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Verwaltung misst keine erhöhte Verkehrsbelastung auf den Straßen "Feuerbrunnen" und "Krähenfeld"

 

Beide Straßen wären für den Durchgangsverkehr unattraktiv

 

Beschluss des Stadtbezirksrates vom 04.04.2018:
 

Der Stadtbezirksrat beantragt, dass die Verwaltung prüft, welche verkehrlichen Maßnahmen es verhindern könnten, dass sich der Durchgangsverkehr in Waggum von der Rabenrodestraße mehr und mehr auf die Straßen Feuerbrunnen und Krähenfeld verlagert.
Stellungnahme der Verwaltung:

 

Die Polizei hat die Situation in den Straßen Feuerbrunnen und Krähenfeld überprüft. Gefahrensituationen sind ihr dort bisher nicht bekannt. Beide Straßen sind, auch bei größerem Verkehrsaufkommen auf der Rabenrodestraße, unattraktiv für Durchgangsverkehre. Bei der Überprüfung wurden auch aktuelle Verkehrszählungen herangezogen. Diese verzeichnen in beiden Straßen keine für Wohnsammelstraßen mit entsprechend angeschlossenen Nebenstraßen ungewöhnlich hohen Verkehrsmengen.
Durch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 und diverse Rechts-vor-linksVorfahrtsregelungen sind Maßnahmen vorhanden, die den Verkehr beruhigen. Die Verwaltung sieht daher keinen Anlass, in den Straßen Feuerbrunnen und Krähenfeld weitergehende verkehrliche Maßnahmen zu planen.

 

Leuer

Am 15.11.2010 wurde die Grasseler Straße widerrechtlich geschlossen

 

- Seitdem gab es keine Verbesserungen bei Verkehrsanbindung und Lärm für die Flughafenanlieger

 

 

Stillstand am Flughafen: Ob eine mögliche Verbesserung der Verkehrsanbindungen oder Lärmreduzierungen – bisher verliefen alle Forderungen nach Verbesserungen für die Anlieger des Flughafens im Sande. 

So auch zuletzt beim Schutz vor Fluglärm: Im Finanzausschuss am 30.11.2017 wurde ein gemeinsamer Antrag von SPD, Grünen und BIBS-Fraktion beschlos-sen, der dafür sorgen sollte, dass Piloten am Flughafen ihre lauten Hilfstriebwerke (so genannte „APUs“) unmittelbar nach Einnehmen ihrer Parkposition ausschalten müssen und frühestens 5 Minuten vor Verlassen ihrer Parkposition wieder einschalten dürfen (siehe 17-05959). 

In einem Gespräch mit der Braunschweiger Zeitung vom 31.05.2018 erklärt nun Geschäftsführer Thies Hinckeldeyn, dass am Rollfeld stehende Schilder alle Piloten darauf hinweisen, dass die APU maximal zehn Minuten vor dem Start und nach der Landung laufen sollen. Verstöße dagegen würden im Ge-spräch mit den Piloten thematisiert.

„Unser gemeinsamer Antrag wurde damit in keiner Weise umgesetzt,“ erklärt BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum. „Die von uns immer wieder in Gesprächen betonte einfache, kostengünstige Lösung, nämlich die Vorschrift verbindlich in die internationalen Luftverkehrshandbücher wie z.B. ‚AIP‘, ‚Jeppesen‘ oder ‚LIDO‘ aufzunehmen wurde offenbar schlichtweg ignoriert. Die Hinweisschilder stehen da schon lange. Kein Pilot muss sich daran halten.“ 

Weiterer Stillstand auch beim Thema „Verkehr“: 2009 fällte das OVG Lüneburg sein Urteil für die Start- und Landebahnverlängerung am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg. Erlaubt wurde dabei zwar ein sofortiger Baubeginn, aber die verkehrliche Regelung nach Kappung der Grasseler Straße wurde vom Gericht nicht akzeptiert. Durch das BVerwG Leipzig höchstrichterlich bestätigt wurde auch die Vorgabe, ein ergänzendes Planfeststellungsverfahren für die Verkehre am Flughafen durchzuführen. Bis heute ist dies nicht erfolgt.

