Archiv
Archiv
waggum-online
waggum-online

Riddagshäuser Dorfmarkt 

 

Der Riddagshäuser Dorfmarkt zählt zu den beliebtesten Festen in der Region. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung rund um die Klosterkirche lockt mit ihrer Mischung aus Musik, Show, historischen Darbietungen, Kunsthandwerk und kulinarischen Angeboten stets viele Tausend Besucher an. Jetzt ist es wieder soweit: Die Bürgerschaft Riddagshausen organisiert den Dorfmarkt zum 16. Mal. Er findet statt am 26. und 27. August jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Auf der Bühne werden das Philharmonic-Volkswagen-Orchestra, die TU-Kapelle „Aka-Blas“, die Krazy-Kats, die Saratoga-Seven-Jazzband und erstmalig die Musische Akademie im CJD Braunschweig auftreten. Die Eröffnung am Sonnabend um 11 Uhr wird von den „Pipes & Drums of Brunswiek“ begleitet. Als „walking act“ wird die Musicalgruppe „Onstage“ Stücke bekannter Musicals interpretieren.

Traditionell wird das Herzoglich Braunschweigische Feldcorps sein Lager aufschlagen. Für Kinder gibt es Karussell und Streichelzoo sowie das Aktionstheater Farben-Froh, Armbrust- und Bogenschießen, Toben auf dem Spielparcours oder Kerzenziehen.

 

 

Pressemitteilung von Montag, 29. Mai 2017
Stadt Braunschweig

Haus Entenfang ist offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“

Braunschweig.

 

Das Braunschweiger Projekt „Naturerlebniszentrum Haus Entenfang“ ist offizielles Projekt der von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufenen Deka-de „Biologische Vielfalt“. Stadtbaurat Heinz Georg-Leuer nahm die Auszeichnung am Montag, 29. Mai, von Jens Palandt, Referatsleiter für Biologische Vielfalt, Natura 2000 und Schutzgebiete im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz entgegen. Sie wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagt Stadtbaurat Leuer. „Der Erhalt der vorhandenen biologischen Vielfalt in einer alten Kulturlandschaft mit zahlreichen wertvollen Tier- und Pflanzenarten im Nahbereich der Großstadt Braunschweig ist dauerhaft nur möglich, wenn die hier lebenden Menschen die Schönheit und den Wert der vorhandenen Biodiversität kennen und mithelfen, sie zu erhalten. ‚Natur erleben‘ und Umweltbildung sind daher die zentralen Inhalte, die im Naturerlebniszentrum Haus Entenfang zum Schutz und zur Weiterentwicklung der biologischen Vielfalt vermittelt werden.“

Mit der Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt wird das Engagement vieler Mitwirkender gewürdigt: Das Team von Haus Entenfang leistet im Naturschutzgebiet Riddagshausen umfangreiche Informations- und Umweltbildungsarbeit. Auch das Engagement der Bügerschaft Riddagshausen e. V. ist zu nennen, ohne die die Eröffnung des Naturerlebniszentrums in einem sanierten Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert nicht zustande gekommen wäre. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere private und öffentliche Förderer der Einrichtung.

Das „Naturerlebniszentrum Haus Entenfang“, ein im Stadtgebiet einzigartiges Umweltbildungszent-rum im Naturschutzgebiet Riddagshausen, wird von der Stadt Braunschweig betrieben. Das Haus soll als zentrale Anlaufstelle für Besucher des Gebietes Informationen, Ereignisse und Aktivitäten bündeln. Die Besucher können sich hier umfassend über das Naturschutzgebiet Riddagshausen informieren und eigene Beobachtungen weitergeben. Eine Dauerausstellung informiert über die Geschichte des Hauses, die Bedeutung des Naturschutzgebietes, die Lebensräume des Teichgebietes Riddagshausen sowie über die hier lebenden Tier- und Pflanzenarten. Außerdem gibt es Raum für Sonderausstellungen, Vorträge und auch für Projektarbeit mit Kindern. Weitere Informationen unter www.braunschweig.de/entenfang.

