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16. November 2022,  Braunschweig

STADTRADELN 2022: Stadtbaurat ehrt Siegerinnen und Sieger

Braunschweig.

Stolze Gewinnerinnen und Gewinner, Preise rund um das Thema Fahrradfahren und gute Stimmung: Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer prämierte gestern, 15. November, die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Braunschweiger STADTRADELNS. Insgesamt hat die Löwenstadt in diesem Jahr 1.332.200 Kilometer erradelt und damit 205 Tonnen CO2 vermieden.

 

Besonders weit fuhren Stefan Zwilgmeyer (2.105 Kilometer) und Sabine Cornelsen (1.932 Kilometer), die sich die ersten Plätze vor Olaf Flechtner (1.844 Kilometer) und Johanna Huck (1.803 Kilometer) auf den zweiten und Lukas Cronauer (1.837 Kilometer) und Alicia Klindworth (1.590 Kilometer) auf den dritten Plätzen sicherten. Viele Kilometer sammelten auch die Fahrerinnen und Fahrer der Technischen Universität, die ihr Team mit 62.684 Kilometern zum erfolgreichsten Team der Löwenstadt machten. Die meisten Kilometer pro Teammitglied haben mit 1.964 Kilometer pro Person die Radlerinnen und Radler der Gruppe CTV Kette links geschafft.

 

Zusätzlich hatte die Stadt Braunschweig Preise für bestimmte Teams ausgeschrieben: So zeichnete Stadtbaurat Leuer etwa mit dem Gymnasium Raabeschule (57.207 Kilometer) und der Heinrich Büssing Schule (4.110 Kilometer pro Person) die Schulen mit den meisten Kilometern insgesamt und die Schule mit den meisten Kilometern pro Teammitglied aus. Den Preis für die Familie mit den meisten Kilometern überreichte er Familie Heuer, die 4.217 Kilometer erradelte. Die Radfahrerinnen und Radfahrer des Teams PROJECT19VELOCLUBTEAM durften sich am vergangenen Abend über den Preis für den Verein mit den meisten Kilometern pro Teammitglied (615 Kilometer pro Person) freuen, Unternehmen mit den meisten Kilometern pro Person wurde Volkswagen mit dem Team der Leichtmetallradler (437 Kilometer pro Kopf).

 

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost die Stadt Braunschweig außerdem zahlreiche weitere Sachpreise, die sich die Gewinnerinnen und Gewinner in der Touristinfo, Kleine Burg 14, abholen können. Wer gewonnen hat, erhält in den nächsten Tagen eine Benachrichtigung. Den Hauptpreis, ein Trekkingrad, überreichte Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer der Gewinnerin Astrid Wilhelm bereits im Zuge der Siegerehrung. Zusätzliche Weitere Preise gingen am Veranstaltungsabend an Luise Wilkening und Sebastian Timme, die aus den Teamkapitäninnen und -kapitänen ausgelost wurden. Beide erhielten je eine Geschenkbox von Jochen Schweizer, eine Ausgabe des Stadtradeln-Buches von Ludger Vortmann und ein Braunschweig Quiz.

 

„Die Motivation der Gewinnerinnen und Gewinner und aller Teilnehmenden aus Braunschweig zeigt einmal mehr, dass die Löwenstadt eine Fahrradstadt ist. Mit unseren Bemühungen, sie noch radfahrfreundlicher zu gestalten, sind wir daher auf dem richtigen Weg“, sagt der Stadtbaurat. „Ich bedanke mich herzlich bei allen Radfahrerinnen und Radfahrern, die sich an der Aktion beteiligt haben, und freue mich schon jetzt aufs nächste Jahr.“

 

Braunschweig nahm in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal an der Aktion STADTRADELN des Vereins Klima Bündnis e. V. teil. Vom 4. bis zum 24. September galt es, ganz im Zeichen gesunder Fortbewegung für den Klimaschutz und die Umwelt in die Pedale zu treten. Mitmachen konnten alle, die in Braunschweig wohnen, arbeiten, zur Schule gehen, einem Verein oder einer Hochschule angehören. Weitere Informationen zur Aktion sowie die Zahlen der Jahre 2017 bis 2022 gibt es unter www.stadtradeln.de/braunschweig.

