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Lichtblick für die Freibadsaison - Badespaß noch im Mai?

 

Freibäder dürfen voraussichtlich ab dem 25. Mai wieder öffnen.

Das Freibad Bürgerpark soll am 25. Mai (voraussichtlich) als erstes wieder an den Start gehen.

 

Wann das Freibad Waggum folgt, ist noch ungewiss.
 

15.05.2020

 

Seit Mitte März sind Freibäder geschlossen. Gerade für vereinsgetragene Bäder eine absolute Katastrophe - doch auch alle anderen Bäder leiden unter dem Lockdown. Mitarbeiter in Kurzarbeit, kein Badespaß für niemanden. Vorsichtig optimistisch stimmt da ein Schreiben der Landesregierung. Laut diesem sei "vorsichtig angedacht", Freibäder ab dem 25. Mai unter strengen Auflagen wieder zu öffnen. Die Freibäder in der Region reagieren erfreut und überrascht auf diesen "Lichtblick" - In Braunschweig soll als Erstes das Freibad Bürgerpark wieder an den Start gehen.

 

Auch der 25. Mai stehe jedoch unter dem Vorbehalt eines weiter moderat verlaufenden Infektionsgeschehens. Die Hallenbäder werden erst in einer späteren Stufe, deren Zeitpunkt noch nicht feststeht, wieder öffnen.

"Aus unserer Sicht fest, dass es Auflagen geben wird: Allgemeine Hygieneregeln, Verhaltens- und Abstandsregeln. Da ist natürlich der Besucher gefordert, die auch einzuhalten. Besonders im Freibad, wo man ja Spaß haben will und darf", "Wir hoffen, dass wir mit dem Freibad Bürgerpark am 25. Mai als Erstes an den Start gehen können. Die nächsten zwei Wochen werden wir dazu an einem Maßnahmenplan arbeiten", kündigt Fabian Neubert, Pressesprecher der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH im Gespräch mit unserer Online-Zeitung an. Für diesen Maßnahmenplan müsse vieles berücksichtigt werden: "Es muss irgendwie geregelt werden, dass sich am Eingang keine langen Schlangen bilden. Auch in den Umkleiden und Duschen dürfen nicht zu viele Menschen aufeinandertreffen. In einem Hallenbad wären das sicher die Sammelumkleiden, die man schließen würde - Bei den Freibädern sind wir gerade am Zusammentragen. Es gibt viele Bereiche wo wir sehen müssen, dass das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduziert wird." Einen Mundschutz im Wasser werde es aber wohl nicht geben, scherzt der Pressesprecher. In einer bis zwei Wochen soll konkret feststehen, wie ein Freibadbesuch in einer Pandemiesituation aussehen kann.

Bäder sind gut vorbereitet


Wie Sascha Feier, stellvertretender Badleiter des Aquantic in Goslar auf Anfrage unserer Zeitung berichtet, gibt es schon seit dem 9. April einen umfangreichen  Pandemieplan Bäder der deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB). "Wir haben die Zeit genutzt, um unsere Schwimmbäder richtig auf Vordermann zu bringen", erzählt Feier. Dass die Schwimmbäder "schon" am 25. Mai wieder an der Reihe seien, habe er so nicht erwartet. Nun werde man anhand des Pandemieplans alles für eine Wiedereröffnung vorbereiten - Das könnte so ähnlich aussehen wie im Supermarkt. Einige Punkte:



Eingangsbereich
• Abstandsmarkierungen auf dem Boden für Warteschlangen
• Kassentheken mit Schutz aus Plexiglas, Sicherheitsglas oder Folie versehen
• Möglichkeiten zum bargeldlosen und berührungsfreien Zahlen einrichten
• Gegebenenfalls ein webbasiertes Reservierungssystem mit Begrenzung der Nutzerzahl einführen
• Einrichtungen für die Zählung der Zu- und Abgänge, also der Zahl der aktuell anwesenden Bade- und Saunagäste einrichten.

Umkleide- und Duschbereiche:
• Die Sammelumkleiden bleiben gegebenenfalls geschlossen, Schulen und Vereine nutzen die Einzelumkleiden.
• Um die Abstandsregelungen einzuhalten, kann nur eine begrenzte Anzahl von Umkleideschränken
zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel jeder vierter Schrank, und alle anderen sind verschlossen, die
Schlüssel sind abgezogen.
• Die Duschräume werden, je nach Größe und Ausstattung, nur von maximal zwei Personen benutzt.

Schwimmen in der Pandemie

Für Schwimmbecken sollten Orientierungswerte für die Maximalbelegung definiert werden. Für ein 25 Meter langes Mehrzweckbecken mit fünf Bahnen bedeutet dies zum Beispiel 56 Personen im Nichtschwimmerbereich und 36 Personen im Schwimmerbereich (insgesamt 92 Personen). Bei kleinen Becken, wie Freizeitbecken, Grotten und Wasserattraktionen sowie bei Planschbecken, sollte durch die Aufsicht nach Möglichkeit sichergestellt werden, dass die entsprechenden Abstandsregeln eingehalten werden. Diese Becken müssten aber gegebenenfalls gesperrt werden.


Coronaviren können sich nach aktuellen Erkenntnissen über das Badewasser nicht übertragen. Wenn die

 

Abstandsregeln eingehalten werden, sollte also dem vergnügten Schwimmen nichts mehr im Wege stehen. Für alles, was zum Becken dazugehört - Wie die Handläufe von Leitern - empfiehlt der Pandemieplan eine regelmäßige Desinfektion, ebenso für Dusch- und Umkleidebereiche.

