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Pressemitteilung von Freitag, 17. August 2018
Stadt Braunschweig

Parkhaus am "Forschungsflughafen" ab Montag kostenpflichtig

Braunschweig. Nachdem das Parkhaus am Forschungsflughafen Anfang August öffnete und die Nutzer sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen konnten, wird am Montag, 20. August, der gebührenpflichtige Betrieb aufgenommen. Wer bereits dort parkt, kann noch kostenlos ausfahren. Fragen beantwortet die Betreiberfirma APCOA unter 0711 305 70 300 oder 0711 305 70 305 (E-Mail:
service@apcoa.de).

 

Parkverbot auf dem gesamten Lilienthalplatz. Für Besucher der Gaststätte gibt es Parkplätze direkt davor.

 

 

 

Bröckelpiste: Tuifly will auf Braunschweig ausweichen

 

 

Die Folgen der Sperrung des Flughafens Hannover: Nachdem wegen Hitzeschäden die einzige betriebsbereite Startbahn ausfiel, gibt es in Branchenkreisen Befürchtungen, dass es während der Hauptsaison in Langenhagen erneut zu Ausfällen kommen könnte. Der Ferienflieger Tuifly will vorbereitet sein – und schließt inzwischen sogar Ausweichlandungen auf dem kleinen Flughafen Braunschweig nicht mehr aus.

 

Langenhagen

Zehn Stunden und 23 Minuten war Hannover in der Nacht zu Mittwoch geschlossen. Rund 15000 Passagiere in Langenhagen und in den Feriengebieten waren betroffen (knapp 90 Starts und Landungen). Eine Spezialfirma reparierte den Schaden an der Nordbahn noch in der Nacht.

Der zum weltgrößten Reisekonzern TUI gehörende hannoversche Ferienflieger Tuifly, der seine Verwaltung und eine Werfthalle auf dem Flughafengelände hat, erwartet erhebliche Mehrkosten - und will diese vom Airport ersetzt haben. Es geht um hunderttausende Euro.

Außerdem, fordert Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt mit Blick auf die nächtliche Sperrung in Hannover: „Das darf nicht noch einmal vorkommen.“ Zeitgleich fragt der Airline-Experte mit Blick auf den Wetterbericht, der weiter Rekordtemperaturen ankündigt, und dem reparierten Hitzeschaden auf Teilen der Nordbahn: „Wie sieht es in anderen Bereichen der Nordbahn aus“.

Natürlich sei es normal, dass große Hitze auch Schäden an der Infrastruktur verursachen könne. Aber, so Dünhaupt, „wir können uns nicht jeden Abend überraschen lassen“. Sollte das Problem in Langenhagen fortbestehen, müsse Tuifly über einen Notflugplan oder einen Sonderflugverkehr nachdenken.

Unter anderem seien auch Ausweichlandungen des Ferienfliegers in Braunschweig-Waggum denkbar. Die Landebahn dort ist mit 2300 Metern nur 40 Meter kürzer als die hannoversche Südbahn, die von Tuifly seit Jahren genutzt wird. Wenn sie nicht, wie seit 2. Mai, für eine Grundsanierung gesperrt ist (bis 28. September). Die von Tuifly betriebenen Boeing-Jets vom Typ 737-800 sollen eine Mindeststartbahnlänge von 2100 Meter benötigen.

Der Flugplatz Waggum in direkter Nachbarschaft des Luftfahrtbundesamtes (LBA) nördlich der A2 wird normalerweise von Sportfliegern und für Volkswagen-Geschäftsflüge genutzt.

Von Andreas Körlin

 

 

Helmstedter Nachrichten:

Flughafen Braunschweig-Wolfsburg: Kein Touristik-Ausbau geplant

 

 

LEHRE  Von Waggum aus sollen auch künftig nur Geschäftsflüge starten. Auch wenn mögliche Anfragen von Touristikgesellschaften nicht abgelehnt werden können.

 

Von Dirk Fochler

15.06.2018 - 11:57 Uhr

 

Der Betrieb des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg tangiert auch die Gemeinde Lehre. Der Ratsausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Energie informierte sich am Dienstag vor Ort über die aktuelle Situation und die Perspektiven des Flughafens.