 

Die Partner und Sponsoren des STADTRADELNs 2022 waren die Verkehrswacht Braunschweig e. V., der ADFC Kreisverband Braunschweig e. V., Swapfiets Braunschweig/Wolfsburg, die AOK Niedersachsen. Die Gesundheitskasse., die Hofbrauhaus Wolters GmbH, die Hahne – Fahrrad GmbH & Co. KG, die Schloss-Arkaden Braunschweig, die Buchhandlung Graff GmbH, die Braunschweigische Landessparkasse, die Schwarzlichtlöwen Braunschweig und die Basketball Löwen Braunschweig GmbH.

 

 

POL-BS: Zeugenaufruf - Brandserie in Querum

 

Braunschweig, Querum, 22.10.2022 bis 24.10.2022

In den vergangenen Tagen kommt es in Querum vermehrt zu Bränden. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.

Bereits am Samstagmorgen kam es gegen 03:00 Uhr in der Straße Pappelberg zum Brand eines Carports. Dabei wurden das Carport und die beiden darunter geparkten Fahrzeuge vollständig zerstört. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Am Dienstagmorgen brannte es erneut im Dahlienweg. Gegen 04:20 Uhr bemerkten Anwohner, dass der Anbau ihres Hauses in Flammen steht. Die genaue Schadenshöhe steht bislang noch nicht fest.

Durch die Kriminalpolizei wurden Spuren gesichert und Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0531-476 2516.

 

 

 

Lyrik, Lied und Leidenschaft - Konzert und Lesung!

Freitag, 14. Oktober 2022, 19:00 Uhr
NaturErlebnisZentrum Hondelage, In den Heistern 5c, 38108 Braunschweig Hondelage


Lyrik, Lied und Leidenschaft

„DER MANN AUF DER TERRASSE“

Konzert-Lesung!

Freitag, 14. Oktober 2022, 19:00 Uhr

Ort: NaturErlebnisZentrum Hondelage, In den Heistern 5c

Eintritt 10 €

Vorverkauf: 05309-9398267

fun@fun-hondelage.de

Lyrik, Lied und Leidenschaft - Konzert und Lesung!

Freitag, 14. Oktober 2022, 19:00 Uhr
NaturErlebnisZentrum Hondelage, In den Heistern 5c, 38108 Braunschweig Hondelage


Lyrik, Lied und Leidenschaft

„DER MANN AUF DER TERRASSE“

Konzert-Lesung!

Freitag, 14. Oktober 2022, 19:00 Uhr

Ort: NaturErlebnisZentrum Hondelage, In den Heistern 5c

Eintritt 10 €

Vorverkauf: 05309-9398267

fun@fun-hondelage.de

www.fun-hondelage.de


philosophisch, poetisch, politisch

Thorsten Stelzner – seit 30 Jahren als Lyriker, Satiriker und Kolumnist bekannt und unterwegs,

hat in dem Multiinstrumentalisten und Komponisten

Geza Gal – einen idealen Partner gefunden, mit dem er seine neuesten und einige seiner bekannten Texte
zu Liedern hat werden lassen.

Zusammen haben die beiden 40 Songs geschaffen, von denen nun die ersten auf einer CD präsentiert werden!

Texte wie:

„Gute Nacht Deutschland“, „Der Mann auf der Terrasse“, „Harry der Tagelöhner“, „Krieg hör zu“, „Meinen Kinder ein Gedicht“, „Unsterblich“ und viele andere sind dabei von Geza Gal auf unterschiedlichste Art und Weise musikalisch umgesetzt worden.


