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Brief des Anwohners Joachim Grande an die Stadt Braunschweig, Fachbereich Tiefbau und Verkehr

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Ihre kurzfristige Einladung zu obiger Veranstaltung habe ich am 02.08.2018 erhalten. Aufgrund Urlaubsabwesenheit ist mir eine Teilnahme leider nicht möglich.

 

Dennoch habe ich, wie gewünscht, Anmerkungen und Einwendungen, die ich zum Gegenstand dieser Veranstaltung machen möchte.

Die geplante Errichtung eines derartigen Fußweges entspricht meines Erachtens nicht den Erfordernissen und der Zweckerfüllung, wie sie möglicherweise zum Zeitpunkt der Beantragung gegeben waren.

Der Zugang zum Edeka-Markt, um den es hier einzig und allein zu gehen scheint, ist, wie aktuell konzipiert, von der gegenüberliegenden Straßenseite über eine Fußgängerfurt verkehrssicher und eingebürgert gegeben.

Möglichen Kunden/Passanten, die an der Bushaltestelle Bechtsbütteler Weg aussteigen, ist es sicherlich durchaus zuzumuten, die Fahrbahn zu überqueren, um dann, wie beschrieben, über die Querungshilfe  den Markt zu erreichen.

Eine Kostenanalyse für die Baumaßnahme dürfte bestätigen, dass die Summe in keinem Verhältnis zum möglichen Nutzen steht.

Eine Zählung der Nutzer des möglichen neuen Weges dürfte dies untermauern. Eine solche Zählung dürfte sich einfach gestalten, da lediglich zwei Busse pro Stunde dort halten.

 

Ein wesentlicher Aspekt ist zudem, dass die Nutzer des Weges unmittelbar an der Zu-/Ausfahrt den Markt erreichen.

Eigene Beobachtungen, sowie die von Anliegern, zeigen, dass hier permanente Gefahrensituationen durch das Einfahren, insbesondere aber das Herausfahren auf die Bienroder Straße entstehen. Die Sichtlinie liegt recht weit vorn.

 

Insoweit wären hier weitere verkehrssichernde/ - beruhigende Maßnahmen für die Sicherheit der Fußgänger erforderlich.

Ich spreche für mich, aber auch meine unmittelbaren Nachbarn, die ebenfalls wegen Urlaub, aus Altersgründen oder anderer Termine nicht bei der Info-Veranstaltung sein können, dass diese Baumaßnahme überflüssig ist, keine Vorteile hinsichtlich der Sicherheit bringt und deshalb verworfen werden sollte.

Vor dem Hintergrund, dass mehrere Bundesländer die Straßenausbaubeiträge schon abgeschafft haben,  wäre sicherlich auch hier eine Prüfung angebracht.

Den zuständigen Bezirksrat werde ich bitten, den Antrag zurückzuziehen.

 

Dennoch bitte ich vorsorglich, mir mitzuteilen, in welcher Höhe eine Kostenbeteiligung für mich infrage käme.

 

Darüber hinaus wüsste ich gern, ob alle Anlieger der Bienroder Straße herangezogen werden würden bzw. bis zu welchem Bereich.

In diesem Zusammenhang hätte ich gern Auskunft darüber, ob auch der Verkehrsübungsplatz und der Friedhof als unmittelbare Anlieger einbezogen wären.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Joachim Grande

 

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 16. Mai 2018
Stadt Braunschweig

Voigtländer-Gelände an der Berliner Straße: Stadt und Eigentümer wollen gemeinsam sanieren

Braunschweig. Gemeinsam wollen Stadt und Eigentümer die noch verbliebenen Schadensherde der im Bereich des Geländes der ehemaligen Firma Voigtländer an der Berliner Straße beseitigen. Damit werden auch die Signale für den Erhalt und die Modernisierung des Marktstandortes auf grün gestellt und eine der größten Altlasten im Braunschweiger Stadtgebiet saniert. Das sind die wesentlichen Inhalte einer Beschlussvorlage, die die Stadtverwaltung jetzt der Politik zur Entscheidung vorlegt.
 
Das im Wasserschutzgebiet gelegene ehemalige Betriebsgelände der Firma Voigtländer ist durch leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) im Boden und Grundwasser verunreinigt. Das Grundwasser auf dem ehemaligen Firmengelände wird daher nicht genutzt. Menschen bzw. die menschliche Gesundheit sind gegenwärtig nicht gefährdet.
 
