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Anwohner wehren sich gegen den geplanten Standort

für Wertstoffcontainer

An das

Dezernat III

66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr

Frau Dr.Gromadecki

 

 

Sehr geehrte Frau Dr. Gromadecki,

 

zunächst bedanken wir uns für Ihr Schreiben vom 05. Juni. Dass unser Schreiben Herrn Benscheidt auf Umwegen erreicht haben soll, können wir nicht nachvollziehen. Die Mail ging am 17.05.2019 direkt an ihn und er wurde auch direkt in der Anrede angesprochen.

 

In unserer Anfrage haben wir diverse Fragen gestellt, die Sie leider nicht oder aus unserer Sicht unzureichend beantwortet haben. Außerdem sind durch Ihr Schreiben weitere Fragen aufgeworfen worden, die wir zunächst formulieren möchten:

 

Sie schreiben, dass nach umfangreicher Prüfung und Erhebung in 2016 ein Wertstoffkataster für das gesamte Stadtgebiet erstellt wurde. Können Sie bitte dieses Wertstoffkataster zur Einsicht bringen? Welche Möglichkeiten gibt es? Das Problem was wir damit haben, ist, dass es zu diesem Zeitpunkt 2016 kein Baugebiet und kein Bedarf gab, der dort hätte berücksichtigt werden können. Außerdem wären die Bewertungen des Brandschutzes sowie der Festigkeit des Untergrundes wichtig, da der vorgesehene Platz heute auf einer Rasenfläche und sehr dicht an der Schutzbepflanzung steht. Also weder feuerfest noch vernünftig mit einem tonnenschweren LKW zur Leerung befahrbar – ganz im Gegensatz zum Standort am Kulturzentrum, der unter ständiger Flughafenaufsicht steht. Auch das Argument, dass vor vielen Jahren in diesem Bereich schon einmal Wertstoffcontainer standen und wegen mehrfachen Bränden und illegaler Müllentsorgung aufgrund der Nichteinsehbarkeit des Platzes wieder entfernt wurden, scheint keinerlei Relevanz zu haben. In diesen Punkten schneiden alle bestehenden Plätze besser ab.

 

Im Weiteren schreiben Sie, dass ein Mindestabstand von 20 Metern in Wohngebieten als erforderlich anzusehen ist. Wir gehen davon aus, dass damit die Grundstücksgrenzen zu verstehen sind, was uns zu der Frage führt wo genau dieser Punkt dann liegen wird und ob das gleichermaßen für Grundstücksgrenze zum Freibad gilt? Das würde bedeuten, dass die Wertstoffcontainer quasi mittig auf der Wiese stehen. Können Sie bitte eine entsprechende Zeichnung/Skizze beifügen?

 

 

In diesem Abschnitt Ihrer Ausführungen zeigen Sie auch auf, dass aus ökologischen Gründen der Standort fußläufig erreicht werden soll. Sicherlich ist in der Innenstadt und beispielsweise im östlichen Ringgebiet eine fußläufige Erreichbarkeit zwingend notwendig. Hier in Waggum verbindet man die Entsorgung der Wertstoffe mit Fahrten zur Arbeit, Hobby, Einkauf oder ähnlichem. Gerade die Wertstoffcontainer am Ortsausgang Waggums in Richtung Bienrode (Fahrtweg in Richtung Stadt Braunschweig, Tangente, etc.), sowie der Standort Hondelager Strasse in Bevenrode (Fahrtweg für viele Richtung Hondelage, Dibbesdorf, Volkmarode) werden aus diesen Gründen sehr gut angenommen.

 

Nur am Rande, da die lokalpolitischen Themen hier nicht komplett eingemischt werden sollen: Ihre Argumentation muss einem Waggumer allerdings sehr sauer aufstoßen. Bei der Kappung der Grasseler Straße, ohne Ersatzmaßnahme, waren derartige Argumente nicht wichtig. Dadurch wurden seitdem (seit dem Jahr 2010) täglich ca. 10.000 km Umweg forciert! Mit Stand heute sind es durch die Neubaugebiete in Bevenrode weitere 40 Wohneinheiten mehr, sowie in Waggum sogar 110 Wohneinheiten. Entspricht nochmals 680km zusätzlich forcierte Umwege täglich!