Sie dürfen sich auf einen äußerst abwechslungsreichen Abend freuen und darauf gespannt sein, wie aus Stelzners Lyrik mit Gals Musik Lieder geworden sind!


 

 

 

 

 

Diebe stehlen Wertsachen aus Einkaufswagen und Rollatoren

 

Braunschweig

16./17.09.2022

Drei Damen wurden beim Einkaufen bestohlen. Polizei fertigte Strafanzeigen.

Am Freitagnachmittag war eine 63-Jährige in Waggum in einem Supermarkt einkaufen. Ihre Wertsachen hatte sie in einem Stoffbeutel an den Einkaufswagen gehängt. Als sie den Wagen einen Moment aus den Augen gelassen hatte, nutzte eine unbekannte Person die Situation und entwendete das Portemonnaie aus der Stofftasche.

Als die Braunschweigerin ihren Einkauf an der Kasse bezahlen wollte, stellte sie den Diebstahl fest.

Ähnlich erging es einer 84-Jährigen, die im Heidberg zum Einkaufen ging. Auch ihr wurde das Portemonnaie aus einer Stofftasche gestohlen, die sie fest an ihren Rollator gebunden hatte.

Am Samstagmittag kam es zu einem weiteren Diebstahl, als eine 74-jährige Braunschweigerin in der Weststadt mit ihrem Rollator einkaufen war. Auch sie hatte ihre Handtasche griffbereit an ihrem Rollator befestigt. An der Kasse stellte sie den Verlust ihres Portemonnaies fest, das sich in ihrer Handtasche befunden hatte.

Neben den persönlichen Ausweisdokumenten wurde auch ihre EC-Karte gestohlen. Nachdem die Seniorin ihrem Sohn von dem Diebstahl berichtet hatte, kontrollierte er die Geldbewegungen auf dem Konto und stellte fest, dass zwischenzeitlich bereits eine Abbuchung durch eine unbekannte Person veranlasst worden war.

Die Polizei leitete in allen drei Fällen Strafverfahren wegen Diebstahls und im letzten Fall ein weiteres Verfahren wegen Betrugs ein.

King Knapp von New Yorker

Verschrobener Alleinherrscher eines deutschen Weltkonzerns

 

Skurril, skandalträchtig und verdammt erfolgreich: Fast unbemerkt hat Friedrich Knapp mit New Yorker Deutschlands profitabelsten Handelskonzern erschaffen. Nun riskiert er sein Lebenswerk.

Von Martin Mehringer

 aus manager magazin 9/2021

 

 

Überlebensgroß: Friedrich Knapp hat mit ungewöhnlichen Methoden einen hochprofitablen Weltkonzern geschaffen. Kleines Problem: Ohne den scheuen Unternehmer ist der kaum überlebensfähig.

 

Illustration: Tim McDonagh für manager magazin Fotovorlage: Chris Rügge / Textilwirtschaft / picture-alliance

 

Für die einen ist es das Weiße Haus der Stadt, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Braunschweigs, für die anderen schlicht ein Ort des Schreckens, das "Adolf-Hitler-Haus". Kurz nachdem die Stadt Hitler den deutschen Pass verliehen hatte, bezog die NSDAP den einem geheimnisumwitterten Mann, der sich als "einfacher Mensch" und "nicht der Schlaueste" bezeichnet und doch fernab der öffentlichen Wahrnehmung den profitabelsten Handelskonzern der Republik erschaffen hat: Friedrich Georg Knapp (70).

1150 Filialen, 46 Länder, 19.000 Beschäftigte. Mit günstigen Klamotten für Jugendliche erlöst New Yorker rund zwei Milliarden Euro und erzielt Vorsteuerrenditen von über 16 Prozent, so viel wie das Vorbild der gesamten Branche, die Zara-Mutter Inditex.

