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                                                                                                                                        12.9.2017

Der Bezirksrat stimmt einem Entwurf der Schulverwaltung zu:

Die Grundschule Waggum für mehr Schüler und einen Ganztagsbetrieb fit zu machen.

Start der Ganztagsschule soll im Schuljahr 20/21 sein

 

Vorbehaltlich der Zustimmung des Schulausschusses am 15.9. und des Verwaltungsausschusses am 19.9. 

 

1. Raumprogramm

 

Für die Einrichtung eines Ganztagsbetriebs, die Schaffung der Ressourcen für Unterricht, Schulsozialarbeit, Erste Hilfe sowie verbesserte Arbeitsbedingungen der Verwaltung ist geplant, eine bauliche Erweiterung auf dem Schulgelände und kleinere Umbauten im Bestandsgebäude vorzunehmen. Für die Ergänzung der Ressourcen für Unterricht sowie verbesserte Arbeitsbedingungen der Verwaltung sieht das Raumprogramm folgende Nutzungsflächen vor:

· zwei AUR - je 60 m²     (AUR=Allgemeiner Unterrichtsraum)

· ein Gruppenraum - 20 m²

· ein Büro Schulsozialarbeit - 15 m²

· ein Büro stellvertretende Schulleiterin - 15 m²

· ein Erste Hilfe-Raum - 12 m²

· ein Besprechungsraum - 15 m²

 Für den Ganztagsbetrieb an der Grundschule Waggum werden benötigt:

· eine Mensa bis zu 98 m² mit Ausgabeküche und Nebenräumen; die Fläche für die Nebenräume der Mensa (Ausgabeküche, Spülküche, Müllraum, Vorratsraum, Lager, Personal-WC etc.) ist entwurfsabhängig

· ein Betreuungsraum für eine 17:00 Uhr-Gruppe (45 m²)

· ein passiver Freizeitbereich (Ruheraum und Schülerbibliothek), ca. 60 m²

· ein aktiver Freizeitbereich (60 m²)

· ein Büro für die Kooperationspartner der Schule im Ganztagsbetrieb (10 m²)

· ein Materialraum für den Ganztagsbetrieb (10 m²)

In einem neu zu errichtenden zweigeschossigen Erweiterungsbau (siehe beigefügten Lageplan) sollen - vorbehaltlich einer abschließenden Planung - neben den AUR und dem Gruppenraum, die Räume für den Ganztagsbetrieb und der Raum für die Schulsozialarbeiterin entstehen. Mit der Schaffung dieser Räume im Erweiterungsbau können die vorhandenen Gruppenräume wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt werden und die Schule verfügt dann wieder über die erforderliche Anzahl von sechs Gruppenräumen.

 

Im Bestandsgebäude sollen im Rahmen einer baulichen Umgestaltung das bisher fehlende Büro für die stellvertretende Schulleiterin, der Besprechungsraum sowie der Erste HilfeRaum entstehen. Außerdem wird ein Behinderten-WC eingerichtet. Mit dem geplanten Einbau eines Aufzugs im Erweiterungsbau wird die Barrierefreiheit für den Teil des Gebäudes hergestellt, der alle notwendigen Nutzungen (2 AUR, 1 Gruppenraum, Fachunterrichtsräume Musik und EDV, Mensa, Betreuungsraum und Freizeitbereich) umfasst. Damit können auch Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen in der Grundschule Waggum beschult werden. Ergänzend wird geprüft, ob die Pausenhalle zu einer schulinternen Versammlungsstätte aufgerüstet werden kann. Das Raumprogramm ist mit der Schule abgestimmt.

 

 

2.Lageplan

 

 

3. Kosten

 

Es ist beabsichtigt, die notwendigen Planungsleistungen als projektbezogenen Planungsauftrag an ein externes Architektenbüro bzw. Ingenieurbüro zu vergeben. Für die Herstellung des Erweiterungsbaus sowie die inneren Umbauten wurde ein grober Kostenrahmen von ca. 8,3 Mio. € ermittelt (Ganztagsbetrieb, Sanierung, Inklusion, Interim). Dieser wurde aufgrund von allgemeinen Kennwerten von Vergleichsbauten ohne Betrachtung von liegenschaftsspezifischen Randbedingungen wie Bausubstanz, aktuelle rechtliche Anforderungen des Brandschutzes u. a. ermittelt.

