Archiv
Archiv
waggum-online
waggum-online

Vom Montag 3.8. bis einschließlich Mittwoch 26.8. ist  ein Teil der Bienroder Str. wegen Kanalarbeiten gesperrt

 

Umleitung Linie 413 und 424 in Waggum

 

Wegen der Sperrung der Bienroder Straße in Waggum müssen die Busse der Linien 413 und 424 in beiden Fahrtrichtungen ab dem 03.08.2020 bis einschließlich 26.08.2020 eine Umleitung fahren.

 

Nach der Haltestelle „Am Steinring“ fahren die Busse über die Straße „Erlenbruch und“ „Rabenrodestraße“ zur Haltestelle „Am Oberstiege“ Im „Nordendorfsweg“ befindet sich eine Ersatzhaltestelle.

 

Die Haltestellen „Feuerbrunnen“ und „Breitenhop“ können während der Vollsperrung nicht bedient werden.

 

Quelle: ÖPNV Braunschweig
20.08.2020

 

 

 

 

 

 

Gifhorner Rundschau vom 28.3.20

 

Bechtsbütteler wappnen sich für Atom-Widerstand

Zwischen Bechtsbüttel und Waggum könnte

ein atomares Zwischenlager entstehen

 

Bechtsbüttel Die Bevölkerung der Meiner Dörfer Abbesbüttel und Bechtsbüttel sei „entsetzt“ über die Planung der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), im Staatsforst zwischen Bechtsbüttel und dem Braunschweiger Stadtteil Waggum ein Logistikzentrum für radioaktive Abfälle auf dem Weg ins Endlager Schacht Konrad zu erwägen. „Dass wir nach dem stillgelegten Kernkraftwerk Würgassen die zweite Standortlösung sind, beruhigt uns in keiner Weise“, sind CDU-Ratsfrau Ingrid Richter und WGM-Ratsherr René Berggrün alarmiert. Ihr Eindruck: Nachdem die Standortsuche viele Jahre „unter dem Radar der Öffentlichkeit“ verlief, würden nun die Kontaktbeschränkungen aufgrund von Corona für eine erste Veröffentlichung genutzt. In der Gemeinde Meine finde nicht einmal eine Verwaltungsausschusssitzung statt, erst recht keine öffentlichen Sitzungen: „Der Protest der Bevölkerung ist wirkungsvoll behindert.“ Die Terminwahl der BGZ erscheine „hinterhältig“, rügen Richter und Berggrün.

Der untersuchte Staatsforst liege im Wohngürtel nördlich von Braunschweig, die Wohngebiete hätten sich vergrößert. „Wir haben uns dort nicht einmal ein ganz schlichtes Gewerbegebiet vorgestellt“, geben die Kommunalpolitiker zu bedenken. Der renaturierte Beberbach und die gesamte Zone zwischen Waggum und Bechtsbüttel seien für die angrenzenden Orte ein Naherholungsgebiet für Radtouren und ausgedehnte Spaziergänge.

Die schiere Größe der Lagerhalle und die Zufahrten beunruhigten die Anwohner noch mehr. Die Kreisstraße durch Abbesbüttel etwa nehme wegen Überlastung der Hauptverkehrswege immer mehr Durchfahrtsverkehr mit vielen Lastwagen auf. Nun könnten noch die Zufahrten zum Logistikzentrum hinzukommen. Richter: „Die Hauptlast würde Bechtsbüttel treffen, weil der LKW-Zufahrtsweg vom Lager zum Bahnhof durch den Ort geführt werden müsste. Unser qualitativ immer noch hochwertiges Wohnen in Stadtnähe würde ganz erheblich abgewertet. Die Belastungen durch den Sandabbau im Norden und im Süden des Ortes nehmen wir schon lange hin und in den Häusern an der Kreisstraße klappert das Geschirr, wenn die Baulaster durchfahren. Aber diese neuen Aussichten sind ein Schlag ins Genick.“

Christdemokratin Richter ergänzte im Gespräch: „Dass es bei Konrad kein Platz für ein Bereitstellungszentrum geben soll, ist ein schlechter Witz. Dort gibt es genau wie hier ein Wäldchen, nur ist es dort nicht durchsetzbar.“ Die bundeseigene Untersuchungsfläche bei Bechtsbüttel ist 46 Hektar groß.

Richter teilt zudem die Befürchtung der Braunschweiger Bürgerinitiative Strahlenschutz, wonach unabhängig von Schacht Konrad ein Lager für zurückgeholte Abfälle aus der Asse benötigt werde: „Denen steht doch das Wasser bis zum Hals.“ Anders ließen sich gemachte Versprechungen kaum erfüllen.