Dabei ist New Yorker im Wesentlichen eine One-Man-Show, das Geschöpf eines der skurrilsten Patriarchen des Landes, ebenso genial wie gefürchtet. Einen wie ihn kann niemand ersetzen – und genau das ist das Problem.

Um kurz nach 8 Uhr verlässt ein schwarzer Rolls-Royce Braunschweigs bekannteste Villa und kommt nach rund zehn Kilometern direkt vor dem Eingang der New-Yorker-Zentrale zum Stehen. Seit der Leibwächter erkrankt ist, bewegt Knapp seine Sammlung edler Karossen selbst. Einmal ausgestiegen und aufgerichtet, ist "der Fritz", wie ihn Freunde nennen, eine imposante Erscheinung: zwei Meter groß und über 120 Kilo schwer.

In kurzen Jogginghosen, T-Shirt und Espadrilles schlurft er wenige Meter über den Korridor und lässt sich in der Kantine nieder. Dort sitzt er mitunter den ganzen Vormittag. Immer mit dabei: sein Assistent Jonas Gnauck, der Einzige, der sein Auto, einen Audi, direkt hinter ihm parken darf. Und einer der ganz wenigen, denen Knapp die Farbe Schwarz gönnt. Der Rest des Managements muss sich mit silberfarbenen Wagen begnügen. Über die Farbenlehre bestimmt der Chef selbst. Wer wichtig ist und wer nicht, lässt sich schon auf dem Parkplatz erkennen.

Knapp ist einer der letzten Gründer einer aussterbenden Generation. Bauernschlau und gewieft, ein polternder Prolet und warmherziger Gönner, gehasst von Gewerkschaften und umschwärmt von jungen Mitarbeiterinnen. Immer am Puls der Zeit und doch irgendwie von gestern.

Knapp stammt aus einfachen Verhältnissen, absolviert eine Lehre im Hannoveraner Kaufhaus Magis; bei Oli's Men Shop, einem Herrenausstatter, arbeitet er sich zum Filialleiter hoch. 1976 macht er sich selbstständig, mit einem Laden namens "Jeans House" in Braunschweig. Da ist er 25 Jahre alt. Kurz darauf schließt er sich den Flensburger Unternehmern Michael Simson (74) und Tilmar Hansen (71) an, die bereits fünf Jahre vor ihm Jeansläden eröffnet haben. Am 1. April 1982 testet das Trio ein Konzept, das sich mit seinem knalligen roten Schriftzug und dem Namen aus der großen Welt rasant in Europa, Afrika und Asien ausbreitet: New Yorker.

Der Erfolg führt zu Spannungen zwischen den Gründern. Knapp ("Ich hatte die richtigen Visionen") erkennt, dass er mit selbst produzierter Kleidung viel mehr Geld verdienen kann als mit den Waren namhafter Hersteller. 1990 steigt Simson aus, Hansen folgt 2001. Seither regiert Knapp allein – und wie.

Wenige Monate nach der letzten Trennung verlegt er den Konzernsitz von Kiel nach Braunschweig – ohne den Betriebsrat zu informieren. Weder eine einstweilige Verfügung noch die Polizei können ihn aufhalten. "Knapp ist ein Teufel vor dem Herrn", sagt Eberhard Buschbom-Helmke von der Gewerkschaft Verdi. "Er hat vor nichts und niemandem Angst."

Buschbom-Helmke erzählt von Beschäftigten, die über eine hohe Arbeitsbelastung klagen und so lange unter Druck gesetzt werden, bis sie Aufhebungsverträge unterschreiben. Dagegen unternehmen kann Verdi nichts.

Testshoppen auf Ibiza

Als Europäische Aktiengesellschaft mit unzähligen Tochtergesellschaften, die Knapp über eine Beteiligungsgesellschaft in Österreich kontrolliert, gewährt die New Yorker SE keine Mitbestimmungsrechte. Und wenn Beschäftigte dennoch versuchen, einen Betriebsrat zu gründen, schließt der Konzern notfalls die betreffende Filiale, um sie wenig später wiederzueröffnen. Wie 2019 in Hannover.