Nach Verhandlungen zwischen dem Grundeigentümer und der Stadt Braunschweig sollen die letzten noch verbliebenen Schadensherde der Voigtländer-Altlast, die Verunreinigung im Bereich des SB-Markt-Geländes und ein kleiner Bereich im Norden des ehemaligen Voigtländergeländes saniert werden. Der Austrag von Schadstoffen mit dem Grundwasser wird damit gestoppt und langfristig der Schaden im Grundwasser verkleinert.
 
Dabei setzen beide Parteien auf bewährte, sichere Verfahren und planen eine längere Sanierungsdauer ein. Neben einem Bodenaushub auf dem Parkplatzgelände, mit dem ein erheblicher Teil der Altlast sofort beseitigt wird, werden Absaugmaßnahmen betrieben. Das Grundwasser wird dabei zutage gefördert und gereinigt wieder eingeleitet. Aus Effizienzgründen wurde der geplante Sanierungszeitraum von zehn auf 15 Jahre erhöht. Der Bodenaushub und die Installation der Anlagen sollen möglichst zeitgleich mit einer Marktmodernisierung noch im Jahr 2019 erfolgen. Ein sicherer Betrieb des SB-Warenhauses ist während der Sanierung jederzeit gewährleistet.
 
Zur Sanierung wollen Stadt und Eigentümer erhebliche Kosten bewegen: Insgesamt wird die Sanierung über fünf Millionen Euro kosten. Diese Summe teilen sich Stadt und Eigentümer zur Hälfte.
 
Der Rückgang der Schadstoffbelastung im Grundwasser wird auch nach Ende der Sanierung weiter beobachtet. Eine Beseitigung der Schadstoffe ist nur dort möglich, wo sie noch erreichbar sind und nicht dort, wo sie sich unter Gebäuden unzugänglich in sogenannten bindigen Bodenschichten angereichert haben. Auch bei der Grundwasserbelastung gibt es erste Anhaltspunkte für eine Besserung. Eine Beprobung aus dem Frühjahr deutet darauf hin, dass die Mikroben aus früheren biologischen Verfahren langfristig weiter tätig waren und sich die Verunreinigung in einigen Bereichen weiter abbaut. Nach dem Sommer wird die Stadt weitere Kontrollen durchführen, um die Messergebnisse zu überprüfen und dann auch wieder die Politik und die Öffentlichkeit informieren.
 
Die bevorstehende Sanierung hat eine lange Vorgeschichte: Schon seit Ende der 80er-Jahre wurde versucht, das Voigtländer-Gelände zu sanieren. Nachdem die ehemaligen Betreiber in öffentlich-rechtlichen Verträgen gegen Zahlung von insgesamt einer Million Euro von der weiteren Haftung für die Altlast freigestellt wurden, hatte die Stadt von dem vereinnahmten Geld mehrere andere Schadensherde saniert. Zum Einsatz kamen neben kurzfristigen Absaugmaßnahmen auch ein größerer Bodenaushub und biologische Verfahren. Über 3,5 Tonnen Lösemittel wurden bereits aus dem Untergrund geholt.

 

 

 

 

 

 

 

Durch Sparmaßnahmen der Stadt seit dem Jahr

2002 sind 1105 Bäume in den Stadtteilen verlorengegangen

Sollte der Rat dem Vorschlag des Grünflächenausschusses folgen, sollen bis 2021 776 Bäume neu gepflanzt werden

 

In Bevenrode 47, in Waggum 4 und in Bienrode

12 Bäume

 

Förderantrag "Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig".

 

Insgesamt sind für den Förderantrag 8 thematische Module mit 11 Maßnahmenpaketen zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt Braunschweig erarbeitet worden.