Naturschutzgebiet Riddagshausen

Zahlreiche Helfer für den Naturschutz im Einsatz

Am vergangenen Samstag, den 1. April, veranstalteten die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des
Naturerlebenzentrums Haus Entenfang unter Leitung der Rangerin Anke Kätzel
gemeinsam mit
dem Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V. und dem
CDU-Ortsverband Wabe-Schunter
wieder ihre traditionelle Frühjahrsaktion im Naturschutzgebiet, zu der viele
freiwillige Helfer vom Kind
bis zu den Großeltern begrüßt werden konnten.
Im Mittelpunkt des Geschehens stand der Schutz unserer heimischen
Wildbienen.
Dr. Martin Bollmeier, 1. Vorsitzender des Fördervereins, erklärte den
Teilnehmern, was beim
Bau einer sinnvollen Nisthilfe zu beachten ist und warum man die
Fertigprodukte aus den Baumärkten
nicht kaufen sollte.
Beim Anschauen des großen Wildbienenhotels am Haus Entenfang konnte schon
ein reges Fliegen
der Wildbienen beobachtet werden. Vor allem die Mauerbienen mit ihrem
pelzigen rotbraunen
Hinterleib waren aktiv und schon tüchtig dabei, neue Brutzellen anzulegen.
Anschließend konnte jedes Kind für sich selbst eine sinnvolle Nisthilfe
bauen. Der Förderverein hatte
zahllose Bretter für insgesamt zwanzig „Wildbienenhotels“ vorbereitet, die
von zahlreichen Kindern
zusammengebaut wurden, wobei Eltern und Großeltern helfen durften. Nach dem
Zusammenbau
wurden die kleinen „Wildbienenhotels“ noch mit Nisthölzern und Schilfhalmen
bestückt, damit die
Wildbienen ein Zuhause bekommen können. Die fertigen „Wildbienenhotels“
durften die Kinder mit
nach Hause nehmen, um auch den Wildbienen in der Stadt eine Nistmöglichkeit
zu geben.
Als besondere Aktion wurden auch noch Niststeine aus Lehm gebaut. Hier
durften die Kinder nach
Herzenslust herumschmaddern, trockenen Lehm mit Wasser mischen, durchkneten
und dann in vorbereitete
Holzkästen hineinfüllen. Wenn der Lehm in ein paar Tagen einigermaßen
getrocknet ist, werden die Holzkästen
übereinander gestapelt und bieten so eine Erdwand, in die weitere
Wildbienenarten ihr Nest hineinbauen können.

Weitere fleißige Helfer waren derweil auf dem Gelände am Haus Entenfang
aktiv. Hier wurde für
Wildbienenarten, die ihre Brutröhren in offenen Bodenstellen anlegen, eine
50 cm tiefe Sandfläche geschaffen.
Eine weitere Gruppe pflanzte  insgesamt 11 Stiel-Eichen im Naturschutzgebiet
und steckte 20 Weiden,
welche später einmal zu Kopfweiden geschnitten werden sollen. Sowohl die
Eichen als auch die Weiden
haben eine ganz besondere Bedeutung für die Natur, da diese beiden Baumarten
die mit Abstand meisten
Insektenarten beherbergen - sowohl als lebende Bäume als auch später einmal
als Totholz.

Erfolgreich war auch wieder die Müllsammelgruppe, die einen großen Sack voll
Müll im Naturschutzgebiet
zusammentrug und so das Naturschutzgebiet verschönerte.

Der Aktionstag wurde mit einem gemeinsamen leckeren Mittagessen
abgeschlossen, das von der
Pflege Wilhelminum in Querum gesponsert wurde.
Die Teilnehmer des gelungenen Tages mit tollem Frühlingswetter waren sehr
begeistert und möchten
gern auch beim nächsten Mal wieder dabei sein.

Dr. Martin Bollmeier, Vors. Förderverein/Thorsten Wendt, Vors. OV
Wabe-Schunter

 

Kristine Schmieding, Bezirksratsmitglied  der Grünen:

Ausbau des Messewegs – für wen?

 

Veröffentlicht am Montag, 30. März 2015

 

Geschrieben von Kristine Schmieding

Der Ausbau des Messewegs ab 2016 ist nun beschlossene Sache.  Zufrieden ist kaum jemand damit. Die Anwohner werden die Zulassung schwerer Lkws ertragen müssen und damit mehr Lärm und Abgase. Gleiches gilt für das Naturschutzgebiet Riddagshausen.

Viele Radfahrer fühlen sich durch den Wegfall des Radwegs verunsichert.  Das wurde nicht zuletzt auch durch die Unterschriftensammlung des Julius-Kühn-Instituts deutlich, viele Mitarbeiter kommen mit dem Fahrrad zu ihrer Arbeitsstelle. Die schmalen Fahrradschutzstreifen auf der stark befahrenen Straße werden als Verschlechterung der aktuellen Situation (mit einem Radweg) empfunden. Nicht nur junge Eltern mit Kinderanhängern versichern schon jetzt, dass sie zukünftig auf den Fußwegen fahren werden - obwohl dies im nördlichen Teil nicht erlaubt werden soll.

Gewiss, es wird auch kleine Verbesserungen geben, wie eine zusätzliche Querungshilfe und damit verbunden kurze Tempo 30-Abschnitte. Auch der geplante „Flüsterasphalt“ reduziert hoffentlich die zusätzliche Lärmbelastung etwas – gegen Motorgeräusche ist er aber machtlos.

Bitter ist für die Anwohner vor allem, Beiträge zum Ausbau der Straße bezahlen zu müssen, um damit letztlich den Schwerlastverkehrs zu ermöglichen. Die Begründung liegt nicht in einer sachlichen Notwendigkeit für diesen Verkehr - es gab in der Vergangenheit keine Probleme trotz des Verbots für Lkws über 7,5 t. Als Begründung wurden nur die erhofften Landeszuschüsse (500 000 Euro) angeführt.

Bleibt das Prinzip Hoffnung:  Im ersten Jahr nach Fertigstellung der Straße wird der Kfz-Verkehr gezählt. Bei mehr als 20% Zunahme soll eine Tempo-30-Beschränkung und ein Verbot des Schwerlastverkehrs geprüft werden. 


 

 

 

Foto: Mentasti

Bezirksrat lehnt vorgelegte Ausbaupläne für den Messeweg ab

Der Gemeindesaal der Bugenhagenkirche war gut gefüllt als Sigrid Heintorf-Resesky die Pläne des Amtes für Straßenplanung und Brücken für den Ausbau des Messeweges vorstellte.

