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In der Juni-Ausgabe des Waggumer Echo

berichtete Gerhard Masurek (B90/Grüne)

aus der Arbeit des Bezirksrates

         4 Sätze dürfen vorläufig nicht zitiert

          werden, da Herr Torsten Wendt durch eine  Rechtsanwältin eine 

          Abmahnung erwirkt hat. 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Norden des Stadtbezirks Wabe-Schunter-Beberbach,

 

da habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich am 10. Mai die Braunschweiger Zeitung aufschlug. „Frust, Kränkungen und Klageandrohungen“, so die fette Überschrift über einem Bericht über unsere Bezirksratsitzung am 28. April.

 

Ein gutes halbes Jahr nach der Kommunalwahl meint Thorsten Wendt immer noch von einer Verfälschung des Wählerwillens lamentieren zu müssen. Der von ihm bemühte Wählerwillen hat allerdings SPD, Grünen und Frau Keller eine Sitzmehrheit im Bezirksrat gegeben. Und die Mehrheit wählt den Bezirksbürgermeister, das sagt auch die Kommunalverfassung.

 

Im Artikel wird des Weiteren über 2 Anträge zur Errichtung einer Gedenkstätte des 1983 tödlich verunglückten Eintracht-Fußballers Lutz Eigendorf geschrieben. Der ehemalige Heimatpfleger, Herr Reinhard Wetterau, hatte unseren Bezirksbürgermeister darauf aufmerksam gemacht, dass beide Anträge nicht nötig sind. Die korrekte Vorgehensweise ist, dass der zuständige

Stadteilheimatpfleger, in diesem Fall Herr Thorsten Wendt selber, einen Antrag bei der zuständigen Stelle der Stadtverwaltung stellt.

 

Dieses haben wir in der Sitzung so

beschlossen und beide vorliegenden Anträge wurden zurückgezogen. Mit seiner Sammelbüchse muss Herr Wendt jr. nun nicht herumgehen, wenn er den notwendigen Antrag bei der Verwaltung stellt.  

 

(...   )  Folgende 2 Sätze dürfen vorläufig nicht zitiert

          werden, da Herr Torsten Wendt durch eine 

          Rechtsanwältin eine Abmahnung erwirkt hat.                                    

Es geht um einen Förderantrag des Schützenvereins Querum, bei dem er Präsident ist.

 

(...   )  siehe oben.

 

 

 

Aus meiner Wahrnehmung bezieht sich die „Zerstrittenheit“ auf Vergangenes.

Tatjana Jenzen hat recht, wenn sie sagt, dass sie Anträgen, welche Fraktion sie auch gestellt hat, zustimmt,  wenn sie inhaltlich positiv sind. Dann sollte sie auch ruhig Anträgen zustimmen, wenn sie von Frau Keller gestellt werden.

 

Damit wäre ich bei der Bezirksratsitzung vom 28. April, soweit es uns hier im Norden betrifft:                                                                                                                      

Frau Keller stellte den Antrag, die WC-Anlage am Bienroder Teich ganzjährig zu öffnen, da es sich eben nicht um einen Badeteich sondern um ein Naherholungsgebiet handelt, das ganzjährig genutzt wird. Der Antrag wurde bei 7 Gegenstimmen mit 9 Stimmen angenommen.                                                

 

Ein Antrag der Fraktionen der CDU und BIBS sowie Herrn Zimmer, wonach die

 

Hundekotbelastung am Spielplatz Grabenhorst in Bevenrode verringert werden soll, wurde mit 14 Stimmen, bei einer Enthaltung und einer Ablehnung angenommen.                                         

 

Ein Antrag der Grünen und der SPD, dass der Fuß- und Radweg auf der Gifhorner Str. zwischen Bienrode und Wenden eine Beleuchtung erhalten soll, wurde bei einer Enthaltung angenommen.                                                                                 

Einstimmig unterstützte der Bezirksrat einen Antrag von Frau Keller, wonach die Schulkindbetreuungsplätze an der Grundschule Waggum aufgestockt werden sollen. Grüne und SPD forderten die Verwaltung auf zu prüfen und dann auch umzusetzen, einen sicheren Radweg zwischen Bevenrode und Hondelage zu schaffen. Auch wenn der Bezirksrat in den vergangenen Jahren in seinen Bemühungen vergeblich blieb, wurde der Antrag bei einer Gegenstimme als erneutem Anlauf angenommen. Der Bezirksrat 111 (Hondelage-Dibbesdorf-Volkmarode) hat einen sinngemäßen  Beschluss am 5. Mai getroffen.

 

Der Bezirksrat stimmt einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung zu, Herrn Florian-Timo Rosch in das Ehrenbeamtenverhältnis zum Ortsbrandmeister Waggum zu berufen. Abschließend wird hierzu der Rat der Stadt zuständigkeitshalber entscheiden.

 

Sie erinnern sich sicherlich, eine Bewohnerin Bevenrodes hatte sich über den Zustand des Friedhofs beklagt. Nun ist endlich Positives zu berichten. Ich zitiere jetzt einfach mal aus der E-Mail der Dame an die Verwaltung: „Die Hecke war komplett geschnitten, (letztes Jahr wurde dies in Etappen gemacht) der Rasen gemäht  (was man Rasen nennen kann!) und die abgeräumten Gräber ordentlich geharkt! Der Friedhof sah gleich anders aus!“ Bleibt zu ergänzen, dass der Bezirksrat aus seinem Etat Geld für die Erneuerung der Eingangstür und für die Reparatur eines Fensters zur Verfügung stellte. Ebenso sollen zwei Bänke angeschafft werden.

 

Weitere bezirkliche Mittel werden für die Ortsbüchereien Bevenrode (904 €), Bienrode (803 €) und Waggum (1.191 €) zur Verfügung gestellt.

 

Der Förderkreis Umwelt und Naturschutz (FUN), Abt. Waggum, erhält bei einer Enthaltung 300 € zur Erstellung einer Fest-Broschüre anlässlich des 25jährigen Bestehens des hiesigen Förderkreises.

 

Bei 2 Vorlagen der Verwaltung hat sich der Bezirksrat quer gestellt. Auf der Straße „Im Heerfeld“ in Bevenrode und „Krähenfeld“ in Waggum sollen die Gehwege auf 60 bzw. 70 m² erneuert werden. Die anfallenden Kosten seien Straßenausbaubeitragspflichtig (was für ein Wortungetüm!). Der Bezirksrat will hierzu genauer informiert werden.

 

So, jetzt komme ich zu unserer nächsten Sitzung, die am 17. Mai als gemeinsame Sitzung der Stadtbezirke 111 (Hondelage-Dibbesdorf-Volkmarode-Schapen), 112 (also unser Bezirk) und 212 (Südstadt-Rautheim-Mascherode) in Hybridform stattfand. Es geht um die Erneuerung des Zentrenkonzeptes. Damit sollen Geschäfts- und Gewerbeansiedlungen im Zentrum aber auch in den Stadtteilen planerisch geregelt werden. Wichtig ist dabei, dass auch die Nahversorgung aller Bürgerinen und Bürger in den Stadtteilen in erreichbarer Entfernung gesichert bleibt.

 

Dazu gehört, dass jetzt endlich die Bauarbeiten für einen Supermarkt in Bevenrode begonnen haben. Dem Vorschlag der Verwaltung ist unser Bezirksrat einstimmig gefolgt. Die Beschlussvorlage nebst 312-seitigem Anhang finden Sie im Ratsinfosystem als Drucksache 22-18525.

 

So, haben Sie etwas gemerkt? Die Braunschweiger Zeitung fabuliert von Konflikten im Bezirksrat, die es in anderen Bezirken so nicht gäbe. Wenn Sie sich die von mir aufgeführten Themen noch einmal ansehen, werden Sie feststellen können, dass es überwiegend konsensuale Beschlüsse gab, und so wird es auch bleiben (wenn alle mitmachen).

 

Die nächste Bezirksratsitzung findet am 16. Juni statt. Ort, Zeit und Tagesordnung können Sie der örtlichen Presse entnehmen.

 

Das war diesmal ein langer, ich hoffe interessanter, Bericht.

 

Für Wünsche, Anregungen und auch Beschwerden erreichen Sie mich unter der Telefonnummer 05307-951643 oder per Mail: masurek.gerhard@web.de

 

Ihr Gerd Masurek

 

 

13.2.22

 

Nachdem der letzte Pächter verstorben ist, versuchten mehrere Bewerber einen neuen Pachtvertrag abzuschließen.

Nur verfolgt jetzt der Sportausschuss die Linie, Gaststätten in Sportheimen, nicht neu zu verpachten. So geschehen in anderen Ortsteilen von Braunschweig.

Für Waggum ein herber Verlust, denn es handelt sich um die letzte Gaststätte im Ort.

Sportler trafen sich um außerhalb ihrer sportlichen Aktivitäten noch beisammenzusitzen, gemeinsam zu essen oder zu feiern.  Auch andere Bürger nutzten die Gaststätte als Treffpunkt.

 

Die Stadt verweist darauf, dass es in vielen Orten ein Dorfgemeinschaftshaus gibt. Aber diese sind nicht bewirtschaftet. Spontane Treffen können dort nicht stattfinden, denn es bedarf der längeren Planung.

 

Viele Vereine nutzten die Pacht  einer angeschlossenen Gaststätte um ihre Vereinskasse aufzubessern. Nun ist die Sportanlage in städtischen Besitz übergegangen. Aber könnten die Pachteinnahmen nicht weiter genutzt werden, für die Unterhaltung des Sportheims und Unterstützung des Sportvereins?