 

- Modul I-Park- und Grünanlagen: Entwicklung von ca. 100.000 m² artenreicher Wiesenflächen und Anlage von rund 20.000 m² mehrjähriger Blühstreifen sowie 7.500 m² artenreicher Staudenmischpflanzungen und extensiver Ruderalfluren im gesamten Stadtgebiet

 

- Modul II-Auen: Pflanzung von 500 Kopfweiden im gesamten Stadtgebiet

 

- Modul III-Ungenutzte Flächen: Anlage von 6 Streuobstwiesen auf einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² in Verbindung mit der Pflanzung von 270 Obstbäumen (alte, erprobte Sorten) im gesamten Stadtgebiet. Obsternte durch Schulklassen und Kita-Gruppen

 

- Modul IV-Historische Parkanlagen: Entschlammung und Renaturierung des Südteiches und des Portikusteiches im historischen Bürgerpark

 

- Modul V-Kleingärten: Urban-Gardening- Aktivierung von 12 nicht genutzten Kleingartenparzellen in verschiedenen Kleingartenanlagen für gemeinschaftliches Gärtnern von interessierten gesellschaftlichen Gruppen/Familien etc.

 

- Modul VI-Schutzgebiete: Entschlammung und Entkusselung des Neuen Bleeks-Teiches im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

- Modul VII: Schul- und Bürgergartengarten: Anlage von Trockenmauern als Sonderbiotope

 

- Modul VIII-Artenschutz: Fledermausschutz- und Amphibienschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet sowie Entwicklung der Außenanlagen am Haus Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

 

Förderantrag Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makromatische Regulierung durch Pflanzen"

 

Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen folgende Maßnahmen zur Schaffung und Entwicklung innerstädtischen Grüns umgesetzt werden:

- 7.000 m² horizontale Begrünung städtischer Gebäude (Dachbegrünung)

- 7.500 m² vertikale Begrünung städtischer Gebäude (Fassadenbegrünung)

- Aufstellung von zwei Mooswänden (City-Trees) außerhalb der Innenstadt

- Anlage von 15 Hektar Energiewald (Kurzumtriebsplantage) im Stadtgebiet

- Anlage von 1 Hektar Miscanthus-Plantage in Labyrinthform

- Pflanzung von 650 Bäumen in den Ortsteilen von Braunschweig

 

Die prognostizierte Bindung von Kohlendioxid und Ruß (Treibhausgassenkung) sowie die erzielbaren Einsparungen beim Kohlendioxid-, Methan- und Lachgasausstoß (Treibhausgaseinsparungen) betragen in der Summe rund 904 Tonnen Kohlendioxidäquivalente pro Jahr.

 

 

 

 

CDA Braunschweig fordert zügige Einführung des neuen Feiertags

 

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Braunschweig

begrüßt die Festlegung im Koalitionsvertrag der Großen Koalition in Niedersachsen auf Einführung eines zusätzlichen Feiertags und fordert dessen zügige Umsetzung.

 

Der CDA-Kreisvorsitzende in Braunschweig, Thorsten Wendt, erklärt: „Die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum dieses Jahr haben deutlich gemacht: in Niedersachsen besteht der Bedarf und der Wunsch der Bevölkerung nach einem weiteren christlich geprägten Feiertag.“ Von daher sei die entsprechende Festlegung im Koalitionsvertrag der neuen SPD/CDU-Koalition, diesen tatsächlich einzuführen, sehr zu begrüßen.

Thorsten Wendt: „Um baldige Planungssicherheit herzustellen, ist es Wunsch der CDA, dass dies auch zügig umgesetzt wird.“ Allerdings sei es dabei sehr wichtig, zuvor das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften zu suchen und deren Wünsche und Begründungen aufmerksam zu hören.

Eine einseitige Vorfestlegung auf den Reformationstag, wie sie Ministerpräsident Weil vorgenommen habe, sei da wenig hilfreich, denn auch etwa für den Buß- und Bettag sprächen gute Gründe, die sorgfältig abzuwägen seien, so CDA-ler Thorsten Wendt abschließend.

Kontakt:

Kreisverband Braunschweig

Thorsten Wendt, Vorsitzender

 

 

500 Jahre Reformation

Ökumenischer Festgottesdienst

 

 

Am 31. Oktober wird weltweit 500 Jahre Reformation gefeiert. Auch in Querum wird gefeiert. Unter dem Bibelwort "denn ihr seid allesamt einer in Christus" (Gal 3,38) feiern lutherische, katholische und freikirchliche Gemeinde einen gemeinsamen Festgottesdienst der das Verbindende der Konfessionen betont. Am Gottesdienst wirkt der katholische Kirchenchor und die Band der Gemeinde Gottes mit.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen gemeinsam zum Burgplatz zu fahren, um dort am Braunschweiger Thesenanschlag der Propstei Braunschweig teilzunehmen. Von 12-15Uhr besteht dort die Möglichkeit eigene Thesen anzuschlagen, dem Bühnenprogramm zu folgen  - auch unsere Band Crossing Blue ist dabei - oder gemeinsam Mittag oder Kaffee und Kuchen zu essen.