 

Es wird vor Ort entschieden


Sascha Freier erinnert: "Dass es vor Ort anhand der baulichen Bedingungen immer noch einmal besondere Regelungen geben muss, ist natürlich auch klar. Jetzt fangen wir an zu gucken, was können wir wie aus diesem Pandemieplan umsetzen, was können wir machen." Ob das Freibad in Vienenburg oder das Aquantic in Goslar zuerst öffnen werden, könne er aber noch nicht sagen: "Es wäre schon empfehlenswert, sie beide versetzt zu öffnen. So kann man gegebenenfalls auch sehen, wo noch nachgesteuert werden muss."

Zu viele Regeln machen keinen Spaß


Der besondere Spagat für ein Freibad sei vor allem, die richtige Balance zwischen Regeln und Spaß zu finden: "In Bädern die überwiegend auf Sportschwimmer setzen gibt es ja Regeln mit Schwimmkorridoren. Da werden dann bestimmte Bahnen abgesperrt. Aber in einem Freibad soll man ja auch Spaß haben dürfen, wie das also für den typischen Freibadbesucher aussehen soll, müssen wir noch sehen." So stehe zum Beispiel zur Debatte, ob Wasserrutschen und Sprungtürme öffnen können, da sich dort erfahrungsgemäß auch lange Schlangen bilden können.

Einnahmen fallen weg - Ausgaben aber auch


Insgesamt divers zeigt sich die finanzielle Situation für die Freibäder in der Region. Während beispielsweise das Stadtbad Okeraue in Wolfenbüttel - Das für ein kurzfristiges Interview leider nicht zur Verfügung stand - die Schwimmbäder in Braunschweig und das Aquantic weitestgehend in städtischer Hand sind, ist das Stadtbad Hornburg vereinsgetragen und kann keine Einnahmen mehr verzeichnen: "Ohne Zuschüsse wirds wohl nicht gehen. Die Hälfte der Einnahmen sind ja die Dauerkarten. Wir hoffen natürlich, dass die sich wieder gut verkaufen", berichtet ein Mitarbeiter des Stadtbades unserer Online-Zeitung.

Sascha Feier vom Aquantic in Goslar könne noch keine genauen Zahlen nennen, erinnert aber: "Es sind natürlich auch Ausgaben weggefallen - Wir brauchten ja kein Personal in der Gastronomie und mussten keine Waren bestellen. Entlassen haben wir trotzdem keinen. Wir haben 16 Kolleginnen und Kollegen und fünf Azubis. Im April mussten wir zwei Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Im Mai sind es jetzt acht."

Es kommt auf die Gäste an


Einig sind sich die beiden Badbetreiber darüber, dass es letztendlich auch auf den Gast ankommt. In der Vereinbarung vom gestrigen Mittwoch zwischen Bund und Ländern gibt es eine Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro Woche, bei der - sollte sie überschritten werden - Lockerungen wieder zurückgenommen werden müssen. Sollte ein Schwimmbad plötzlich zum Hotspot werden, könne dies also auch wieder geschlossen werden.

"Unser Appell an den Gast ist, mit seiner Umsicht dazu beizutragen, dass der Betrieb eines Freibades auch sicher erfolgen kann", mahnt Neubert. Über alle Lockerungen hinaus gelten weiterhin die Abstandsregeln, die Wichtigkeit des Händewaschens sei ebenso uneingeschränkt gegeben wie das richtige Verhalten beim Husten oder niesen - gerade im Freibad, wo nicht einfach eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Schwimmen getragen werden kann. "Kontrollieren können wir das nicht - Wir hoffen einfach nur, dass die Menschen vernünftig sind", so Neubert abschließend.

 

 

 

 

 

 

Alternativvorschlag der Gesellschaft für Zwischenlager

statt dem favorisierten Standort Würgassen

 

 

Das seit 3.10. geltende Fahrplankonzept sieht vor, den Braunschweiger Stadtteilen nach Größe, Einwohnerzahl und -dichte vergleichbare Takt- und Bedienzeiten des ÖPNV anzubieten. Im Zuge dessen wurde die Fahrtenanzahl für Bevenrode an allen Wochentagen bereits um etwa 20 % erhöht. Die Anbindung Bevenrodes (ca. 1.600 EW) hat sich damit deutlich verbessert und ist im städtischen Vergleich sehr gut. Eine ganztägige Führung beider Linien bis in diesen Stadtteil würde gemessen an Einwohnerzahl und Einwohnerdichte jedoch über dem ermittelten Bedarf liegen.

 

Für das neue Linienkonzept des Stadtteils Bevenrode wurde abgewogen, welche der Buslinien 413 und 424 insgesamt größere Vorteile für den Ort bringt. Die direkte, umstiegsfreie Verbindung in die Innenstadt wurde hier als vorteilhafter bewertet, so dass die Linie 413 seit dem 03.10. von Montag bis Samstag von 6 bis 20:30 Uhr im 30-Min-Takt bis nach Bevenrode verkehrt (früher nur alle 60 Min). Die Linie 424 verkehrt dafür bis in den etwa doppelt so großen Ortsteil Waggum und nur noch mit einzelnen Fahrten tagsüber weiter bis Bevenrode bzw. weiter nach Essenrode. Außerdem verkehrt die Linie 424 abends und sonntags ganztägig bis Bevenrode, so dass sogar bis etwa 23 Uhr alle 30 Min eine Fahrt aus der Innenstadt nach Bevenrode möglich ist. Insgesamt hat Bevenrode mit diesem Bedienkonzept im innerstädtischen Vergleich ein sehr gutes Angebot.