 

Nun ist der Stadtbezirksrat gefragt den Sportausschuss umzustimmen, so dass die Gaststätte erhalten bleibt.

 

 

 

 

 

POL-BS: Verkehrsunfall zwischen Pkw und zwei Radfahrern

 
 

 

Braunschweig, Berliner Straße

31.01.2022, 17.45 Uhr

 

Die beiden Radfahrer befuhren den Kreuzungsbereich in entgegengesetzter Richtung, als es zum Zusammenstoß mit einem abbiegenden Pkw kam. Eine Person wurde leicht verletzt.

Am Montagabend befuhr eine Radfahrerin mit ihrem Sohn den Radweg entlang der Berliner Straße in Richtung stadtauswärts. Vor der Kreuzung in Höhe der Kurzekampstraße überquerten sie die Berliner Straße: Hierbei befuhren sie die Radfahrerfurt in entgegengesetzter Richtung.

Gleichzeitig bog der Fahrer eines Honda Civic von der Straße Am Soolanger kommend nach links auf die Berliner Straße in Richtung stadteinwärts ab.

Der Autofahrer erkannte die beiden Fahrräder im Kreuzungsbereich zu spät, so dass es zum Zusammenstoß zwischen den drei Fahrzeugen kam. Hierbei wurde die 55-jährige Radfahrerin leicht verletzt. Die Anforderung eines Rettungswagens war aber nicht erforderlich. An allen Fahrzeugen wurden Schäden verursacht.

Die Polizei leitete gegen den 67-jährigen Autofahrer ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und gegen die Radfahrerin sowie ihren Sohn ein Ordungswidrigkeitenverfahren ein, weil sie entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs waren.

Bei Unfällen mit Radfahrern zählt die Nutzung der falschen Straßenseite zu den häufigsten Unfallursachen.

 

 

 

   

Neue Corona-Verordnung in Kraft: Winterruhe verlängert

Stand: 15.01.2022 08:28 Uhr
 
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In Niedersachsen ist eine neue Corona-Verordnung in Kraft getreten. Diese sieht Lockerungen vor, in einigen Bereichen sind die Regeln aber auch strenger geworden. Die Winterruhe wird verlängert.

 

  • Die Winterruhe mit Warnstufe 3 geht bis zum 2. Februar
  • Bei Demonstrationen gilt FFP2-Maskenpflicht
  • Ausnahmen bei Kontaktbeschränkungen gibt es nur noch bis einschließlich 13 Jahre
  • Die Auflagen für Beerdigungen werden gelockert

 

Als sogenannte Weihnachts- und Neujahrsruhe hat sie angefangen, wurde dann bis zum 15. Januar verlängert und nun werden die niedersächsischen Sonderregeln als Winterruhe bis zum 2. Februar Bestand haben. Das bedeutet: Es gilt weiterhin die Warnstufe 3 mit einigen zusätzlichen Regelungen. Es gelten verschärfte Kontaktbeschränkungen. Zudem sind Tanzveranstaltungen verboten, Diskotheken und Clubs geschlossen. Regierungssprecherin Anke Pörksen geht davon aus, dass die Winterruhe auch am 2. Februar noch nicht enden wird, "weil die Infektionszahlen deutlich ansteigen".

 

FFP2-Pflicht bei Demonstrationen

 

Für Versammlungen gibt es neue Vorgaben: Nachdem zahlreiche Kommunen bereits die FFP2-Maske bei Demonstrationen zur Pflicht gemacht haben, gilt dies mit der neuen Verordnung landesweit. Das solle für mehr Klarheit und eine noch größere Verbreitung sorgen. Auch für nicht angemeldete Versammlungen gelte diese Pflicht, heißt es von der Landesregierung.

 

Bei Treffen wird ab 14 Jahren mitgezählt

 

Schülerinnen und Schüler, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen sich bis zum 31. Januar täglich testen. Darüber hinaus setzt Niedersachsen das Mindestalter herab, ab dem die Corona-Kontaktbeschränkungen gelten. Bislang wurden 14-Jährige bei Zusammenkünften nicht mitgezählt, jetzt trifft das nur noch auf maximal 13-Jährige zu. Geimpfte und Genesene dürfen sich mit bis zu neun anderen Personen treffen. Wer weder geimpft noch genesen ist, darf neben seinem eigenen Haushalt nur zwei weitere Menschen eines weiteren Haushalts treffen. Nicht mitgezählt werden dabei neben den Kindern Betreuerinnen und Betreuer von Pflegebedürftigen.

 

Beerdigungen: Lockerung für Ungeimpfte

 

Die angepasste Corona-Verordnung bringt aber auch einige Lockerungen mit sich. So wird die von Bund und Ländern beschlossene verkürzte Quarantäne umgesetzt. Außerdem sind die Regeln für weltliche Beerdigungen weniger streng: Für Ungeimpfte gibt es hierbei eine Ausnahme von der Beschränkung auf Treffen mit maximal zwei Personen eines anderen Haushalts. "Beerdigungen, auch wenn sie keinen religiösen Charakter haben, werden privilegiert, damit die Menschen sich von den Toten verabschieden und mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam trauern können", erklärte Regierungssprecherin Pörksen. Das gelte aber nur für die offizielle Trauerfeier und den Gang zum Grab, nicht für ein darauf folgendes Zusammensein etwa in einem Restaurant oder Café. Bei nichtreligiösen Trauerfeiern gilt laut Pörksen die 3G-Regel, sodass geimpfte, genesene oder getestete Personen daran teilnehmen können.

 

Kirchlich und weltlich: Unterschiede fallen weg

Damit wird der unterschiedliche Umgang mit nichtreligiösen und religiösen Trauerfeiern aufgehoben. Bei kirchlichen oder religiösen Beerdigungen gelten wegen der Religionsfreiheit keine Beschränkungen des Landes, sondern die Bestimmungen der jeweiligen Kirchen oder Religionsgemeinschaften.

 

Landtagswahl: Erleichterungen für Partei-Sitzungen

 

Neue Regelungen sieht die Verordnung auch im Hinblick auf die Landtagswahl im Oktober vor. Beim Verbot von Sitzungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 Teilnehmenden gibt es Ausnahmen für Parteien und Wählergruppen, die Bewerberinnen und Bewerber für die Wahl aufstellen wollen.

 

Schaubilder als PDF herunterladen:

 

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/verordnung188.pdf

 

 

Leserbriefe

 

Herr Thobaben versucht den Eindruck zu erwecken, dass die Bezirksbürgermeisterwahl so ausgegangen ist, weil vorher „Zoff“ zwischen den Kandidaten stattgefunden hat.

 

Dazu werden hauptsächlich die Aussagen von Tatjana Jenzen herangezogen. Sie spricht von „abgekartetes Spiel“,  sie ist verbittert über den menschlichen Umgang innerhalb des Gremiums, „Schlammschlacht“ und „vergiftetem Klima“,  fragt sich, ob sich ehrenamtliche Arbeit in so einem Gremium lohne.

 

Grüne und SPD waren, mehr als erstaunt, über diese Aussagen. Der Leser wird natürlich sofort eine Verbindung von diesen unglaublichen Empfindungen zu der von ihr angegriffenen Koalition SPD-Grüne ziehen.

 

Es hat nur ein einziges Gespräch zwischen Tatjana Jenzen, den Grünen und der SPD gegeben.

 

Sachlich haben wir darüber beraten, ob Grüne, SPD und BiBS wieder eine Koalition eingehen könnten. Tatjana Jenzen wollte sich nicht festlegen und sagte, sie hätte ein weiteres Gespräch.

Kurze Zeit später sagte sie ihre Mitarbeit ab. Sie hätte sich für eine Koalition mit der CDU entschieden.

 

Wo und von wem wurde hier eine „Schlammschlacht“ usw. veranstaltet. Eine Umfrage unter Mitgliedern der SPD und Grünen hat ergeben, dass niemand eine „Schlammschlacht“ veranstaltet, noch bemerkt hat.

 

Herr Thobaben sagte in einem persönlichen Gespräch, er hätte hier lediglich die „Empfindungen“ von Frau Jenzen wiedergeben wollen. Dass die „Empfindungen“ nach einer verlorenen Wahl nicht besonders positiv sind, ist nachzuvollziehen. Aber dem Gewinner der Wahl die Schuld und unfaire Strategien zuzuschreiben ist wohl nicht die richtige Reaktion.

 

Herr Thobaben versprach in „einiger“ Zeit einen Artikel folgen zu lassen.

 

                                                                                           Bernd Sternkiker

 

 

 

CDU-Wählerwille scheint egal zu sein

Zu „Zoff um Wahlgang in Wabe-Schunter-Beberbach“ vom 26. November:

Ein Schelm, der bei dieser Wahl zum Bezirksbürgermeister nicht ein Deja-vu hat ... Vor fünf Jahren wurde der CDU-Kandidat weder zum Bürgermeister gewählt und anschließend noch nicht mal als Stellvertreter nominiert. Der SPD- und Grünen-Fraktion scheint der CDU-Wählerwille egal zu sein, Hauptsache man selber bleibt an der Macht. Ein jüngerer Bürgermeister würde besser in die heutige Zeit passen und für Erneuerung stehen. Seit dem Zusammenschluss des ehemaligen Bezirks Wabe-Schunter mit Bienrode-Waggum-Bevenrode in 2011 werden die Interessen von Gliesmarode-Riddagshausen nur noch selten berücksichtigt. Die Skeptiker des damaligen Zusammenschlusses werden jetzt wieder mal bestätigt. Mega-Bezirke sind kontraproduktiv für gute Kommunalpolitik.

