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POL-BS: Glückliches Ende für eine 20-Jährige Braunschweigerin

20.4.

Eine vollkommen aufgelöste junge Frau erschien im Beisein ihrer Freundinnen in den Nachmittagsstunden in der Innenstadtwache von Braunschweig. Es stellte sich heraus, dass sie ihr Smartphone im Wert von 600EUR an der Kasse in einem Drogeriemarkt liegen lassen hatte. Videoaufzeichnungen des Kassenbereichs zeigten den Verbleib des Mobiltelefons: eine 24-jährige nutzte die Gelegenheit, um das Gerät einzustecken und damit das Geschäft zu verlassen. Dank dieser Videoaufzeichnungen und der markanten Bekleidung konnte die Frau 1,5h nach der Tat im Zuge von umfangreichen Fahndungsmaßnahmen durch eine Streifenwagenbesatzung wiedererkannt werden. Sie wartete gerade an einer Bushaltestelle in der Siegfriedstraße. Nachdem sie von den Beamten angesprochen wurde, gab sie zu, das Handy gefunden zu haben. Eine Diebstahlabsicht bestritt sie vehement. Sie erklärte, dass sie vorgehabt habe, das Handy später als Fundsache abzugeben. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Das Handy konnte noch am Nachmittag an die überglückliche Eigentümerin ausgehändigt werden.

 

 

 

Regressforderung gegen Braunschweigs Ex-OB Hoffmann

von Marie-Caroline Chlebosch, Holger Bock und Björn Siebke

 

Nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachen hat der Landesrechnungshof das niedersächsische Wissenschaftsministerium aufgefordert, den ehemaligen Braunschweiger Oberbürgermeister Gert Hoffmann (CDU) in Regress zu nehmen. Hintergrund sind den Recherchen zufolge fragwürdige Zahlungen von Kulturfördermitteln der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, deren Präsident Hoffmann bis zum Sommer vergangenen Jahres war.

 

Neues Gesetz nach Kritik an Stiftung

Es ist die mittlerweile dritte Prüfungsrunde des Landesrechnungshofes bei der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. In den ersten beiden Runden hatten die Rechnungsprüfer die üppigen Reisekosten, die hohen Aufwendungen für die Selbstdarstellung und die Ausweitung der Kulturförderung kritisiert. Darauf hat der Niedersächsische Landtag mit einem neuen Gesetz für die Stiftung reagiert. In der jüngsten Prüfmitteilung des Landesrechnungshofes, die dem NDR vorliegt, geht es nun aber um die Spitze der Stiftung: um den amtierenden Direktor Tobias Henkel und den ehemaligen langjährigen Präsidenten Hoffmann.  Die beiden standen nach den Erkenntnissen des Landesrechnungshofes nicht nur an der Spitze der Stiftung, also auf der Geberseite von Kulturfördermitteln, sondern sie hatten auch führende Funktionen in Institutionen inne, die von der Kulturförderung profitierten. Der Landesrechnungshof spricht von einer "Interessenkollision".

 

Stiftungsspitze auch Vorstand des Empfängervereins

In einem Fall beispielsweise hatte die Stiftung 780.000 Euro für das Barockmusikfestival "Soli Deo Gloria" bereitgestellt. Stiftungspräsident Hoffmann und Stiftungsdirektor Henkel hatten diese Fördermaßnahmen maßgeblich initiiert und unterstützt. Gleichzeitig hätten sie aber auch Funktionen beim veranstaltenden Verein des Festivals innegehabt. Henkel sei Vorstandsmitglied gewesen, Hoffmann habe damals den Vorsitz des Vereinsbeirates inne gehabt. Durch diese Interessenkollision hätten die beiden eigentlich nicht an der Vergabe der Fördermittel mitwirken dürfen, schreibt der Landesrechnungshof - doch Henkel und Hoffmann taten es.

 

Kulturförderung nachträglich "umgewidmet"

Auch in einem anderen Fall werfen die Prüfer dem Direktor der Stiftung eine zu große Nähe zu Empfängern vor. Als Vorstandsmitglied der Empfänger-Stiftung habe Henkel sogar zum Schein im Nachhinein Fördermittel umgewidmet, um die Ausgaben zu rechtfertigen. Hier geht es konkret um 245.000 Euro für die Stiftung Residenzschloss Braunschweig aus den Jahren 2010 bis 2016. Der Rechnungshof belegt die Vorwürfe mit Vorstandsprotokollen und Abschriften des Mailverkehrs - die Dokumente liegen dem NDR ebenfalls vor. 

 

Rechnungsprüfer: Ministerium sollte Regresszahlungen prüfen

Das Wissenschaftsministerium müsse nun prüfen, ob der für die Stiftung entstandene Schaden von Ex-OB Hoffmann und vom heutigen Direktor Henkel zurückgeholt werden kann. Das Ministerium teilte schriftlich mit, man nehme Hinweise des Landesrechnungshofes stets sehr ernst. Die Kritikpunkte seien schwerwiegend und würden derzeit sorgfältig und in Abstimmung mit der Stiftung ausgewertet. Die Stiftung selbst erklärte gegenüber dem NDR schriftlich, dass sie sich mit dem Ministerium über eine Stellungnahme an den Landesrechnungshof abstimme, um einzelne Sachverhalte zu klären und eine Bewertung möglich zu machen.

Ex-OB Hoffmann kommentierte die Vorwürfe am Donnerstag gegenüber dem NDR nicht. Er sei nicht mehr im aktuellen politischen Geschäft der Stiftung, sagte er.