 

Damit einhergehend sprechen aus Sicht der BSVG wirtschaftliche und betriebliche Gründe gegen eine dauerhafte Führung der Buslinie 424 nach Bevenrode. Der Endpunkt Beberbachaue in Bevenrode hat nur einen Standplatz für einen pausierenden Bus. Bei einer Führung beider Linien würden sich die Pausenzeiten überschneiden und nicht ausreichend Standplätze zur Verfügung stehen. Der ehemalige Endpunkt in Bevenrode „Am Meerbusch“ steht nicht mehr zur Verfügung, auch das WC besteht nicht mehr. Neben steigenden Personalkosten entstünden auch höhere Betriebskosten, die dauerhaft Wirkung entfalten würden. Diese fallen im langfristigen Betrieb weitaus höher aus, als die Aufwendungen für die neue WC-Anlage in Waggum. Diese Anlage wird nach Vorliegen der Baugenehmigung im Frühjahr 2020 dauerhaft an ihrem Bestimmungsort auf der städtischen Fläche an der Kreuzung Feuerbrunnen/Rabenrodestraße errichtet. Dies geschieht im Zuge des städtischen Gesamtgestaltungskonzeptes der Neuanordnung der Bushaltestelle Breitenhop samt Vergrößerung der Fußgängerfläche im Einmündungsbereich Feuerbrunnen stadteinwärts.

 

Aus Sicht der BSVG ist aus den vorgenannten Gründen eine dauerhafte Verlängerung der Buslinie 424 nicht zu befürworten.

 

Mit freundlichen Grüßen

für Jörg Reincke

Geschäftsführer

 

 

 

POL-BS: Einladung zum Pressegespräch - Einrichtung eines Kommissariats zur Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen bei der Kriminalpolizei in Braunschweig

 

15.11.2019, 10.30 Uhr Braunschweig, Polizeistation Querum, Querumer Straße 21-22, 38104 Braunschweig

Mit Wirkung vom 01.11.2019 wurde bei der Kriminalpolizei in Braunschweig ein Fachkommissariat zur Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SÄM) eingerichtet.

Zur Darstellung der Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben, sowie der Vorstellung der Arbeitsweise des Kommissariats und welche Delikte in der Zukunft dort zentral bearbeitet werden, lädt die Polizei Braunschweig zu einem Pressegespräch am Freitag, 15.11.2019, um 10.30 Uhr in die Polizeistation Querum, Querumer Straße 21-22, 38104 Braunschweig, ein.

Um Anmeldung per E-Mail bis zum 14.11.2019 unter pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de wird gebeten.

 

 

POL-BS: Reifen zerstochen - Polizei sucht Zeugen

Waggum 05./06.10.2019

 

Die Polizei sucht Zeugen zu einer Sachbeschädigung an mehreren Pkw.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in Waggum in der Straße Krähenfeld rund elf Fahrzeuge beschädigt. Jeweils ein oder auch mehrere Reifen der Pkw wurden zerstochen, so dass die Luft entweichen konnte und die Fahrzeuge nicht mehr fahrbreit waren.

Auf Grund der Beschädigungen ist davon auszugehen, dass der oder die Täter einen spitzen bzw. scharfkantigen Gegenstand benutzt haben.

Personen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag etwas beobachtet haben oder Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Braunschweig-Nord unter 0531/476-3315 zu melden.

 

 

Heimspiel am 2.Juli im Hotel Nord mit Fritz Köster, Tony Pop und erstmals sind dabei Bill-Joseph Flynn (git) und Ute Mark(tb) - ich freue mich wie Bolle, das wird wieder was ganz anderes. Bill spielt 'Fragile' so prima, dass ich mir den Song extra für den Abend draufgeschafft habe.......im Hotel Nord ist es übrigens schön kühl und die Getränke sind kalt. Anpfiff: 19.30 Uhr

Am Donnerstag, den 04.07.2019, 20.00 Uhr werde ich im Glashaus am Dowesee ein Benefizkonzert zugunsten der Hospizarbeit Braunschweig geben.

 

Um diesen Sommerabend am Dowesee musikalisch mit guter Energie zu versorgen habe ich zusammen mit Tony Pop eine Band aus hochkarätigen Musikern eigens für diesen Abend zusammengestellt:

 

Fritz Köster (git/voc), Tony Pop (g), Geza Gal (p/tp), Micha Brünig (dr), André Neygenfind (b), Bill-Joseph Flynn (git) und Ute Mark (tb) werden gemeinsam mit mir (voc/git/p/harp) im Gewächshaus jammen und das Publikum mit einer Mischung aus Blues-, Soul- und Jazzsongs in entspannt gute Laune versetzen.

Wir setzen darauf, dass alle Gäste ordentlich Spenden.

 

 

 

NDR:

 

Stand: 19.06.2019 18:06 Uhr

Braunschweiger Neonazis feiern Lübcke-Attentäter

von Stefan Schölermann

David Janzen fühlt sich von Rechtsextremisten bedroht. (Archivbild)

 

 

David Janzen ist nicht so leicht zu erschrecken: Er ist in Braunschweig Sprecher des "Bündnisses gegen Rechts" und engagiert sich seit mehr als 30 Jahren gegen Neonazis und andere Aktivisten am braunen Rand. Doch was der 47-Jährige jetzt im Internet entdeckt hat, ließ ihm dann doch zunächst den Atem stocken. Auf Social-Media-Accounts der rechten Szene entdeckte er nicht nur ein Foto von sich, sondern zugleich auch den Spruch "Heute Walter - morgen Janzen". David Janzen geht davon aus, dass damit er selbst gemeint ist. "Walter" ist eine offenkundige Anspielung auf den in Kassel erschossenen Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Janzens erste Reaktion: "Das schafft Verunsicherung und man fragt sich, wie ernst muss man eine solche Drohung nehmen?"