Ratsfrau Richter berichtete, dass sich derweil Widerstand in der Gemeinde Meine organisiere. Alle Ratsmitglieder seien über Fraktionsgrenzen hinweg online vernetzt. Man befinde sich „in erhöhter Wachsamkeit“. Allenthalben fänden sich Menschen zusammen, „die auf Widerstand gehen wollen, wenn es nötig wird.“

Jedenfalls sei es eine Fehleinschätzung zu glauben, man befinde sich im Papenteich „an einem Punkt geringen Widerspruchs. Wenn nötig, sind die Menschen da.“ Es gebe eine hohe Mobilisierung. Richters Mahnung an die Verantwortlichen: „Bei der geringsten Erschütterung sind wir da.“

Derweil beteuern die Gifhorner und Braunschweiger SPD-Landtagsabgeordneten Philipp Raulfs und Christos Pantazis, dass es kein Bereitstellungslager bei Bechtsbüttel geben werde: „Wir nehmen das Bundesumweltministerium beim Wort und erwarten, dass die Entscheidung für Würgassen zügig umgesetzt wird, um die Menschen in Bechtsbüttel und Waggum nicht weiter zu verunsichern.“

Der Umweltausschuss des Landtags werde am 20. April unterrichtet, so Raulfs. Die beiden Parlamentarier betonen: „Alleine die Tatsache, dass in unserer Region bereits das Endlager Konrad selbst und dazu die Asse II stehen, unterstreicht, dass die Menschen hier bereits große Belastungen durch Atomlager in Kauf nehmen mussten. Ein weiterer Standort, wenn auch nur als Bereitstellungslager, wäre kaum zu vermitteln gewesen.“

 

26.03.2020

 

SPD-Abgeordnete Philipp Rauls und Christos Pantazis wiegeln ab:

 

Atommüll- Bereitstellungslager kommt nicht nach Waggum ?

 

Aber: Die Gesellschaft für Zwischenlagerung hat  in einem Gutachten neben dem favorisierten Lager bei Würgassen auch Waggum als Alternative genannt.

 

Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

 

Erst am 20. April soll im zuständigen Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages eine Unterrichtung zu dem Thema stattfinden.

 

Waggum.  Gute Nachrichten in der Debatte um die mögliche Errichtung eines Atommüll- Bereitstellungslager in Bechtsbüttel, unmittelbar angrenzend an die Braunschweiger Stadtgrenze und den Stadtteil Waggum: Wie aus einem Schreiben des Bundesumweltministeriums (BMU) vom 6. März hervorgeht, folgt das BMU der Empfehlung der Gesellschaft für Zwischenlagerung und möchte das Bereitstellungslager nicht in Bechtsbüttel, sondern im Landkreis Höxter errichten. Dies berichten SPD-Abgeordnete Philipp Raulfs und Dr. Christos Pantazis.

 


„Das Votum ist eindeutig: Die Gesellschaft für Zwischenlagerung hat in einem transparenten Verfahren 28 Standorte im gesamten Bundesgebiet mit Blick auf ein solches Bereitstellungslager untersucht. Unter Berücksichtigung aller Kriterien fiel die Wahl nun auf ein ehemaliges AKW in Würgassen bei Höxter“, erläutern Philipp Raulfs und Dr. Christos Pantazis, zuständige SPD-Landtagsabgeordnete der betroffenen Wahlkreise im Gifhorner Südkreis und Braunschweiger Nordosten. „Wir nehmen das Bundesumweltministerium daher beim Wort und erwarten, dass die Entscheidung pro Höxter zügig umgesetzt wird, um die Menschen in Bechtsbüttel und Waggum nicht weiter zu verunsichern.“

In dem sogenannten Bereitstellungslager sollten schwach- und mittelradioaktive Abfälle gesammelt und für die Einlagerung in das Endlager Konrad vorbereitet werden – vergleichbar mit einem herkömmlichen Logistikzentrum. „Alleine die Tatsache, dass in unserer Region bereits das Endlager selbst und dazu die Asse II stehen unterstreicht, dass die Menschen hier bereits große Belastungen mit Blick auf Atomlager in Kauf nehmen mussten. Ein weiterer Standort, wenn auch nur als Bereitstellungslager, wäre kaum zu vermitteln gewesen. Wir haben uns daher frühzeitig dagegen positioniert“, machen Raulfs und Pantazis deutlich.

