsvollere Aufgaben bewältigen können – und zu den sieben Frauen, die hier arbeiten. Die Männer mögen am liebsten die Arbeit mit alldem, was „laut ist, knallt und brummt“. Mit der Fräse den Acker pflügen zum Beispiel oder den Rasen mähen. Aber nicht alle haben die Erlaubnis dafür, technische Geräte zu bedienen.

Was die Klostergärtnerei für Olaf Redlin so besonders macht, ist die Weite, das Offene, das Einfache. Die Tore zwischen der Klosterkirche, dem Klostergarten und der Klostergärtnerei stehen offen. Es gibt Holzbänke, Kaffee aus der Thermoskanne und Eis am Stiel. In Holzkisten liegen Gurken, deren Enden sich kringeln und Hummeln trinken nebenan vom Lavendel. Ein Ort, an dem es nicht mehr braucht, um glücklich zu sein.

 

 

 

 

Förderverein Riddagshausen- Naturschutz und Bürgerschaft e.V.

 

 

Brückenbau in Riddagshausen
In der Braunschweiger Zeitung wurde am 21. Juni unvollständig und einseitig über die Problematik der geplanten 3 neuen Brücken berichtet.
Deshalb veröffentlichen wir unsere Stellungnahme auf Facebook, weil wir nicht sicher sind, dass von Seiten der BZ objektiv berichtet wird.
Brückenbaumaßnahmen in Riddagshausen

Seit fast 2 Jahren begleitet unser Verein nun die Planungen bezüglich der Sanierung von 3 Brücken in Riddagshausen.
War zunächst nur an die Sanierung der Brücke auf dem Gutshof gedacht, favorisiert das Tiefbauamt zusätzlich den Neubau der Brücken über die alte Mittelriede und die Mittelriede
In mehreren ausführlichen Gesprächen mit den verantwortlichen Mitarbeitern der Verwaltung haben wir unsere Bedenken über diesen Brückenneubau dargelegt.
Aber wir konnten mit der Verwaltung keine Einigung erzielen.

Wir schlagen vor, im Planung - und Umweltausschuss am 12.7. folgende Entscheidung zu treffen:

 

1. Sanierung der Brücke im Klostergang auf dem Gutshof.
2. Sanierung der Brücke über die alte Mittelriede, nur aus denkmalpflegerischen Gründen und wenn genügend Haushaltsmittel dafür vorhanden sind.
3. Keine Sanierung der Brücke über die Mittelriede.

Begründung:

Die politische Entscheidung muss unter den Gesichtspunkten der Verwendung von Haushaltsmitteln, Denkmalschutz, Naturschutz und Verkehrsnutzung getroffen werden.

Haushaltsmittel:
Bei einer Investition von1,697 Mio.€ ist die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen


Die Verwaltung schlägt vor, zwei Brücken zu sanieren, damit die dritte Brücke auf dem Gutshof mit Baufahrzeugen besser zu erreichen ist.
Um dies noch weiter zu unterstützen wird behauptet, dass eine Feuerwehrzufahrt von Süden zum Gutshof gewährleistet sein muss und der Fachbereich Stadtgrün Zugang zu den Wiesen erhalten muss.
Die Straße zum Gutshof ist als Spielstraße gewidmet mit dem Hinweis Sackgasse. Nur Fußgänger und Radfahren haben die Möglichkeit von Süden zum Gutshof zu gelangen.
Baufahrzeuge, Feuerwehr und der Fachbereich Stadtgrün können von Norden her den Gutshof und die Wiesen erreichen. Da die Brücke über die Mittelriede nach neuester Berechnung für 10 t zulässig ist, kann der Fachbereich Stadtgrün die Wiesen bequem mit seinen 3,5 t Fahrzeugen erreichen.
Ein Brückenneubau nur um ein erleichtertes Bauen einer Brücke auf dem Gutshof zu gewährleisten, rechtfertig nicht eine Mehrausgabe von1,06 Mio.€

Denkmalschutz:
Der Neubau der Brücke auf dem Gutshof ist unter denkmalspflegerischen Gesichtspunkten gut gelöst.
Falls Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, würde eine Sanierung der Brücke über die Alte Mittelriede das Gutshof-Ensemble aufwerten. Insofern ist eine Sanierung der Brücke über die Alte Mittelriede nur dann zu befürworten, wenn sie unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten gewollt ist. (Kosten 460.000 €)
Die Brücke über die Mittelriede ist heute für eine Last von 10t benutzbar und prägt mit ihrer Historie den Ort Riddagshausen. Eine Sanierung ist nicht notwendig und würde auch das Ortsbild nachhaltig beeinträchtigen. Diese Brücke zu sanieren, um sie für 12t zu ertüchtigen, damit Baufahrzeuge darüberfahren können, rechtfertigt nicht die Investition von 600.000 €.