 

Neonazi-Gruppierung offenbar Urheberin

 

Im Internet wird der mutmaßliche Lübcke-Attentäter als "Bruder" gegrüßt.

 

Die Urheber dieser Drohung sieht Janzen praktisch vor der eigenen Haustür. Gefunden hat er sie auf dem Account eines Mannes, der offenbar der rechtsextremen Gruppierung "Adrenalin BS" zuzurechnen ist. "BS" steht hierbei für Braunschweig. Hinter "Adrenalin BS" verbergen sich Neonazis, die vor allem durch ein hohes Maß an deutlich zur Schau gestellter Gewaltbereitschaft auf sich aufmerksam machen. Dem mutmaßlichen Todesschützen von Kassel schicken sie mit einem Internet-Posting "Grüße an den Bruder in Haft" und schreiben dazu: "Es wird geschehen, der Tag ist nicht mehr fern. Da werden all die hohen Herrn gehangen an die Latern'."

 

Verfassungsschutz hat Gruppe im Blick

 

Niedersachsens Verfassungsschutz ist "Adrenalin BS" im jüngsten Jahresbericht fünf Zeilen wert. Dort heißt es: "Die Angehörigen dieser Gruppierung traten bereits in der Vergangenheit als rechtsextremistische Gewalttäter in Erscheinung. In den sozialen Medien präsentieren sie sich als Kampfsportler, die ganz bewusst die Konfrontation mit Angehörigen der Antifa suchen." Und das ist erkennbar nur ein Teil der Wahrheit. Denn ein Blick in regionale Medien offenbart, dass es eine Vielzahl von Angriffen auf anders denkende und anders aussehende Menschen gegeben hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der nächste Fahrplanwechsel am 3. Oktober bringt viele Vorteile

für Waggum, Bevenrode und Bienrode

Mehr Informationen bei    https://fahrplanwechsel.liniennetz-bs.de/

 

 

Rentnerin in Querum vermisst: Hubschrauber kreist über Braunschweig

Glücklicherweise ist die alte Dame heute vormittag

gefunden worden

 

Braunschweig. Seit den gestrigen Nachmittagsstunden wird eine 79-jährige Rentnerin in Querum vermisst. Das berichtet die Polizei auf ihrer Facebook-Seite. Auch ein Hubschrauber kommt bei der Suche demnach zum Einsatz.

Laut Polizei ist die 79-Jährige im Peterskamp in Braunschweig-Querum wohnhaft. Sie ist ungefähr 1,52 Meter groß und hat eine dunkelblaue 3/4-Jacke an. Sie soll einen dunklen Einkaufstrolli bei sich haben und wollte eigentlich zum Einkaufen gehen. Die Rentnerin habe eine dunkelblaue Pudelmütze auf. Wer Hinweise geben kann, könne sich an jede Polizeidienststelle wenden.

 

 

 

Wolfsburger Nachrichten:

 

 

Wolfsburg soll 776.000 Euro für den Flughafen zahlen

 

Der finanziell angeschlagene Flughafen Braunschweig-Wolfsburg braucht von seinen Gesellschaftern mehr Geld, um durch das Geschäftsjahr 2019 zu kommen.

11.12.2018

 

 

Im Wolfsburger Strategieausschuss erntete der Wunsch nach einem höheren Zuschuss keine Begeisterung, er stimmte der Zahlung aber zähneknirschend zu.

Gibt auch der Rat grünes Licht, steigt die Auszahlung der Stadt an die Flughafengesellschaft von 489.000 Euro in diesem auf 776.000 Euro im kommenden Jahr. Der Erste Stadtrat Werner Borcherding sprach das strukturelle Defizit an, das die Geschäftsführung in den vergangenen Jahren durch Grundstücksverkäufe und die Aufzehrung von Kapital ausgeglichen habe. „Das geht nicht mehr“, sagte er. Für Investitionen müsse der Flughafen zudem ein Darlehen in Höhe von 5,2 Millionen Euro aufnehmen.

Der neue Flughafen-Geschäftsführer Michael Schwarz erklärte Investitionen in die Feuerwache und die Fahrzeughalle für dringend notwendig: „Sie können keinen Flughafen ohne Brandschutz betreiben.“ In der Halle seien bereits Teile des Dachs heruntergekommen.

Um langfristig ohne Zuschüsse auszukommen, möchte Schwarz den Flughafen auf andere Füße stellen. Im Februar wird er dem Aufsichtsrat vorschlagen, eine neue Strategie zu erarbeiten und auf deren Basis einen Masterplan aufzustellen.

Hoffnungsvoll bis skeptisch diskutierten die Ausschussmitglieder die Idee, den Verkehrsflughafen zu einem Sonderflugplatz zurückzustufen. Marco Meiners (FDP) verwies darauf, dass der Flughafen lange nicht den heutigen Stellenwert genossen habe und dennoch von Volkswagen genutzt wurde. Bastian Zimmermann (Linke) wollte wissen, ob der Forschungsbetrieb in diesem Fall aufrechterhalten werden könnte.