Während in Höxter für das neue Bereitstellungslager auf die bestehenden Strukturen eines ehemaligen AKWs zurückgegriffen werden könne, müssten in Bechtsbüttel erst noch Strukturen geschaffen werden. „Das Votum der Gesellschaft für Zwischenlagerung ist nachvollziehbar und wir erwarten von der Bundesebene eine baldige Umsetzung“, so Raulfs und Pantazis abschließend.
Am 20. April soll im zuständigen Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages zudem eine Unterrichtung zu dem Thema stattfinden.

 

 

Unweit des Bechtsbütteler Neubaugebiets Lauseheide (Kreis Gifhorn) liegt der Staatsforst, der im Ort als "Kippe" bekannt ist. Hier und auf dem Gebiet des Braunschweiger Ortsteils Waggum wurde ein Logistiklager für radioaktiven Müll gesucht. 

Foto: Stefan Lohmann

Gifhorner Rundschau vom 21.3.20

 

Sorge vor Atom-Logistikzentrum

zwischen Waggum und Bechtsbüttel

 

Das Bereitstellungslager für Schacht Konrad entsteht in NRW. Doch Kritiker sehen den zweitbesten Standort bei Waggum längst nicht aus dem Rennen.

 

Die Mitteilung des stellvertretenden Meiner Bürgermeisters Werner Auerbach an den Planungsausschuss der Gemeinde im südlichen Landkreis Gifhorn ließ Politiker und Zuhörer hellhörig werden: Auf der Grenze zwischen Kreis Gifhorn und Stadt Braunschweig, in einem Waldstück zwischen Bechtsbüttel und Waggum, könnte ein Logistik-Lager für radioaktive Abfälle entstehen.

Auerbach stützte sich auf Informationen der Bürgerinitiative Strahlenschutz Braunschweig (BISS): „Es heißt, der mögliche Standort steht auf einer Prioritätenliste an zweiter Stelle.“ Er liegt unweit des Bechtsbütteler Neubaugebiets Lauseheide im Staatsforst, den Einheimischen als „Kippe“ bekannt. Allerdings habe sich die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) für das nordrhein-westfälische Würgassen entschieden. Auf dem dortigen Gelände eines stillgelegten Atomkraftwerks sollen die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle aus ganz Deutschland sortiert werden, die dann per Bahn zur direkten Endlagerung zum Schacht Konrad versandt werden.

 

Die Sorge von BISS und Bechtsbüttelern: Was, wenn die Würgassener nicht mitspielen? Der Widerstand gegen das Vorhaben ist in Ostwestfalen groß. Bürgerinitiativen laufen gegen das Projekt Sturm. Sie wurden von der Anfang März veröffentlichten Entscheidung offenkundig ebenso überrascht wie unsere Region. Die Suche jedenfalls lief jahrelang unter dem Radar der Öffentlichkeit. Die BGZ schrieb nach Auskunft des Pressesprechers für das Logistikzentrum Endlager Konrad Hendrik Kranert-Rydzy am 6. März an die Stadt Braunschweig: „Wir möchten Sie darüber informieren, dass auch eine Fläche in Ihrer Kommune Bestandteil der Überprüfung gewesen ist.“

 

Rechtsgrundlage dafür sind der Endlagerkompromiss von 2016, das Entsorgungsübergangsgesetz von 2017 sowie der Koalitionsvertrag der großen Koalition von 2018. Die Beschlüsse mündeten in Empfehlungen der Entsorgungskommission des Bundes. Auf deren Grundlage prüfte die BGZ 28 Flächen in Bundesbesitz sowie an Kraftwerksstandorten. Die Entscheidung für Würgassen im Landkreis Höxter sei plausibel, so BGZ-Sprecher Kranert-Rydzy: „Dieser Standort erfüllt alle zentralen Vorgaben.“ Das Bundesumweltministerium habe das Ergebnis vom Freiburger Öko-Institut prüfen lassen. Die Umweltforscher, hervorgegangen aus der Anti-Atomkraft-Bewegung, werteten die Standortempfehlung als „nachvollziehbar und korrekt“. Für die BGZ habe nunmehr die Planungsphase begonnen.

Sprecher Kranert-Rydzy erläuterte Auf Anfrage, um was es genau geht.