 

Sabine Eggeling, Braunschweig

 

 

 

 
 
Verkehrte Welt im Bezirksrat

Ebenfalls dazu:

Ich empfehle der CDU (Herrn Wendt) und der BIBS (Frau Jenzen) dringend, das Wahlrecht noch einmal genau zu studieren: Es werden Parteien gewählt, und aufgrund des Stimmenanteils der Parteien werden die Mandate verteilt. Die Stimmen für die einzelnen Vertreter der Parteien sind Teilbereiche des Gesamtergebnisses. Ich will doch nicht hoffen, dass CDU und BIBS ein eigenes Wahlrecht in diesem Stadtbezirk beanspruchen.

 

Karl-E. Fehr, Braunschweig

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Jugendfeuerwehr Bienrode wurde mit ihrem Projekt „Jugendfeuerwehr to go“ für den Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesministeriums des Inneren (BMI) nominiert.

 

Bereits im vergangenen Jahr begeisterte die Jugendfeuerwehr Bienrode mit dem Konzept, den Übungsdienst während des Lockdowns nach Hause zu bringen. Auch die Jury des nationalen ,IF-Stars´ zeichnete das Projekt „Feuerwehr to go“ aus. Eine weitere Anerkennung dieser Idee und der ehrenamtlich geleisteten Arbeit in schwierigen Zeiten wäre eine enorme Motivation.

 

 

Meldungsdatum: 07.10.2021

 

Zwei Rekorde beim fünften Braunschweiger STADTRADELN

 

 

Mit zwei neuen Rekorden ist das fünfte STADTRADELN in Braunschweig zu Ende gegangen. 6892 Radelnde legten in drei Wochen 1.294.809 Kilometer zurück. Damit stieg die Zahl der aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenüber 2021 um 1199, und die alte Kilometer-Bestmarke wurde um 65.629 Kilometer übertroffen.

 

„Beim fünften STADTRADELN nach der Premiere 2017 sind die Radlerinnen und Radler noch einmal stärker geworden“, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Das ist ein großartiges Resultat. Braunschweig ist eine Fahrradstadt, das hat der Wettbewerb erneut bewiesen. Besonders eindrucksvoll ist die Leistung der Gymnasien, von denen gleich sechs zu den besten zehn Teams zählen: Ricarda Huch-Schule (Platz 1), Hoffmann-von-Fallersleben-Schule (3), Lessing-Gymnasium (4), Raabeschule (7), Gaußschule (8) und Martino-Katharineum (10). Die Schülerinnen und Schüler haben ein aktives Zeichen für den Klimaschutz gesetzt, über das ich mich ganz besonders freue. Allen, die mitgeradelt sind, danke ich herzlich – den Langstreckenfahrerinnen und –fahrern ebenso wie den vielen, die mit ihren regelmäßig umweltfreundlich auf dem Rad zurückgelegten Strecken die Grundlage für diesen erneuten Erfolg unserer Stadt gelegt haben.“

 

Im bundesweiten Vergleich aller Kommunen landete Braunschweig auf Platz 23, in Niedersachsen nach Region und Stadt Hannover auf Platz drei. In der Gruppe der 193 teilnehmenden Kommunen von 100.000 bis 499.000 Einwohnerinnen und Einwohner   erreichte Braunschweig den 12. Platz.

 

Die Gesamtleistung der Stadtgesellschaft wird honoriert mit Preisen, die allen Radelnden zugutekommen:  Die Stadtverwaltung wird vor dem Rathaus, am Ringgleis und am Bahnhof Gliesmarode öffentliche Luftpumpen installieren – dies hatte sie für das Knacken der Marke von einer Million Kilometern versprochen. Zudem erhält die Braunschweiger Verkehrswacht je drei Fahrradhelme und Fahrradsitze für den Verleih. Sie waren bereits für 750.000 Kilometer ausgelobt worden.

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden in Kürze benachrichtigt. Auf die besten Teams und Einzelradlerinnen und –radler in Braunschweig warten in verschiedenen Kategorien attraktive Preise. Diese werden Ende des Monats den Siegerinnen und Siegern bei einer Ehrungsveranstaltung übergeben.

 

Alle weiteren Infos zum STADTRADELN auf www.stadtradeln.de/braunschweig.

 

 

 

 

 

 

 

Auszüge aus der Braunschweiger Zeitung vom 5.10.21

 

Der Bezirksrat Wenden bittet Braunschweigs Stadtverwaltung, den Lärm-Beschwerden von Anwohnern nicht nachzugeben.

 

Der dortige Bezirksrat fordert Braunschweigs Stadtverwaltung einstimmig auf, die Interessen der Jugendlichen energisch gegen Anwohner zu vertreten. Ein Basketball-Korb wurde bereits abmontiert.

Der Jugendplatz Lindenstraße soll nur noch bestehen bleiben, bis ein neuer Jugendplatz im Neubaugebiet Wenden-West fertig ist. Heidemarie Mundlos (CDU) sagt: „Der neue Jugendplatzist zurzeit unverzichtbar.“ Ersatzflächen nahe der Wohngebiete gebe es keine. „Die Lösung kann nicht lauten, dass Wendens Jugendliche ins freie Feld geschickt werden, damit sie Fußball oder Basketball spielen können.

 „Wenn man an einen Jugend- und Festplatz zieht, dann weiß man, worauf man sich einlässt.“

 

 

Der Streit um den Zukunft der Jugendplätze wird weitergehen. In der nächsten Woche wird der Grünflächen-Ausschuss tagen. Vorsitzender Reiner Mühlnickel (Grüne) sagt: „Ich erwarte, dass die Verwaltung dann näher erläutert, warum genau die Körbe abgebaut wurden.“ Mundlos meint: „Es sollten dann auch Grenzwerte genannt werden, die es einzuhalten gilt. Die Lösung kann nicht darin bestehen, Jugendlichen Basketball und Fußball zu verbieten.“

 

 

 

Die Ergebnisse des Stadtradelns 2020:

 

 

Das Team mit den meisten Kilometern pro Teammitglied

Team „Bellhunter“: Die zwei Teammitglieder radelten gemeinsam 3.200 km.

Sie legten also pro Teammitglied 1.600 km zurück.

Die beiden gewinnen jeweils eine Eintrittskarte für das Herzog Anton Ulrich Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum, bereitgestellt durch die 3Landesmusseen.

 

Das Team mit den meisten Kilometern

Team „Lessinggymnasium“: Die 282 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind insgesamt 47.782 km gefahren und gewinnen somit 100 Gutscheine für eine leckere Kaffeespezialität im Recup-Becher (Braunschweig-Design) im Café der Touristinfo in Braunschweig, bereitgestellt durch die Stadt Braunschweig.

Das Team Lessinggymnasium ist außerdem auch Gewinner der Kategorie: „Schule mit den meisten Kilometern“ und erhält zusätzlich 50 Eintrittskarten für die Braunschweiger „Wasserwelt“, für das Anton Ulrich Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum sowie ausgewähltes Schulmaterial, bereitgestellt durch die Stadt Braunschweig, 3Landesmusseen, BMS Bildungsmedien Service GmbH.

 

Die Schule mit den meisten Kilometern pro Teammitglied

Team „CJD Braunschweig“: Jeder der 47 Teammitglieder legte 292 km zurück, insgesamt kamen also 13.729 km zusammen. Das Team gewinnt 50 Eintrittskarten für die Braunschweiger „Wasserwelt“, für das Herzog Anton Ulrich Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum, bereitgestellt durch die Stadt Braunschweig und die 3Landesmusseen.

 

Der Verein mit den meisten Kilometern pro Teammitglied

Team „Akaflieg Braunschweig e.V.“: Die beiden Teilnehmer*innen sind 1.050 km pro Mitglied geradelt und erhalten dafür 15 Gutscheine für die Stadtführung „Stadtspaziergang in der Löwenstadt“ sowie ein Fahrradset bestehend aus: Fahradschloss, -literatur und Notfallkit, das von der Stadt Braunschweig bereitgestellt wird.

 

Die Familie mit den meisten Kilometern pro Teammitglied

Team „SIMANI Family“: Pro Teammitglied wurden hier 346 km geradelt. Die sieben Mitglieder erstrampelten also 2.421 km. Sie gewinnen damit eine signierte Udo Lindenberg-Tasse, eine Udo Lindenberg Live DVD sowie Fahrradliteratur, Eintrittskarten für das Herzog Anton Ulrich Museum und das Staatliche Naturhistorische Museum sowie ein Familien-Kinobesuch im Astor Filmtheater, bereitgestellt durch: 3Landesmuseen, Radio SAW, Stadt Braunschweig

 

Einzelfahrerinnen und Einzelfahrer

 

Die Einzelfahrer*innen mit den meisten Kilometern:

  • Platz 3 der Frauen belegt Frau Sabine Cornelsen aus dem Team „Cornelsens on Tour“ mit 1.208,4 km.
  • Platz 3 der Herren belegt Herr G. L. aus dem Team „Physikalisch Technische Bundesanstalt mit 2.249,8 km.

Sie gewinnen damit jeweils eine Umhängetasche von Ortlieb sowie zwei Braunschweiger Kulturbeutel, die durch Velocity bereitgestellt wurden.

 

  • Platz 2 der Frauen belegt Frau Sarah Samel aus dem Team „Feuerwehr Braunschweig“ mit 1.562,5 km.
  • Platz 2 der Herren belegt Herr Nils OF24 ebenfalls aus dem Team „Feuerwehr Braunschweig“ mit 2.346,8 km.