 

 

 

Diebstahl zwecklos! Landessparkasse übergibt neuen Sparkasten in Waggum

  • 24.08.15  

 

Im Vereinsheim der Sportanlage in Waggum wurden bei einem Einbruch die Sparkästen entwendet (siehe auch  hier   ). Seit 30 Jahren wirkte Lisa Grzyb als Kassiererin des Sparvereins, der enttäuscht aufgeben wollte. Die Witwe des einstigen Eintracht-Profis Wolfgang Grzyb ist so etwas wie die gute Seele im Vereinsheim des SV Waggum. Mit guten Kontakten zur Landessparkasse. Offene Ohren fand sie bei Sabine Mollenhauer aus der Filiale in Querum. Spontan sagte sie zu für Ersatz zu sorgen. Der wurde jetzt im Beisein des neuen Sparverein-Vorstands Frank Deka und Marc Peppel in Betrieb genommen. Mit den beiden freuten sich (auf dem Foto von links) Bernd Menzel, Leiter der Landessparkassenfilialen in Querum, Gliesmarode und Waggum, die neue 1. Kassiererin Angelika Gykin, Lisa Grzyb und Sandra Schulte, die in der Landessparkasse für die Filiale Waggum zuständig ist. „Auch wenn oft nur Kleinbeträge in die Sparkästen kommen, werden sie künftig täglich geleert“, erklärt Deka und signalisiert damit: Diebstahl zwecklos!

 

 

POL-BS: Nach Parkrempler davongefahren - rotes Fahrzeug gesucht

 

Braunschweig (ots) - 30.08.2018, 12.45 - 13.10 Uhr Braunschweig, Waggum

Eine unangenehme Überraschung erlebte eine 55-jährige Frau am Donnerstagmittag. Sie stellte ihren Wagen auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Bienroder Straße in Waggum ab. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie einen frischen Unfallschaden an ihrem Fahrzeug fest. Ein offensichtlich rotes Auto hatte ihren Wagen beim Ausparken am Kotflügel und der Seitentür beschädigt. Anschließend fuhr der Wagen davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Schaden selbst wird auf mehr als 1000,- Euro geschätzt. Daher bittet die Polizei Zeugen, die am Donnerstagmittag auf dem beschriebenen Parkplatz einen Unfall beobachtet haben, sich im Polizeikommissariat Nord unter der Rufnummer 0531/476-3315 zu melden.

 

 

 

Geisterfahrer in Querum hatte über 1,5 Promille

 

Braunschweig (ots) - 17.06.2018,16:33 Uhr Braunschweig, Querum

 

In Querum kam es am Sonntagnachmittag in einer Tempo-30-Zone zu einem Verkehrsunfall.

Eine 54-Jährigen Pkw-Führerin fuhr vorschriftsmäßig mit ihrem Pkw auf der Straße, als ihr auf ihrer Fahrbahn ein Fahrzeug entgegenkam.

Obwohl sie noch versuchte auszuweichen, konnte sie den Zusammenstoß mit dem Pkw eines 22-Jährigen nicht mehr verhindern.

Durch die Kollision verklemmte sich das linke Vorderrad des Verursachers am Heck des anderen Fahrzeugs, so dass sich sein Wagen um 90° drehte und quer zur Fahrbahn zum Stehen kam.

Der junge Mann verletzte sich bei dem Unfall leicht.

Die Polizei stellte während der Unfallaufnahme fest, dass der Verursacher deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Er konnte dem Geschehen vor Ort kaum folgen. Ein durchgeführter Alcotest ergab einen Wert von mehr als 1,5 Promille.

Dem Mann wurde daher eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Beide Pkws wurden so stark beschädigt, dass die abgeschleppt werden mussten. Der Schaden dürfte sich im fünfstelligen Bereich bewegen.

In Waggum wurde auf der Bienroder Straße am Edekamarkt

eine Woche mit einer Messtafel die Geschwindigkeit gemessen

 

-292 waren mit Tempo 80 an der Querungshilfe für Fußgänger unterwegs-

 

Hier die weiteren Messergebnisse:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Beisetzungsmöglichkeiten im Friedwald im Elm informiert Tino Krummacker am Sonntag, 4. März, um 15 Uhr im Waldforum Riddagshausen, Ebertallee 44. Viele Menschen wünschen sich eine individuelle, naturnahe Art der Bestattung, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Friedwald Elm ist ein naturbelassenes Stück Wald, in dem die Asche Verstorbener in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt wird. Der Eintritt zur Infoveranstaltung ist kostenlos.

 

 

 

Verbotener Umgang mit Feuerwerkskörpern

 

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 28.12.2017, 17.51 Uhr

 

Nach einem Hinweis auf Kinder, die am Donnerstagnachmittag in einer Parkanlage an der Lechstraße Feuerwerkskörper werfen sollen, konnten Polizeibeamte drei Zwölf- bis Fünfzehnjährige antreffen. Diese hatten sogenannte Chinaböller bei sich, die sichergestellt wurden. Die Eltern wurden in Kenntnis gesetzt.

Kurz zuvor hatte sich auch eine 24-Jährige Anwohnerin im Ilmweg bei der Polizei gemeldet, weil jemand einen Böller auf ihre Terrasse geworfen hatte, wodurch ein Teppich beschädigt wurde. Hierzu wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Die Polizei weist daraufhin hin, dass das Abbrennen von Feuerwerk erst ab dem 31. Dezember erlaubt ist. Eltern sollten ihre Kinder im Auge behalten und insbesondere auf die Gefahren beim Umgang mit Pyrotechnik hinweisen.

 

 

 

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