Naturschutz
Die beiden Brücken über die Alte Mittelriede und die Mittelriede befinden sich im Naturschutzgebiet. Die Straße ist als Spielstraße gewidmet und als Sackgasse beschildert.
Ziel dieser Widmung war, dass im Naturschutzgebiet kein KFZ-Verkehr stattfinden soll. Durch eine aufwendige Sanierung wird nicht nur während der Baumaßnahmen das Naturschutzgebiet gestört, sondern auch das Tor für einen Fahrverkehr wieder geöffnet, der im Naturschutzgebiet nicht stattfinden soll.
Nach § 23 Abs.2 BNatSchG sind im Naturschutzgebiet alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebietes oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können.
Eine Befreiung von den Verboten kann nur beantragt werden, wenn dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig ist. Allein für Baufahrzeuge die Brücken zu sanieren, reicht für ein überwiegendes öffentliches Interesse nicht aus.
Für beide Bauwerke ist die Erarbeitung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrages durch ein Fachbüro erforderlich.
Dies ist unseres Wissens nicht geschehen.

Verkehrsnutzung:
Die Straße von Süden zum Gutshof ist als Spielstraße gewidmet und als Sackgasse beschildert.
Es findet kein Kfz-Verkehr statt. Eine Sperrung der Brücke über die Mittelriede für Kfzs käme den Bestrebungen unseres Vereins sogar entgegen.
Nur Fußgänger und Radfahrer nutzen diesen Teil der Straße, weil auch die Durchfahrt zum Klostergut gesperrt ist.
Eine Ertüchtigung der beiden Brücken, Alte Mittelriede und Mittelriede ist deshalb für die Verkehrsnutzung nicht erforderlich.
Die Forderung der Feuerwehr möglichst von zwei Seiten zum Brandherd zu gelangen, kann nicht als Argument herhalten zwei Brücken zu sanieren. Was ist mit den zig Sackgassen in Braunschweig? Müssen die auch alle umgebaut werden?
Eine Zufahrt zum Gutshof ist über das Nordtor gewährleistet.
Falls ein Leiterwagen der Feuerwehr zu Einsatz gelangen sollte, wäre dies nur für die Klosterkirche erforderlich und dafür ist eine Zuwegung über die Klostergärtnerei gewährleistet.

Fazit:
Die Brücke über die Wabe ist notwendig und schön
Die Brücke über die Alte Mittelriede ist schön, aber nicht notwendig
Die Brücke über die Mittelriede ist weder schön noch notwendig

 

 

 

Pressemitteilung von Donnerstag, 18. April 2019
Stadt Braunschweig

Tag des Baumes am 25. April im Arboretum


Braunschweig. Das historische städtische Arboretum an der Ebertallee in Riddagshausen ist in diesem Jahr Schauplatz für den Tag des Baumes am Donnerstag, 25. April. Gemeinsam mit vielen Partnerorganisationen hat der Fachbereich Stadtgrün und Sport ein buntes und informatives Programm zusammengestellt, das um 15 Uhr beginnt. Die Besucherinnen und Besucher erfahren Interessantes und Wissenswertes zum Arboretum, zu den Themen System Baum-Boden, Baumpilze, Ökosystem Wald und zu vielem anderem mehr. Das direkt am Arboretum gelegene Waldforum öffnet seine Dauerausstellung und bietet Speisen und Getränke an. Zum Abschluss der Veranstaltung gegen 18 Uhr pflanzen Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Organisationen sowie des Grünflächenausschusses gemeinsam den Baum des Jahres 2019, eine Flatterulme.
 
Das Arboretum ist gut per Rad oder Bus (Linie 418, Haltestelle "Grüner Jäger") erreichbar. Der Tag des Baumes wird unterstützt vom Waldforum der Niedersächsischen Landesforsten, dem BUND Braunschweig, dem Imkerverein Braunschweig, dem FUN (Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage), dem RUZ (Regionales Umweltbildungszentrum Dowesee) und dem Pilzsachverständigen Harry Anderson.
 