Die beiden gewinnen jeweils einen Helm von ABUS sowie zwei Braunschweiger Kulturbeutel, die durch e-motion Braunschweig bereitgestellt wurden.

 

  • Der Titel „Kilometerqueen“ und somit Platz 1 der Frauen geht an Frau Katrin Hunke aus dem Team „Remenhof gGmbH“ mit 1.673 zurückgelegten Kilometern.
  • Den Titel „Kilometerking“ und somit Platz 1 der Herren belegt Herr Dirk Meishner aus dem Team „Bellhunter“ mit 2.660,2 km.

Der Gewinn besteht aus einer goldfarbenen Fahrradklingel mit der Gravur „Kilometer-Queen“ bzw. „Kilometer-King“ sowie einem Gutschein für zwei Personen zum Ausleihen eines E-Mountainbike oder E-Tourenrades im Harz, bereitgestellt durch die Stadt Braunschweig.

 

Um das Engagement aller Teilnehmer*innen insgesamt zu honorieren, hat die Stadt Braunschweig für die Erreichung bestimmter Kilometerziele folgende Preise ausgelobt:

  • Für die ersten 750.000 gefahrenen Kilometer werden Kinderhelme und -sitze an die Braunschweiger Verkehrswacht gestiftet.
  • Für das erneute knacken der Millionengrenze erhält die Verleih-Initiative „Heinrich der Lastenlöwe“ ein weiteres Lastenrad.
  • Für die beachtlichen Leistungen der Schüler*innen in diesem Jahrstiftet die Stadt Braunschweig zusätzlich jeweils zehn Fahrradbügel für Schulen. Die Außenstelle des MK in der Echternstraße und die Realschule Georg-Eckert-Straße sollen davon profitieren.

 

Die Stadt Braunschweig bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen und hofft auf eine wiederholte Teilnahme beim Stadtradeln 2021. Hoffentlich wurde die Freude am Radfahren bei allen Teams und Teilnehmer*innen geweckt oder gestärkt, so dass auch im Nachhinein so häufig wie möglich das Fahrrad genutzt wird.

 

Eine Anmeldung für das nächste Stadtradeln ist im Frühjahr 2021 wieder möglich. Der genaue Termin für das nächste Stadtradeln wird dann ebenfalls bekanntgegeben.

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung von Donnerstag, 8. Oktober 2020
Stadt Braunschweig

15 neue Corona-Infektionen

Braunschweig. Das Gesundheitsamt der Stadt Braunschweig hat am gestrigen Mittwoch, 7. Oktober, 15 neue Fälle einer Infektion mit Covid-19 registriert. Maßgeblich für den zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder zweistelligen Zuwachs sind keine Neuinfektionen in einer Gemeinschaftseinrichtung, sondern sechs Erkrankungen innerhalb eines Familienverbandes. Eine Person wird stationär im Krankenhaus behandelt. Der Rest der neuen Fälle betrifft so genannte K1-Kontakte, also Menschen, die zu bekannten erkrankten Personen engeren Kontakt hatten und sich bereits in Quarantäne befinden.
Alle aktuellen Informationen auf
www.braunschweig.de/corona.

Insgesamt 15 Maschinen des Typs A320 will Airbus

in Braunschweig zwischenparken.

 

Airbus wollte im August 15 Maschinen

auf dem Flughafen zwischenparken

 

Die Ankunft der Flugzeuge ist auf

unbestimmte Zeit verschoben

 

Airbus hat im Moment keinen Bedarf an Parkflächen,

da 39 Maschinen an Kunden ausgeliefert werden konnten

 

 

Der Flugzeugbauer Airbus hat trotz der Corona-Krise auch im August keine Stornierungen für seine Passagierjets kassiert. Stattdessen ging sogar die Bestellung eines Jets der A320neo-Reihe ein. Allerdings geriet die Auslieferung neuer Maschinen wieder ins Stocken. Der Hersteller übergab 39 Flugzeuge an seine Kunden und damit 10 weniger als im Juli. Wegen des Einbruchs im Flugverkehr durch die Corona-Pandemie wollen viele Fluggesellschaften bestellte Jets erst später entgegennehmen und verhandeln mit Herstellern seit Beginn der Krise über ein Entgegenkommen. Stornierungen konnte Airbus bisher aber weitestgehend verhindern

 

 

24.7.20

 

Die Geschäftsidee:

Flughafen wird zum Airbus-Parkplatz

 

Der Flugzeug-Bauer Airbus will mehrere fertige Maschinen auf dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg zwischenparken. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Wegen der Corona-Pandemie könnten die Flugzeuge derzeit nicht an die Kunden ausgeliefert werden, so Flughafen-Geschäftsführer Michael Schwarz. An "Parkgebühren" rechnet Schwarz für die 15 Flugzeuge der A320-er Reihe mit einem Betrag im "niedrigen sechsstelligen Bereich". Damit könne das Defizit des Flughafens spürbar verringert werden.

 

 

 

 

Lichtblick für die Freibadsaison - Badespaß noch im Mai?

 

Freibäder dürfen voraussichtlich ab dem 25. Mai wieder öffnen.

Das Freibad Bürgerpark soll am 25. Mai (voraussichtlich) als erstes wieder an den Start gehen.

 

Wann das Freibad Waggum folgt, ist noch ungewiss.
 

15.05.2020

 

Seit Mitte März sind Freibäder geschlossen. Gerade für vereinsgetragene Bäder eine absolute Katastrophe - doch auch alle anderen Bäder leiden unter dem Lockdown. Mitarbeiter in Kurzarbeit, kein Badespaß für niemanden. Vorsichtig optimistisch stimmt da ein Schreiben der Landesregierung. Laut diesem sei "vorsichtig angedacht", Freibäder ab dem 25. Mai unter strengen Auflagen wieder zu öffnen. Die Freibäder in der Region reagieren erfreut und überrascht auf diesen "Lichtblick" - In Braunschweig soll als Erstes das Freibad Bürgerpark wieder an den Start gehen.

 

Auch der 25. Mai stehe jedoch unter dem Vorbehalt eines weiter moderat verlaufenden Infektionsgeschehens. Die Hallenbäder werden erst in einer späteren Stufe, deren Zeitpunkt noch nicht feststeht, wieder öffnen.

"Aus unserer Sicht fest, dass es Auflagen geben wird: Allgemeine Hygieneregeln, Verhaltens- und Abstandsregeln. Da ist natürlich der Besucher gefordert, die auch einzuhalten. Besonders im Freibad, wo man ja Spaß haben will und darf", "Wir hoffen, dass wir mit dem Freibad Bürgerpark am 25. Mai als Erstes an den Start gehen können. Die nächsten zwei Wochen werden wir dazu an einem Maßnahmenplan arbeiten", kündigt Fabian Neubert, Pressesprecher der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH im Gespräch mit unserer Online-Zeitung an. Für diesen Maßnahmenplan müsse vieles berücksichtigt werden: "Es muss irgendwie geregelt werden, dass sich am Eingang keine langen Schlangen bilden. Auch in den Umkleiden und Duschen dürfen nicht zu viele Menschen aufeinandertreffen. In einem Hallenbad wären das sicher die Sammelumkleiden, die man schließen würde - Bei den Freibädern sind wir gerade am Zusammentragen. Es gibt viele Bereiche wo wir sehen müssen, dass das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert wird." Einen Mundschutz im Wasser werde es aber wohl nicht geben, scherzt der Pressesprecher. In einer bis zwei Wochen soll konkret feststehen, wie ein Freibadbesuch in einer Pandemiesituation aussehen kann.

Bäder sind gut vorbereitet


Wie Sascha Feier, stellvertretender Badleiter des Aquantic in Goslar auf Anfrage unserer Zeitung berichtet, gibt es schon seit dem 9. April einen umfangreichen  Pandemieplan Bäder der deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB). "Wir haben die Zeit genutzt, um unsere Schwimmbäder richtig auf Vordermann zu bringen", erzählt Feier. Dass die Schwimmbäder "schon" am 25. Mai wieder an der Reihe seien, habe er so nicht erwartet. Nun werde man anhand des Pandemieplans alles für eine Wiedereröffnung vorbereiten - Das könnte so ähnlich aussehen wie im Supermarkt. Einige Punkte:



Eingangsbereich
• Abstandsmarkierungen auf dem Boden für Warteschlangen
• Kassentheken mit Schutz aus Plexiglas, Sicherheitsglas oder Folie versehen
• Möglichkeiten zum bargeldlosen und berührungsfreien Zahlen einrichten
• Gegebenenfalls ein webbasiertes Reservierungssystem mit Begrenzung der Nutzerzahl einführen
• Einrichtungen für die Zählung der Zu- und Abgänge, also der Zahl der aktuell anwesenden Bade- und Saunagäste einrichten.

Umkleide- und Duschbereiche:
• Die Sammelumkleiden bleiben gegebenenfalls geschlossen, Schulen und Vereine nutzen die Einzelumkleiden.
• Um die Abstandsregelungen einzuhalten, kann nur eine begrenzte Anzahl von Umkleideschränken
zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel jeder vierter Schrank, und alle anderen sind verschlossen, die
Schlüssel sind abgezogen.
• Die Duschräume werden, je nach Größe und Ausstattung, nur von maximal zwei Personen benutzt.