 

In der anschließenden Diskussion, in der auch Bürger einbezogen worden, zeigte sich, dass man den Plänen skeptisch gegenüber stand.

 

Kritikpunkte waren besonders das Fehlen eines Radweges und die Freigabe für den Schwerlastverkehr.

 

Für Radfahrer sind in der vorgelegten Planung nur Radfahrstreifen vorgesehen, die aufgemalten Streifen teilen auf der Fahrbahn einen Bereich  für die Radfahrer ab. Für einen gesonderten Fahrradweg wäre, nach Frau Heintorf-Resesky kein Platz. Von Diskussionsteilnehmern wurde angemerkt, dass sich der Messeweg nicht für Radfahrstreifen eigne. Einmal waere die Straße, besonders im südlichen Bereich, kurvig und zu unübersichtlich. Radfahrer könnten von Autofahrern übersehen werden.

Zum anderen wäre in diesem Bereich auch häufig Stau und die Radfahrstreifen wären blockiert.

 

Der Schwerlastverkehr könnte nicht ausgeschlossen werden, da es sich bei dem Messeweg um eine Landesstraße handele. Das bisherige LKW-Verbot war eine Ausnahme, weil die Fahrbahn stark beschädigt war.

 

Alle Bezirksratsmitglieder waren mit der vorgelegten Planung unzufrieden.

SPD und CDU möchten die Entscheidung aufschieben und meldeten Beratungsbedarf an. GRÜNE und BIBS lehnten den Vorschlag ab.


 

 

 

BUND befürchtet höhere Emissionen im Naturschutzgebiet Riddagshausen durch den Ausbau des Messeweges

 

 

Betrifft: Geplanter Ausbau des Messeweges (BS-Riddagshausen nach BS-Gliesmarode)

 

Sehr geehrte Damen und Herren, nachfolgend stellen wir den Sachverhalt aus unserer Sicht dar und zeigen die Folgen und Folgerungen hinsichtlich des Naturschutzgebietes Riddagshausen auf, das von den Planungen berührt wird.

 

Ausgangslage:

 

Der Messeweg verbindet das Ortszentrum Riddagshausen mit Gliesmarode und Querum. Er durchschneidet das gesetzliche NSG Riddagshausen (NSG seit 1936, gültige Verordnung von 2002, offiziell: NSG BR Q01;seit 1983 Eu-Vogelschutzgebiet und als solches 2002 in "Natura 2000" aufgenommen [EU-V49], seit 2005 FFH-Gebiet IFFH366]).

Der Messeweg ist Teil der Landesstraße L625. Die Verkehrsbelastung ist bereits jetzt extrem höch, rund 13.000 KFZ pro Tag. Dieser Verkehr rührt jedoch zum kleineren Teil vom Verlauf der L625 in und aus Richtung Ost (A39 und Sickte) her, zum größeren Teilvon der K30 (aus dem östl. Ringgebiet kommend und gehend). Es gilt für den Messeweg eine Lastbeschränkung auf 7,5 t (entsprechende Beschilderung

max. 7,5 t, "Anlieger frei"; Nutzung jedoch durch Stadtbusslinie 413/433 mit Bussen größer 7,5 t). Die Lastbeschränkung existiert seit mindestens dem Jahr 2000.

Sie erfolgte wegen des besonders fragilen Straßendammes, der das NSG durchquert. Von diesem Straßendamm liegt östlich der Kreuzteich, westlich der Bereich Gänsekamp. Beide Teilbereiche sind als NSG / EU-V / EU-FFH ausgewiesen.

 

Planungsvorhaben:

 

Der Messeweg soll wegen Fahrbahnschäden neu ausgebaut werden. Dabei soll eine Neufundamentierung und eine Fahrbahnverbreiterung ausgeführt werden. Nach dem Ausbau soll keine Lastbeschränkung mehr gelten, so dass auch LKW mit einer Last bis 40 t max. Gesamtgewicht dort verkehren können (Vorstellung der Pläne 20-11.2014, Rathaus, öffentlich).

 

Folgen für das NSG Riddagshausen:

 

Wir gehen davon aus, dass durch die geplanten Ausbaumaßnahmen zusammen mit der vorgesehenen Straßen-Lasterhöhung der Schwerlastverkehr auf dem Messeweg in beträchtlichem Maße zunehmen wird. Die Strecke kann dann als Ausweichlinie aus verschiedenen Richtungen (A39, A2, Braunschweig Nord, östliches Ringgebiet) benutzt werden.

Dieses Szenario hat zur Folge, dass die Emissionen von dieser Straße als lmmissionen in das NSG Riddagshausen beträchtlich erhöht werden: Schall, Staub (inkl. Reifenabrieb, schwermetallhaltig), gasförmige Stoffe (NOx, CO, COz, auch Rußpartikel im Feinstaubbereich).

Es ist zu befürchten, dass die ursprünglichen Schutzziele für das NSG Riddagshausen durch diese zusätzlich zu erwartenden lmmissionen verletzt werden.

Ferner entsteht ein zusätzliches Risikopotenzial durch Gefahrguttransporte im Tonnagebereich zwischen 7,5 und 40 t, die dann quer durch das empfindliche Feuchtgebiet geführt werden können.