 

4. Prüfen der Kosten für eine Aufrüstung zu einer schulexternen Versammlungsstätte

 

Der Bezirksrat bittet darum zu prüfen, wieviel Mehrkosten eine Aufrüstung der Pausenhalle zu    einer schulexternen Versammlungsstätte erforderlich wären .

 

 

 

 

Prioritätenliste der Stadt

Ab 2019 sollen jedes Jahr mindestens zwei Grundschulen in Ganztagsschulen umgewandelt werden. Das hatte der Rat im Februar beschlossen. Nun wird das Ganze konkreter: Die Stadtverwaltung hat eine Prioritätenliste erarbeitet: Als Erste sind die Grundschulen Lamme, Lehndorf, Querum, Ilmenaustraße, Waggum und Stöckheim vorgesehen. Danach folgen die Grundschulen Mascheroder Holz, Volkmarode, Wenden, Edith Stein, Gliesmarode, Lindenbergsiedlung, Bültenweg, Hondelage, St. Josef, Rautheim, Hinter der Masch, Melverode, Timmerlah, Völkenrode/Watenbüttel, Broitzem, Schunteraue und Veltenhof.

 

 

 

 

 

Braunschweig

Ehrenamtliche für ihre Arbeit mit Geflüchteten geehrt

 

Donnerstag, 24.08.2017, 11:22

 

Stadt dankt ihnen für großes Engagement.

Das ehrenamtliche Engagement vieler Braunschweigerinnen und Braunschweiger, die im Herbst 2015 ankommende Geflüchtete in Braunschweig willkommen hießen und seitdem bei der Integration der zugewiesenen Geflüchteten unterstützen, hat die Stadt Braunschweig im Rahmen eines Empfangs gewürdigt. Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker und Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke luden am Mittwoch, 23. August rund 100 Personen stellvertretend für alle Ehrenamtlichen zu einem Empfang ein.

 

Andrea Hanke: „Viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger haben seit Herbst 2015 großes Engagement bewiesen und sich für die ankommenden geflüchteten Menschen eingesetzt. Dafür danke ich ihnen sehr. Nur mit der gemeinsamen Anstrengung von Organisationen, Ehrenamtlichen und der Stadt Braunschweig war es möglich, die Herausforderung zu meistern, Geflüchtete in Braunschweig aufzunehmen und einen Integrationsprozess zu starten.“ In den vergangenen zwei Jahren habe man viel geschafft. So seien die Geflüchteten mittlerweile von den Notunterkünften in neu errichtete Wohnstandorte gezogen, die Integration in den Stadtteilen verlaufe erfolgreich.

 

Fünf Personen wurden für ihr herausragendes Engagement geehrt:

 

Klaus Brodowski, der sich in der Initiative Watenbüttel, der Initiative Lehndorf/Kanzlerfeld und im Örtlichen Netzwerk Bienrode engagiert;

 

Michael Heinrich, der in der Initiative „Aktiv für Respekt und Toleranz“ im Umfeld der Landesaufnahmebehörde in Kralenriede aktiv ist;

 

Annegret Kriewald für ihr Engagement in der DRK-Kaufbar, der Initiative Lehndorf/Kanzlerfeld und im Örtlichen Netzwerk Bienrode;

 

Eva Merk, die sich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge engagiert;

 

Marga Teufel, die in der DRK-Kaufbar und in der DRK-Flüchtlingshilfe aktiv ist.

 

 

 

 

Vierter Wohnstandort für Geflüchtete fertiggestellt

 

Freitag, 14.07.2017, 14:45

 

Tag der offenen Tür am Donnerstag, 20. Juli, in Gliesmarode.

 

Ab Montag, 24. Juli, wird ein weiterer Wohnstandort für Geflüchtete in Gliesmarode am Hungerkamp 2 bezogen. Es ist der vierte Wohnstandort für eine dauerhafte Unterbringung durch die Stadt Braunschweig. Im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ können interessierte Bürgerinnen und Bürger das Gebäude besichtigen: am Donnerstag, 20. Juli, von 16 bis 18 Uhr.