5.000 km verursachen in etwa 1 Tonne CO2 pro Tag! Glasflaschen, Pappe etc. auf einem sowieso geplanten Weg im PKW mitnehmen entspricht exakt 0g CO2. Das Thema COund ökologische Gesichtspunkte beschäftigt uns aber auch noch aus anderer Richtung: Warum wurde bereits Anfang Februar der komplette Baum– und Strauchbewuchs der Straße „Zum Kahlenberg“ gerodet, wenn die Fertigstellung der neuen Straße erst in der letzten Oktoberwoche geplant ist?

 

Sie schreiben weiter, dass der rechtsverbindliche Bebauungsplan die vorgesehene Fläche bereits als Verkehrsfläche ausweist und daher die Unterbringung eines Wertstoffcontainers keiner Änderung bedarf. Trotzdem wollte und hat man bei der Entscheidung über den Aufstellort der Wertstoffcontainer dies im ersten Anlauf mit den Anwohnern des Nordendorfsweges gemeinsam beraten und ihnen die Möglichkeit gegeben zu reagieren. Das die Verlegung in der letzten Sitzung beschlossen und final entschieden wurde lässt mehr als einen fahlen Beigeschmack zurück. Hier hatte keiner der heute Betroffenen die Möglichkeit Einspruch einzulegen. Der Beigeschmack wird durch die Erkenntnis verstärkt, dass im Neubaugebiet selber auch geeignete Verortungen zu finden wären.

Unsere Frage ist hier weiterhin: Für die Herstellung des LKW-tauglichen Untergrunds auf der Wiese sind nach unserem Kenntnisstand im Haushalt der Stadt keinerlei Mittel vorgesehen. Wie ist ganz konkret der Plan zur Umsetzung?

 

In Ihrem Schreiben unbeantwortet blieben folgenden Fragen, die wir mit der Bitte um Klärung erneut Übersenden:

1.    Zur Frage der Alternativstandorte (Alba z.B. sieht aus Abfallwirtschaftlicher Sicht keine Notwendigkeit zusätzlicher Standorte. Aufstockung bestehender Einrichtungen sind ebenfalls zielführend): Mit wem in Absprache wurde der Standort festgelegt? Alba? Investor? Stadtbad GmbH? Anwohner des Nordendorfsweg?

 

2.    Wir hatten den Kriterienkatalog für die Verortung eines Wertstoffcontainers angefragt. Würden Sie uns bitte den Vollständigen Katalog zur Prüfung zur Verfügung stellen?

3.    Wir hatten die Nähe zum Freibad, dem Sandkasten und des Matschplatzes thematisiert, da die Wertstoffcontainer zwangsläufig Wespen anziehen und somit auch eine Gefahr für die dort spielenden Kinder darstellen. Hier würden wir ebenfalls noch Ihren Standpunkt verstehen wollen.

 

 

Vielen Dank für Ihre Mühe vorab

Mit freundlichen Grüßen

 

gez.

Die Anwohner der Grundstücke zum Kahlenberg sowie Anwohner des Baugebietes „Rabenrodestraße Nord“

-       Andrea und Dr. Carsten Stahnke

-       Sabine und Volker Raguse

-       Inga und Dr. Burkhard Narbe

-       Katrin und Kor Straat

-       Bärbel und Bernd Langermann

-       Sigrit und Prof. Dr. Gert Bikker

-       Katrin Angrieck und Carsten Bartel

-       Kathrin Schlüter

-       Mirjam und Jörg Tolksdorf

-       Kathrin und Dr. Steffen Greune

-       Rita Eggert

 

 

 

 

 

Es gibt endlich wieder einen Sichtschutz für das Freibad Waggum

 

Ausgerechnet zum Saisonbeginn ließ der Investor des Baugebietes die Hecke am Freibad wegreissen. Hier soll demnächst ein Fußweg gebaut werden.