 

Folgerungen:

 

Der BUND-BS ist der Auffassung, dass durch die planende Stadtbehörde zunächst eine FFH-Verträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss. Auf eine solche Prüfung besteht nach Auskunft unseres Rechtsanwaltes ein gesetzlicher Anspruch. Zugrundezulegen ist das "Verschlechterungs-Verbot" bei FFH-Gebieten, das durch die Europäische Union vorgegeben ist.

Es ist nach den vorhandenen Regularien zu prüfen, ob sich durch das geplante Vorhaben eine Verschlechterung der bisherigen Situation ergeben könnte. Das Ergebnis dieser Prüfung ist öffentlich vorzulegen.

Daneben wäre die Schutzgebietsverordnung (SG-VO von 20A4 heranzuziehen, die dem Sinn nach eine Verschlechterung der Gebietssituation verbietet, und auch in einer Detailanweisung implizit eine Verbreiterung der Straßen und Wege ausschließt. Deswegen scheint für das

Straßenausbauvorhaben auch eine Ausnahmegenehmigung hinsichtlich der SG-VO erforderlich.

Wenn eine solche Ausnahmegenehmigung nicht vorgelegt wird, könnte diese auch seitens eines Umweltverbandes gerichtlich eingeklagt werden und nachfolgend einer juristischen Beurteilung anheimgestellt werden.

 

Für weitere Fragen steht lhnen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Robert Slawski, BUND-BS, Tel. 0531-15599


 
Haus Entenfang. Foto: Thorsten Wendt

Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen

CDU-Sozialausschüsse

 

 

Presseerklärung

 

 

 

Kreisverband

Braunschweig

Dr. Alexander Vollbrecht

Steinsetzerweg 10

38126 Braunschweig

Tel.: 0531 3902690

Email.: alexander.vollbrecht@web.de

 

Wegfall von Rangerstellen für das Naturschutzgebiet Riddagshausen: Die Stadt muss jetzt zeitnah handeln

 

Nach dem Wegfall der Rangerstellen für das Naturschutzgebiet Riddagshausen im vergangenen Jahr hat sich bislang leider nichts getan. Das Haus Entenfang soll aber nach Ostern 2015 in Betrieb gehen.

Dr. Alexander Vollbrecht: "Die Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben; Rangerarbeit ist aktiver Naturschutz für unser Naturschutzgebiet und Europareservat“.

 

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Braunschweig bedauert ausdrücklich, dass die im vergangenen Jahr weggefallenen Rangerstellen seitens der Stadt Braunschweig bislang nicht verlängert wurden.

Die Ranger wurden von der Stadt Braunschweig nicht weiterbeschäftigt, da das vom Bund mitfinanzierte Programm „Bürgerarbeit“ für diesen Bereich ausgelaufen ist.

Lediglich eine festangestellte Kraft die aktuell auf 35-Stunden-Basis tätig ist, deckt derzeit die Aufgaben ab, die bis 31.03.2014 von drei Mitarbeitern abgeleistet wurden. Als weitere Aufgabe kommt spätestens nach Ostern die Betreuung des "Hauses Entenfang" hinzu, da die Renovierungsarbeiten bald abgeschlossen sein werden. Die zusätzliche Aufgabe der Betreuung des Hauses Entenfang und der darin befindlichen Ausstellung bedeutet eine zusätzliche Mehrbelastung zu den bereits bestehenden Aufgaben als Rangerin bei der Stadt Braunschweig. Wochenenddienste, Führungen sowie  Umwelt- und Reinigungsaktionen stehen bei der Rangerin neben dem täglichen Dienstgeschäft auf dem Programm. Der Bedarf und die Nachfrage nach Führungen steigen stetig an. Zusätzliche Stunden am Wochenende müssen in der Woche abgegolten werden.

Im Haus  ist eine Rangerstation sowie eine Permanent-Ausstellung für unsere Bürger   und Touristen  integriert.  Gleichzeitig ist das Haus als "außerschulischer Lernort"  für Kindergruppen und Schulklassen sowie Familien zum Zwecke der Umweltbildung gedacht. Die Ausstellung soll auch an den Wochenenden geöffnet sein.  Die Forderung nach zusätzlichen Rangerstellen wird auch vom Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V. sowie vom Heimatpfleger für den Stadtteil Riddagshausen/Stadtheimatpfleger unterstützt.

Dr. Alexander Vollbrecht zur Situation: "Das Haus Entenfang steht nun unmittelbar vor der Fertigstellung und dann soll eine Mitarbeiterin für ehemals drei Stellen arbeiten. Ein unhaltbarer Zustand. Schon die Fürsorgepflicht gegenüber der Mitarbeiterin verlangt eine Aufstockung der Kapazitäten." 

Dr. Vollbrecht weiter: "Das seit 2006 auf politische Initiative ins Leben gerufene Rangerprojekt ist auch eine große Chance für die Stadt. Immerhin sind als Einsatzgebiet das 526 ha umfassende Naturschutzgebiet Riddagshausen, sowie EU-Vogelschutz- und das Flora-Fauna-Habitat (FFH-)-Gebiet zu betreuen. Hierbei handelt es sich im Übrigen auch um das größte Naherholungsgebiet im Bereich der Stadt Braunschweig.