Schwimmen in der Pandemie

Für Schwimmbecken sollten Orientierungswerte für die Maximalbelegung definiert werden. Für ein 25 Meter langes Mehrzweckbecken mit fünf Bahnen bedeutet dies zum Beispiel 56 Personen im Nichtschwimmerbereich und 36 Personen im Schwimmerbereich (insgesamt 92 Personen). Bei kleinen Becken, wie Freizeitbecken, Grotten und Wasserattraktionen sowie bei Planschbecken, sollte durch die Aufsicht nach Möglichkeit sichergestellt werden, dass die entsprechenden Abstandsregeln eingehalten werden. Diese Becken müssten aber gegebenenfalls gesperrt werden.


Coronaviren können sich nach aktuellen Erkenntnissen über das Badewasser nicht übertragen. Wenn die

 

Abstandsregeln eingehalten werden, sollte also dem vergnügten Schwimmen nichts mehr im Wege stehen. Für alles, was zum Becken dazugehört - Wie die Handläufe von Leitern - empfiehlt der Pandemieplan eine regelmäßige Desinfektion, ebenso für Dusch- und Umkleidebereiche.

 

Es wird vor Ort entschieden


Sascha Freier erinnert: "Dass es vor Ort anhand der baulichen Bedingungen immer noch einmal besondere Regelungen geben muss, ist natürlich auch klar. Jetzt fangen wir an zu gucken, was können wir wie aus diesem Pandemieplan umsetzen, was können wir machen." Ob das Freibad in Vienenburg oder das Aquantic in Goslar zuerst öffnen werden, könne er aber noch nicht sagen: "Es wäre schon empfehlenswert, sie beide versetzt zu öffnen. So kann man gegebenenfalls auch sehen, wo noch nachgesteuert werden muss."

Zu viele Regeln machen keinen Spaß


Der besondere Spagat für ein Freibad sei vor allem, die richtige Balance zwischen Regeln und Spaß zu finden: "In Bädern die überwiegend auf Sportschwimmer setzen gibt es ja Regeln mit Schwimmkorridoren. Da werden dann bestimmte Bahnen abgesperrt. Aber in einem Freibad soll man ja auch Spaß haben dürfen, wie das also für den typischen Freibadbesucher aussehen soll, müssen wir noch sehen." So stehe zum Beispiel zur Debatte, ob Wasserrutschen und Sprungtürme öffnen können, da sich dort erfahrungsgemäß auch lange Schlangen bilden können.

Einnahmen fallen weg - Ausgaben aber auch


Insgesamt divers zeigt sich die finanzielle Situation für die Freibäder in der Region. Während beispielsweise das Stadtbad Okeraue in Wolfenbüttel - Das für ein kurzfristiges Interview leider nicht zur Verfügung stand - die Schwimmbäder in Braunschweig und das Aquantic weitestgehend in städtischer Hand sind, ist das Stadtbad Hornburg vereinsgetragen und kann keine Einnahmen mehr verzeichnen: "Ohne Zuschüsse wirds wohl nicht gehen. Die Hälfte der Einnahmen sind ja die Dauerkarten. Wir hoffen natürlich, dass die sich wieder gut verkaufen", berichtet ein Mitarbeiter des Stadtbades unserer Online-Zeitung.

Sascha Feier vom Aquantic in Goslar könne noch keine genauen Zahlen nennen, erinnert aber: "Es sind natürlich auch Ausgaben weggefallen - Wir brauchten ja kein Personal in der Gastronomie und mussten keine Waren bestellen. Entlassen haben wir trotzdem keinen. Wir haben 16 Kolleginnen und Kollegen und fünf Azubis. Im April mussten wir zwei Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Im Mai sind es jetzt acht."

Es kommt auf die Gäste an


Einig sind sich die beiden Badbetreiber darüber, dass es letztendlich auch auf den Gast ankommt. In der Vereinbarung vom gestrigen Mittwoch zwischen Bund und Ländern gibt es eine Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro Woche, bei der - sollte sie überschritten werden - Lockerungen wieder zurückgenommen werden müssen. Sollte ein Schwimmbad plötzlich zum Hotspot werden, könne dies also auch wieder geschlossen werden.

"Unser Appell an den Gast ist, mit seiner Umsicht dazu beizutragen, dass der Betrieb eines Freibades auch sicher erfolgen kann", mahnt Neubert. Über alle Lockerungen hinaus gelten weiterhin die Abstandsregeln, die Wichtigkeit des Händewaschens sei ebenso uneingeschränkt gegeben wie das richtige Verhalten beim Husten oder niesen - gerade im Freibad, wo nicht einfach eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Schwimmen getragen werden kann. "Kontrollieren können wir das nicht - Wir hoffen einfach nur, dass die Menschen vernünftig sind", so Neubert abschließend.

 

 

 

 

 

 

Alternativvorschlag der Gesellschaft für Zwischenlager

statt dem favorisierten Standort Würgassen

 

 

Das seit 3.10. geltende Fahrplankonzept sieht vor, den Braunschweiger Stadtteilen nach Größe, Einwohnerzahl und -dichte vergleichbare Takt- und Bedienzeiten des ÖPNV anzubieten. Im Zuge dessen wurde die Fahrtenanzahl für Bevenrode an allen Wochentagen bereits um etwa 20 % erhöht. Die Anbindung Bevenrodes (ca. 1.600 EW) hat sich damit deutlich verbessert und ist im städtischen Vergleich sehr gut. Eine ganztägige Führung beider Linien bis in diesen Stadtteil würde gemessen an Einwohnerzahl und Einwohnerdichte jedoch über dem ermittelten Bedarf liegen.

 

Für das neue Linienkonzept des Stadtteils Bevenrode wurde abgewogen, welche der Buslinien 413 und 424 insgesamt größere Vorteile für den Ort bringt. Die direkte, umstiegsfreie Verbindung in die Innenstadt wurde hier als vorteilhafter bewertet, so dass die Linie 413 seit dem 03.10. von Montag bis Samstag von 6 bis 20:30 Uhr im 30-Min-Takt bis nach Bevenrode verkehrt (früher nur alle 60 Min). Die Linie 424 verkehrt dafür bis in den etwa doppelt so großen Ortsteil Waggum und nur noch mit einzelnen Fahrten tagsüber weiter bis Bevenrode bzw. weiter nach Essenrode. Außerdem verkehrt die Linie 424 abends und sonntags ganztägig bis Bevenrode, so dass sogar bis etwa 23 Uhr alle 30 Min eine Fahrt aus der Innenstadt nach Bevenrode möglich ist. Insgesamt hat Bevenrode mit diesem Bedienkonzept im innerstädtischen Vergleich ein sehr gutes Angebot.

 

Damit einhergehend sprechen aus Sicht der BSVG wirtschaftliche und betriebliche Gründe gegen eine dauerhafte Führung der Buslinie 424 nach Bevenrode. Der Endpunkt Beberbachaue in Bevenrode hat nur einen Standplatz für einen pausierenden Bus. Bei einer Führung beider Linien würden sich die Pausenzeiten überschneiden und nicht ausreichend Standplätze zur Verfügung stehen. Der ehemalige Endpunkt in Bevenrode „Am Meerbusch“ steht nicht mehr zur Verfügung, auch das WC besteht nicht mehr. Neben steigenden Personalkosten entstünden auch höhere Betriebskosten, die dauerhaft Wirkung entfalten würden. Diese fallen im langfristigen Betrieb weitaus höher aus, als die Aufwendungen für die neue WC-Anlage in Waggum. Diese Anlage wird nach Vorliegen der Baugenehmigung im Frühjahr 2020 dauerhaft an ihrem Bestimmungsort auf der städtischen Fläche an der Kreuzung Feuerbrunnen/Rabenrodestraße errichtet. Dies geschieht im Zuge des städtischen Gesamtgestaltungskonzeptes der Neuanordnung der Bushaltestelle Breitenhop samt Vergrößerung der Fußgängerfläche im Einmündungsbereich Feuerbrunnen stadteinwärts.

 

Aus Sicht der BSVG ist aus den vorgenannten Gründen eine dauerhafte Verlängerung der Buslinie 424 nicht zu befürworten.

 

Mit freundlichen Grüßen

für Jörg Reincke

Geschäftsführer

 

 

 

POL-BS: Einladung zum Pressegespräch - Einrichtung eines Kommissariats zur Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen bei der Kriminalpolizei in Braunschweig

 

15.11.2019, 10.30 Uhr Braunschweig, Polizeistation Querum, Querumer Straße 21-22, 38104 Braunschweig

Mit Wirkung vom 01.11.2019 wurde bei der Kriminalpolizei in Braunschweig ein Fachkommissariat zur Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SÄM) eingerichtet.

Zur Darstellung der Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben, sowie der Vorstellung der Arbeitsweise des Kommissariats und welche Delikte in der Zukunft dort zentral bearbeitet werden, lädt die Polizei Braunschweig zu einem Pressegespräch am Freitag, 15.11.2019, um 10.30 Uhr in die Polizeistation Querum, Querumer Straße 21-22, 38104 Braunschweig, ein.

Um Anmeldung per E-Mail bis zum 14.11.2019 unter pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de wird gebeten.

 

 

POL-BS: Reifen zerstochen - Polizei sucht Zeugen

Waggum 05./06.10.2019

 

Die Polizei sucht Zeugen zu einer Sachbeschädigung an mehreren Pkw.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in Waggum in der Straße Krähenfeld rund elf Fahrzeuge beschädigt. Jeweils ein oder auch mehrere Reifen der Pkw wurden zerstochen, so dass die Luft entweichen konnte und die Fahrzeuge nicht mehr fahrbreit waren.

Auf Grund der Beschädigungen ist davon auszugehen, dass der oder die Täter einen spitzen bzw. scharfkantigen Gegenstand benutzt haben.