Freie Sicht auf die Badegäste und besonders die Kinder, die hier ihre Spielgelegenheiten haben.

Nun wurde "fast noch rechtzeitig" ein sonnengelber

Sichtschutz angebracht.   

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit mehr als 20 Jahren wird der Beberbach (Bevenrode - Waggum - Bienrode) im Norden Braunschweigs abschnittsweise renaturiert. Das vom Angelsportverein Braunschweig initiierte Projekt „Zurück zur Natur am Beberbach“ wird in naher Zukunft mit der Renaturierung der beiden letzten Abschnitte seinen Abschluss finden. Die inzwischen wieder artenreiche Fauna und Flora lässt sich am besten mit Wanderungen im Beberbachtal erleben. Aus diesem Grunde haben wir einen Flyer entwickelt, der zwei Rundwanderungen vorschlägt und zu den schönsten Punkten des Tales führt.

 

Zur Präsentation des Flyers möchten wir Sie herzlich einladen:

 

Termin: Am Donnerstag, dem 16. Mai 2019 um 15:00 Uhr

 

Ort: An der Infotafel „Beberbach“, neben dem alten Klärwerk.

 

Zufahrt über den Erlenbruch in Braunschweig Waggum

(52°19'53.0" Nord, 10°33'05.5“ Ost) 

 

 


Mit besten Grüßen vom ASV Braunschweig

Detlev Wulff

 

 

Vorstand ASV BS

Dr. Detlev Wulff  (Tel.: 0172 5436157)

1. Vorsitzender

ASV Braunschweig von 1922 e.V.

 

Brauerskamp 2

38124 Braunschweig 

http://www.asv-braunschweig.de

 

 

 

Motorrad und Bus kollidieren in Waggum – Zeugen gesucht

 

Unklar ist der Hergang eines Unfalls vom Mittwochmorgen auf der Rabenrodestraße in Waggum. Daher bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

 

25.04.2019 - 15:19 Uhr

 

Wie die Beamten melden, fuhr ein 17-Jähriger mit seinem Motorrad gegen 7.30 Uhr von Bevenrode kommend die Ortsdurchfahrt Waggum in Richtung Bienrode. In Höhe der Straße am Feuerbrunnen kam ihm ein Linienbus auf seiner Fahrbahnseite entgegen. Er habe die Maschine nicht mehr bremsen können und fiel mit seiner ebenfalls 17-jährigen Beifahrerin auf die Seite. Die beiden verletzten sich leicht. Außerdem wurde ein Spiegel des Motorrades beschädigt. Der 38-jährige Busfahrer gab an, dass das Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sei und er es noch nicht gesehen hatte, als er zum Umfahren abgestellter Fahrzeuge ansetzte.

 

 

 

 

 

                                                                                                                           Foto: Lara Hann

 

POL-BS: Flugschüler stirbt bei Absturz eines Segelfliegers

 

 

Braunschweig (ots) - 11.08.2018, 19.10 Uhr

 

Beim Absturz eines Segelfliegers am Samstagabend, gegen 19.10 Uhr über Waggum kam der 15-jährige Pilot ums Leben. Nach Zeugenangaben war das Flugzeug in der Luft ins Trudeln geraten. Offenbar versuchte der junge Pilot, der Flugschüler aus Braunschweig ist, nach dem öffnen der Kanzel noch den Segler mit dem Fallschirm zu verlassen, was offenbar aufgrund der geringen Höhe misslang. Die Maschine zerschellte auf dem Waggumer Friedhof.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Flughafenfeuerwehr, sowie die Freiwilligen Wehren aus Bienrode und Waggum. Mehrere Seelsorger betreuten Zeugen und Angehörige. Das Flugzeug soll noch am Abend geborgen werden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

 

 

 

 

Der NDR berichtet:                          mehr    

 

 

 

                          

Beschluss des Stadtbezirksrates vom 16.08.2017:

 

Der Stadtbezirksrat beantragt, dass die streckenbezogene Tempo-30-Begrenzung auf der Rabenrodestraße und der Bienroder Straße bis zu den jeweiligen Ortseinfahrten in Waggum ausgeweitet wird.