Wir brauchen die Ranger zur Beaufsichtigung des Gebietes. Die Mitarbeiter sollen die Besucher gleichzeitig informieren und Sensibilisieren. Öffentliche Fördermittel in nicht unerheblichem Umfang sind für den Bau des Hauses Entenfang in Anspruch genommen worden. Das verpflichtet die Stadtverwaltung auch die notwendige Betreuung in ausreichender Kapazität sicher zu stellen. Ich sehe die Stadtverwaltung jetzt gefordert zeitnah Abhilfe zu schaffen."


 

 

 

Quelle: www.braunschweigheute.de

Braunschweig.

Vor einigen Wochen berichtete BraunschweigHeute.de über den Antrag der SPD in Riddagshausen etwas gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu tun. Auch die CDU im Stadtbezirksrat Wabe- Schunter hat sich dazu Gedanken gemacht und wird die Verwaltung um einige Veränderungen bitten.

Genau heißt es im dem Antrag der BraunschweigHeute.de vorliegt: “Der Bezirksrat bittet die Verwaltung für den Ortsteil Riddagshausen entsprechende Ortseingang- und Ortsausgangschilder Aufzustellen bzw. umzustellen:

1.Standort Richtung Schöppenstedter Turm müsste versetzt werden zum Parkplatz Buchhorst/Ebertallee. Steht z.Zt. hinter der Gaststätte Teetied.

2. Messeweg Einmündung Hasselteich steht kein Schild.

3. Ebertallee vor der Brücke der Bundesbahn (Nussberg) steht kein Schild.

Durch das Aufstellen der Schilder werden die Verkehrsteilnehmer darauf hingewiesen ihre Geschwindigkeit entsprechend der Straßen-Verkehrsordnung einzuhalten. Die Standorte sind mit dem Stadtheimatpfleger abgestimmt und entsprechen den Ortsgrenzen.” BraunschweigHeute.de bleibt für Sie an der Sache dran, wenn sich etwas tut, erfahren Sie es bei uns.


 

 

 

 

Arbeiten an der Eisvogelbrutwand am Schapenbruchteich in Braunschweig-Riddagshausen beendet

Braunschweig. Am vergangenen Samstag, 11.10.2014, wurden die Arbeiten an der Eisvogelbrutwand am Schapenbruchteich in Braunschweig-Riddagshausen beendet. Die Aktion fand als Kooperation vom CDU-Ortsverband Wabe-Schunter, dem Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V. und der Stadt Braunschweig (Rangerin) statt.Ungefähr 10 Helferinnen und Helfer waren an dieser Aktion beteiligt. Die Stützen wurden vertäut, die Brutröhren eingesetzt. Es wird auf raschen Bruterfolg gehofft.

 

                                                                               

 

CDU-Ortsverband Wabe-Schunter

-Sommerprogramm 2014 des CDU KV BS-

 

Gemeinsame Pressemitteilung zur Umweltaktion am 20.09.2014

 

CDU-Ortsverband Wabe-Schunter und Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V.

 

 

"Zweite Umweltaktion im Jahr 2014"- Eine Gemeinsame Aktion der Rangerin der Stadt Braunschweig, des CDU-Ortsverbandes Wabe-Schunter und des Fördervereins Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V."

 

Naturschützer wieder im Naturschutzgebiet Riddagshausen aktiv

 

Geplant war zwar, ein Brutfloß für Flussseeschwalben am 20. September im Naturschutzgebiet Riddagshausen zu bauen, doch konnte diese Aufgabe aus verschiedenen Gründen noch nicht in Angriff genommen werden. Trotzdem sollte der angesetzte Termin nicht ohne Naturschutzaktivitäten verhallen. So trafen sich wieder 21 Erwachsene und 6 Kinder vormittags zum Naturschutzeinsatz am Haus Entenfang, denn im Riddagshäuser Teichgebiet gibt es immer etwas zu tun. Unter der Leitung der Rangerin Anke Kätzel von der Stadt Braunschweig trafen sich wie in der Vergangenheit schon mehrfach wieder Mitglieder des Fördervereins Naturschutzgebiet Riddagshausen, des CDU-Ortsverbandes Wabe-Schunter sowie mehrere freiwillige Helfer, um der Natur unter die Arme zu greifen. Da es mehrere Maßnahmen durchzuführen gab, wurden die Helfer in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt. Die Luftfeuchtigkeit war an diesem Samstag besonders hoch, so dass es für alle eine sehr schweißtreibende Arbeit wurde.

 

Die erste Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit einer Eisvogelbrutwand, die im letzten Herbst hergerichtet worden war. Aufgrund der vielen Niederschläge dieses Sommers hatte sich die Steilwand gesetzt, so dass Ausbesserungsarbeiten notwendig wurden. Dazu mussten Helfer auch wieder in den Bach unterhalb der Steilwand. Bis zur Hüfte im kühlen Wasser wurden die Wathosen trotzdem durch den Schweiß von innen nass. Durch den Einsatz von Stahlseilen konnte die Brutwand nun gesichert werden. Die schon im vergangenen Jahr eingebauten zwei Brutröhren für den Eisvogel waren abgesackt und somit unbrauchbar geworden. Sie wurden wieder installiert und dienen nun hoffentlich im kommenden Jahr als Brutplatz für unseren fliegenden Edelstein.