Der südlich des Braunschweiger Stadtteils Waggum gelegene Airport ist einer von zwei Verkehrsflughäfen in Niedersachsen. Boris Gelfert, neben Thies Hinckeldeyn Geschäftsführer der Flughafen-Betreibergesellschaft, lieferte eingangs einige Kennzahlen zum Flughafen: „Im vergangenen Jahr gab es rund 27 000 Flugbewegungen, es wurden gut 111 000 Passagiere gezählt.

Ein wichtiger Kunde ist der Volkswagen-Flugservice, aber auch etwa 100 Sportflugzeuge haben hier ihren Standort.“ Zudem habe der Standort als Forschungsflughafen große wirtschaftliche Bedeutung.

Am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg wird kein öffentlicher Linienverkehr angeboten. Die Zahlen zur Passagierbeförderung ergeben sich fast ausschließlich aus dem Geschäftsverkehr. So fliege auch Volkswagen werktäglich von Waggum aus seine deutschen und europäischen Standorte an.

Starke Konkurrzenz für Braunschweig-Wolfsburg in Sachen Tourismus

Ausschuss-Vorsitzender Jürgen Kirchmann (CDU) sprach den derzeit in sehr geringem Umfang stattfindenden Touristik-Flugverkehr an. „Gerade diese Flüge werden in der Gemeinde kritisch gesehen, weil eine Ausweitung des Touristikbereiches befürchtet wird“, erklärte Kirchmann. Flughafen-Geschäftsführer Gelfert stellte klar, dass es aktuell keine Bestrebungen gebe, den Touristik-Bereich auszubauen. 
„Dazu fehlt schlicht die Infrastruktur, es gibt auch kein Interesse seitens der Fluggesellschaften. Das auch deshalb, weil die Konkurrenz durch den Flughafen Hannover zu stark ist“, erklärte Gelfert.

Der Geschäftsführer stellte aber auch klar, dass der Standort als Verkehrsflughafen eine gesetzliche Betriebspflicht habe und deswegen vom Grundsatz her Anfragen von Touristik-Fluggesellschaften nicht ablehnen könne. „Wegen der Nähe zu Hannover ist es aber für die Fluggesellschaften nicht wirtschaftlich, auch von Braunschweig aus Ferienflüge in größerem Rahmen anzubieten“, betonte Gelfert. Aktuell gibt es gut 30 Flugbewegungen pro Jahr zu touristischen Zwecken.

Beschwerden über Fluglärm

Ausschuss-Mitglied Marcus Behrens (CDU), auch Vorsitzender der Fluglärmschutzkommission, wies daraufhin, dass nur etwa zehn Prozent der jährlichen Flugbewegungen das Gemeindegebiet berühren würden. „In 2017 wurden aus Lehre 13 und aus Wendhausen 33 Beschwerden an die Lärmschutzkommission heran getragen“, berichtete Behrens. Gelfert verwies auf den Fluglärmbeauftragten, bei dem Verstöße, wie etwa zu geringe Flughöhe, zur Beschwerde gebracht werden können.

Süddeutsche Zeitung                             13.3.18

 

 

Air Gabriel

 

Der scheidende Außenminister hat dem kleinen Flughafen Braunschweig während seiner Amtszeit zu unerwarteter Popularität verholfen. Allein 63 Mal bestellte er die Flugbereitschaft - weil sein Wohnort Goslar um die Ecke liegt.

Von Mike Szymanski

Der Rückzug von Sigmar Gabriel als Außenminister hat nicht nur in manchen europäischen Hauptstädten Bedauern ausgelöst. Auch die niedersächsische Stadt Braunschweig hat einen ganz konkreten Grund, den SPD-Minister zu vermissen. In seinem Jahr als Außenminister hat Gabriel dem kleinen Flughafen der Stadt, der keinen Linienflugverkehr abwickelt, zu unerwarteter Popularität verholfen. Er baute den Airport zu seinem Braunschweig International aus, wenn man so will.

Während die Bundesminister in der Regel ihre Reisen von Berlin aus absolvieren, wie die Flugbereitschaft der Bundeswehr auf Anfrage mitteilte, beorderte Gabriel die Regierungsflieger gerne in großer Regelmäßigkeit nach Braunschweig. Der Flughafen liegt nur gut eine Dreiviertel Autostunde von Gabriels Heimatstadt Goslar entfernt, und damit ganz günstig, gerade, wenn es mal sehr früh oder sehr spät wird.