Der Tag des Baumes
 
Der internationale "Tag des Baumes" wird jedes Jahr im April weltweit begangen und soll die Bedeutung der Bäume für den Menschen im Bewusstsein halten. Er fußt auf den traditionellen Baumpflanzungen, die seit 1872 im baumarmen Nebraska durchgeführt und seither in den gesamten USA übernommen wurden. 1951 führten die Vereinten Nationen den "Tag des Baumes" ein. In Deutschland fand er erstmals am 25. April 1952 statt.
 
Das Arboretum 
 
Das Arboretum - nach dem lateinischen Wort "arbor" für Baum - wurde 1838 von Theodor Hartig gegründet, der als Professor der forstlichen Abteilung am Collegium Carolinum, der heutigen Technischen Universität, lehrte. Hartig beantragte eine geeignete Fläche für den forstbotanischen Unterricht sowie zur Anzucht von Pflanzen für den Staatswald. Ihm wurde daraufhin eine drei Hektar große Waldfläche in der Buchhorst zur Verfügung gestellt. In den folgenden Jahren entwickelte er dort eine beachtliche baumkundliche Sammlung. Im Jahre 1920 bezeichnete die Deutsche Dendrologische Gesellschaft anlässlich ihrer damaligen Jahrestagung in Braunschweig das Arboretum als eine der bedeutendsten Baumsammlungen Deutschlands. Aus den Anfängen des Arboretums stehen noch drei Bäume: eine Steineiche, eine amerikanische Scharlacheiche und eine österreichische Schwarzkiefer. Mit einer Wilsons-Fichte, einer Schindel- und einer Goldeiche gibt es zudem Arten, die sonst in der Region selten zu sehen sind.
 
Nach dem 2. Weltkrieg verlor das Arboretum auch durch Flächenverluste mehr und mehr seinen ursprünglichen Charakter. Erst 1998 wurde die Anlage als Naherholungsziel wieder neu entdeckt und dank der Förderung der Richard Borek Stiftung mit der Sanierung begonnen. Der parkähnliche Charakter, den das Arboretum in den Jahren danach erhielt, macht den Besuch des ehemaligen Forstgartens zu einem Erlebnis. Für ein Picknick mit der ganzen Familie stehen zwei Tische mit Bänken zur Verfügung. Vor einigen Jahren wurden neue Schilder mit Informationen über die Bäume installiert.

Bläsergottesdienst mit Palmprozession in der Klosterkirche Riddagshausen

14. April 2019 - 11:00 Uhr

 

Sonntag Palmarum - Gottesdienst mit Palmprozession

Liturgie und Predigt - Pfarrer Bernhard Knoblauch

Posaunenchor der Propstei Braunschweig

Leitung - Kantor Jürgen Schwanke

Orgel - Kantor Hans-Dieter Karras

 

 

Pressemitteilung von Dienstag, 26. März 2019
Stadt Braunschweig

Wildbienen-Aktionstag im Haus Entenfang
- Möglichkeit zum Bau eines Wildbienenhotels und Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet Riddagshausen


Braunschweig. Das Naturerlebniszentrum Haus Entenfang lädt am Samstag, 30. März, zu einem Wildbienen-Aktionstag ein. An diesem Tag ist das Naturerlebniszentrum, Nehrkornweg 2, von 10 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Im Mittelpunkt stehen die Wildbienen, denen eine seit April 2018 geöffnete Sonderausstellung gewidmet ist. Für Besucher der Ausstellung gibt es kurze Führungen zum Thema Wildbienen um 11.30 Uhr, 13 Uhr und 15.30 Uhr sowie nach Bedarf.

Wildbienen und ihre Verwandten sind deutlich weniger bekannt, als Honigbienen. Sie spielen jedoch eine wichtige Rolle im Ökosystem, sind für die Bestäubung der Blüten einer Vielzahl von Gefäßpflanzen verantwortlich und haben daher auch einen großen wirtschaftlichen Nutzen. 