 

Eine zweite Gruppe beschäftigte sich damit, Pflanzen der Kanadischen Goldrute am kleinen Teich am Nehrkornweg auszureißen. Diese Pflanze gehört zu den invasiven Arten, die andere heimische Arten verdrängt, indem sie einen dichten Bestand bildet, der sich immer weiter ausbreitet. In mühevoller Handarbeit gelang es, auf etwa hundert Quadratmetern diese Pflanze zu beseitigen, da jeder Stängel einzeln herausgerissen werden musste, insgesamt weit mehr als tausend Exemplare. Entlang der Teichränder wurden auch noch Weiden geschnitten und junge Erlen herausgezogen, um zu verhindern, dass der Teich rasch zuwächst und verlandet.

 

Weiterhin wurden am Nehrkornweg noch Äste und Büsche beseitigt, die in den Weg hineingewachsen waren und vor allem Fahrradfahrer erheblich behinderten, so dass ein gefahrloses Fahrradfahren teilweise nicht mehr möglich war.

 

Die dritte Gruppe zog mit Putzlappen und Anti-Graffiti-Spray los, um die Schautafeln zu reinigen, Moos und Algen zu entfernen und auch Graffitis zu beseitigen, die dort auf einige Scheiben gesprüht worden waren. Auf dem Weg von Tafel zu Tafel wurde gleichzeitig auch Müll aufgesammelt, der entlang der Wege "vergessen" worden war. Das Müllsammeln hat inzwischen Tradition, da es bei fast jeder Aktion durchgeführt wurde. Es zeigte sich dabei, dass die gesammelte Müllmenge in den vergangenen Jahren immer mehr abgenommen hat. Hier bewahrheitet sich wieder die Erkenntnis, dass dort, wo Müll liegt, immer mehr Müll dazu kommt, und dort, wo kein Müll liegt, auch kaum Müll abgelagert wird.

 

Nach fünf Stunden Arbeit endete die Aktion wie immer am Haus Entenfang mit einem gemeinsamen Mittagessen, das traditionell der CDU-Ortsverband Wabe-Schunter spendiert. Nachdem alle Helfer satt waren, stellte sich heraus, dass auch die zahlreichen Mücken an diesem Tage nicht ohne Mahlzeit geblieben waren, wie Pusteln an Armen, Beinen und Kopf der Helfer bewiesen.

 

 

 

(Fotos: Die einzelnen Helferteams bei der Arbeit/Fotografin: Anke Kätzel)

 

 

Martin Bollmeier/Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V.

 

Thorsten Wendt /CDU-Ortsverband Wabe-Schunter


 

 

Öffentliche Einladung des Ortsverbandes Wabe-Schunter

CDU-Sommerprogramm 2014

Samstag, 20. September 2014

Umweltaktion im Naturschutzgebiet Riddagshausen (Teil 2)   

Beginn:

                             9 Uhr (bis ungefähr 14.00 Uhr-danach gemeinsamer Imbiss)

Treffpunkt:

"Haus Entenfang"-Riddagshausen

Teilnahme/Veranstaltungshinweise:

Bau eines Brutfloßes für den Schapenbruchteich im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

Wie der Name schon vermuten lässt, kann man sich unter einem Brutfloß eine schwimmende Vorrichtung vorstellen, auf welcher Vögel brüten sollen. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte „Nisthilfe“. Solche Einrichtungen, die auch für Greifvögel, Weißstörche, verschiedene Schwalbenarten oder den Eisvogel errichtet werden, ersetzen Elemente in der Kulturlandschaft, die zunehmend fehlen. Durch die intensive Nutzung unserer heutigen Kulturlandschaft bleibt für naturnahe Strukturen, die durch dynamische Prozesse beispielsweise in Flussauen entstehen, nur noch wenig Raum. Dadurch finden zahlreiche Vogelarten kaum noch geeignete Plätze zum Brüten, obwohl Nahrungsangebot und Lebensraum passen würden.

 

Von dieser Entwicklung sind insbesondere Vögel der Verlandungszonen natürlicher Fließgewässer betroffen, wie beispielsweise die Lachmöwe oder die mit den Möwen verwandte Flussseeschwalbe. Beide Arten brüten auf dem Boden im Bereich von Kiesbänken natürlicher Flusslandschaften oder Verlandungszonen stehender Gewässer. Aufgrund der fehlenden Dynamik unserer Gewässer (natürlich verlaufende Flussläufe mit Kiesbänken oder Stillgewässer mit Wasserstandsschwankungen) sind sie heute vor allem in den Küstenregionen verbreitet.

 

Flussseeschwalben sind reine Fischfresser und daher ans Wasser gebunden. In 10 bis 20 Meter Höhe über dem Wasser fliegend, halten sie nach kleinen Fischchen Ausschau, die sie dann mit einem pfeilschnellen Sturz kopfüber ins Wasser mit ihrem Schnabel erbeuten. Die Lachmöwe ernährt sich auch von kleinen Fischen, nimmt jedoch durch Stochern im Boden auch eine Vielzahl anderer Tiere wie Insekten und Krebstiere und sogar pflanzliche Nahrung auf. Im Schapenbruchteich dürfte für beide Arten ausreichend Nahrung vorhanden sein.