Allein 63 Flüge mit Start oder Ziel Braunschweig absolvierte Gabriel seit Anfang 2017, wie das Verteidigungsministerium nun auf Nachfrage der Grünen-Abgeordneten Agnieszka Brugger offenlegte. Für seine Mitarbeiter im Auswärtigen Amt bedeutetet dies, oft erst den Weg nach Niedersachsen antreten zu müssen oder teils nachts zurück nach Berlin, wenn Gabriel mit ihnen in die Welt hinauswollte. Und für die Crew der Flieger einen zusätzlichen Stopp, denn wer hat schon etwas davon, wenn der Flieger in Braunschweig steht?

Über die Zusatzkosten, die dadurch anfallen, macht das Verteidigungsministerium keine Angaben. Stattdessen heißt es in der Antwort an die Abgeordneten, für Minister sei die Inanspruchnahme der Flugbereitschaft zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben "grundsätzlich unentgeltlich". Das Regelwerk schließe es auch nicht aus, dass Dienstreisen im oder in der Nähe des jeweiligen Wahlkreises beginnen oder enden könnten. Für den Flughafen Braunschweig macht sich jeder Flug bezahlt. Für Start und Landung der kleinen Maschinen der Flugbereitschaft würden nach Angaben eines Sprechers mindestens 1600 Euro fällig, für größere Maschinen verlange der Flughafen schon etwa 3000 Euro. Außerhalb der Betriebszeiten fallen Extragebühren an. Das Wegbleiben der Regierungsflieger stürze den Airport nicht gleich in Probleme, heißt es in Braunschweig, aber natürlich würde jede Einnahmequelle, die wegbricht, auch ein wenig schmerzen.

Nicht nur Gabriel nutzt den Service. Tatsächlich lassen sich auch andere Minister in die Nähe ihrer Heimat bringen oder dort abholen, wie das Verteidigungsministerium in einer Auflistung aufführt. Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU), auch immer mal wieder im Ausland unterwegs, holte die Regierungsmaschine seit 2016 aber nur zweimal zu sich ins Allgäu. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, wie Gabriel international besonders stark gefordert, brachte es 2017 auf 13 Flüge in Wahlkreisnähe.

Die Grünen-Politikerin Agnieszka Brugger sagte der Süddeutschen Zeitung: "Ich will nicht jeden der Flüge verurteilen, aber solche Umwege in den Wahlkreis müssen gut begründet werden und die absolute Ausnahme bleiben." Die Zahlen zeigten jedoch, dass manche Minister die Flugbereitschaft "extrem oft" genutzt hätten. "Dazu ist die Flugbereitschaft definitiv nicht da", sagte Brugger.

 

 

 

 

Reisebüro "Der Schmidt" fliegt wieder -

"Die A2 ist lauter als wir"

 

Braunschweig/Wolfenbüttel. 

Das Platzkontingent fürs Frühjahrsprogramm von "Fliegen ab Braunschweig" ist nach Worten von Philipp Cantauw schon jetzt fast ausgeschöpft. Deshalb ist der Geschäftsführer des Wolfenbütteler Reiseveranstalters "Der Schmidt" optimistisch, dass auch das Programm für den Herbst 2018 ein Erfolg wird. Offiziell vorstellen wollen die Wolfenbütteler ihren Reisekatalog für das zweite Halbjahr am Samstag, 27. Januar.

Vier neue Ziele steuern die Wolfenbütteler an - beziehungsweise: lassen sie mit einem Airbus A320 der in Berlin-Schönefeld ansässigen Small Planet Airlines anfliegen, der sonst unter anderem für den Branchenriesen "Thomas Cook" im Einsatz ist.

 

Griechenland und Italien

Los geht's am 2. Oktober mit einem Flug ins nordgriechische Thessalonikiund der angrenzenden Halbinsel Chalkidiki. Außerdem verspricht Cantauw im wahrsten Sinne Karneval in Venedig ("am 11.11. haben wir für den Maskenkarneval dort ein Palais gemietet"), Weitere neue Flugziele sind Pisa und das kroatische Dubrovnik, wobei der Reiseveranstalter nicht nur die Flüge verkauft, sondern vor Ort auch für Unterbringung und Programm sorgt.