 

Das Logistik-Zentrum besteht aus einer Stahlbetonhalle von 60.000 Kubikmetern Einlagerungsvolumen mit einer Umschlagkapazität von 15.000 Containern. Das zentrale Bereitstellungslager solle den Platz zum Sortieren des angelieferten Atommülls bieten, der unmittelbar auf dem Gelände rund um Schacht Konrad fehle. Doch es sei wichtig, die unterschiedlich zusammengesetzten Abfälle nicht wahllos nach Eingang einzulagern, sondern systematisch. Was per Bahn und LKW im Logistikzentrum ankomme, werde passend für die Einlagerung zusammengestellt und per Schiene nach Salzgitter geschickt. Die Container der dort ankommenden Ganzzüge könnten dann sofort unter Tage gebracht werden. Der Clou laut Kranert-Rydzy: „Durch die verbesserte Logistik erscheint eine Verkürzung der Einlagerungszeit im Endlager Konrad realisierbar.“ Bislang sind dafür 30 Jahre geplant.

 

Der Zusatz-Verkehr rund um Würgassen werde „weniger als zehn Züge und weniger als 20 Lastwagen pro Tag“ ausmachen, prognostiziert der BGZ-Sprecher. Handelt es sich dort um ein ehemaliges Kraftwerksgelände, gibt es zwischen Bechtsbüttel und eine 46 Hektar große Waldfläche im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Als Suchkriterien unter den anfangs 28 Flächen von Bima, Bahn sowie Bundesverwaltungs- und -verwertungsgesellschaft sowie drei Kernkraftwerken galten höchsten 200 Kilometer Abstand, 30 Hektar Mindestgröße, ein Bahnanschluss in bis zu zehn Kilometer Entfernung, 300 Meter Mindestabstand zu Wohnbebauung und Unbedenklichkeit unter Naturschutzgesichtspunkten.

 

Unter neun geeigneten Standorten prüften die Experten nach einem Punktesystem. Je kleiner der Score, desto besser. Würgassen landete am Ende bei 0,35 Punkten, Braunschweig bei 0,49 und der Drittplatzierte Staßfurt in Sachsen-Anhalt bei 0,71.

Das Öko-Institut bestätigte „auf der Grundlage der vorliegenden Informationen“ die Analyse. Für Würgassen sprächen die schnelle Verfügbarkeit der Fläche, der nur dort vorhandene erschließbare Gleisanschluss sowie der laufende Betrieb zweier Zwischenlager mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, was für eine Eignung aus technischer und regulatorischer Sicht spreche.

 

Hermann Krüger von der Bürgerinitiative Strahlenschutz BISS ist aus dennoch alarmiert: „Wir behalten die Entwicklung im Blick.“ Die Fläche zwischen Bechtsbüttel und Waggum könne noch immer für radioaktive Abfälle in Anspruch genommen werden. Angesichts des massiven Widerstands in Würgassen könne Braunschweig als zweitbester Standort immer noch ausgewählt werden. Zudem bestehe Bedarf an einem weiteren Lager. Schließlich solle das Lager Asse geräumt werden. Krüger: „Für ein Konditionierungslager wären Bechtsbüttel und Braunschweig mit der Firma Eckert und Ziegler ganz dicht dran. Das macht uns große Sorgen.“

 

Krüger erinnert zudem daran, warum ein zentrales Bereitstellungslager außerhalb der Salzgitteraner Schachtanlage nötig werde: „Für eine Genehmigung müsste man den ganzen Standort neu betrachten. dann würde man sehen, dass Konrad gar nicht mehr auf dem Stand der Technik ist.“

 

Aus der Gifhorner Rundschau vom 21.3.2020

 

 

 

Die Gemeinschaft Wohneigentum Waggum schreibt an das Tiefbauamt

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach dem Schildbürgerstreich mit dem Toilettenhaus für die Busfahrer der Linie 424 auf der Straße Breitenhop in Waggum, wurde nun Ihrerseits ein neuer Platz am Feuerbrunnen ausgewählt. Auch dieser Platz gegenüber der Kirche kann doch wohl nicht ernst gemeint sein. Diese Aktion entwickelt sich langsam zu einer Geschichte, welche es in die Sendung des NDR 3 „Der reale Irrsinn“ schaffen könnte.

An der Haltestelle Beberbachaue in Bevenrode steht ein neu erschaffenes Toilettenhaus, sogar getrennt für Männer und Frauen. Von der Haltestelle Breitenhop bis dorthin sind genau 2,3 km, Busfahrzeit 5 Minuten und 4 Haltestellen. Die Linie 424 wie vor dem Fahrplanwechsel bis dorthin fahren zu lassen, wäre die einfachste und wahrscheinlich auch kostengünstigste Lösung. Es sind ja nicht nur die Kosten eines neuen Toilettenhauses, sondern es entstehen ja auch Folgekosten wie Wartung und Reinigung.