Thesenkarten für den Braunschweiger Thesenanschlag gibt es im Pfarramt oder im Gemeindehaus.

Verfasser: Benedikt Sacha

Pressemitteilung von Dienstag, 10. Oktober 2017
Stadt Braunschweig

OB ehrt Sieger des STADTRADELNS

Braunschweig. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat am Montag, 9. Oktober, bei einer kleinen Feier im Rathaus die besten Teams und Einzelfahrer des STADTRADELNS geehrt.


„Die Premiere des STADTRADELNS in Braunschweig war ein großartiger Erfolg“, sagte der OB. „Die erhoffte Zahl von 1967 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde weit übertroffen. 3.397 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer fanden sich in 224 Teams zusammen und legten insgesamt 635.968 km mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht knapp der 16-fachen Länge des Erdumfangs. Dazu haben Einzelne mit enormen Kilometerleistungen beigetragen, aber auch und gerade die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren ganz persönlichen Radelstrecken, die sie regelmäßig zurücklegen. Ihnen allen gilt meine Anerkennung und mein herzlicher Dank.“
 

In der Kategorie größtes Team landete das Lessinggymnasium mit 188 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf Platz eins, in der Wertung gefolgt vom ADFC (114) und der TU Braunschweig (90; das Team Stadtverwaltung und das Offene Team, beide geführt von Mitarbeitern der Stadtverwaltung, werden in der Wertung nicht berücksichtigt).   Mit 30.993 Kilometern legte das Team ADFC-Braunschweig die meisten Kilometer zurück, in der Wertung gefolgt von den Teams Lessinggymnasium (18.768) und Siemens-BS (15.195 Kilometer bei 72 Teammitgliedern). Die meisten Kilometer pro Radler legten die RSG Sonntagsfahrer zurück (867,5 Kilometer pro Person), gefolgt von Fahrradtour 2k17 (753,5) und KST Innovations GmbH (590,5).
 

Alle Siegerteams können in Abstimmung mit der Verwaltung über je einen neuen Standort für bis zu fünf Fahrradständer entscheiden. Das Lessinggymnasium, zugleich bestes Schulteam, gewann zudem ein Jugend-Mountainbike der Marke BULLS, zur Verfügung gestellt vom Braunschweiger Fahrradgeschäft Zweirad-Päschke.
Bester Einzelradler mit 2344 Kilometern ist Uwe Weinkopf (Team Mit BISS), gefolgt von Richard Düren (AkaBlas, 1916 Kilometer) und Karen Hennecke (RSG Sonntagsfahrer, 1729 Kilometer). Alle drei können sich über eine geführte Trail Tour von Trailtech Mountainbiking durch den Bikepark Hahnenklee für zwei Personen inklusive Leihräder freuen. Unter allen Teilnehmenden wurden zudem zehn Standluftpumpen ausgelost.


Die Radlerinnen und Radler vermieden beim STADTRADELN 90.307 kg CO2 (basierend auf der Modellrechnung von 142 Gramm CO2 pro Personenkilometer). Braunschweig ließ alle niedersächsischen Städte hinter sich und landete auch im Bundesvergleich auf Anhieb weit vorn: dem 14. Platz von 620 teilnehmenden Kommune. Alle Ergebnisse und weitere Informationen unter www.stadtradeln.de/braunschweig.


„Wir freuen uns mit allen Radlerinnen und Radlern auf ein gleichermaßen starkes Engagement beim STADTRADELN 2018“, schloss der OB und rief dazu auf, auch außerhalb des Wettbewerbs in die Pedale zu treten, um Braunschweig als fahrradaktive und umweltfreundliche Stadt zu fördern und zu repräsentieren. Für das STADTRADELN 2018 können sich die Kommunen ab kommendem Frühjahr anmelden. Der Termin wird bis dahin festgelegt.