Sabah Enversen, SPD-Ratsherr und Mitglied des Flughafen-Aufsichtsrates, warnte, dass die Gesellschaft bei einer Rückstufung eventuell erhebliche Fördermittel zurückzahlen müsste. Werner Borcherding berichtete, das Land habe erhebliche Zweifel am Modell Sonderflugplatz geäußert. Und Oberbürgermeister Klaus Mohrs betonte: „Wir werden eine Statusänderung, selbst wenn sie gewollt wird, bis 2019 nicht hinkriegen.“

 

 

POL-BS: Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls - Großkontrollen in der Polizeidirektion Braunschweig

30.11.2018 – 12:03

 

Braunschweig (ots) - Zielgerichtet haben Donnerstag in allen Polizeiinspektionen der Behörde konzertierte Kontrollmaßnahmen stattgefunden, um im Focus dieses Deliktsfeldes Straftaten aufzuklären und potentiellen Tätern auf die Spur zu kommen.

Kontrollorte und Zeiten sind auf der Grundlage der gesammelten Erkenntnisse im Kampf gegen den Wohnungseinbruchsdiebstahl in der Polizeidirektion Braunschweig bestimmt worden. Um Kontrollen und Streifenfahrten effektiv zu gestalten wird dazu bereits in drei Polizeiinspektionen der Polizeidirektion Braunschweig das Analysetool PreMap genutzt, das auf der Grundlage der bestehenden Kriminalitätslage den eingesetzten Beamtinnen und Beamten Brennpunkte aufzeigt.

Für Polizeipräsident Michael Pientka ist die Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig.

"Mit 148 Wohnungseinbrüchen pro 100.000 Einwohnern im Jahr 2017 liegen wir deutlich unter dem Landestrend. Im letzten Jahr hatte wir deutliche Rückgänge zu verzeichnen und auch für 2018 zeichnet sich ein positiver Trend ab.

Dennoch, wir lassen in unseren Bemühungen, die Anzahl der Wohnungseinbrüche zu reduzieren nicht nach und sind aus diesem Grund weiterhin verstärkt mit Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen unterwegs. Auch die Bürgerinnen und Bürger können uns bei der Bekämpfung der Einbruchstaten unterstützen. Für jede Beobachtung und jeden Hinweis aus der Bevölkerung, die uns rund um die Uhr über unsere Notrufnummer 110 mitgeteilt werden kann, sind wir dankbar", so der Polizeipräsident.

Im Ergebnis konnten durch stationäre und mobile Kontrollen an 11 Kontrollstellen in der gesamten Region Braunschweig Informationen gewonnen und Spuren sichergestellt werden, die für weitere Ermittlungen gegen überörtliche Einbrecher wichtige Erkenntnisse brachten.

Die Einsatzkräfte kontrollierten fast 900 Fahrzeuge. Dabei stellten sie diverse Delikte fest, wie z.B. Eigentumsdelikte, Urkundenfälschungen, Trunkenheitsfahrten oder auch das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Zudem wurden Schmuck, Uhren und Münzen sichergestellt.

Außerdem verfolgten die Kontrollen einen präventiven Ansatz durch eine sichtbare Polizeipräsenz. Weitere Kontrollen für die dunkle Jahreszeit sind in Planung. Über die vielfältigen Möglichkeiten zur Sicherung von Wohnungen und Häusern können sich interessierte Bürgerinnen und Bürgern an die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in den Polizeiinspektionen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel und Wolfsburg-Helmstedt wenden. Die Beauftragten für Kriminalprävention stehen kostenfrei für Beratungen zur Verfügung.

 

 

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 16. Mai 2018
Stadt Braunschweig

Voigtländer-Gelände an der Berliner Straße: Stadt und Eigentümer wollen gemeinsam sanieren

Braunschweig. Gemeinsam wollen Stadt und Eigentümer die noch verbliebenen Schadensherde der im Bereich des Geländes der ehemaligen Firma Voigtländer an der Berliner Straße beseitigen. Damit werden auch die Signale für den Erhalt und die Modernisierung des Marktstandortes auf grün gestellt und eine der größten Altlasten im Braunschweiger Stadtgebiet saniert. Das sind die wesentlichen Inhalte einer Beschlussvorlage, die die Stadtverwaltung jetzt der Politik zur Entscheidung vorlegt.
 
Das im Wasserschutzgebiet gelegene ehemalige Betriebsgelände der Firma Voigtländer ist durch leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) im Boden und Grundwasser verunreinigt. Das Grundwasser auf dem ehemaligen Firmengelände wird daher nicht genutzt. Menschen bzw. die menschliche Gesundheit sind gegenwärtig nicht gefährdet.
 
Nach Verhandlungen zwischen dem Grundeigentümer und der Stadt Braunschweig sollen die letzten noch verbliebenen Schadensherde der Voigtländer-Altlast, die Verunreinigung im Bereich des SB-Markt-Geländes und ein kleiner Bereich im Norden des ehemaligen Voigtländergeländes saniert werden. Der Austrag von Schadstoffen mit dem Grundwasser wird damit gestoppt und langfristig der Schaden im Grundwasser verkleinert.
 