Am Puls der Zeit und doch irgendwie gestrig:                                                                     New Yorker verkauft billige Klamotten für 12- bis 25-Jährige

 

Wer mit Knapp arbeitet, muss Sprüche wie "Dir hat man wohl ins Gehirn geschissen" aushalten können. Wenn er meint, dass Mitarbeiterinnen an Gewicht zugelegt haben, dann sagt er das sehr direkt. Oft, versichern Vertraute, sei das nicht böse gemeint.

Zumindest hat Knapp auch eine andere Seite.

Der Milliardär spendet für Katastrophenopfer, fördert mit seiner "New Yorker Stiftung. Friedrich Knapp" sozial benachteiligte Kinder und schickt hin und wieder erkrankte Beschäftigte zu teuren Spezialisten. Ein marodes Schwimmbad in seiner Wahlheimat Braunschweig hat er vor dem Aus gerettet und von seinem Großneffen Peter Knapp und seiner Freundin Natascha Heinrichs, einer Architektin, die bei New Yorker die Planungsabteilung leitet, für rund zehn Millionen Euro aufmöbeln lassen.

"Knapp kann knallhart sein, aber er hat ein gutes Herz", sagt einer, der ihm nahesteht. "Am Ende interessiert er sich aber nur für eins, seine Klamotten." Knapps einzigartiges Gespür ist das Geheimnis des Erfolgs.

Bei Zara und H&M sitzen Heerscharen von Beschäftigten vor Bildschirmen und verfolgen Modeschauen, Instagram-Accounts von Stars und Sternchen, beobachten den Wettbewerb, sammeln Daten und Inspiration. Knapp geht einfach einkaufen.

Ohne Schuhe, um den Teppich zu schonen, steigt ein Trupp junger Menschen am Braunschweiger Flughafen in Knapps Bombardier Global 7500. Je nach Lust und Laune des Inhabers, so erzählen es Mitreisende, geht es nach Ibiza, Los Angeles oder Tokio. Dort soll jeder kaufen, was er selbst gern anziehen würde.

Genächtigt wird vorzugsweise in den W Hotels, der Luxuslifestylesparte von Marriott. "Für einen schönen Abend bekommt man schon mal 200 Euro in die Hand gedrückt", sagt eine Mitreisende. "Knapp ist immer beim Du und gibt gern den Gönner."

Zurück in Braunschweig, sitzt der Boss mit einer Tasse Kaffee im sogenannten Kollektionsraum und lässt sich die Ausbeute der Einkaufstour vorführen. Obwohl New Yorker professionelle Models engagiert, schlüpfen die Mitarbeiterinnen oft selbst in die Klamotten. Was Knapp gefällt, lässt er in Asien nachmachen.

Dafür steigt er erneut in den Flieger. "Erst geht es ins Beschaffungsbüro nach Hongkong, wo die Lieferanten schon parat stehen. Auf dem Rückweg legt er dann gern mal einen Stopp in Bali ein", sagt eine, die oft dabei war. "Man weiß nie, wann man von so einem Trip nach Hause kommt. Das kann schnell mehr als zwei Wochen dauern." Ausschweifende Feiern inklusive.

Wichtiger jedoch: Der Mann trifft immer noch den Geschmack seiner jungen Zielgruppe: 12- bis 25-jährige, die neueste Styles zum niedrigsten Preis suchen. Wenn Knapp von einem Kleidungsstück überzeugt ist, ordert er hohe Stückzahlen, durchaus auch mal per Whatsapp.