Sollte dieses gar nicht möglich sein, könnte man eventuell die Toilette auf dem Friedhof an der Haltestelle Bechtsbütteler Weg mit in Betracht ziehen.

 

Zu der neu erstellten Überdachung der Bushaltestelle „Bechtsbütteler Weg“ vor dem Friedhof in Waggum habe ich noch folgende Frage. Warum ist diese so klein ausgefallen? An den Platten rechts und links ist zu erkennen wie groß der alte Unterstand war. Gibt es weniger Fahrgastzahlen an der Haltestelle? Oder ist das wieder so eine Aktion nur vom Schreibtisch aus? Sämtlich folgende Haltestellen, auch die an den beiden Bienroder Kreisel, welche teilweise ganz schwach genutzt werden, sind eine Nummer größer.

 

 

 

Im Namen des Vorstandes

Mit freundlichen Grüßen

 

 

M. Buchholtz

 

 

 

Anwohner wehren sich gegen den geplanten Standort

für Wertstoffcontainer

An das

Dezernat III

66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr

Frau Dr.Gromadecki

 

 

Sehr geehrte Frau Dr. Gromadecki,

 

zunächst bedanken wir uns für Ihr Schreiben vom 05. Juni. Dass unser Schreiben Herrn Benscheidt auf Umwegen erreicht haben soll, können wir nicht nachvollziehen. Die Mail ging am 17.05.2019 direkt an ihn und er wurde auch direkt in der Anrede angesprochen.

 

In unserer Anfrage haben wir diverse Fragen gestellt, die Sie leider nicht oder aus unserer Sicht unzureichend beantwortet haben. Außerdem sind durch Ihr Schreiben weitere Fragen aufgeworfen worden, die wir zunächst formulieren möchten:

 

Sie schreiben, dass nach umfangreicher Prüfung und Erhebung in 2016 ein Wertstoffkataster für das gesamte Stadtgebiet erstellt wurde. Können Sie bitte dieses Wertstoffkataster zur Einsicht bringen? Welche Möglichkeiten gibt es? Das Problem was wir damit haben, ist, dass es zu diesem Zeitpunkt 2016 kein Baugebiet und kein Bedarf gab, der dort hätte berücksichtigt werden können. Außerdem wären die Bewertungen des Brandschutzes sowie der Festigkeit des Untergrundes wichtig, da der vorgesehene Platz heute auf einer Rasenfläche und sehr dicht an der Schutzbepflanzung steht. Also weder feuerfest noch vernünftig mit einem tonnenschweren LKW zur Leerung befahrbar – ganz im Gegensatz zum Standort am Kulturzentrum, der unter ständiger Flughafenaufsicht steht. Auch das Argument, dass vor vielen Jahren in diesem Bereich schon einmal Wertstoffcontainer standen und wegen mehrfachen Bränden und illegaler Müllentsorgung aufgrund der Nichteinsehbarkeit des Platzes wieder entfernt wurden, scheint keinerlei Relevanz zu haben. In diesen Punkten schneiden alle bestehenden Plätze besser ab.

 

Im Weiteren schreiben Sie, dass ein Mindestabstand von 20 Metern in Wohngebieten als erforderlich anzusehen ist. Wir gehen davon aus, dass damit die Grundstücksgrenzen zu verstehen sind, was uns zu der Frage führt wo genau dieser Punkt dann liegen wird und ob das gleichermaßen für Grundstücksgrenze zum Freibad gilt? Das würde bedeuten, dass die Wertstoffcontainer quasi mittig auf der Wiese stehen. Können Sie bitte eine entsprechende Zeichnung/Skizze beifügen?

 

 

In diesem Abschnitt Ihrer Ausführungen zeigen Sie auch auf, dass aus ökologischen Gründen der Standort fußläufig erreicht werden soll. Sicherlich ist in der Innenstadt und beispielsweise im östlichen Ringgebiet eine fußläufige Erreichbarkeit zwingend notwendig. Hier in Waggum verbindet man die Entsorgung der Wertstoffe mit Fahrten zur Arbeit, Hobby, Einkauf oder ähnlichem. Gerade die Wertstoffcontainer am Ortsausgang Waggums in Richtung Bienrode (Fahrtweg in Richtung Stadt Braunschweig, Tangente, etc.), sowie der Standort Hondelager Strasse in Bevenrode (Fahrtweg für viele Richtung Hondelage, Dibbesdorf, Volkmarode) werden aus diesen Gründen sehr gut angenommen.