Dabei setzen beide Parteien auf bewährte, sichere Verfahren und planen eine längere Sanierungsdauer ein. Neben einem Bodenaushub auf dem Parkplatzgelände, mit dem ein erheblicher Teil der Altlast sofort beseitigt wird, werden Absaugmaßnahmen betrieben. Das Grundwasser wird dabei zutage gefördert und gereinigt wieder eingeleitet. Aus Effizienzgründen wurde der geplante Sanierungszeitraum von zehn auf 15 Jahre erhöht. Der Bodenaushub und die Installation der Anlagen sollen möglichst zeitgleich mit einer Marktmodernisierung noch im Jahr 2019 erfolgen. Ein sicherer Betrieb des SB-Warenhauses ist während der Sanierung jederzeit gewährleistet.
 
Zur Sanierung wollen Stadt und Eigentümer erhebliche Kosten bewegen: Insgesamt wird die Sanierung über fünf Millionen Euro kosten. Diese Summe teilen sich Stadt und Eigentümer zur Hälfte.
 
Der Rückgang der Schadstoffbelastung im Grundwasser wird auch nach Ende der Sanierung weiter beobachtet. Eine Beseitigung der Schadstoffe ist nur dort möglich, wo sie noch erreichbar sind und nicht dort, wo sie sich unter Gebäuden unzugänglich in sogenannten bindigen Bodenschichten angereichert haben. Auch bei der Grundwasserbelastung gibt es erste Anhaltspunkte für eine Besserung. Eine Beprobung aus dem Frühjahr deutet darauf hin, dass die Mikroben aus früheren biologischen Verfahren langfristig weiter tätig waren und sich die Verunreinigung in einigen Bereichen weiter abbaut. Nach dem Sommer wird die Stadt weitere Kontrollen durchführen, um die Messergebnisse zu überprüfen und dann auch wieder die Politik und die Öffentlichkeit informieren.
 
Die bevorstehende Sanierung hat eine lange Vorgeschichte: Schon seit Ende der 80er-Jahre wurde versucht, das Voigtländer-Gelände zu sanieren. Nachdem die ehemaligen Betreiber in öffentlich-rechtlichen Verträgen gegen Zahlung von insgesamt einer Million Euro von der weiteren Haftung für die Altlast freigestellt wurden, hatte die Stadt von dem vereinnahmten Geld mehrere andere Schadensherde saniert. Zum Einsatz kamen neben kurzfristigen Absaugmaßnahmen auch ein größerer Bodenaushub und biologische Verfahren. Über 3,5 Tonnen Lösemittel wurden bereits aus dem Untergrund geholt.

 

 

 

 

 

 

 

Durch Sparmaßnahmen der Stadt seit dem Jahr

2002 sind 1105 Bäume in den Stadtteilen verlorengegangen

Sollte der Rat dem Vorschlag des Grünflächenausschusses folgen, sollen bis 2021 776 Bäume neu gepflanzt werden

 

In Bevenrode 47, in Waggum 4 und in Bienrode

12 Bäume

 

Förderantrag "Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt Braunschweig".

 

Insgesamt sind für den Förderantrag 8 thematische Module mit 11 Maßnahmenpaketen zur Stärkung der Biodiversität in der Stadt Braunschweig erarbeitet worden.

 

- Modul I-Park- und Grünanlagen: Entwicklung von ca. 100.000 m² artenreicher Wiesenflächen und Anlage von rund 20.000 m² mehrjähriger Blühstreifen sowie 7.500 m² artenreicher Staudenmischpflanzungen und extensiver Ruderalfluren im gesamten Stadtgebiet

 

- Modul II-Auen: Pflanzung von 500 Kopfweiden im gesamten Stadtgebiet

 

- Modul III-Ungenutzte Flächen: Anlage von 6 Streuobstwiesen auf einer Gesamtfläche von ca. 18.000 m² in Verbindung mit der Pflanzung von 270 Obstbäumen (alte, erprobte Sorten) im gesamten Stadtgebiet. Obsternte durch Schulklassen und Kita-Gruppen

 

- Modul IV-Historische Parkanlagen: Entschlammung und Renaturierung des Südteiches und des Portikusteiches im historischen Bürgerpark

 

- Modul V-Kleingärten: Urban-Gardening- Aktivierung von 12 nicht genutzten Kleingartenparzellen in verschiedenen Kleingartenanlagen für gemeinschaftliches Gärtnern von interessierten gesellschaftlichen Gruppen/Familien etc.

 

- Modul VI-Schutzgebiete: Entschlammung und Entkusselung des Neuen Bleeks-Teiches im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

- Modul VII: Schul- und Bürgergartengarten: Anlage von Trockenmauern als Sonderbiotope

 

- Modul VIII-Artenschutz: Fledermausschutz- und Amphibienschutzmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet sowie Entwicklung der Außenanlagen am Haus Entenfang im Naturschutzgebiet Riddagshausen

 

 

Förderantrag Braunschweig – Integrierter Klimaschutz mit urbanem Grün – Makromatische Regulierung durch Pflanzen"

 

Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen folgende Maßnahmen zur Schaffung und Entwicklung innerstädtischen Grüns umgesetzt werden:

- 7.000 m² horizontale Begrünung städtischer Gebäude (Dachbegrünung)

- 7.500 m² vertikale Begrünung städtischer Gebäude (Fassadenbegrünung)

- Aufstellung von zwei Mooswänden (City-Trees) außerhalb der Innenstadt

- Anlage von 15 Hektar Energiewald (Kurzumtriebsplantage) im Stadtgebiet

- Anlage von 1 Hektar Miscanthus-Plantage in Labyrinthform

- Pflanzung von 650 Bäumen in den Ortsteilen von Braunschweig

 

Die prognostizierte Bindung von Kohlendioxid und Ruß (Treibhausgassenkung) sowie die erzielbaren Einsparungen beim Kohlendioxid-, Methan- und Lachgasausstoß (Treibhausgaseinsparungen) betragen in der Summe rund 904 Tonnen Kohlendioxidäquivalente pro Jahr.