Personen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag etwas beobachtet haben oder Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Braunschweig-Nord unter 0531/476-3315 zu melden.

 

 

Heimspiel am 2.Juli im Hotel Nord mit Fritz Köster, Tony Pop und erstmals sind dabei Bill-Joseph Flynn (git) und Ute Mark(tb) - ich freue mich wie Bolle, das wird wieder was ganz anderes. Bill spielt 'Fragile' so prima, dass ich mir den Song extra für den Abend draufgeschafft habe.......im Hotel Nord ist es übrigens schön kühl und die Getränke sind kalt. Anpfiff: 19.30 Uhr

Am Donnerstag, den 04.07.2019, 20.00 Uhr werde ich im Glashaus am Dowesee ein Benefizkonzert zugunsten der Hospizarbeit Braunschweig geben.

 

Um diesen Sommerabend am Dowesee musikalisch mit guter Energie zu versorgen habe ich zusammen mit Tony Pop eine Band aus hochkarätigen Musikern eigens für diesen Abend zusammengestellt:

 

Fritz Köster (git/voc), Tony Pop (g), Geza Gal (p/tp), Micha Brünig (dr), André Neygenfind (b), Bill-Joseph Flynn (git) und Ute Mark (tb) werden gemeinsam mit mir (voc/git/p/harp) im Gewächshaus jammen und das Publikum mit einer Mischung aus Blues-, Soul- und Jazzsongs in entspannt gute Laune versetzen.

Wir setzen darauf, dass alle Gäste ordentlich Spenden.

 

 

 

NDR:

 

Stand: 19.06.2019 18:06 Uhr

Braunschweiger Neonazis feiern Lübcke-Attentäter

von Stefan Schölermann

David Janzen fühlt sich von Rechtsextremisten bedroht. (Archivbild)

 

 

David Janzen ist nicht so leicht zu erschrecken: Er ist in Braunschweig Sprecher des "Bündnisses gegen Rechts" und engagiert sich seit mehr als 30 Jahren gegen Neonazis und andere Aktivisten am braunen Rand. Doch was der 47-Jährige jetzt im Internet entdeckt hat, ließ ihm dann doch zunächst den Atem stocken. Auf Social-Media-Accounts der rechten Szene entdeckte er nicht nur ein Foto von sich, sondern zugleich auch den Spruch "Heute Walter - morgen Janzen". David Janzen geht davon aus, dass damit er selbst gemeint ist. "Walter" ist eine offenkundige Anspielung auf den in Kassel erschossenen Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Janzens erste Reaktion: "Das schafft Verunsicherung und man fragt sich, wie ernst muss man eine solche Drohung nehmen?"

 

Neonazi-Gruppierung offenbar Urheberin

 

Im Internet wird der mutmaßliche Lübcke-Attentäter als "Bruder" gegrüßt.

 

Die Urheber dieser Drohung sieht Janzen praktisch vor der eigenen Haustür. Gefunden hat er sie auf dem Account eines Mannes, der offenbar der rechtsextremen Gruppierung "Adrenalin BS" zuzurechnen ist. "BS" steht hierbei für Braunschweig. Hinter "Adrenalin BS" verbergen sich Neonazis, die vor allem durch ein hohes Maß an deutlich zur Schau gestellter Gewaltbereitschaft auf sich aufmerksam machen. Dem mutmaßlichen Todesschützen von Kassel schicken sie mit einem Internet-Posting "Grüße an den Bruder in Haft" und schreiben dazu: "Es wird geschehen, der Tag ist nicht mehr fern. Da werden all die hohen Herrn gehangen an die Latern'."

 

Verfassungsschutz hat Gruppe im Blick

 

Niedersachsens Verfassungsschutz ist "Adrenalin BS" im jüngsten Jahresbericht fünf Zeilen wert. Dort heißt es: "Die Angehörigen dieser Gruppierung traten bereits in der Vergangenheit als rechtsextremistische Gewalttäter in Erscheinung. In den sozialen Medien präsentieren sie sich als Kampfsportler, die ganz bewusst die Konfrontation mit Angehörigen der Antifa suchen." Und das ist erkennbar nur ein Teil der Wahrheit. Denn ein Blick in regionale Medien offenbart, dass es eine Vielzahl von Angriffen auf anders denkende und anders aussehende Menschen gegeben hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der nächste Fahrplanwechsel am 3. Oktober bringt viele Vorteile

für Waggum, Bevenrode und Bienrode

Mehr Informationen bei    https://fahrplanwechsel.liniennetz-bs.de/

 

 

Rentnerin in Querum vermisst: Hubschrauber kreist über Braunschweig

Glücklicherweise ist die alte Dame heute vormittag

gefunden worden

 

Braunschweig. Seit den gestrigen Nachmittagsstunden wird eine 79-jährige Rentnerin in Querum vermisst. Das berichtet die Polizei auf ihrer Facebook-Seite. Auch ein Hubschrauber kommt bei der Suche demnach zum Einsatz.

Laut Polizei ist die 79-Jährige im Peterskamp in Braunschweig-Querum wohnhaft. Sie ist ungefähr 1,52 Meter groß und hat eine dunkelblaue 3/4-Jacke an. Sie soll einen dunklen Einkaufstrolli bei sich haben und wollte eigentlich zum Einkaufen gehen. Die Rentnerin habe eine dunkelblaue Pudelmütze auf. Wer Hinweise geben kann, könne sich an jede Polizeidienststelle wenden.

 

 

 

Wolfsburger Nachrichten:

 

 

Wolfsburg soll 776.000 Euro für den Flughafen zahlen

 

Der finanziell angeschlagene Flughafen Braunschweig-Wolfsburg braucht von seinen Gesellschaftern mehr Geld, um durch das Geschäftsjahr 2019 zu kommen.

11.12.2018

 

 

Im Wolfsburger Strategieausschuss erntete der Wunsch nach einem höheren Zuschuss keine Begeisterung, er stimmte der Zahlung aber zähneknirschend zu.

Gibt auch der Rat grünes Licht, steigt die Auszahlung der Stadt an die Flughafengesellschaft von 489.000 Euro in diesem auf 776.000 Euro im kommenden Jahr. Der Erste Stadtrat Werner Borcherding sprach das strukturelle Defizit an, das die Geschäftsführung in den vergangenen Jahren durch Grundstücksverkäufe und die Aufzehrung von Kapital ausgeglichen habe. „Das geht nicht mehr“, sagte er. Für Investitionen müsse der Flughafen zudem ein Darlehen in Höhe von 5,2 Millionen Euro aufnehmen.

Der neue Flughafen-Geschäftsführer Michael Schwarz erklärte Investitionen in die Feuerwache und die Fahrzeughalle für dringend notwendig: „Sie können keinen Flughafen ohne Brandschutz betreiben.“ In der Halle seien bereits Teile des Dachs heruntergekommen.

Um langfristig ohne Zuschüsse auszukommen, möchte Schwarz den Flughafen auf andere Füße stellen. Im Februar wird er dem Aufsichtsrat vorschlagen, eine neue Strategie zu erarbeiten und auf deren Basis einen Masterplan aufzustellen.

Hoffnungsvoll bis skeptisch diskutierten die Ausschussmitglieder die Idee, den Verkehrsflughafen zu einem Sonderflugplatz zurückzustufen. Marco Meiners (FDP) verwies darauf, dass der Flughafen lange nicht den heutigen Stellenwert genossen habe und dennoch von Volkswagen genutzt wurde. Bastian Zimmermann (Linke) wollte wissen, ob der Forschungsbetrieb in diesem Fall aufrechterhalten werden könnte.

Sabah Enversen, SPD-Ratsherr und Mitglied des Flughafen-Aufsichtsrates, warnte, dass die Gesellschaft bei einer Rückstufung eventuell erhebliche Fördermittel zurückzahlen müsste. Werner Borcherding berichtete, das Land habe erhebliche Zweifel am Modell Sonderflugplatz geäußert. Und Oberbürgermeister Klaus Mohrs betonte: „Wir werden eine Statusänderung, selbst wenn sie gewollt wird, bis 2019 nicht hinkriegen.“

 

 

POL-BS: Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls - Großkontrollen in der Polizeidirektion Braunschweig

30.11.2018 – 12:03

 

Braunschweig (ots) - Zielgerichtet haben Donnerstag in allen Polizeiinspektionen der Behörde konzertierte Kontrollmaßnahmen stattgefunden, um im Focus dieses Deliktsfeldes Straftaten aufzuklären und potentiellen Tätern auf die Spur zu kommen.

Kontrollorte und Zeiten sind auf der Grundlage der gesammelten Erkenntnisse im Kampf gegen den Wohnungseinbruchsdiebstahl in der Polizeidirektion Braunschweig bestimmt worden. Um Kontrollen und Streifenfahrten effektiv zu gestalten wird dazu bereits in drei Polizeiinspektionen der Polizeidirektion Braunschweig das Analysetool PreMap genutzt, das auf der Grundlage der bestehenden Kriminalitätslage den eingesetzten Beamtinnen und Beamten Brennpunkte aufzeigt.

Für Polizeipräsident Michael Pientka ist die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig.

"Mit 148 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohnern im Jahr 2017 liegen wir deutlich unter dem Landestrend. Im letzten Jahr hatte wir deutliche Rückgänge zu verzeichnen und auch für 2018 zeichnet sich ein positiver Trend ab.