Für den Schutz der Wildbienen kann jeder etwas tun. Das Team des Hauses Entenfang und der Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e.V. bieten am Aktionstag für Erwachsene und Familien die Möglichkeit, ein eigenes Wildbienenhotel zu bauen und mit nach Hause zu nehmen. Gebaut werden kann um 10 Uhr, 11.30 Uhr und 14 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich unter entenfang@braunschweig.de oder unter der Telefonnummer 23170392. Gefördert wird die Aktion von der Bingo Umweltstiftung Niedersachsen.

Die Besucherinnen und Besucher erhalten wichtige Informationen über die kleinen Bestäubungswunder und viele Tipps für eine bienenfreundliche Gestaltung von Balkon und Garten. Süße Leckereien, die nicht nur Bienen anlocken, runden die Aktion ab. 

Gleichzeitig findet am Aktionstag von 9 Uhr bis 13 Uhr ein Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet statt. Dabei soll eine Wildblumenwiese eingesät werden, es wird ein Zaun zum Schutz des Eisvogels gebaut und es werden Kopfweiden gesteckt. Wer tatkräftig mit anpacken möchte, kann sich um 9 Uhr am Haus Entenfang einfinden. Der Arbeitseinsatz endet mit einem leckeren Mittagessen für alle Helfer.

 



 

 

Eine stimmungsvolle Winterwanderung mit der Rangerin Anke Kätzel findet in Riddagshausen am Sonntag, 27. Januar, um 16.30 Uhr statt. Treffpunkt am Haus Entenfang, Nehrkornweg 2. Die Dauer der Wanderung beträgt etwa 1,5 Stunden, das Ende der Veranstaltung ist somit für 19 Uhr vorgesehen. Die Veranstaltung ist auch für Familien mit Kindern geeignet.

Die Tage im Januar sind noch kurz, kalt und dunkel. Auf der Wanderung im letzten Tageslicht kann man die winterliche Ruhe im Naturschutzgebiet genießen. Verschiedene Geräusche der Natur und die Laute nachtaktiver Tiere begleiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Zum Abschluss gibt es Gelegenheit zum Aufwärmen im Haus Entenfang. Der Abend endet mit einem stimmungsvollen Kurzvortrag und eindrucksvollen Bildern des Naturfotografen Jürgen Eickmann.

 

 

POL-BS: Erneut falsche Handwerker unterwegs

 

Braunschweig (ots) - 12.12.2018, 15.30 Uhr Braunschweig, Heidberg/Riddagshausen

Zwei Männern ist wieder einmal gelungen, das Wohnhaus einer älteren Dame zu betreten und Schmuck sowie Bargeld zu stehlen.

Am Mittwochnachmittag kehrte die 82-Jährige zu Fuß vom Einkaufen zurück. In ihrem Haus hatte sie gerade ihre Taschen abgestellt, als es an der Haustür klingelte. Zwei etwa 35-jährige Männer gaben vor, Wasserwerker zu sein und das Leitungswasser in ihrem Haus auf Bakterienbefall untersuchen zu müssen. Hierzu müsse sie den einen Handwerker in den Keller begleiten.

Die Frau vertraute darauf, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Doch in der Zwischenzeit durchsuchte der zweite Mann das Haus nach Wertsachen und fand in der Handtasche der Frau Bargeld und im Schlafzimmer Fingerringe. Das Schließfach eines Sekretärs wurde ebenfalls aufgehebelt, aber nichts entwendet.

Nach getaner Arbeit der beiden falschen Handwerker verließen sie mit dem Diebesgut das Haus und gingen in unterschiedliche Richtungen. Die Rentnerin gab an, dass einer der Täter eher klein und schmächtig mit dunklem Haar und heller Haut gewesen sei, während der andere eher groß und kräftig mit ebenfalls dunklem Haar und auch dunklem Teint gewesen sei. Sie waren unauffällig und gepflegt gekleidet.

In einem anderen Fall in Riddagshausen wurde eine 87-jährige Frau am Mittwochvormittag vor ihrem Wohnhaus von einem Mann angesprochen. Er war etwa 40 Jahre alt und von pummeliger Statur mit einem runden Gesicht.

Dieser dunkelblonde Mann gab vor Schrotthändler zu sein und fragte, ob sie ihm Gegenstände überlassen könnte. Da die Frau sich gesundheitlich dazu gerade nicht in der Lage sah, bot er der Dame seine Hilfe an und begleitete sie in ihre Küche. Dort reichte er ihr ein Glas Wasser und unterhielt sich eine Weile mit der Frau.