 

 

Rückblick auf das Stadtradeln                      - Es hat Spaß gemacht -

Pressemitteilung von Dienstag, 26. September 2017
Stadt Braunschweig

STADTRADELN: fast sechzehn Mal um die Erde
Braunschweig auf Platz 14 von 620 Kommunen und im niedersächsischen Städtevergleich an der Spitze

Braunschweig. Das erste STADTRADELN in Braunschweig ist Geschichte. Am vergangenen Wochenende endete die Nachtragsfrist, so dass jetzt das Endergebnis feststeht: 3.397 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer in 224 Teams, davon 31 Mitglieder aus Rat und Stadtbezirksräten, legten insgesamt 635.968 km mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht der 15,87-fachen Länge des Äquators. Sie vermieden dabei 90.307 kg CO2 (basierend auf der Modellrechnung von 142 Gramm CO2 pro Personenkilometer). Braunschweig ließ alle niedersächsischen Städte hinter sich und landete auch im Bundesvergleich auf Anhieb weit vorn: aktuell auf dem 14. Platz von 620 teilnehmenden Kommunen. Berlin, das noch radelt, muss sich anstrengen, wenn es Braunschweig diesen Platz noch streitig machen will (die Hauptstadt hat aktuell knapp 447.000 Kilometer gesammelt, siehe www.stadtradeln.de).
 
„Dass wir mit der ersten Teilnahme am STADTRADELN gleich ein so großartiges Ergebnis erreicht haben, übertrifft auch kühne Erwartungen“, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Braunschweig ist eine Fahrradstadt – dies hat das STADTRADELN bundesweit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – denen, die beeindruckende Kilometerzahlen zurückgelegt haben, aber besonders auch den vielen, die regelmäßig ihr ganz persönliches Pensum geradelt sind und mit ihren Radkilometern das hervorragende Abschneiden Braunschweigs erst möglich gemacht haben. Viele Teams haben sich gefunden, sind zusammen geradelt, haben kleine Wettkämpfe ausgetragen – und vor allem ganz viel Spaß gehabt. Das STADTRADELN war ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft.“
 
Mit 30.993 Kilometern legte das Team ADFC-Braunschweig (114 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer) die meisten Kilometer zurück, gefolgt vom Offenen Team Braunschweig (158) mit 30.104 und dem Team Stadtverwaltung (178) mit 29.005 Kilometern (alle Ergebnisse unter www.stadtradeln.de/braunschweig). Weil das Team Stadtverwaltung mit Teamkapitän Klaus Benscheidt (Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr) und das Offene Team des städtischen Radverkehrsbeauftragten Dirk Heuvemann von den Gewinnmöglichkeiten ausgenommen sind, werden neben dem ADFC-Team die nächstplatzierten Teams Lessinggymnasium (188 / 18.768) und Siemens-BS (72 / 15.195) eingeladen, je einen Standort für bis zu fünf Fahrradständer im öffentlichen Raum festlegen. Dies gilt ebenfalls für die drei größten Teams: In dieser Kategorie siegte das Lessinggymnasium, gefolgt von Stadtverwaltung und Offenem Team (beide ohne Wertung) sowie dem ADFC und der TU Braunschweig (90).
 
Die meisten Kilometer pro Radler schließlich legten die RSG Sonntagsfahrer zurück (867,5 Kilometer pro Person), gefolgt von Fahrradtour 2k17 (753,5) und KST Innovations GmbH (590,5). Auch diese Teams können in Abstimmung mit der Verwaltung über je einen neuen Standort für Fahrradständer entscheiden.
 
Die drei Radler mit den meisten zurückgelegten Kilometern können sich über eine geführte Trail Tour von Trailtech Mountainbiking durch den Bikepark Hahnenklee für zwei Personen inklusive Leihräder freuen. Das Lessinggymnasium, das zugleich bestes Schulteam ist, gewinnt zudem ein Jugend-Mountainbike der Marke BULLS, zur Verfügung gestellt vom Braunschweiger Fahrradgeschäft Zweirad-Päschke. Unter allen Radlerinnen und Radlern werden außerdem zehn Standluftpumpen ausgelost. Oberbürgermeister Ulrich Markurth wird die Preise allen Gewinnern im Rahmen einer Siegerehrung in der ersten Oktoberhälfte überreichen.

5.4. Waggum Nordendorfsweg
13.2.
Am Beberbach 5.2.
28.1.

 

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Bernd Sternkiker

 

 

 

 

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