 

Mit diesem Gebäude und den bereits bezogenen Wohnstandorten in Melverode, Bienrode und der Gartenstadt wird den bisher und künftig zugewiesenen Geflüchteten ermöglicht, endlich in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Die Wohnungen sind zweckmäßig, lassen den Menschen Privatsphäre und sind von Einrichtung und Gestaltung her so beschaffen, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch über einen längeren Zeitraum dort wohlfühlen können. Grundsätzlich sollen sie während der Dauer ihrer Asylverfahren in den dezentralen Wohnstandorten leben und danach nach Möglichkeit den freien Wohnungsmarkt nutzen.

 

Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke: „Damit sind nun die Wohnstandorte fertig, die derzeit für die Unterbringung von Geflüchteten benötigt werden. Das ist uns sehr zügig gelungen. Weitere Standorte sind im Bau, und sorgen nun erst einmal für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt, etwa für Studierende und Menschen mit geringem Einkommen.“

 

„Unsere Erfahrung in den anderen Stadtteilen mit Wohnstandorten zeigt, dass Vereine und Initiativen die Geflüchteten erfolgreich bei der Integration unterstützen. Viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger engagieren sich nach wie vor ehrenamtlich und begegnen der gesellschaftlichen Aufgabe der Integration nicht mit Angst, sondern mit Zuversicht“, so Dr. Hanke weiter.

 

Wohneinheiten für entweder zwei, vier oder sechs Personen bietet das Gebäude in Gliesmarode. Jede Wohnung verfügt über eigene Sanitärräume sowie eine Kochzeile, beides jeweils mit einer Grundausstattung. Die Wohnungen sind mit einfachen, robusten Materialien wie Linoleumböden und gestrichenen Wand- und Deckenflächen ausgestattet. Zehn Quadratmeter stehen jedem Geflüchteten zur Verfügung. Hinzu kommen die Gemeinschaftsflächen von etwa 170 Quadratmeter und ein Innenhof.

 

Die Wohnstandorte sollen ausgewogen mit Familien mit Kindern, Ehepaaren und Alleinreisenden belegt werden. Die Betreuung der einzelnen Standorte erfolgt durch städtisches Personal. Zunächst ist unter Einbeziehung eines externen Sicherheitsdienstes rund um die Uhr ein Ansprechpartner vor Ort.

 

Rund 3,1 Millionen Euro zuzüglich 140.000 Euro Erschließungskosten hat der Bau in Gliesmarode gekostet. Durch eine einfache, modulare Bauweise, die Beschränkung auf wenige Materialien und die Minimierung von Erschließungsflächen konnte das Gebäude schnell und mit überschaubaren finanziellen Mitteln fertiggestellt werden.

Es werden nicht alle Gebäude, wie ursprünglich vorgesehen, für die Unterbringung von geflüchteten Frauen und Männern genutzt, da die Zuweisungszahlen derzeit deutlich geringer sind als zuvor erwartet. In 2016 kamen lediglich 434 Personen, für 2017 beträgt die Zuweisungsquote derzeit 492 Personen. Nach Mitteilung der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig ist zunächst von einer wöchentlichen Zuweisung von drei bis fünf Geflüchteten auszugehen, weshalb vorerst nur die Standorte Melverode, Bienrode, Gartenstadt und Gliesmarode für die Unterbringung genutzt werden.

 

An den Standorten Ölper und Nordstadt ist studentisches Wohnen vorgesehen, Hondelage und Lamme sollen dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Diese vier Standorte sollen im Frühherbst fertig gestellt werden.

 

„Die weitere Entwicklung der Situation bleibt abzuwarten“, fügt Sozialdezernentin Dr. Hanke hinzu. „Auf eine erneute Zunahme der Zuweisungen kann aber kurzfristig reagiert werden.“ Das Konzept wurde am 28. März vom Rat der Stadt Braunschweig beschlossen. Es kann unter www.braunschweig.de/fluechtlinge eingesehen werden.