Aufgefallen sei ihr, dass der Fremde sich gerne in ihrer "hübschen Wohnung" umsehen wollte. Diesem hatte sie aber widersprechen können. Schließlich verließ der Mann selbstständig die Wohnung, während die Frau noch ein wenig in ihrer Küche sitzen bleiben musste.

Erst später bemerkte die Frau das Fehlen ihrer Schmuckschatulle, die im Schlafzimmer gestanden hatte, sowie des Haustürschlüssels.

Offensichtlich hatte der hilfsbereite Schrotthändler einen Komplizen, der die Zeit nutzte, um die Wohnung nach Wertsachen zu durchsuchen.

 

 

POL-BS: Zeugenaufruf zu einem Verkehrsunfall am 18.09.2018 gegen 18:32 Uhr an der Kreuzung Berliner Straße
Messeweg
Friedrich-Voigtländer-Straße in Braunschweig

18.09.2018 – 21:41

Braunschweig (ots) - Am 18.09.2018 gegen 18:32 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung Berliner Straße/ Messeweg/ Friedrich-Voigtländer-Straße ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Angaben befuhr ein 77-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Ford Mondeo den Messeweg und beabsichtigte die Berliner Straße in Richtung der Friedrich-Voigtländer-Straße zu überqueren. Dabei stieß eine von rechts kommende 35-jährige Fahrzeugführerin, welche die Berliner Straße stadteinwärts befuhr, mit ihrem VW Polo in das rechte Heck des Ford Mondeo, sodass dieser herumgeschleudert wurde und entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Zur Zeit ist unklar wer bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich einfuhr, sodass der Verkehrsunfalldienst um sachdienliche Hinweise bittet.

Rückfragen und Hinweise bitte an:

Polizeiinspektion Braunschweig - Verkehrsunfalldienst -
Tel.: 0531 - 4763935

 

 

 

6.8.18

 

Damwild ausgebrochen: Vorsicht in Riddagshausen!

 

Drei bis vier Tiere sollen aus dem Wildgehege Riddagshausen ausgerissen sein. Polizei und Feuerwehr bitten Autofahrer, morgen früh auf dem Weg zur Arbeit besonders vorsichtig die Ebertallee entlangzufahren.

Braunschweig. Wer im Montags-Berufsverkehr durch die Ebertallee in Riddagshausen muss, sollte besonders vorsichtig fahren: Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr vom späten Sonntagabend sind am Wochenende mehrere Stück Damwild aus dem Wildgehege Riddagshausen ausgebrochen. Nach Informationen der Feuerwehr-Leitstelle sind drei bis vier Tiere verschwunden.

Baum umgestürzt

Zu dem Vorfall ist es gekommen, als ein umstürzender Baum auf den Zaun fiel und den Tieren damit ein Schlupfloch öffnete. Eine Suche am Wochenende hat kein Ergebnis gebracht; Mitarbeiter der Stadt werden sich am Montag weiter um die Angelegenheit kümmern, hieß es von der Feuerwehr.

3-stündige Nachtwanderung durch

das Naturschutzbebiet Riddagshausen

mit der Rangerin. Treff: Haus Entenfang

 

Eine etwa dreistündige Nachtwanderung mit der Rangerin Anke Kätzel wird im Naturschutzgebiet Riddagshausen am Samstag, 5. Mai, unter dem Titel „Wilde Nacht“ angeboten.

Treffpunkt ist um 19.30 Uhr am Haus Entenfang, Nehrkornweg 2. Taschenlampen sollten, soweit vorhanden, mitgebracht werden. Die kostenlose Nachtwanderung ist auch gut für Familien mit Kindern geeignet.

Die erste Nachtwanderung in diesem Jahr beginnt im letzten Tageslicht und führt durch die Dämmerung in in die Dunkelheit der Nacht. Das „wilde Nachtleben“ im Naturschutzgebiet ist voller Überraschungen. Es tobt im, am und über dem Wasser. Die brütenden Vögel gehen nun schlafen und es erwachen die Nachtschwärmer. Zu hören ist, wie Frösche quaken und gelegentlich huscht eine Fledermaus vorbei und der Fledermausdetektor verrät, welche Fledermausarten gerade fliegen.