 

Flußseeschwalben waren früher in Niedersachsen weit verbreitet. Heute gilt ihr Bestand als stark gefährdet. Lachmöwen brüteten nach der Entschlammung des Schapenbruchteiches  von 2004  bis 2008 auf einer Insel. Durch den zunehmenden Schilfaufwuchs finden sie jedoch hier keine geeigneten Brutplätze mehr. Sie sind jedoch in jedem Frühjahr im Gebiet zu beobachten, wo sie sich nach geeigneten Brutplätzen umsehen.

Um den beiden Arten wieder Nistmöglichkeiten anzubieten, soll nun ein Brutfloß mit einer Fläche von 5 x 5 m gebaut werden, welches vor der Schilfinsel im Schapenbruchteich verankert wird. Das Floß bekommt eine etwa 5 cm dicke Schicht aus Kies und erhält so eine naturnahe Oberfläche, die nicht von Pflanzen überwuchert werden kann. Die Plattform soll so angebracht werden, dass sie vom Vogelbeobachtungsturm gut einsehbar ist.

 

Mit einem ähnlichen Projekt im Ilkerbruch bei Wolfsburg wurde bereits in diesem Jahr ein Bruterfolg der Flussseeschwalbe verzeichnet.

 

Der Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen und der CDU-Ortsverband Wabe-Schunter wollen ein solches Brutfloß gemeinsam unter Leitung der Rangerin des Naturschutzgebietes Riddagshausen, Anke Kätzel, errichten und auf dem Schapenbruchteich verankern. Wer Lust hat, kann an dieser Aktion gern teilnehmen, die am Samstag, dem 20. September 2014, stattfinden wird.

Der Treffpunkt ist um 09:00 Uhr am Haus Entenfang. Die Aktion soll gegen 14:00 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen enden.

 

Informationen unter Tel.: 0177 7811404 (Thorsten Wendt)

 ((Flussseeschwalben/Fotos: Werner Oldekop)

CDU Ortsverband Wabe-Schunter

-Sommerprogramm 2014 des CDU KV BS

 

Gemeinsame Pressemitteilung zur Umweltaktion am 14.06.2014

CDU-Ortsverband Wabe-Schunter und Förderverein Naturschutzgebiet

Riddagshausen e. V.

 

"Entbuschungsaktion auf dem Neuen Land"- Gemeinsame Aktion der Ranger der

Stadt Braunschweig, des CDU-Ortsverbandes Wabe-Schunter und des

Fördervereins Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V."

 

Maßnahme zur Erhaltung des Sandmagerrasen auf dem Neunen Land im

Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

Am Samstag, 14.06.2014, fand wieder eine gemeinsame Aktion vom Förderverein

Naturschutzgebiet Riddagshausen e.V. und dem CDU-Ortsverband Wabe-Schunter

im Naturschutzgebiet Riddagshausen statt. Um 09.00 Uhr versammelten sich

insgesamt 21 Freiwillige, darunter vier Kinder, zu einer Entbuschungsaktion auf dem

Sandmagerrasen "Neues Land" im Südwesten des Naturschutzgebietes. Der

Sandmagerrasen wurde vor mehr als 10 Jahren im Zuge des Baus der Autobahn 39

auf dieser Fläche aufgebracht, da beim Bau der Straße ein Sandmagerrasen zerstört

werden musste. Die Fläche hat sich im Laufe der Zeit zu einer blütenreichen Wiese

entwickelt, aber er wird von einwandernden Gehölzen bedroht, die sich immer mehr

breit machen. Diesen Gehölzen, vor allem Pappeln und Weiden, rückten die

freiwilligen Helfer mit Hacke, Spaten und Grabegabel zuleibe. So wurden in 5

Stunden schweißtreibender Arbeit ca. 150 qm von dichtem Gehölzbewuchs befreit.

Da die Pappeln lange unterirdische Ausläufer treiben, war ihnen nur schwer

beizukommen. Da alle Helfer tatkräftig mit anpackten, war das Ergebnis sehr

zufriedenstellend. Wie sich die Fläche in der nächsten Zeit entwickelt, wird sich

zeigen. Auf jeden Fall hatten alle viel Spaß und das Wetter spielte auch mit. Unter

Anleitung der Rangerin Anke Kätzel und dem Naturschutzbeauftragten der Stadt

Braunschweig, Herr Dr. Walter Rieger, wurden die hartnäckigsten Gehölzen nun aus

der Fläche entfernt.

Eine zweite Gruppe baute am Aussichtshügel ein Holzgeländer, welches den Hügel

vor Hangrutschungen schützen soll. Hier laufen häufig Besucher den Hügel hinunter,

worunter der schöne Aussichtsplatz leidet. Das Geländer soll nun den Hang

schützen.

(Foto: Ein Teil des Helferteams auf der Magerrasenwiese in Riddagshausen/Quelle: Anke Kätzel)

Zum Abschluss gab es noch einen leckeren Imbiss am Haus Entenfang. Alle Helfer

gingen erschöpft, aber zufrieden nach Hause und versicherten, bei der nächsten

Aktion ganz bestimmt wieder dabei zu sein.

 

Martin Bollmeier/Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V.

 

Thorsten Wendt /CDU-Ortsverband Wabe-Schunter

 

 

 

 

 

Im Juli eröffnet das Erlebniszentrum „Haus Entenfang“ in Riddagshausen – Es fehlt an Personal

 

Zwei von drei Ranger-Verträgen laufen jetzt aus.