 

Nur am Rande, da die lokalpolitischen Themen hier nicht komplett eingemischt werden sollen: Ihre Argumentation muss einem Waggumer allerdings sehr sauer aufstoßen. Bei der Kappung der Grasseler Straße, ohne Ersatzmaßnahme, waren derartige Argumente nicht wichtig. Dadurch wurden seitdem (seit dem Jahr 2010) täglich ca. 10.000 km Umweg forciert! Mit Stand heute sind es durch die Neubaugebiete in Bevenrode weitere 40 Wohneinheiten mehr, sowie in Waggum sogar 110 Wohneinheiten. Entspricht nochmals 680km zusätzlich forcierte Umwege täglich!

5.000 km verursachen in etwa 1 Tonne CO2 pro Tag! Glasflaschen, Pappe etc. auf einem sowieso geplanten Weg im PKW mitnehmen entspricht exakt 0g CO2. Das Thema COund ökologische Gesichtspunkte beschäftigt uns aber auch noch aus anderer Richtung: Warum wurde bereits Anfang Februar der komplette Baum– und Strauchbewuchs der Straße „Zum Kahlenberg“ gerodet, wenn die Fertigstellung der neuen Straße erst in der letzten Oktoberwoche geplant ist?

 

Sie schreiben weiter, dass der rechtsverbindliche Bebauungsplan die vorgesehene Fläche bereits als Verkehrsfläche ausweist und daher die Unterbringung eines Wertstoffcontainers keiner Änderung bedarf. Trotzdem wollte und hat man bei der Entscheidung über den Aufstellort der Wertstoffcontainer dies im ersten Anlauf mit den Anwohnern des Nordendorfsweges gemeinsam beraten und ihnen die Möglichkeit gegeben zu reagieren. Das die Verlegung in der letzten Sitzung beschlossen und final entschieden wurde lässt mehr als einen fahlen Beigeschmack zurück. Hier hatte keiner der heute Betroffenen die Möglichkeit Einspruch einzulegen. Der Beigeschmack wird durch die Erkenntnis verstärkt, dass im Neubaugebiet selber auch geeignete Verortungen zu finden wären.

Unsere Frage ist hier weiterhin: Für die Herstellung des LKW-tauglichen Untergrunds auf der Wiese sind nach unserem Kenntnisstand im Haushalt der Stadt keinerlei Mittel vorgesehen. Wie ist ganz konkret der Plan zur Umsetzung?

 

In Ihrem Schreiben unbeantwortet blieben folgenden Fragen, die wir mit der Bitte um Klärung erneut Übersenden:

1.    Zur Frage der Alternativstandorte (Alba z.B. sieht aus Abfallwirtschaftlicher Sicht keine Notwendigkeit zusätzlicher Standorte. Aufstockung bestehender Einrichtungen sind ebenfalls zielführend): Mit wem in Absprache wurde der Standort festgelegt? Alba? Investor? Stadtbad GmbH? Anwohner des Nordendorfsweg?

 

2.    Wir hatten den Kriterienkatalog für die Verortung eines Wertstoffcontainers angefragt. Würden Sie uns bitte den Vollständigen Katalog zur Prüfung zur Verfügung stellen?

3.    Wir hatten die Nähe zum Freibad, dem Sandkasten und des Matschplatzes thematisiert, da die Wertstoffcontainer zwangsläufig Wespen anziehen und somit auch eine Gefahr für die dort spielenden Kinder darstellen. Hier würden wir ebenfalls noch Ihren Standpunkt verstehen wollen.

 

 

Vielen Dank für Ihre Mühe vorab

Mit freundlichen Grüßen

 

gez.

Die Anwohner der Grundstücke zum Kahlenberg sowie Anwohner des Baugebietes „Rabenrodestraße Nord“

-       Andrea und Dr. Carsten Stahnke

-       Sabine und Volker Raguse

-       Inga und Dr. Burkhard Narbe

-       Katrin und Kor Straat

-       Bärbel und Bernd Langermann

-       Sigrit und Prof. Dr. Gert Bikker

-       Katrin Angrieck und Carsten Bartel

-       Kathrin Schlüter

-       Mirjam und Jörg Tolksdorf

-       Kathrin und Dr. Steffen Greune

-       Rita Eggert

 

 

 

 

 

Es gibt endlich wieder einen Sichtschutz für das Freibad Waggum

 

Ausgerechnet zum Saisonbeginn ließ der Investor des Baugebietes die Hecke am Freibad wegreissen. Hier soll demnächst ein Fußweg gebaut werden.