Die Rangerin erläutert Wissenswertes über das Verhalten und die Lebensweise der nachtaktiven Tiere, die man in Riddagshausen beobachten kann. In der Stille der Dunkelheit ist vieles zu hören, was tagsüber verborgen bleibt. Mit der Führung wird die Möglichkeit gegeben, die Schönheit und Vielfalt im Naturschutzgebiet unter fachlicher Anleitung aus direkter Nähe zu betrachten.

 

 

 

Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V./CDU-Ortsverband Wabe-Schunter

 

Pressemitteilung

 

Wildbienenausstellung im Haus Entenfang

 

Riddagshausen, 09.02.2018 - Die Rangerin Anke Kätzel und ihr Team haben in den letzten

Monaten zusammen mit dem Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V.

eine neue Ausstellung erarbeitet, die sie am Sonntag, 08. April, um 11.00 Uhr im

Naturerlebniszentrum Haus Entenfang in Riddagshausen, Nehrkornweg 2, eröffnen wird.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die heimischen Wildbienen und Hummeln, die

nicht nur wichtige Bestäuber unserer Obstgehölze und zahlloser Blumen, sondern auch

hochgradig gefährdet sind. Vor allem die Beseitigung von Blütenpflanzen in unserer

Landschaft und der Einsatz von Spritzmitteln, aber auch der Mangel an Nistmöglichkeiten

haben dafür gesorgt, dass ungefähr die Hälfte aller Wildbienen- und Hummelarten auf der

Roten Liste der gefährdeten Tierarten stehen. Weiterhin gibt es auch Interessantes über

Wespen und Honigbienen zu erfahren.

 

Neben Wandtafeln mit wunderschönen Fotos, die Naturfotografen aus dem Braunschweiger

Raum zur Verfügung gestellt haben, steht ein Monitor mit vertiefenden Informationen

bereit. Außerdem hat der Förderverein einige Exponate erstellt, die unter anderem zeigen,

welche Fehler man beim Bau von Nisthilfen für Wildbienen machen kann und wie man es richtig

macht, um den Wildbienen neue Nistmöglichkeiten im eigenen Garten oder auf dem Balkon

zu schaffen.

 

Am Nachmittag können Kinder selbständig Wildbienennisthilfen aus passenden Brettern

zusammenbauen und mit Nistmaterial aus Holzklötzen, Bambus- und Schilfröhrchen

bestücken, die der Förderverein in den vergangenen Monaten vorbereitet hat.

Da die Aktion von „Bingo - die Umweltlotterie“ finanziell unterstützt wird, entstehen

keine Kosten. Die Kinder dürfen die Nisthilfen deshalb mit nach Haus nehmen, um sie

im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhängen und umso neben Nistplätzen

auch gute Möglichkeiten für die Beobachtung unserer Wildbienen zu schaffen.

Da nur eine begrenzte Anzahl von Nisthilfen zur Verfügung steht, ist eine Anmeldung

notwendig unter Tel. 23710392 oder E-Mail entenfang@braunschweig.de.

 

Abendwanderung mit der Rangerin

 

BRAUNSCHWEIG  Eine Abendwanderung mit der Rangerin Anke Kätzel durch das Naturschutzgebiet Riddagshausen findet am Sonntag, 28. Januar, statt. Treffpunkt für den winterlichen Spaziergang ist um 16.30 Uhr am Haus Entenfang, Nehrkornweg 2. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden. Zum Abschluss etwa um 19 Uhr können sich alle Teilnehmer im Haus Entenfang aufwärmen und sich einen Kurzvortrag mit Bildern des Naturfotografen Jürgen Eickmann ansehen.

 

 

POL-BS: Einbruch in Vereinsgaststätte

 

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 14.12.2017, 00.50 Uhr

Bei einem Einbruch in die Gaststätte des Gartenvereins "Klosterkamp" erbeuteten die Täter in der Nacht zum Donnerstag zwei Sparkästen. Darin befand sich etwas Bargeld.

Die Einbrecher hatten zunächst einen Rollladen hochgeschoben und dann vergeblich versucht, ein Fenster aufzuhebeln. Daraufhin schlugen sie die Glasscheibe ein und konnten das Fenster öffnen.

Die Tatzeit liegt kurz vor 01.00 Uhr, da um 00.54 Uhr ein Alarm ausgelöst wurde. Trotz schnell eintreffender Einsatzkräfte waren die vermutlich zwei Täter bereits geflohen.