Nun wurden aber in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 30.05.2018 die Eckpunkte der jetzt vorliegenden Ergebnisse der zwei ausstehenden Verkehrsgutachten, die Grundlage für das durchzuführende Planfeststellungsverfahren sein müssen, vorgestellt. 

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Bezirk Wabe-Schunter-Beberbach Tatjana Jenzen (BIBS) erklärt: „Nach Interpretation der Verwaltung wissen wir nun, dass der Bau der Ostumfahrung oder des Tunnels sogar negative Auswirkungen auf den Nordosten Braunschweigs haben würde. Mittlerweile wurde das Gutachterbüro Wermuth zum vierten Mal bemüht, eine Aussage zu treffen: Beim ersten Gutachten war das Büro noch zum Ergebnis gekommen, der Tunnel sei die verkehrlich günstigste, wenngleich nicht die billigste Lösung. Man kam zu dem Schluss, durch die Kappung der Grasseler Straße werde Waggum stärker belastet und die Ostumfahrung oder der Tunnel würden zu einer Entlastung Waggums führen. Und nun das Gegenteil! 

Nun also soll die so genannte ‚Nullvariante‘ die beste Lösung für den Nordos-ten Braunschweigs sein. Das wirft drei Fragen auf: Wo sind die 6000 Fahrzeu-ge geblieben, die vor der illegalen Kappung die Grasseler Straße passierten? Warum wurde eine Landesstraße gebaut, wenn diese für den Nordosten nur Nachteile gebracht hat? Durch die gekappte Straße entsteht den Waggumern ein Umweg von 1,8 km. Hin und zurück, sechs Tage bedeutet das einen Mehrweg von 90 km im Monat, im Jahr 1080 km. Bei einem durchschnittlichen Ver-brauch von 8 Litern und einem durchschnittlichen Preis von 1,30 € entstehen den Einwohnern im Nordosten Mehrkosten von 9,36 € im Monat, im Jahr 112,32 € und in zehn Jahren 1123,20 €. Fanden diese finanziellen Nachteile und zusätzlichen Umweltbelastungen im Gutachten Berücksichtigung?

Es ist geradezu grotesk, zu behaupten, dass die Kappung einer Landesstraße mit täglich 6000 Fahrzeugen pro Tag eine verkehrliche Entlastung für den Nordosten von Braunschweig gebracht hat.“

Feuerwehrübung im Freibad-

Angenommen wurde ein

Chlorgasunfall

 

Waggum. Am vergangenen Samstag wurden sowohl die Ortsfeuerwehr Waggum, als auch der ABC-Zug der Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig mit dem Stichwort „GSL – Gefahrstoff Land“ durch die Integrierte Regionalleitstelle zum Nordendorfsweg 1a alarmiert.

 

Dort fand auf dem Gelände des Freibads in Waggum eine gemeinsame Alarmübung statt. Im Bereich der Badewasseraufbereitung des Schwimmbades war es zum Chloraustritt gekommen. Mindestens zwei Personen befanden sich im unmittelbaren Gefahrenbereich, da sie versucht hatten den Austritt zu stoppen.

Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr rettete eine unverletzte Person aus dem Gefahrenbereich, führte Absperrmaßnahmen durch und setzte einen Trupp unter Atemschutz ein, um weitere verletzte Personen in der Nähe des Technikgebäudes aus dem Gefahrenbereich zu retten. Der nachrückende ABC-Zug schickte zwei Trupps unter Chemikalienschutzanzügen in den Gefahrenbereich, um Messungen vorzunehmen, einen weiteren Verletzten aus dem Technikgebäude zu retten und um die defekte Pumpe abzudichten. Des Weiteren wurde ein Dekontaminationsplatz aufgebaut um beim Verlassen des Gefahrenbereiches die Schutzanzüge nach dem Kontakt mit dem Gefahrstoff zu reinigen und so die Kontamination der eingesetzten Kräfte und eine Ausbreitung des Gefahrstoffes zu verhindern.

 

In Summe waren 30 Feuerwehrkräfte und sechs Übungsvorbereiter und -beobachter bei der Alarmübung im Einsatz.

 

Die Ergebnisse der Kirchenvorstandswahlen in Waggum

 

 

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

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