 

 

 

 

CDA Braunschweig fordert zügige Einführung des neuen Feiertags

 

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Braunschweig

begrüßt die Festlegung im Koalitionsvertrag der Großen Koalition in Niedersachsen auf Einführung eines zusätzlichen Feiertags und fordert dessen zügige Umsetzung.

 

Der CDA-Kreisvorsitzende in Braunschweig, Thorsten Wendt, erklärt: „Die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum dieses Jahr haben deutlich gemacht: in Niedersachsen besteht der Bedarf und der Wunsch der Bevölkerung nach einem weiteren christlich geprägten Feiertag.“ Von daher sei die entsprechende Festlegung im Koalitionsvertrag der neuen SPD/CDU-Koalition, diesen tatsächlich einzuführen, sehr zu begrüßen.

Thorsten Wendt: „Um baldige Planungssicherheit herzustellen, ist es Wunsch der CDA, dass dies auch zügig umgesetzt wird.“ Allerdings sei es dabei sehr wichtig, zuvor das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften zu suchen und deren Wünsche und Begründungen aufmerksam zu hören.

Eine einseitige Vorfestlegung auf den Reformationstag, wie sie Ministerpräsident Weil vorgenommen habe, sei da wenig hilfreich, denn auch etwa für den Buß- und Bettag sprächen gute Gründe, die sorgfältig abzuwägen seien, so CDA-ler Thorsten Wendt abschließend.

Kontakt:

Kreisverband Braunschweig

Thorsten Wendt, Vorsitzender

 

 

500 Jahre Reformation

Ökumenischer Festgottesdienst

 

 

Am 31. Oktober wird weltweit 500 Jahre Reformation gefeiert. Auch in Querum wird gefeiert. Unter dem Bibelwort "denn ihr seid allesamt einer in Christus" (Gal 3,38) feiern lutherische, katholische und freikirchliche Gemeinde einen gemeinsamen Festgottesdienst der das Verbindende der Konfessionen betont. Am Gottesdienst wirkt der katholische Kirchenchor und die Band der Gemeinde Gottes mit.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle eingeladen gemeinsam zum Burgplatz zu fahren, um dort am Braunschweiger Thesenanschlag der Propstei Braunschweig teilzunehmen. Von 12-15Uhr besteht dort die Möglichkeit eigene Thesen anzuschlagen, dem Bühnenprogramm zu folgen  - auch unsere Band Crossing Blue ist dabei - oder gemeinsam Mittag oder Kaffee und Kuchen zu essen.

Thesenkarten für den Braunschweiger Thesenanschlag gibt es im Pfarramt oder im Gemeindehaus.

Verfasser: Benedikt Sacha

Pressemitteilung von Dienstag, 10. Oktober 2017
Stadt Braunschweig

OB ehrt Sieger des STADTRADELNS

Braunschweig. Oberbürgermeister Ulrich Markurth hat am Montag, 9. Oktober, bei einer kleinen Feier im Rathaus die besten Teams und Einzelfahrer des STADTRADELNS geehrt.


„Die Premiere des STADTRADELNS in Braunschweig war ein großartiger Erfolg“, sagte der OB. „Die erhoffte Zahl von 1967 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde weit übertroffen. 3.397 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer fanden sich in 224 Teams zusammen und legten insgesamt 635.968 km mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht knapp der 16-fachen Länge des Erdumfangs. Dazu haben Einzelne mit enormen Kilometerleistungen beigetragen, aber auch und gerade die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren ganz persönlichen Radelstrecken, die sie regelmäßig zurücklegen. Ihnen allen gilt meine Anerkennung und mein herzlicher Dank.“
 

In der Kategorie größtes Team landete das Lessinggymnasium mit 188 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf Platz eins, in der Wertung gefolgt vom ADFC (114) und der TU Braunschweig (90; das Team Stadtverwaltung und das Offene Team, beide geführt von Mitarbeitern der Stadtverwaltung, werden in der Wertung nicht berücksichtigt).   Mit 30.993 Kilometern legte das Team ADFC-Braunschweig die meisten Kilometer zurück, in der Wertung gefolgt von den Teams Lessinggymnasium (18.768) und Siemens-BS (15.195 Kilometer bei 72 Teammitgliedern). Die meisten Kilometer pro Radler legten die RSG Sonntagsfahrer zurück (867,5 Kilometer pro Person), gefolgt von Fahrradtour 2k17 (753,5) und KST Innovations GmbH (590,5).
 

Alle Siegerteams können in Abstimmung mit der Verwaltung über je einen neuen Standort für bis zu fünf Fahrradständer entscheiden. Das Lessinggymnasium, zugleich bestes Schulteam, gewann zudem ein Jugend-Mountainbike der Marke BULLS, zur Verfügung gestellt vom Braunschweiger Fahrradgeschäft Zweirad-Päschke.
Bester Einzelradler mit 2344 Kilometern ist Uwe Weinkopf (Team Mit BISS), gefolgt von Richard Düren (AkaBlas, 1916 Kilometer) und Karen Hennecke (RSG Sonntagsfahrer, 1729 Kilometer). Alle drei können sich über eine geführte Trail Tour von Trailtech Mountainbiking durch den Bikepark Hahnenklee für zwei Personen inklusive Leihräder freuen. Unter allen Teilnehmenden wurden zudem zehn Standluftpumpen ausgelost.