 

 

 

 

Viel länger als erwartet hat die Sanierung des Hauses Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen gedauert. Im Juli soll das Haus nun wiedereröffnet werden und als Natur-Erlebniszentrum Besucher, Schulklassen und Kindergartengruppen anlocken.

Neben einer Dauerausstellung mit wechselnden Sonderschauen soll in einem Nebengebäude auch geforscht oder Vorträgen gelauscht werden. Von diesem Seminarraum ist außer einer Bodenplatte indes noch nichts zu sehen.

Unklar ist für Jürgen Wendt, Ratsherr und Mitglied des Fördervereins Naturschutzgebiet Riddagshausen, aber vor allem, wer in dem Haus ab Sommer die Ausstellung betreut, wenn dort Leute aus- und eingehen. „Die Verträge von zwei der drei Ranger für Riddagshausen laufen Ende März aus“, betont Wendt. „Ich glaube, das wissen viele in der Stadt gar nicht.“

 

So bleibt nur noch Rangerin Anke Kätzel. Die Diplom-Ingenieurin für Landespflege hatte vor fünf Jahren bei der Stadt als Rangerin für das Naturschutzgebiet angeheuert. Schnell wurde klar, dass durch neue Angebote viel mehr Spaziergänger, auch Kinder, durch Projekte und Führungen an die Natur herangeführt werden – und gleichzeitig auch allzu sorglos mit dem Begriff Naturschutz umgehende Spaziergänger aufgeklärt werden konnten.

 

Neben der unbefristeten Ranger-Stelle wurden bald zunächst engagierte Ein-Euro-Jobber beschäftigt, später über ein Projekt Bürgerarbeit eine alleinerziehende Mutter und ein Mann. „Beide sind sehr in dieser Beschäftigung aufgegangen und haben sich viel Fachwissen angeeignet“, sagt Wendt.

 

Kenntnisse, die jetzt offenbar nicht mehr benötigt werden. Das Projekt Bürgerarbeit war befristet – doch jetzt ergibt sich durch das künftige Natur-Erlebniszentrum ein neuer Bedarf. „Die Rangerin Anke Kätzel hat andere Aufgaben, sie kann sich nicht die ganze Zeit um die Ausstellung kümmern, auch wenn sie im Haus ein Büro beziehen wird.“

Wendt hat über seine CDU-Ratsfraktion eine Anfrage an die Stadt gestellt, wie die sich die Personalplanungen für Haus Entenfang vorstellt. „Für die Ratssitzung am 1. April erwarte ich eine Antwort“, sagt er.

 

Bernd Hoppe Dominik, Projektleiter für den Entenfang-Bauherrn Bürgerschaft Riddagshausen, bestätigt: „Die Betreuungssituation für die Ausstellung ist noch unklar.“ Ferner weist er darauf hin, dass die Stadt, die mit Fertigstellung des Natur-Erlebniszentrums das Haus Entenfang von der Bürgerschaft übernimmt, bis dahin das Außengelände noch passend gestalten muss. Auch der Seminarraum – so die vertraglichen Modalitäten zwischen Verein Bürgerschaft und der Stadt – sei bis zur Eröffnung fertigzustellen.

 

 

 


Naturkundliche Wanderung mit den Rangern in Riddagshausen

Braunschweig. Eine etwa dreistündige Wanderung mit den Rangern durch das Naturschutzgebiet Riddagshausen findet am Sonntag, 16. Februar, statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Kreuzteich, Ebertallee/Ecke Dr.-Willke-Weg. Nach Möglichkeit sollen Ferngläser mitgebracht werden. Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind erforderlich. Mit der kostenlosen Führung wird die Möglichkeit gegeben, viel Interessantes über das Naturschutzgebiet zu erfahren. Die Wanderung ist gut für Familien mit Kindern geeignet. Dauer und Verlauf der Wanderung werden den Temperatur- und Witterungsverhältnissen angepasst.

Thema sind die winterlichen Aspekte im Naturschutzgebiet Riddagshausen. Zahlreiche Tiere bleiben das ganze Jahr über hier und sind auch im Winter zu beobachten. Bäume und Sträucher kann man auch im Winter anhand ihrer Knospen und Zeige unterscheiden. Rangerin Anke Kätzel erläutert Wissenswertes über das Leben der Tiere, die den Winter in Riddagshausen überdauern und über die Strategien der Pflanzen, die Kälte zu überstehen.

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

Hallo, liebe Leser,

ich würde mich freuen, wenn ich von

Ihnen Anregungen bekommen würde.

   - Das können

     Meinungs-

     äußerungen

     über erschienene

     Artikel sein.

   - Themen, die

     auf dieser Seite

     angesprochen

     werden sollten.

   - allgemeine Kritik an

      waggum-online

 

Bitte schicken Sie eine e-mail an:

 sternkiker@onlinehome.de

 

Rufen Sie an bei 05307-6098

 

oder benutzen das Kontaktformular

 

Auf Wunsch wird diese Meinungsäußerung

auf waggum-online veröffentlicht.

 

Bernd Sternkiker

 

 

 

 

Waggum 24.1. 8:46
Waggum 23.1. 9:06
Druckversion Druckversion | Sitemap
© waggum-online