 

Stellungnahme der Verwaltung:

 

Nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) § 45 Abs. 9 sind Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen nur dort anzuordnen, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist. Insbesondere dürfen Beschränkungen des fließenden Verkehrs nur angeordnet werden, wenn aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs erheblich übersteigt. Der Gesetzgeber hat die innerörtliche Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h festgesetzt. Ohne wichtigen Grund ist eine Reduzierung auf 30 km/h nicht zulässig. Ein solcher Grund wäre durch eine erhöhte Gefahrenlage gegeben. Dies vorweggenommen, hat die Verwaltung gemeinsam mit der Polizei die Angelegenheit mit folgendem Ergebnis überprüft:

 

Rabenrodestraße

Nach Auskunft der Polizei sind dort bislang Verkehrsunfälle nicht aufgenommen worden. Somit ist dieser Abschnitt im Hinblick auf die Unfallsituation unauffällig. Darüber hinaus wurden 2017 dort zwei Fahrbahnverengungen gebaut, die sich geschwindigkeitsdämpfend auf den Fahrverkehr auswirken. Die Polizei sieht zurzeit keinen Handlungsbedarf, wird den Bereich jedoch weiter beobachten. Da keine erhöhte Gefahrenlage besteht, kommt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nicht in Betracht.

 

Bienroder Straße

Im Bereich Bienroder Straße befinden sich zwei Einmündungen, zwei baulich als Einmündungen ausgebaute Zufahrten auf Privatstraßen und eine Parkplatzzufahrt und 
-ausfahrt eines SB-Marktes. In diesem Abschnitt befindet sich auch ein Fahrbahnteiler, der das Überqueren für Fußgänger und Radfahrer über die Bienroder Straße erleichtern soll. Im Bereich der genannten Parkplatzzufahrt und -ausfahrt wurden 2017 zwei Verkehrsunfälle mit Vorfahrtmissachtung aufgenommen, die im Zusammenhang mit zu hoher Fahrgeschwindigkeit der Bevorrechtigten stehen könnten. Aus diesem Grund, aber auch unter dem Gesichtspunkt des hier endenden benutzungspflichtigen Radweges und des Fußgängerverkehrs zum SB-Markt, empfiehlt die Polizei eine Temporeduzierung für den Abschnitt des Fahrbahnteilers und Parkplatzzufahrt und -ausfahrt des SB-Marktes.
Die Verwaltung greift diese Empfehlung auf und wird für diesen Abschnitt der Bienroder Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h anordnen.

 

Für die übrigen Bereiche der Bienroder Straße besteht keine erhöhte Gefahrenlage, damit kommt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur im zuvor genannten Abschnitt in Betracht.

 

 

 

Warum funktioniert der Geldautomat der Landessparkasse in Waggum seit 3 Wochen nicht mehr?

 

Marion Thomsen, Pressesprecherin der Landessparkasse: „Dass Geldautomaten ausfallen, das passiert tatsächlich immer mal wieder. Doch in aller Regel sind die Automaten auch ganz schnell wieder repariert.“

Doch in Waggum sei es nicht direkt der Automat, der Schwierigkeiten mache: „Leider haben wir in den letzten Wochen vermehrt Leitungsprobleme in der Filiale Waggum. Die Stromausfälle führen dann dazu, dass der Geldautomat ausfällt.“

Die Landessparkasse sei nicht untätig geblieben: „Sobald wir davon Kenntnis hatten, beauftragten wir einen Techniker, das Problem umgehend zu beheben.“

Doch das ist bislang noch nicht gelungen: „Zurzeit arbeiten unsere Techniker intensiv daran, dass wir baldmöglichst wieder stabile Strom- und Telefonleitungen vor Ort haben. Wir bitten unsere Kunden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.“

Ist der Fehler behoben, „werden auch die Umbauarbeiten in der Filiale vorangehen. Wie lange die Arbeiten andauern werden, steht im Moment noch nicht fest“.

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.
Waggum 24.1. 8:46

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

Waggum 23.1. 9:06
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