Die Radlerinnen und Radler vermieden beim STADTRADELN 90.307 kg CO2 (basierend auf der Modellrechnung von 142 Gramm CO2 pro Personenkilometer). Braunschweig ließ alle niedersächsischen Städte hinter sich und landete auch im Bundesvergleich auf Anhieb weit vorn: dem 14. Platz von 620 teilnehmenden Kommune. Alle Ergebnisse und weitere Informationen unter www.stadtradeln.de/braunschweig.


„Wir freuen uns mit allen Radlerinnen und Radlern auf ein gleichermaßen starkes Engagement beim STADTRADELN 2018“, schloss der OB und rief dazu auf, auch außerhalb des Wettbewerbs in die Pedale zu treten, um Braunschweig als fahrradaktive und umweltfreundliche Stadt zu fördern und zu repräsentieren. Für das STADTRADELN 2018 können sich die Kommunen ab kommendem Frühjahr anmelden. Der Termin wird bis dahin festgelegt.

 

 

Rückblick auf das Stadtradeln                      - Es hat Spaß gemacht -

Pressemitteilung von Dienstag, 26. September 2017
Stadt Braunschweig

STADTRADELN: fast sechzehn Mal um die Erde
Braunschweig auf Platz 14 von 620 Kommunen und im niedersächsischen Städtevergleich an der Spitze

Braunschweig. Das erste STADTRADELN in Braunschweig ist Geschichte. Am vergangenen Wochenende endete die Nachtragsfrist, so dass jetzt das Endergebnis feststeht: 3.397 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer in 224 Teams, davon 31 Mitglieder aus Rat und Stadtbezirksräten, legten insgesamt 635.968 km mit dem Fahrrad zurück. Dies entspricht der 15,87-fachen Länge des Äquators. Sie vermieden dabei 90.307 kg CO2 (basierend auf der Modellrechnung von 142 Gramm CO2 pro Personenkilometer). Braunschweig ließ alle niedersächsischen Städte hinter sich und landete auch im Bundesvergleich auf Anhieb weit vorn: aktuell auf dem 14. Platz von 620 teilnehmenden Kommunen. Berlin, das noch radelt, muss sich anstrengen, wenn es Braunschweig diesen Platz noch streitig machen will (die Hauptstadt hat aktuell knapp 447.000 Kilometer gesammelt, siehe www.stadtradeln.de).
 
„Dass wir mit der ersten Teilnahme am STADTRADELN gleich ein so großartiges Ergebnis erreicht haben, übertrifft auch kühne Erwartungen“, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Braunschweig ist eine Fahrradstadt – dies hat das STADTRADELN bundesweit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern – denen, die beeindruckende Kilometerzahlen zurückgelegt haben, aber besonders auch den vielen, die regelmäßig ihr ganz persönliches Pensum geradelt sind und mit ihren Radkilometern das hervorragende Abschneiden Braunschweigs erst möglich gemacht haben. Viele Teams haben sich gefunden, sind zusammen geradelt, haben kleine Wettkämpfe ausgetragen – und vor allem ganz viel Spaß gehabt. Das STADTRADELN war ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft.“
 
Mit 30.993 Kilometern legte das Team ADFC-Braunschweig (114 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer) die meisten Kilometer zurück, gefolgt vom Offenen Team Braunschweig (158) mit 30.104 und dem Team Stadtverwaltung (178) mit 29.005 Kilometern (alle Ergebnisse unter www.stadtradeln.de/braunschweig). Weil das Team Stadtverwaltung mit Teamkapitän Klaus Benscheidt (Fachbereichsleiter Tiefbau und Verkehr) und das Offene Team des städtischen Radverkehrsbeauftragten Dirk Heuvemann von den Gewinnmöglichkeiten ausgenommen sind, werden neben dem ADFC-Team die nächstplatzierten Teams Lessinggymnasium (188 / 18.768) und Siemens-BS (72 / 15.195) eingeladen, je einen Standort für bis zu fünf Fahrradständer im öffentlichen Raum festlegen. Dies gilt ebenfalls für die drei größten Teams: In dieser Kategorie siegte das Lessinggymnasium, gefolgt von Stadtverwaltung und Offenem Team (beide ohne Wertung) sowie dem ADFC und der TU Braunschweig (90).
 
Die meisten Kilometer pro Radler schließlich legten die RSG Sonntagsfahrer zurück (867,5 Kilometer pro Person), gefolgt von Fahrradtour 2k17 (753,5) und KST Innovations GmbH (590,5). Auch diese Teams können in Abstimmung mit der Verwaltung über je einen neuen Standort für Fahrradständer entscheiden.
 
Die drei Radler mit den meisten zurückgelegten Kilometern können sich über eine geführte Trail Tour von Trailtech Mountainbiking durch den Bikepark Hahnenklee für zwei Personen inklusive Leihräder freuen. Das Lessinggymnasium, das zugleich bestes Schulteam ist, gewinnt zudem ein Jugend-Mountainbike der Marke BULLS, zur Verfügung gestellt vom Braunschweiger Fahrradgeschäft Zweirad-Päschke. Unter allen Radlerinnen und Radlern werden außerdem zehn Standluftpumpen ausgelost. Oberbürgermeister Ulrich Markurth wird die Preise allen Gewinnern im Rahmen einer Siegerehrung in der ersten Oktoberhälfte überreichen.

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