"Die A2 ist lauter"

Kritik von Anwohnern des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg, dass eine Zunahme von Passagierflügen die Lärmbelästigung in den umliegenden Dörfern über Gebühr steigen lasse, teilt Philipp Cantauw nicht. Denn der von den Wolfenbüttelern gecharterte Airbus komme mittags nach Braunschweig. "Der kommt sehr leise rein - da ist die A2 viel lauter als wir."

Außerdem plane Schmidt nicht, von Braunschweig-Wolfsburg aus einen Massentourismus aufzuziehen. "Wir sind weit davon entfernt, Mallorca anzufliegen", versichert der Geschäftsführer.

Im bevorstehenden Frühjahr umfasst das Flugprogramm unter anderem Rom, Sizilien und Sardinien. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Jahreshälfte setzen die Wolfenbütteler übrigens auf zwei Airports: An den Reisetagen gebe es jeweils frühmorgens einen ersten Flug von Paderborn-Lippstadt aus. Der zweite Flug in den Mittagsstunden folge dann von Braunschweig aus.

 

 

 

 

                                                                               Dr. Rainer Mühlnickel stellvertr. Vorsitzender

                                                                                                 im Planungs- und Umweltausschuss

Der Beschluss wurde mit Schreiben vom 11. Juli 2017 zuständigkeitshalber zur Beantwortung an das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (MU) gerichtet. Das MU hat zwischenzeitlich geantwortet. Der genaue Wortlaut des Antwort-schreibens:

 

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – MW - hat zwischenzeitlich auf das Schreiben vom 11. Juli 2017 geantwortet. Im Folgenden das Antwortschreiben des MW im Wortlaut: „In der FLSK Braunschweig sind bereits drei von der Stadt Braunschweig berufene Mitglieder sowie ein Vertreter der Gemeinde Lehre vertreten. Damit sind nach § 32 b Abs. 4 LuftVG diejenigen Gemeinden vertreten, die vom Fluglärm in der Umgebung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg betroffen sind. Eine weitere Differenzierung bei der Besetzung der FLSK nach Stadtbezirken sieht das LuftVG nicht vor. Es wird vielmehr davon ausgegangen, dass es primäre Aufgabe der Gemeindevertreter ist, die Interessen aller Gemeinden und mittelbar ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu vertreten (vgl. Grabherr/Reidt/Wysk, Kommentar zum LuftVG, § 32 b Rz. 9). Insofern bin ich der Auffassung, dass die Stadt Braunschweig mit drei Mitgliedern in der FLSK bereits angemessen repräsentiert ist. Eine Erhöhung der von der Stadt Braunschweig zu entsendenden Mitglieder würde zu einem Missverhältnis gegenüber der Gemeinde Lehre aber auch gegenüber den anderen in der FLSK vertretene Organisationen führen. Darüber hinaus ist es aus meiner Sicht im Interesse der Effizienz und Arbeitsfähigkeit der Kommission nicht geboten, die bereits erreichte Soll-Stärke von 15 Mitgliedern zu überschreiten. Im Übrigen verweise ich auf die Antwort meines Hauses auf eine gleichlautende Anfrage der Stadt Braunschweig / Fachbereich Zentrale Dienste vom 19.03.2012, dessen Begründung immer noch Gültigkeit hat. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Stadt Braunschweig im Rahmen ihres Kontingents die Entsendung eines Vertreters aus dem Stadtbezirk Wabe-Schunter-Beberbach vornimmt. Einer solchen Änderung der Besetzung der FLSK durch den Wechsel einzelner Mitglieder stehen grundsätzlich keine Bedenken gegenüber.“

 

 Leuer

Lärmbelastung am Flughafen verringern!

 

Die Bürgerinitiative Braunschweig setzt sich für mehr Lärmschutz am Flughafen ein. 

Nach dem Willen der BIBS-Fraktion soll die Flughafengesellschaft BS-WOB künftig dafür sorgen, dass Flugzeuge, sobald sie ihre Parkposition eingenommen haben, ihre so genannten „APUs“ (Auxiliary Power Units) sofort ausschalten müssen. Bei APUs handelt es sich um Hilfstriebwerke, die zur Stromversorgung der Flugzeuge am Boden dienen, ohne dass die Haupttriebwerke eingeschaltet sind. 