Freie Sicht auf die Badegäste und besonders die Kinder, die hier ihre Spielgelegenheiten haben.

Nun wurde "fast noch rechtzeitig" ein sonnengelber

Sichtschutz angebracht.   

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit mehr als 20 Jahren wird der Beberbach (Bevenrode - Waggum - Bienrode) im Norden Braunschweigs abschnittsweise renaturiert. Das vom Angelsportverein Braunschweig initiierte Projekt „Zurück zur Natur am Beberbach“ wird in naher Zukunft mit der Renaturierung der beiden letzten Abschnitte seinen Abschluss finden. Die inzwischen wieder artenreiche Fauna und Flora lässt sich am besten mit Wanderungen im Beberbachtal erleben. Aus diesem Grunde haben wir einen Flyer entwickelt, der zwei Rundwanderungen vorschlägt und zu den schönsten Punkten des Tales führt.

 

Zur Präsentation des Flyers möchten wir Sie herzlich einladen:

 

Termin: Am Donnerstag, dem 16. Mai 2019 um 15:00 Uhr

 

Ort: An der Infotafel „Beberbach“, neben dem alten Klärwerk.

 

Zufahrt über den Erlenbruch in Braunschweig Waggum

(52°19'53.0" Nord, 10°33'05.5“ Ost) 

 

 


Mit besten Grüßen vom ASV Braunschweig

Detlev Wulff

 

 

Vorstand ASV BS

Dr. Detlev Wulff  (Tel.: 0172 5436157)

1. Vorsitzender

ASV Braunschweig von 1922 e.V.

 

Brauerskamp 2

38124 Braunschweig 

http://www.asv-braunschweig.de

 

 

 

Motorrad und Bus kollidieren in Waggum – Zeugen gesucht

 

Unklar ist der Hergang eines Unfalls vom Mittwochmorgen auf der Rabenrodestraße in Waggum. Daher bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

 

25.04.2019 - 15:19 Uhr

 

Wie die Beamten melden, fuhr ein 17-Jähriger mit seinem Motorrad gegen 7.30 Uhr von Bevenrode kommend die Ortsdurchfahrt Waggum in Richtung Bienrode. In Höhe der Straße am Feuerbrunnen kam ihm ein Linienbus auf seiner Fahrbahnseite entgegen. Er habe die Maschine nicht mehr bremsen können und fiel mit seiner ebenfalls 17-jährigen Beifahrerin auf die Seite. Die beiden verletzten sich leicht. Außerdem wurde ein Spiegel des Motorrades beschädigt. Der 38-jährige Busfahrer gab an, dass das Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sei und er es noch nicht gesehen hatte, als er zum Umfahren abgestellter Fahrzeuge ansetzte.

 

 

 

 

 

                                                                                                                           Foto: Lara Hann

 

POL-BS: Flugschüler stirbt bei Absturz eines Segelfliegers

 

 

Braunschweig (ots) - 11.08.2018, 19.10 Uhr

 

Beim Absturz eines Segelfliegers am Samstagabend, gegen 19.10 Uhr über Waggum kam der 15-jährige Pilot ums Leben. Nach Zeugenangaben war das Flugzeug in der Luft ins Trudeln geraten. Offenbar versuchte der junge Pilot, der Flugschüler aus Braunschweig ist, nach dem öffnen der Kanzel noch den Segler mit dem Fallschirm zu verlassen, was offenbar aufgrund der geringen Höhe misslang. Die Maschine zerschellte auf dem Waggumer Friedhof.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, die Flughafenfeuerwehr, sowie die Freiwilligen Wehren aus Bienrode und Waggum. Mehrere Seelsorger betreuten Zeugen und Angehörige. Das Flugzeug soll noch am Abend geborgen werden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

 

 

 

 

Der NDR berichtet:                          mehr    

 

 

 

                          

Beschluss des Stadtbezirksrates vom 16.08.2017:

 

Der Stadtbezirksrat beantragt, dass die streckenbezogene Tempo-30-Begrenzung auf der Rabenrodestraße und der Bienroder Straße bis zu den jeweiligen Ortseinfahrten in Waggum ausgeweitet wird.