 

Mit der Fertigstellung des Gebäudes in Gliesmarode sind nun alle bisher zugewiesenen und unterzubringenden Geflüchteten in den Wohnstandorten untergebracht. 100 Personen wohnen aufgrund ihrer besonderen Schutzwürdigkeit in dezentralen Wohnungen, die die Stadt von der Nibelungen Wohnbaugesellschaft angemietet hat. Ein weiterer Personenkreis wohnt bei Verwandten und Bekannten oder hat sich nach Anerkennung selbst mit Wohnraum versorgt.

 

POL-BS: Eimer brannte in Flüchtlingsunterkunft Bienrode

29.06.2017 – 08:34

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 28.06.17, 22.10 Uhr

 

Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes entdeckte am Mittwochabend, kurz nach 22.00 Uhr, in der Waschküche des Flüchtlingswohnheimes in Bienrode einen mit Kleidungsstücken gefüllten brennenden Plastikeimer, der dort auf einem Tisch stand.

Mit einem Feuerlöscher konnte der 35-Jährige die Flammen schnell löschen, alarmierte aber dennoch die Feuerwehr, die aber nicht mehr eingreifen musste. Durch das frühe Entdecken und schnelle Eingreifen blieb der Sachschaden gering.

Möglicherweise handelt es sich um Brandstiftung, da sich um Umfeld der Feuerstelle keine Brandquellen befinden. Üblicherweise ist der Raum nur für die Bewohner zugänglich. Die Ermittlungen dauern an.

Pressemitteilung von Montag, 12. Juni 2017
Stadt Braunschweig

Gesucht: Ehrenamtliche, die Kindern Zeit schenken
Patenprojekt für Kinder und Eltern in besonderen Lebenslagen

Braunschweig. Das Sozial- und Gesundheitsdezernat hat ein Konzept für ein Patenprojekt für Kinder und ihre Eltern in besonderen Lebenslagen erarbeitet: „Kinder stärken – Paten gewinnen“ heißt das gemeinsam mit dem Paritätischen Braunschweig, der Drogenberatungsstelle, dem Lukas-Werk, dem Verein Der Weg e.V. und dem Kinderschutzbund entwickelte Projekt. 


Das Projekt stellt Kinder in den Mittelpunkt. Manche Familien haben es besonders schwer durch Schicksalsschläge oder Krankheiten wie psychische Erkrankungen oder Suchterkrankungen. Wenn Eltern erkranken, leidet die ganze Familie und allen voran die Kinder. Dann ist Unterstützung von außen erforderlich. Aus der Forschung ist bekannt, dass Kinder dann mit hoch belastenden Lebensbedingungen umgehen können, wenn sie einfühlsame, zuhörende Erwachsene in ihrem Umfeld finden, denen sie sich anvertrauen können. Dies können Nachbarn, Lehrer, Angehörige, aber im Idealfall auch Paten sein. 


Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke: „Bei dem Projekt geht es nicht um sozialpädagogische oder therapeutische Interventionen, dafür gibt es professionelle Einrichtungen. Es kann sich bei den Patenschaften um einfache alltägliche Dinge handeln, wie das Kind zum Sportverein zu begleiten, wöchentlich einen Nachmittag etwas gemeinsam unternehmen oder um umfassendere Aufgaben wie das Betreuen der Kinder während eines Klinikaufenthaltes von Mutter oder Vater.“


Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 3. August, von 18 bis 20 Uhr im Roten Saal des Schlosses werden Menschen gesucht, die Zeit verschenken wollen, die den Kindern in Braunschweig zu Gute kommt. Gesucht werden ehrenamtliche Paten für drei unterschiedliche Projekte des Lukas-Werks, der Drogenberatung und des Vereins Der Weg e.V. Unterstützt wird das Projekt von der Lions-Club-Initiative „Region für Kinder“, „Pro Ehrenamt VW“ und der VW Financial Stiftung „Unsere Kinder in Braunschweig“. 


Interessierte können sich auch direkt bei der Koordinationsstelle im Paritätischen Braunschweig melden: Unter der Telefonnummer (05 31) 48 07 960 erhalten sie dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr Informationen über das Projekt.


 

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

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