 

 

 

Pressemitteilung von Montag, 25. September 2017
Stadt Braunschweig

Herbstliche Wanderung mit der Rangerin in Riddagshausen

Braunschweig. Eine herbstliche Wanderung mit der Rangerin Anke Kätzel findet am Sonntag, 1. Oktober, in Riddagshausen statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Haus Entenfang, Nehrkornweg 2. Die Dauer beträgt etwa drei Stunden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten, soweit vorhanden, Ferngläser und auch Bestimmungsbücher mitbringen. Mit der kostenlosen Führung wird die Möglichkeit gegeben, die Schönheit und Vielfalt im Naturschutzgebiet unter fachlicher Anleitung aus direkter Nähe zu betrachten. Die Führung ist vor allem auch für Familien mit Kindern gut geeignet.

Thema der Wanderung sind heimische Sträucher und Bäume sowie naturnahe Wälder im Naturschutzgebiet Riddagshausen. Gehölze sind in großer Vielfalt im Gebiet vorhanden und im Herbst besonders gut an ihren Früchten zu bestimmen. Die Rangerin erläutert die Erkennungsmerkmale der verschiedenen Arten und ermuntert, sich selbst an der Bestimmung von Gehölzen versuchen. Dazu werden historische und aktuelle Nutzungen von Bäumen und Sträuchern, deren Früchten und Holz erklärt

 

Pressemitteilung von Freitag, 21. Juli 2017
Stadt Braunschweig

Abendwanderung mit der Rangerin zum Thema Schnecken


Braunschweig. Eine Abendwanderung mit der Rangerin Anke Kätzel zum Thema Schnecken startet am Freitag, 28. Juli, um 18 Uhr, am Naturerlebniszentrum Haus Entenfang, Nehrkornweg 2. Die kostenlose Führung durch das Naturschutzgebiet Riddagshausen dauert etwa 2,5 Stunden. Die Tour ist besonders für Familien mit Kindern geeignet, denn hier kann jeder mithelfen, die Schnecken aufzuspüren. Dauer und Verlauf der Wanderung werden den Temperatur- und Witterungsverhältnissen angepasst. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung tragen.

Es werden die verschiedenen Arten der Schnecken in ihren Lebensräumen aufgespürt und beobachtet. Der NABU-Schneckenexperte Walter Wimmer wird die einzelnen Arten vorstellen und spannende Details aus deren Leben verraten. Die Verbindung von Wald und Wasser macht Riddagshausen für das „Schnecken-Entdecken“ besonders interessant. Besonders an der Mauer um das Klostergut kommen einige spezielle Arten vor.

Schon Victor von Koch, einen Braunschweiger Naturkundler des 19. Jahrhunderts, faszinierten Schnecken. Sie gehören zu den erfolgreichsten Tiergruppen überhaupt. Sie sind bekannt als Delikatesse oder Gartenschädlinge, doch es gibt sehr viele Dinge, die man von den Schnecken nicht weiß. 

 

„Wilde Nacht“ in

 

Riddagshausen:

 

 

Nachtwanderung mit der

 

Rangerin

 

Am Sonntag, 30. April, findet eine Nachtwanderung mit Rangerin Anke Kätzel im Naturschutzgebiet Riddagshausen statt. Treffpunkt ist um 19:30 Uhr am Haus Entenfang, Nehrkornweg 2. Die Dauer beträgt etwa 3 Stunden.

 

Die erste Nachtwanderung in diesem Jahr führt durch die Dämmerung in Riddagshausen in die Dunkelheit. Das „wilde Nachtleben“ im Naturschutzgebiet ist voller Überraschungen. Es tobt hier im, am und über dem Wasser. Die brütenden Vögel gehen schlafen und es erwachen die Nachtschwärmer. Die Teilnehmer hören Frösche quaken und gelegentlich huscht eine Fledermaus vorbei. In der Dunkelheit hört man, wo sich der Laubfrosch versteckt und der Fledermausdetektor verrät, welche Fledermausarten gerade fliegen.

 

Rangerin Anke Kätzel erläutert Wissenswertes über das Verhalten und die Lebensweise der nachtaktiven Tiere, die man in Riddagshausen beobachten kann. Die kostenlose Führung bietet die Möglichkeit, die Schönheit und Vielfalt im Naturschutzgebiet unter fachlicher Anleitung aus direkter Nähe zu betrachten. Teilnehmer können Taschenlampen mitbringen, das ist jedoch nicht zwingend notwendig.