Während andere Flughäfen wie Frankfurt, Berlin und Hamburg verbindliche Regelungen über die Abschaltung dieser lautstarken Geräte besitzen, enthalten die Braunschweiger Betriebsbestimmungen keinen Passus über den Betrieb der 
APUs. Die BIBS-Fraktion fordert nun, dass nach dem Vorbild Hamburgs sofort ausgeschaltet wird, wenn Flugzeuge ihre Parkposition erreicht haben. 

„Auch andere Fraktionen haben zu den nächsten Sitzungen Fragen zum Flughafen gestellt. Das begrüßen wir“, erklärt BIBS-Ratsherr und Bundestagskan-didat Peter Rosenbaum. „Nötig ist jetzt aber nachhaltiger Lärmschutz für die betroffenen Anwohner. Dazu wäre dieser Schritt ein guter Beitrag, zumal es ohne Kosten umgesetzt werden kann.“ 

Zur autarken Stromversorgung am Boden müssen nach Abschaltung der Hilfstriebwerke Bodenstromaggregate, so genannte „GPUs“ (Ground Power Units), die Stromversorgung der Flugzeuge übernehmen. Diese sind im Braunschweiger Falle laut und vollkommen veraltet. Sie stammen vom Frankfurter Flughafen und sorgen für erhebliche Lärmbelästigungen. Neue Modelle, die dem gegenwärtigen Stand der Technik entsprechen, würden für mehr Lärmschutz am Flughafen sorgen. Auch hier sollte nach Ansicht der BIBS-Fraktion gegengesteuert werden. 

Der BIBS-Antrag wird im Planungs- und Umweltausschuss am 12.09., im Finanzausschuss am 14.09. und im Rat am 26.09. behandelt.

 

 

A39.

Am Nachmittag des 19.8.  kam es zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion auf der Autobahn 39.

Die Besatzung eines Rettungswagen stoppte einen langsam fahrenden LKW, da der Fahrer einen medizinischen Notfall erlitten hatte und sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle hatte.

Auf der Rückfahrt von einem Einsatz fiel der Besatzung eines Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Braunschweig ein LKW zwischen Rautheim und Südstadt Fahrtrichtung Salzgitter auf. Dieser fuhr auf der Autobahn auffällig langsam und schlug immer wieder links in die Leitplanke ein.

 

Wie die Feuerwehr Braunschweig mitteilte, hatte der Fahrer aufgrund eines medizinischen Notfalls sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und war nicht mehr ansprechbar. Die Feuerwehrleute stoppten den nachfolgenden Verkehr, stiegen aus und liefen auf der Autobahn neben dem Fahrzeug her. Die Seitentür konnte aufgrund der Zentralverriegelung nicht geöffnet werden. Während sich das Fahrzeug weiterbewegte musste die Seitenscheibe des LKW eingeschlagen werden und eine Kollegin konnte so in die Fahrerkabine klettern. Durch Betätigen der Feststellbremse wurde der LKW gestoppt und sofort mit der medizinischen Versorgung des Fahrers begonnen.

POL-BS: Falsche Polizisten schlagen wieder zu

08.08.2017 – 07:59

 

Braunschweig (ots) - Braunschweig, 07.08.2017

Die Warnung der Braunschweiger Polizei in der letzten Woche, dass falsche Polizisten anrufen und nicht locker lassen werden, ältere Menschen um ihr Geld zu bringen, hat sich leider bestätigt. Am Montag ergaunerten sich die Betrüger mehrere zehntausend Euro von einer 77-Jährigen.

Die Frau war kurz nach 09.00 von einem Mann angerufen worden, der sich als Kriminalpolizei meldete. Mit der bekannten ausgedachten Geschichte, dass Einbrecher festgenommen wurden und diese einen Zettel mit der Adresse der Rentnerin als mögliches nächstes Opfer bei sich hätten, wurde sie aufgefordert ihre Barschaft zu sichern.

Trotz Zweifel ließ sich die Seniorin überreden zur Bank zu fahren und aus dem Schließfach ihr gesamtes Vermögen zu holen.

Ihr weiteres Misstrauen räumten die Betrüger damit aus, dass noch andere Personen anriefen, die sich als Staatsanwalt und Sicherheitsmann ausgaben. Schließlich wurde ein ziviler Ermittler angekündigt, der das Geld abholen wolle.

Zu diesem Zweck sollte die Geschädigte das Bargeld in einer Tasche verstaut vor der Haustür ablegen.