Dennoch, wir lassen in unseren Bemühungen, die Anzahl der Wohnungseinbrüche zu reduzieren nicht nach und sind aus diesem Grund weiterhin verstärkt mit Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen unterwegs. Auch die Bürgerinnen und Bürger können uns bei der Bekämpfung der Einbruchstaten unterstützen. Für jede Beobachtung und jeden Hinweis aus der Bevölkerung, die uns rund um die Uhr über unsere Notrufnummer 110 mitgeteilt werden kann, sind wir dankbar", so der Polizeipräsident.

Im Ergebnis konnten durch stationäre und mobile Kontrollen an 11 Kontrollstellen in der gesamten Region Braunschweig Informationen gewonnen und Spuren sichergestellt werden, die für weitere Ermittlungen gegen überörtliche Einbrecher wichtige Erkenntnisse brachten.

Die Einsatzkräfte kontrollierten fast 900 Fahrzeuge. Dabei stellten sie diverse Delikte fest, wie z.B. Eigentumsdelikte, Urkundenfälschungen, Trunkenheitsfahrten oder auch das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Zudem wurden Schmuck, Uhren und Münzen sichergestellt.

Außerdem verfolgten die Kontrollen einen präventiven Ansatz durch eine sichtbare Polizeipräsenz. Weitere Kontrollen für die dunkle Jahreszeit sind in Planung. Über die vielfältigen Möglichkeiten zur Sicherung von Wohnungen und Häusern können sich interessierte Bürgerinnen und Bürgern an die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in den Polizeiinspektionen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel und Wolfsburg-Helmstedt wenden. Die Beauftragten für Kriminalprävention stehen kostenfrei für Beratungen zur Verfügung.

 

 

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 16. Mai 2018
Stadt Braunschweig

Voigtländer-Gelände an der Berliner Straße: Stadt und Eigentümer wollen gemeinsam sanieren

Braunschweig. Gemeinsam wollen Stadt und Eigentümer die noch verbliebenen Schadensherde der im Bereich des Geländes der ehemaligen Firma Voigtländer an der Berliner Straße beseitigen. Damit werden auch die Signale für den Erhalt und die Modernisierung des Marktstandortes auf grün gestellt und eine der größten Altlasten im Braunschweiger Stadtgebiet saniert. Das sind die wesentlichen Inhalte einer Beschlussvorlage, die die Stadtverwaltung jetzt der Politik zur Entscheidung vorlegt.
 
Das im Wasserschutzgebiet gelegene ehemalige Betriebsgelände der Firma Voigtländer ist durch leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) im Boden und Grundwasser verunreinigt. Das Grundwasser auf dem ehemaligen Firmengelände wird daher nicht genutzt. Menschen bzw. die menschliche Gesundheit sind gegenwärtig nicht gefährdet.
 
Nach Verhandlungen zwischen dem Grundeigentümer und der Stadt Braunschweig sollen die letzten noch verbliebenen Schadensherde der Voigtländer-Altlast, die Verunreinigung im Bereich des SB-Markt-Geländes und ein kleiner Bereich im Norden des ehemaligen Voigtländergeländes saniert werden. Der Austrag von Schadstoffen mit dem Grundwasser wird damit gestoppt und langfristig der Schaden im Grundwasser verkleinert.
 
Dabei setzen beide Parteien auf bewährte, sichere Verfahren und planen eine längere Sanierungsdauer ein. Neben einem Bodenaushub auf dem Parkplatzgelände, mit dem ein erheblicher Teil der Altlast sofort beseitigt wird, werden Absaugmaßnahmen betrieben. Das Grundwasser wird dabei zutage gefördert und gereinigt wieder eingeleitet. Aus Effizienzgründen wurde der geplante Sanierungszeitraum von zehn auf 15 Jahre erhöht. Der Bodenaushub und die Installation der Anlagen sollen möglichst zeitgleich mit einer Marktmodernisierung noch im Jahr 2019 erfolgen. Ein sicherer Betrieb des SB-Warenhauses ist während der Sanierung jederzeit gewährleistet.
 
Zur Sanierung wollen Stadt und Eigentümer erhebliche Kosten bewegen: Insgesamt wird die Sanierung über fünf Millionen Euro kosten. Diese Summe teilen sich Stadt und Eigentümer zur Hälfte.
 
Der Rückgang der Schadstoffbelastung im Grundwasser wird auch nach Ende der Sanierung weiter beobachtet. Eine Beseitigung der Schadstoffe ist nur dort möglich, wo sie noch erreichbar sind und nicht dort, wo sie sich unter Gebäuden unzugänglich in sogenannten bindigen Bodenschichten angereichert haben. Auch bei der Grundwasserbelastung gibt es erste Anhaltspunkte für eine Besserung. Eine Beprobung aus dem Frühjahr deutet darauf hin, dass die Mikroben aus früheren biologischen Verfahren langfristig weiter tätig waren und sich die Verunreinigung in einigen Bereichen weiter abbaut. Nach dem Sommer wird die Stadt weitere Kontrollen durchführen, um die Messergebnisse zu überprüfen und dann auch wieder die Politik und die Öffentlichkeit informieren.
 
Die bevorstehende Sanierung hat eine lange Vorgeschichte: Schon seit Ende der 80er-Jahre wurde versucht, das Voigtländer-Gelände zu sanieren. Nachdem die ehemaligen Betreiber in öffentlich-rechtlichen Verträgen gegen Zahlung von insgesamt einer Million Euro von der weiteren Haftung für die Altlast freigestellt wurden, hatte die Stadt von dem vereinnahmten Geld mehrere andere Schadensherde saniert. Zum Einsatz kamen neben kurzfristigen Absaugmaßnahmen auch ein größerer Bodenaushub und biologische Verfahren. Über 3,5 Tonnen Lösemittel wurden bereits aus dem Untergrund geholt.

 

 

 

 

 

 

 

Durch Sparmaßnahmen der Stadt seit dem Jahr

2002 sind 1105 Bäume in den Stadtteilen verlorengegangen

Sollte der Rat dem Vorschlag des Grünflächenausschusses folgen, sollen bis 2021 776 Bäume neu gepflanzt werden

 

In Bevenrode 47, in Waggum 4 und in Bienrode

12 Bäume

 

Förderantrag "Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig".

 

Insgesamt sind für den Förderantrag 8 thematische Module mit 11 Maßnahmenpaketen zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt Braunschweig erarbeitet worden.

 

- Modul I-Park- und Grünanlagen: Entwicklung von ca. 100.000 m² artenreicher Wiesenflächen und Anlage von rund 20.000 m² mehrjähriger Blühstreifen sowie 7.500 m² artenreicher Staudenmischpflanzungen und extensiver Ruderalfluren im gesamten Stadtgebiet

 

- Modul II-Auen: Pflanzung von 500 Kopfweiden im gesamten Stadtgebiet

 

- Modul III-Ungenutzte Flächen: Anlage von 6 Streuobstwiesen auf einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² in Verbindung mit der Pflanzung von 270 Obstbäumen (alte, erprobte Sorten) im gesamten Stadtgebiet. Obsternte durch Schulklassen und Kita-Gruppen

 

- Modul IV-Historische Parkanlagen: Entschlammung und Renaturierung des Südteiches und des Portikusteiches im historischen Bürgerpark

 

- Modul V-Kleingärten: Urban-Gardening- Aktivierung von 12 nicht genutzten Kleingartenparzellen in verschiedenen Kleingartenanlagen für gemeinschaftliches Gärtnern von interessierten gesellschaftlichen Gruppen/Familien etc.

 

- Modul VI-Schutzgebiete: Entschlammung und Entkusselung des Neuen Bleeks-Teiches im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

- Modul VII: Schul- und Bürgergartengarten: Anlage von Trockenmauern als Sonderbiotope

 

- Modul VIII-Artenschutz: Fledermausschutz- und Amphibienschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet sowie Entwicklung der Außenanlagen am Haus Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

 

Förderantrag Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makromatische Regulierung durch Pflanzen"

 

Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen folgende Maßnahmen zur Schaffung und Entwicklung innerstädtischen Grüns umgesetzt werden:

- 7.000 m² horizontale Begrünung städtischer Gebäude (Dachbegrünung)

- 7.500 m² vertikale Begrünung städtischer Gebäude (Fassadenbegrünung)

- Aufstellung von zwei Mooswänden (City-Trees) außerhalb der Innenstadt

- Anlage von 15 Hektar Energiewald (Kurzumtriebsplantage) im Stadtgebiet

- Anlage von 1 Hektar Miscanthus-Plantage in Labyrinthform

- Pflanzung von 650 Bäumen in den Ortsteilen von Braunschweig

 

Die prognostizierte Bindung von Kohlendioxid und Ruß (Treibhausgassenkung) sowie die erzielbaren Einsparungen beim Kohlendioxid-, Methan- und Lachgasausstoß (Treibhausgaseinsparungen) betragen in der Summe rund 904 Tonnen Kohlendioxidäquivalente pro Jahr.

 

 

 

 

CDA Braunschweig fordert zügige Einführung des neuen Feiertags

 

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Braunschweig

begrüßt die Festlegung im Koalitionsvertrag der Großen Koalition in Niedersachsen auf Einführung eines zusätzlichen Feiertags und fordert dessen zügige Umsetzung.

 

Der CDA-Kreisvorsitzende in Braunschweig, Thorsten Wendt, erklärt: „Die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum dieses Jahr haben deutlich gemacht: in Niedersachsen besteht der Bedarf und der Wunsch der Bevölkerung nach einem weiteren christlich geprägten Feiertag.“ Von daher sei die entsprechende Festlegung im Koalitionsvertrag der neuen SPD/CDU-Koalition, diesen tatsächlich einzuführen, sehr zu begrüßen.