 

Alle Interessenten, besonders auch Familien mit Kindern, sind herzlich eingeladen.

Haus Entenfang

"Der Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V. und der CDU-Ortsverband Wabe-Schunter laden ein.

Wir werden am kommenden Samstag, dem 07. März 2015, unter Leitung der Rangerin Anke Kätzel im

Naturschutzgebiet Riddagshausen wieder mehrere Aktionen durchführen, die dem Schutz und der Pflege der Natur dienen.

Die Mitglieder und am Umweltschutz interessierte Bürgerinnen und Bürger treffen sich um 9 Uhr am Haus Entenfang,

um ein Floß zu bauen und zu Wasser zu lassen, auf dem zukünftig die seltene Flussseeschwalbe und auch andere

Vogelarten auf dem Schapenbruchteich brüten sollen.

Außerdem soll wieder die traditionelle Reinigungsaktion durchgeführt werden.

Für Essen und Getränke ist wie immer gesorgt.

Tatkräftige Helferinnen und Helfer werden insbesondere noch für den Bau des Brutfloßes benötigt.

Eine Anmeldung zu der Aktion ist nicht erforderlich"

 

 

 

 

Leserzuschrift am 9.11. :                              

Sehr geehrte Frau Jenzen,

mein Name ist Maren Ballhaus und ich bin Anfang Oktober mit meinem Mann und unserem kleinen Sohn (drei Jahre alt) in die Rabenrodestr. gezogen (wir haben in der dortigen Baulücke eine DHH bezogen). Ich hab gerade Ihren Artikel "Wie war das nochmal mit dem Tunnel und der Kappung der Grasseler Straße?" gelesen und es interessiert mich, ob es diezbezüglich Neuigkeiten gibt. Die Rabenrodestr. ist zwar verkehrsberuhigt, aber daran hält sich kaum ein Autofahrer (selbst unser Freund und helfer rast da durch). Gespräche mit den neuen Nachbarn ergaben, dass dieses Fahrverhalten von vielen Anwohnern beobachtet wurde. Die Einrichtung einer festen Blitzanlage in Höhe der Abzweigung Rabenrodestr./Nordendorfsweg würde dieses Problem wahrscheinlich dauerhaft lösen

Des weiteren ist ein Zebrastreifen (in Höhe der Physiotherapiepraxis) für den ganzen Ort einfach nicht ausreichend, es wird durchaus ein weiterer benötigt, so dass auch unsere Kinder sicher die Rabenrodestr. überqueren zu können, um dann z.B. das sanierte Freibad zu besuchen.

Nachfragen bei der zuständigen Behörde ergab nur, dass die Einrichtung eines weiteren Zebrastreifens geprüft würde, man sich aber in Geduld üben müsse. Das Hauptproblem - nämlich das hohe Verkehrsaufkommen und die erhöhte Geschwindigkeit fast aller - wird so aber nicht gelöst und wir Eltern leben in ständiger Sorge um unsere Kinder, die beim Überqueren der Straße totgefahren werden könnten, weil es wieder einer eilig hat.

Meine Frage ist also, an wen man sich noch wenden kann, um den Druck auf die Stadt zu erhöhen, da zur Zufriedenheit der Anwohner eine Lösung zu finden?

Mit besten Grüßen, M- Ballhaus

Braunschweig: Otto's Gaststätte |

Der Heimatverein Hondelage präsentiert:


Das Niederdeutsche Theater Braunschweig mit

„Ik bün dar för di!“


Komödie von Frank Pinkus Niederdeutsch von Arnold Preuß
Regie: Irmgard Hebbeln




Wann? Am Samstag, 22.03.2014 um 18:00 Uhr
Wo? Veranstaltungsort: Otto's Gaststätte, Hegerdorfstraße 28,
38108 Braunschweig- Hondelage
Karten: Für 8,-- Euro an der Abendkasse oder im

Vorverkauf: 7,50 Euro im Hondelager Reisebüro Touristik Heine,
Hegerdorfstraße 12, Tel.: 05309 / 911099

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.
Waggum 24.1. 8:46

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

Waggum 23.1. 9:06
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