Während die Frau weiterhin am Telefon festgehalten wurde, dürfte gegen 12.50 Uhr eine Person in der Memeler Straße die Tüte mit dem Geld genommen haben.

Die Polizei sucht mögliche Zeuge, denen auf der Memeler Straße oder der unmittelbaren Umgebung am Montagvormittag verdächtige Personen und Fahrzeuge aufgefallen sind. Hinweise 0531/476 2516.

Der "Forschungs"flughafen soll noch schöner (und noch teurer) werden               Der Lilienthalplatz vor dem Hauptgebäude soll "ein neues Gesicht" bekommen                             

Pressemitteilung von Freitag, 12. Mai 2017
Stadt Braunschweig

Ein neues Gesicht für den Lilienthalplatz
Verwaltung legt Entwurfsplanung für Umgestaltung vor

Braunschweig. Der Lilienthalplatz am Forschungsflughafen soll städtebaulich neu gegliedert und gestalterisch aufgewertet werden. Das sieht eine Entwurfsplanung vor, die von der Verwaltung jetzt den Gremien vorgelegt worden ist. Gestalterisches Grundelement für den Platz soll künftig ein begrüntes Oval sein, um welches der Verkehr herumgeführt wird. Westlich davon sollen Kurzparkplätze eingerichtet werden. 

„Unser Forschungsflughafen entwickelt sich mit großer Dynamik weiter, der Bedarf an Büro- und Parkplatzflächen nimmt stetig zu“, erläutert Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. „Damit wird die städtebauliche Bedeutung des Lilienthalplatzes als ein Eingangstor für unsere Stadt immer wichtiger. Deshalb besteht dringender Planungsbedarf, wie der Platz zwischen Flughafenhauptgebäude und den entstehenden Bürogebäuden angemessen neugestaltet werden kann. Die bisherige Situation ist arg provisorisch und lässt nicht erkennen, dass am Forschungsflughafen an den Grundlagen für die Mobilität der Zukunft geforscht wird. Die Neugestaltung des Lilienthalplatzes wird dazu beitragen, dies zu ändern.“

Zu diesem Zweck hatte die Stadt Braunschweig im Oktober 2015 eine Vorplanung beim Büro ‚WelpvonKlitzing‘ in Auftrag gegeben, die als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen dienen sollte. Inzwischen wurde diese Planung verwaltungsintern und mit allen Beteiligten abgestimmt. 

„Die Grundform eines Ovals mit umgebender Verkehrsführung haben wir als den besten Lösungsvorschlag bewertet, da er die Ansprüche von Verkehr und Stadtgestaltung in idealer Weise verbindet“, betont der Stadtbaurat. Die Erfordernisse von Bussen, Taxen, Lösch- und Tankfahrzeugen wurden berücksichtigt. Details können, sofern erforderlich, in der Ausführungsplanung noch modifiziert werden.
Eine Wegeachse für Fußgänger, die das südlich der Hermann-Blenk-Straße geplante, mehr als 600 Stellplätze umfassende neue Parkhaus mit dem Flughafengebäude verbindet, durchbricht das in der Mitte angeordnete grüne Oval und stellt gleichzeitig eine wichtige Blickbeziehung über die zentrale Mitte zum Haupteingang des denkmalgeschützten Flughafengebäudes her. Zu beiden Seiten dieses „Boulevards“ können südlich des Lilienthalhauses 1 perspektivisch weitere Bürogebäude angeordnet werden. Der gesamte Platz soll durch große Bäume eingefasst und strukturiert werden.

Unabhängig vom Kfz-Stellplatzbedarf für die im Bereich des Forschungsflughafens Beschäftigten, den das Parkhaus decken soll, ist ein Bedarf von etwa 70 Kurzzeitparkplätzen für Gastronomie, Besucher der Unternehmen und der Forschungseinrichtungen ermittelt worden. Diese sollen westlich außerhalb des Ovals realisiert werden.

Die Braunschweiger Parken GmbH und die Struktur-Förderung Braunschweig GmbH sollen das Projekt gemeinsam finanzieren. Baubeginn soll im nächsten Jahr sein. Die Gesamtkosten stehen noch nicht fest.
Die Entscheidung über den Beschlussvorschlag trifft der Planungs- und Umweltausschuss am 7. Juni. Zuvor wird am 18. Mai der Stadtbezirksrat 112 (Wabe-Schunter-Beberbach) angehört.

 

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

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