Thorsten Wendt: „Um baldige Planungssicherheit herzustellen, ist es Wunsch der CDA, dass dies auch zügig umgesetzt wird.“ Allerdings sei es dabei sehr wichtig, zuvor das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften zu suchen und deren Wünsche und Begründungen aufmerksam zu hören.

Eine einseitige Vorfestlegung auf den Reformationstag, wie sie Ministerpräsident Weil vorgenommen habe, sei da wenig hilfreich, denn auch etwa für den Buß- und Bettag sprächen gute Gründe, die sorgfältig abzuwägen seien, so CDA-ler Thorsten Wendt abschließend.

Kontakt:

Kreisverband Braunschweig

Thorsten Wendt, Vorsitzender

 

 

500 Jahre Reformation

Ökumenischer Festgottesdienst

 

 

Am 31. Oktober wird weltweit 500 Jahre Reformation gefeiert. Auch in Querum wird gefeiert. Unter dem Bibelwort "denn ihr seid allesamt einer in Christus" (Gal 3,38) feiern lutherische, katholische und freikirchliche Gemeinde einen gemeinsamen Festgottesdienst der das Verbindende der Konfessionen betont. Am Gottesdienst wirkt der katholische Kirchenchor und die Band der Gemeinde Gottes mit.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen gemeinsam zum Burgplatz zu fahren, um dort am Braunschweiger Thesenanschlag der Propstei Braunschweig teilzunehmen. Von 12-15Uhr besteht dort die Möglichkeit eigene Thesen anzuschlagen, dem Bühnenprogramm zu folgen  - auch unsere Band Crossing Blue ist dabei - oder gemeinsam Mittag oder Kaffee und Kuchen zu essen.

Thesenkarten für den Braunschweiger Thesenanschlag gibt es im Pfarramt oder im Gemeindehaus.

Verfasser: Benedikt Sacha

Pressemitteilung von Dienstag, 10. Oktober 2017
Stadt Braunschweig

OB ehrt Sieger des STADTRADELNS

Braunschweig. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat am Montag, 9. Oktober, bei einer kleinen Feier im Rathaus die besten Teams und Einzelfahrer des STADTRADELNS geehrt.


„Die Premiere des STADTRADELNS in Braunschweig war ein großartiger Erfolg“, sagte der OB. „Die erhoffte Zahl von 1967 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde weit übertroffen. 3.397 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer fanden sich in 224 Teams zusammen und legten insgesamt 635.968 km mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht knapp der 16-fachen Länge des Erdumfangs. Dazu haben Einzelne mit enormen Kilometerleistungen beigetragen, aber auch und gerade die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren ganz persönlichen Radelstrecken, die sie regelmäßig zurücklegen. Ihnen allen gilt meine Anerkennung und mein herzlicher Dank.“
 

In der Kategorie größtes Team landete das Lessinggymnasium mit 188 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf Platz eins, in der Wertung gefolgt vom ADFC (114) und der TU Braunschweig (90; das Team Stadtverwaltung und das Offene Team, beide geführt von Mitarbeitern der Stadtverwaltung, werden in der Wertung nicht berücksichtigt).   Mit 30.993 Kilometern legte das Team ADFC-Braunschweig die meisten Kilometer zurück, in der Wertung gefolgt von den Teams Lessinggymnasium (18.768) und Siemens-BS (15.195 Kilometer bei 72 Teammitgliedern). Die meisten Kilometer pro Radler legten die RSG Sonntagsfahrer zurück (867,5 Kilometer pro Person), gefolgt von Fahrradtour 2k17 (753,5) und KST Innovations GmbH (590,5).
 

Alle Siegerteams können in Abstimmung mit der Verwaltung über je einen neuen Standort für bis zu fünf Fahrradständer entscheiden. Das Lessinggymnasium, zugleich bestes Schulteam, gewann zudem ein Jugend-Mountainbike der Marke BULLS, zur Verfügung gestellt vom Braunschweiger Fahrradgeschäft Zweirad-Päschke.
Bester Einzelradler mit 2344 Kilometern ist Uwe Weinkopf (Team Mit BISS), gefolgt von Richard Düren (AkaBlas, 1916 Kilometer) und Karen Hennecke (RSG Sonntagsfahrer, 1729 Kilometer). Alle drei können sich über eine geführte Trail Tour von Trailtech Mountainbiking durch den Bikepark Hahnenklee für zwei Personen inklusive Leihräder freuen. Unter allen Teilnehmenden wurden zudem zehn Standluftpumpen ausgelost.


Die Radlerinnen und Radler vermieden beim STADTRADELN 90.307 kg CO2 (basierend auf der Modellrechnung von 142 Gramm CO2 pro Personenkilometer). Braunschweig ließ alle niedersächsischen Städte hinter sich und landete auch im Bundesvergleich auf Anhieb weit vorn: dem 14. Platz von 620 teilnehmenden Kommune. Alle Ergebnisse und weitere Informationen unter www.stadtradeln.de/braunschweig.


„Wir freuen uns mit allen Radlerinnen und Radlern auf ein gleichermaßen starkes Engagement beim STADTRADELN 2018“, schloss der OB und rief dazu auf, auch außerhalb des Wettbewerbs in die Pedale zu treten, um Braunschweig als fahrradaktive und umweltfreundliche Stadt zu fördern und zu repräsentieren. Für das STADTRADELN 2018 können sich die Kommunen ab kommendem Frühjahr anmelden. Der Termin wird bis dahin festgelegt.

 

 

Rückblick auf das Stadtradeln                      - Es hat Spaß gemacht -

Pressemitteilung von Dienstag, 26. September 2017
Stadt Braunschweig

STADTRADELN: fast sechzehn Mal um die Erde
Braunschweig auf Platz 14 von 620 Kommunen und im niedersächsischen Städtevergleich an der Spitze

Braunschweig. Das erste STADTRADELN in Braunschweig ist Geschichte. Am vergangenen Wochenende endete die Nachtragsfrist, so dass jetzt das Endergebnis feststeht: 3.397 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer in 224 Teams, davon 31 Mitglieder aus Rat und Stadtbezirksräten, legten insgesamt 635.968 km mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht der 15,87-fachen Länge des Äquators. Sie vermieden dabei 90.307 kg CO2 (basierend auf der Modellrechnung von 142 Gramm CO2 pro Personenkilometer). Braunschweig ließ alle niedersächsischen Städte hinter sich und landete auch im Bundesvergleich auf Anhieb weit vorn: aktuell auf dem 14. Platz von 620 teilnehmenden Kommunen. Berlin, das noch radelt, muss sich anstrengen, wenn es Braunschweig diesen Platz noch streitig machen will (die Hauptstadt hat aktuell knapp 447.000 Kilometer gesammelt, siehe www.stadtradeln.de).
 
„Dass wir mit der ersten Teilnahme am STADTRADELN gleich ein so großartiges Ergebnis erreicht haben, übertrifft auch kühne Erwartungen“, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Braunschweig ist eine Fahrradstadt – dies hat das STADTRADELN bundesweit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – denen, die beeindruckende Kilometerzahlen zurückgelegt haben, aber besonders auch den vielen, die regelmäßig ihr ganz persönliches Pensum geradelt sind und mit ihren Radkilometern das hervorragende Abschneiden Braunschweigs erst möglich gemacht haben. Viele Teams haben sich gefunden, sind zusammen geradelt, haben kleine Wettkämpfe ausgetragen – und vor allem ganz viel Spaß gehabt. Das STADTRADELN war ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft.“
 
Mit 30.993 Kilometern legte das Team ADFC-Braunschweig (114 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer) die meisten Kilometer zurück, gefolgt vom Offenen Team Braunschweig (158) mit 30.104 und dem Team Stadtverwaltung (178) mit 29.005 Kilometern (alle Ergebnisse unter www.stadtradeln.de/braunschweig). Weil das Team Stadtverwaltung mit Teamkapitän Klaus Benscheidt (Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr) und das Offene Team des städtischen Radverkehrsbeauftragten Dirk Heuvemann von den Gewinnmöglichkeiten ausgenommen sind, werden neben dem ADFC-Team die nächstplatzierten Teams Lessinggymnasium (188 / 18.768) und Siemens-BS (72 / 15.195) eingeladen, je einen Standort für bis zu fünf Fahrradständer im öffentlichen Raum festlegen. Dies gilt ebenfalls für die drei größten Teams: In dieser Kategorie siegte das Lessinggymnasium, gefolgt von Stadtverwaltung und Offenem Team (beide ohne Wertung) sowie dem ADFC und der TU Braunschweig (90).
 
Die meisten Kilometer pro Radler schließlich legten die RSG Sonntagsfahrer zurück (867,5 Kilometer pro Person), gefolgt von Fahrradtour 2k17 (753,5) und KST Innovations GmbH (590,5). Auch diese Teams können in Abstimmung mit der Verwaltung über je einen neuen Standort für Fahrradständer entscheiden.
 
Die drei Radler mit den meisten zurückgelegten Kilometern können sich über eine geführte Trail Tour von Trailtech Mountainbiking durch den Bikepark Hahnenklee für zwei Personen inklusive Leihräder freuen. Das Lessinggymnasium, das zugleich bestes Schulteam ist, gewinnt zudem ein Jugend-Mountainbike der Marke BULLS, zur Verfügung gestellt vom Braunschweiger Fahrradgeschäft Zweirad-Päschke. Unter allen Radlerinnen und Radlern werden außerdem zehn Standluftpumpen ausgelost. Oberbürgermeister Ulrich Markurth wird die Preise allen Gewinnern im Rahmen einer Siegerehrung in der ersten Oktoberhälfte überreichen.

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