 

 

Der Eisvogel aus dem Biotop Waggum

 

Für Akteure aus Braunschweig habe die Bingo-Umweltstiftung insgesamt 123.840 Euro Fördermittel für 25 Projekte bereitgestellt. Gefördert wurde unter anderem der Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage, der im letzten Jahr sein 30-jähriges Bestehen feierte. Für verschiedene Umweltbildungs- und Naturschutzmaßnahmen wurden fast 50.000 Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. Weiterhin konnte der Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen mithilfe einer Fördersumme von 1290 Euro eine Eisvogelnisthilfe in der Weddeler Grabenniederung errichten, um für den schillernden Vogel weitere Brutmöglichkeiten zu schaffen.

 

 

Pressemitteilung von Dienstag, 19. Juli 2022
Stadt Braunschweig

 

Fledermausexkursionen im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

Braunschweig. Im Naturschutzgebiet Riddagshausen wird am Freitag, 29. Juli, am Freitag, 5. August sowie am Samstag, 6. August jeweils eine Fledermausexkursion angeboten. Treffpunkt ist um 21 Uhr am Haus Entenfang, Nehrkornweg 2. Die Veranstaltung ist kostenfrei, dauert ungefähr zwei Stunden und ist auch für Familien mit Kindern geeignet
Eine vorherige Anmeldung unter Telefon 0531-23170392 oder per Mail an entenfang@braunschweig.de ist erforderlich.

 

Alexandra Bös, Biologin und Mitarbeiterin der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Braunschweig, erläutert Wissenswertes über das Verhalten und die Lebensweise der nachtaktiven Tiere, die man in Riddagshausen beobachten kann. Fledermäuse fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren? Auf dieser Exkursion erhalten die Teilnehmenden Einblick in die faszinierende Welt der Fledermäuse. Nach einer kurzen Einführung in die Biologie der Fledermäuse am Haus Entenfang geht es zum Schapenbruchteich. Hier kann man in der Dämmerung die ersten Fledermäuse bei der Jagd beobachten. Mit Hilfe von Detektoren können die Rufe der Fledermäuse hörbar gemacht werden. Auf dem Weg durch das Naturschutzgebiet sind unterschiedliche Fledermausarten bei der Jagd anzutreffen und vielleicht zeigt sich auch das eine oder andere nachtaktive Wildtier.

 

 

Das Brandenburger Tor in Eis gehüllt

Wenn in Deutschland das Gas ausgeht, wird es ein kalter Winter.

 

 

Kalter Entzug von russischem Gas: Deutschland droht ein Notstandswinter

 

Mit dem möglichen Stopp der russischen Gaslieferungen steht Deutschland ein dramatischer Winter bevor. Was sich jetzt in der deutschen Energiepolitik ändern muss.

 

  • Sollte Russland den Gashahn zudrehen, steht die Bundesrepublik vor einem harten Winter. Vor allem Verbrauchern drohen massive Preissteigerungen für Gas.
  • Aber auch die Unternehmen würde es schwer treffen. Institute rechnen mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung zwischen sechs und 12 Prozent, sollte kein Gas mehr geliefert werden.
  • Auf der Suche nach Lösungen für das deutsche Energiedesaster hilft der Blick in andere europäische Staaten. Mit mehr Flüssiggas und anderen Strategien wollen sie den Mangel an russischem Gas überbrücken.

In den Produktionshallen des Essener Familienunternehmens Trimet herrscht Ausnahmezustand. Seit September vergangenen Jahres ist die Produktion des größten deutschen Aluminiumherstellers gedrosselt – im Werk Hamburg auf 75 Prozent der möglichen Leistung, am Stammsitz

 

 

Noch ist Deutschland abhängig von Wladimir Putins Droge, dem russischen Gas, das 18 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs deckt. Zurzeit aber laufen nur 40 statt 100 Prozent des Stoffes durch die Pipeline Nord Stream 1 (technische Probleme), und seit Montag begannen zehntägige Wartungsarbeiten. Das könnte die nächste Begründung für eine Drosselung bieten. 

 

 

 

 

 

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