 

Stellungnahme der Verwaltung:

 

Nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) § 45 Abs. 9 sind Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen nur dort anzuordnen, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist. Insbesondere dürfen Beschränkungen des fließenden Verkehrs nur angeordnet werden, wenn aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs erheblich übersteigt. Der Gesetzgeber hat die innerörtliche Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h festgesetzt. Ohne wichtigen Grund ist eine Reduzierung auf 30 km/h nicht zulässig. Ein solcher Grund wäre durch eine erhöhte Gefahrenlage gegeben. Dies vorweggenommen, hat die Verwaltung gemeinsam mit der Polizei die Angelegenheit mit folgendem Ergebnis überprüft:

 

Rabenrodestraße

Nach Auskunft der Polizei sind dort bislang Verkehrsunfälle nicht aufgenommen worden. Somit ist dieser Abschnitt im Hinblick auf die Unfallsituation unauffällig. Darüber hinaus wurden 2017 dort zwei Fahrbahnverengungen gebaut, die sich geschwindigkeitsdämpfend auf den Fahrverkehr auswirken. Die Polizei sieht zurzeit keinen Handlungsbedarf, wird den Bereich jedoch weiter beobachten. Da keine erhöhte Gefahrenlage besteht, kommt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nicht in Betracht.

 

Bienroder Straße

Im Bereich Bienroder Straße befinden sich zwei Einmündungen, zwei baulich als Einmündungen ausgebaute Zufahrten auf Privatstraßen und eine Parkplatzzufahrt und 
-ausfahrt eines SB-Marktes. In diesem Abschnitt befindet sich auch ein Fahrbahnteiler, der das Überqueren für Fußgänger und Radfahrer über die Bienroder Straße erleichtern soll. Im Bereich der genannten Parkplatzzufahrt und -ausfahrt wurden 2017 zwei Verkehrsunfälle mit Vorfahrtmissachtung aufgenommen, die im Zusammenhang mit zu hoher Fahrgeschwindigkeit der Bevorrechtigten stehen könnten. Aus diesem Grund, aber auch unter dem Gesichtspunkt des hier endenden benutzungspflichtigen Radweges und des Fußgängerverkehrs zum SB-Markt, empfiehlt die Polizei eine Temporeduzierung für den Abschnitt des Fahrbahnteilers und Parkplatzzufahrt und -ausfahrt des SB-Marktes.
Die Verwaltung greift diese Empfehlung auf und wird für diesen Abschnitt der Bienroder Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h anordnen.

 

Für die übrigen Bereiche der Bienroder Straße besteht keine erhöhte Gefahrenlage, damit kommt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h nur im zuvor genannten Abschnitt in Betracht.

 

 

 

Warum funktioniert der Geldautomat der Landessparkasse in Waggum seit 3 Wochen nicht mehr?

 

Marion Thomsen, Pressesprecherin der Landessparkasse: „Dass Geldautomaten ausfallen, das passiert tatsächlich immer mal wieder. Doch in aller Regel sind die Automaten auch ganz schnell wieder repariert.“

Doch in Waggum sei es nicht direkt der Automat, der Schwierigkeiten mache: „Leider haben wir in den letzten Wochen vermehrt Leitungsprobleme in der Filiale Waggum. Die Stromausfälle führen dann dazu, dass der Geldautomat ausfällt.“

Die Landessparkasse sei nicht untätig geblieben: „Sobald wir davon Kenntnis hatten, beauftragten wir einen Techniker, das Problem umgehend zu beheben.“

Doch das ist bislang noch nicht gelungen: „Zurzeit arbeiten unsere Techniker intensiv daran, dass wir baldmöglichst wieder stabile Strom- und Telefonleitungen vor Ort haben. Wir bitten unsere Kunden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.“

Ist der Fehler behoben, „werden auch die Umbauarbeiten in der Filiale vorangehen. Wie lange die Arbeiten andauern werden, steht im Moment noch nicht fest“.

 

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.
Waggum 24.1. 8:46

 

Hallo, liebe Leser,

ich würde mich freuen, wenn ich von

Ihnen Anregungen bekommen würde.

   - Das können

     Meinungs-

     äußerungen

     über erschienene

     Artikel sein.

   - Themen, die

     auf dieser Seite

     angesprochen

     werden sollten.

   - allgemeine Kritik an

      waggum-online

 

Bitte schicken Sie eine e-mail an:

 sternkiker@onlinehome.de

 

Rufen Sie an bei 05307-6098

 

oder benutzen das Kontaktformular

 

Auf Wunsch wird diese Meinungsäußerung

auf waggum-online veröffentlicht.

 

Bernd Sternkiker

 

 

 

 

Waggum 23.1. 9:06
Druckversion Druckversion | Sitemap
© waggum-online